BRAIN FAKT

BRAIN FAKT

By Thomas Kamenar & Christoph PiehHealth & FitnessMental Health
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BRAIN FAKT episodes

  • Wer scrollt hier eigentlich wen? Social Media, Algorithmen und unsere Psyche

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     Warum fällt es so schwer, das Handy wegzulegen? Aufbauend auf die erste Folge zu Smartphone und Social Media geht es in dieser Folge besonders um die Algorithmen hinter Social Media: wie sie gezielt unsere Aufmerksamkeit binden, welche Mechanismen im Gehirn dabei angesprochen werden und was das für unsere psychische Gesundheit bedeutet. Psychiater Christoph Pieh berichtet aus seiner Arbeit als Berater der EU, wo es um die Regulierung digitaler Plattformen geht, und aus der eigenen Forschung zur Reduktion der Bildschirmzeit. Dazu kommen ganz persönliche Erfahrungen mit dem eigenen Smartphone und die Frage, wie ein gesünderer Umgang im Alltag gelingen kann. 

    39 min
  • Burnout: Krankheit oder Mythos?

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    Burnout – ein Begriff, den fast jede und jeder kennt. Doch überraschenderweise ist Burnout keine eigenständige wissenschaftlich anerkannte Diagnose. Trotzdem leiden viele Menschen unter chronischer Erschöpfung, emotionaler Überlastung und dem Gefühl, den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen zu sein.

    In dieser Folge von BRAIN FAKT sprechen wir darüber, was Burnout eigentlich ist, warum der Begriff in der Wissenschaft und Medizin kontrovers diskutiert wird und welche psychischen Erkrankungen sich dahinter verbergen können. Wir erklären, woran man erste Warnsignale erkennt – von anhaltender Erschöpfung über Schlafstörungen bis hin zu Konzentrationsproblemen und dem Verlust von Freude und Motivation.

    Außerdem diskutieren wir, welche Faktoren das Risiko erhöhen, warum Burnout nicht nur ein Problem von „zu viel Arbeit“ ist und welche Rolle Perfektionismus, Stress, fehlende Erholung und persönliche Lebensumstände spielen.

    Vor allem aber sprechen wir darüber, was Betroffene selbst tun können: Wie gelingt es, Stress frühzeitig wahrzunehmen? Welche Strategien helfen, die eigenen Energiereserven wieder aufzufüllen? Und wann reicht Selbsthilfe nicht mehr aus?

    Denn eines ist klar: Wer dauerhaft erschöpft ist, unter psychischen Beschwerden leidet oder das Gefühl hat, nicht mehr funktionieren zu können, sollte sich professionelle Unterstützung holen. Frühzeitige Hilfe kann verhindern, dass sich die Beschwerden verschlimmern und die Lebensqualität langfristig beeinträchtigen.

    Eine wissenschaftlich fundierte Folge über einen Begriff, den alle kennen – und über ein Leiden, das viele betrifft.

    43 min
  • Edis Geschichte: Mitten im Leben - mitten in einer Depression

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    In dieser sehr persönlichen Folge von BRAIN FAKT erzählt Edi offen von seiner Depression. Er erzählt über seine Herausforderungen im Alltag, wie er es der Familie oder den Kolleginnen und Kollegen im Job gesagt hat, wie er mit seinem Selbstwert gerungen hat, zwischen Familien und Beruf, als Ehemann, als Vater von 2 kleinen Kindern, erfolgreich im Beruf: Mitten im Leben - mitten in einer Depression. 

    Gemeinsam mit Thomas Kamenar und Univ.-Prof. Dr. Christoph Pieh spricht Edi über Stigmatisierung, Einsamkeit, Hoffnung und warum psychische Erkrankungen genauso ernst genommen werden sollten wie körperliche. Eine ehrliche Folge über Leidensdruck, Mut und den wichtigen ersten Schritt, Hilfe anzunehmen. Und darüber, wie sich Edi heute stärker fühlt, als vor der Depression. Eine berührende, ehrliche Geschichte. 

    1 hr 2 min
  • Petras Geschichte: Wenn in der Depression nichts mehr geht

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    In der 2. Folge der Miniserie rund um das Thema Depressionen sprechen wir mit Petra, die mit bemerkenswerter Offenheit ihre persönliche Geschichte erzählt. Sie beschreibt, wie es sich anfühlt, wenn man psychisch ganz unten ist – wenn der Alltag zur Last wird, Hoffnung schwindet und selbst kleine Aufgaben unüberwindbar erscheinen. Petra spricht über die schwersten Momente, von sozialem Rückzug und Tiefpunkte.  

    Doch sie berichtet auch vom Weg nach oben: Welche kleinen Schritte ihr geholfen haben, welche Unterstützung wichtig war und wie sie gelernt hat, ihre Erkrankung nicht als persönliches Scheitern, sondern als behandelbare, ernstzunehmende Krankheit zu sehen. Ihre Einblicke machen Mut und zeigen, dass Offenheit und Hilfe annehmen entscheidende Schritte sein können.


    34 min
  • Sonjas Geschichte: Wie mich eine Depression stärker gemacht hat

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    In der 2. Staffel von BRAIN FAKT wollen Thomas und Christoph Betroffene selbst zu Wort kommen lassen. In dieser Folge spricht Sonja über ihre rezidivierende Depression, die sie seit ihrer Jugend begleitet. Sie beschreibt depressive Phasen als düster, stillstehend und wie ein Vakuum, in dem die Verbindung zur Welt verloren geht. Ihre Gedanken kreisen dann ununterbrochen um Hoffnungslosigkeit, Wertlosigkeit und Selbstzweifel – Ressourcen und positive Aspekte sieht sie kaum noch.

    Im Alltag bedeutet die Erkrankung für sie vor allem eines: eine geringere Belastbarkeit. Zwischenmenschliche Begegnungen strengen sie stärker an, und sie braucht mehr Zeit, um Erlebnisse und Gefühle zu verarbeiten. Besonders wichtig ist für sie deshalb eine klare Tagesstruktur, weil Entscheidungen sonst schnell überfordern. Ihre Hunde geben ihr dabei Halt, Motivation und regelmäßige Bewegung. Sie sagt offen, dass es ihr oft leichter fällt, sich um andere zu kümmern als um sich selbst.

    Psychotherapie und Medikation haben ihr über die Jahre geholfen, vor allem, weil sie gelernt hat, Warnsignale früh wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Was ihr Kraft gibt, ist die Gewissheit, dass depressive Phasen vorbeigehen. Ein Satz von Camus begleitet sie: „In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass es in mir einen unbesiegbaren Sommer gibt.“

    Ein großes Thema für Sonja ist außerdem der Schlaf, der bei Depressionen häufig gestört ist. Sie schläft oft lang, aber nicht erholsam, und arbeitet daher an einem regelmäßigen Schlafrhythmus – mit festen Bettzeiten, weniger Bildschirmzeit, einer Tageslichtlampe und kürzeren Bettzeiten. Wenn ihr das gelingt, fühlt sie sich tagsüber deutlich wacher und stabiler.

    Aktuell geht es ihr gut, in solchen Phasen sieht sie die Depression als etwas, woran sie gewachsen ist. 

    34 min
  • Depression

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    Die Depression ist ein häufige psychische Erkrankung, die in jedem Alter auftreten kann und an der Frauen doppelt so häufig wie Männer leiden. Die Symptome sind sehr unterschiedlich und keine Depression gleicht der anderen. Neben der depressiven Stimmung, den Schlaf- oder Konzentrationsstörungen sind häufig der Antrieb reduziert und es besteht Freud- oder Interesselosigkeit. Welche Ursachen aber hat diese Erkrankung, warum erkrankt die eine Person und die andere nicht, was kann man selbst dagegen tun und ab wann sollte man sich Hilfe suchen? Wie immer gibt es hier wissenschaftliche Fakten zu dieser Erkrankung mit Uni.-Prof. Dr. Christoph Pieh im Gespräch mit Thomas Kamenar. Weitere Informationen zur Behandlung finden man in den aktuellen Behandlungsleitlinien hier: https://register.awmf.org/assets/guidelines/nvl-005p-ll1_S3_Unipolare_Depression_2025-01.pdf

    35 min
  • Smartphone, Screen Time und Social Media Teil 1

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    Wir verbringen täglich mehrere Stunden am Smartphone. Neben den vielen positiven Aspekten belegen immer mehr Studien auch negative Auswirkungen, gerade bei intensiver Smartphone Nutzung. Aber welche konkreten Studien dazu gibt es, welche Auswirkungen sind wissenschaftlich belegt und wo hinkt die Wissenschaft noch hinterher?  
    Die aktuelle Folge möchte einen ersten Überblick über die aktuelle Studienlage gegeben, was ist schon belegt, was lässt sich daraus ableiten und wohin muss die Wissenschaft noch genauer schauen? 
    Bei Interesse oder mehr Informationen an der angesprochenen Digital Detox Studie (Start Frühjahr 2025), einfach eine Mail an [email protected] schreiben. 

    32 min
  • Angst und Angststörungen

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    So gut wie jeder Mensch kennt das Gefühl Angst. Angst ist eine wichtige Grundemotion von uns Menschen, die uns warnen und schützen soll. Aber wie entsteht aus einem evolutionsbiologisch so wichtigem Gefühl eine Erkrankung, also eine Angststörung? Welche genetischen, biologischen, psychischen und auch sozialen Faktoren können hier eine Rolle spielen? 
    Thomas Kamenar spricht mit dem Psychiater Univ.-Prof. Dr. Christoph Pieh über diese häufige psychische Erkrankung, an der immerhin jeder Siebente in der Bevölkerung leidet. 

    46 min
  • Schmerz Teil 2

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    In der zweiten Folge zum Thema Schmerz wollen wir aufbauend auf die erste Folge nochmals mehr ins Detail gehen. Wir besprechen Aspekte wie Geschlechterunterschiede bei Schmerzen zwischen Frauen und Männer, die Neuroplastizität, also den Umbau der Nerven in Abhängigkeit zur Aktivität, was Schmerzen mit Lernen zu tun haben, welche psychologischen oder auch sozialen Aspekte bei Schmerzen eine Rolle spielen sowie mögliche Behandlungsoptionen bei chronischen Schmerzen. 

    41 min
  • Martins Geschichte: Ein Leben mit Schizophrenie

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    Nur wenige Erkrankungen sind mit so vielen Vorurteilen und Mythen belegt, wie die Schizophrenie. Gemeinsam mit unserem heutigen Gast, der seit vielen Jahren mit einer Schizophrenie lebt, gehen wir der Frage nach, wie es ist, mit einer solchen Erkrankung zu leben. Wir erfahren, wie sich ein Wahn oder Halluzinationen anfühlen müssen und beleuchten die Hintergründe und Ursachen dieser Erkrankung. Gleichzeitig räumen wir mit gängigen Vorurteilen und Mythen auf und werfen einen Blick auf die Herausforderungen, die Betroffene täglich meistern müssen als auch für uns als Gesellschaft. Schaltet ein und erfahrt mehr über diese komplexe Erkrankung und die Menschen dahinter!

    42 min

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