Der See, in dem das Böse versank.
Ein dunkler Waldsee südlich von Potsdam, ein geheimnisvolles Götzenbild und ein italienischer Mönch, der das Böse besiegen soll.
In Folge 3 von „Brandenburgs dunkle Geheimnisse“ geht es zum Teufelssee bei Potsdam, mitten in die Ravensberge. Eine alte Sage erzählt von den Wenden, einem Götzenbild und einem Gewitter, bei dem die Erde aufbrechen und der Teufelssee entstanden sein soll.
Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Der Teufelssee ist ein Toteisloch aus der letzten Eiszeit. Seine Entstehung lässt sich wissenschaftlich erklären. Die Geschichte vom versunkenen Götzenbild gehört dagegen zur regionalen Überlieferung.
Aber warum heißt der See dann Teufelssee? Und was hat es mit dem italienischen Mönch auf sich?
Eine Folge über Sage und Wahrheit, alte Glaubensvorstellungen und einen geheimnisvollen Ort bei Potsdam.
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Quellen und Hinweise:
Wikipedia: Teufelssee (Nuthetal)
Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staats, 1868.
Mark Brandenburg Bildarchiv: Der Teufelssee (Nuthetal)
Brandenburg-Lese: Teufelssee Potsdam
Wanderblues: Teufelssee und Engelsquelle
Musik: die verwendeten Soundbetten wurden mit Suno AI generiert.
Radaktion: Recherche, Skript, Moderation und Schnitt: Kim Schäfer
Die Sage ist als volkskundliche Überlieferung zu verstehen; archäologische Belege für einen heidnischen Opferplatz an dieser Stelle liegen nicht vor.