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In dieser Folge schauen Sascha und Steffen auf vier Unternehmensgeschichten, die aktuell an den Börsen für Gesprächsstoff sorgen. Nvidia stockt sein Aktienrückkaufprogramm um weitere 150 Milliarden US-Dollar auf und unterstreicht damit die enorme Finanzkraft des KI-Champions.
In Deutschland sorgt unterdessen eine mögliche Annäherung zwischen BASF und Evonik für Aufmerksamkeit. Die Gespräche werfen die Frage auf, ob die europäische Chemiebranche vor einer größeren Konsolidierungswelle steht. Außerdem geht es um den milliardenschweren Cloud-Vertrag zwischen Anthropic und Akamai und darum, wie nachhaltig die gewaltigen Investitionsströme rund um künstliche Intelligenz tatsächlich sind.
Zum Abschluss richtet sich der Blick auf Roche. Der Pharmakonzern will KI immer stärker in Forschung und Wirkstoffentwicklung integrieren. Wir sprechen darüber, ob Pharma eines der nächsten großen Anwendungsfelder für künstliche Intelligenz werden.
Alle Einschätzungen sind persönliche Meinungen und keine Anlageempfehlung.
Das Börsenjahr 2026 hatte alles: einen Ölschock nach der Schließung der Straße von Hormus, eine Zinswende nach oben bei EZB und Fed, DAX-Rekorde auf schmaler Basis und im September einen kräftigen Dämpfer bei den KI-Werten.
Patrick, Sascha und Steffen Dierking ziehen Bilanz und schauen auf das vierte Quartal: die Notenbanksitzungen im Oktober und Dezember, die US-Midterms am 3. November, die Berichtssaison ab Mitte Oktober und die Frage, ob Kalendereffekte in einem Jahr wie diesem überhaupt etwas taugen. Zum Schluss geht es um das Altersvorsorgedepot, das zum 1. Januar 2027 startet, und um die geplante Frühstart-Rente. Zudem erklären wir die Veränderungen bei Smavesto.
Außerdem in dieser Folge: Patrick verabschiedet sich nach fünf Jahren und 222 Folgen vom Bremer Börsenschnack. Steffen übernimmt seinen Platz und führt den Podcast gemeinsam mit Sascha weiter.
Alle Einschätzungen sind persönliche Meinungen und keine Anlageberatung.
In Folge 222 ist der Bremer Börsenschnack zu Gast an der Oberschule an der Egge in Bremen-Blumenthal. Patrick Paech und Dr. Sascha Otto sprechen mit Lehrer Herrn Grünewald und drei Schülerinnen und Schülern über das Planspiel Börse und darüber, warum Finanzbildung so früh wie möglich beginnen sollte.
Herr Grünewald hat im vergangenen Jahr den bundesweiten Wettbewerb der Lehrkräfte gewonnen und erklärt seine Strategie rund um Zulieferer für KI und Rechenzentren. Gemeinsam geht es um die Frage, wie man an ein Börsenspiel herangeht, welche Branchen sich eignen und wo der Unterschied zwischen Spiel und echtem Investieren liegt.
Außerdem beantworten Patrick Paech und Sascha Otto die Fragen der Jugendlichen: Wie geht man mit Krisen um, wie entstehen Gewinne, worauf sollte man bei einer Aktie achten und wie wird man eigentlich Millionär? Es geht um Geduld, den Zinseszins, die Frühstartrente und das Altersvorsorgedepot. Und darum, dass Börse längst Alltag ist, ob bei Kleidung, Technik, Lebensmitteln, Pharma oder Gaming.
Wir messen Risiko gern als Zahl. Aber erleben Anlegerinnen und Anleger Risiko wirklich so?
In dieser Folge spricht Patrick Paech mit dem Verhaltensökonomen Stefan Zeisberger über die psychologischen Muster hinter Anlageentscheidungen. Zeisberger ist gebürtiger Bremer, Professor für Financial Economics an der Radboud-Universität Nijmegen und forscht seit vielen Jahren dazu, warum auch erfahrene Profis systematisch schlechte Finanzentscheidungen treffen.
Es geht darum, warum so viele Menschen gar nicht erst mit dem Investieren anfangen und warum das mehr ist als eine Frage der Finanzbildung. Warum Schwankungsbreite selten das Risiko ist, das Anleger tatsächlich empfinden. Wie kurze Chartzeiträume das langfristige Verhalten verändern. Und warum mehr Information und mehr Handelsmöglichkeiten nicht automatisch zu besseren Ergebnissen führen.
Ein roter Faden der Folge: Geldanlage ist einer der wenigen Bereiche im Leben, in denen mehr tun das Ergebnis verschlechtern kann. Über Diversifikation, Langfristrenditen und Marktschwankungen Bescheid zu wissen, ist das eine. An der eigenen Strategie festzuhalten, wenn die Märkte sich bewegen und das Umfeld zum Handeln drängt, ist das deutlich Schwierigere.
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum gute Anlageentscheidungen weniger mit Wissen und mehr mit der Umgebung zu tun haben, in der wir entscheiden.
Zwischen Washington und Ottawa sind die Zollverhandlungen geplatzt. Die USA verhängen 50 Prozent auf Stahl, Aluminium und Bauholz, Kanada antwortet mit Gegenzöllen. Sascha Otto und Patrick Paech ordnen im Bremer Börsenschnack ein, was der neue Handelskonflikt für Anleger bedeutet.
Danach geht es an die Zinsfront. Die Renditen langlaufender US-Staatsanleihen sind auf den höchsten Stand seit 2007 geklettert, auch deutsche Bundesanleihen rentieren so hoch wie seit Jahren nicht. Warum die Anleihe als Anlageklasse zurück ist, warum der Goldpreis parallel anzieht besprechen die beiden ausführlich. Dazu ein Blick auf die mageren Dividendenrenditen von DAX und EuroStoxx 50.
Bei den Einzelwerten dominiert die Berichtssaison. Xiaomi, Baidu und Alibaba liefern durchwachsene Quartalszahlen aus China, Adyen überrascht positiv, und der Rüstungswert TKMS glänzt mit einem Rekordauftragsbestand. Das größte Kursfeuerwerk kommt von Moderna, wo ein Durchbruch beim mRNA-Impfstoff gegen schwarzen Hautkrebs die Aktie in die Höhe treibt. Zum Schluss noch ein Blick auf Sheins geplanten Börsengang in Hongkong.
Der gesamte börsennotierte Quantensektor bringt rund 50 Milliarden Dollar auf die Waage, bei einem Jahresumsatz von zusammengerechnet weniger als 300 Millionen. Grund genug, sich das Thema einmal in Ruhe anzusehen.
Sascha Otto und Patrick Paech erklären in dieser Folge, was ein Quantencomputer technisch anders macht als ein klassischer Rechner, warum nicht die Zahl der Qubits, sondern die Fehlerrate das eigentliche Nadelöhr ist, und welchen Durchbruch Google im Dezember 2024 mit dem Willow-Chip erzielt hat.
Danach geht es an die Börse. Welche Spezialisten sind notiert, wo sitzen sie und wie groß sind sie? Welche Rolle spielen Alphabet, IBM, Microsoft und Nvidia in diesem Rennen? Und warum ist seit Juli 2026 erstmals ein europäisches Quantenunternehmen an einer großen US-Börse zu finden?
Besonders relevant für Banken ist der Kryptografie-Teil. Das BSI hat im Februar 2026 Fristen gesetzt: RSA und elliptische Kurven müssen bis Ende 2030 für besonders schützenswerte Daten und bis Ende 2031 generell durch Post-Quanten-Verfahren ersetzt sein. Warum der Zeitpunkt des ersten leistungsfähigen Quantencomputers dabei zweitrangig ist, erklären die beiden anhand von „Harvest now, decrypt later".
Zum Auftakt der Folge: die US-Inflationsdaten für Juli, das überraschend starke britische Wachstum und der deutliche Sprung bei den ZEW-Erwartungen im August.
Hintergründe zur Bewegung beim Wechselkurs des USD mit dem japanischen Yen, der DAX klettert über 26.400 Punkte und der Rhein erreicht den niedrigsten Pegelstand seit Beginn der Aufzeichnungen. Sascha Otto und Patrick Paech ordnen ein, was hinter diesen Bewegungen steckt.
Zum Auftakt geht es um den japanischen Yen und die Frage, warum Bank of Japan und Fed gemeinsam gestützt haben und wem eine stärkere japanische Währung nützt. Danach folgt der US-Arbeitsmarkt: Im Juli wurden 23.000 Stellen abgebaut, die Vormonate wurden nach unten korrigiert, die Stundenlöhne stiegen nur um 0,1 Prozent. Der Aktienmarkt reagierte trotzdem freundlich. Die beiden erklären, warum schlechte Konjunkturdaten an der Börse gerade als gute Nachricht gelesen werden und warum die Stimmung in den US-Unternehmen ein anderes Bild zeigt.
Außerdem im Gespräch: Chinas Exporte legen um rund 24 Prozent gegenüber Vorjahr zu, das Niedrigwasser in Rhein und Donau treibt Transport- und Energiekosten, der Streit zwischen Iran und den USA hebt Öl- und Gaspreise und Gold steigt auf rund 4.400 US-Dollar je Feinunze.
Im Börsenwetter sprechen Sascha und Patrick über die Quartalszahlen von Bayer, Commerzbank, Infineon und Siemens, über die Finanzierungszusage von 500 Milliarden US-Dollar für Nvidias Rechenzentren, die aufgestockte Kapitalerhöhung bei Intel und über SpaceX, wo die Aktie trotz 92 Prozent Umsatzwachstum um 13 Prozent nachgab.
Die Fed hält den Leitzins bei 3,50 bis 3,75 Prozent, doch drei Mitglieder des Offenmarktausschusses stimmten diesmal für eine Erhöhung. Wenige Stunden später schloss die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen bei 5,20 Prozent, dem höchsten Stand seit Juli 2007. Dr. Sascha Otto und Patrick Paech ordnen ein, was hinter dieser Bewegung steckt und warum der Anleihemarkt der Notenbank offenbar weniger glaubt als die Notenbank sich selbst.
Außerdem geht es um Europas Gasspeicher, die in Deutschland nur zu rund 46 Prozent gefüllt sind, während der Gaspreis auf über 60 Euro je Megawattstunde gestiegen ist. Beim Öl sorgten der abgesagte Militärschlag gegen den Iran und höhere Förderquoten der OPEC+ für Entspannung. Dazu kommen die Konjunkturdaten aus Deutschland und den USA sowie ein Rekordhalbjahr am Markt für Euro-Anleihen.
Im Börsenwetter dreht sich fast alles um die Frage, ob sich die gewaltigen KI-Investitionen rechnen. Microsoft und Meta berichteten am selben Abend und bekamen entgegengesetzte Antworten vom Markt: Microsoft überzeugte mit beschleunigtem Azure-Wachstum, Meta enttäuschte beim Gewinn und hob die Investitionsplanung erneut an. Alphabet meldete den ersten negativen Free Cashflow seit dem Börsengang. Weitere Themen: die Milliardenvereinbarungen rund um Nvidia und die Frage, wie viel davon Geschäft zwischen wenigen Beteiligten ist, der Gewinneinbruch bei VW, Tim Cooks letzter Quartalsbericht bei Apple und der Kurssturz von Adidas trotz Rekordumsatz.
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Wie immer freuen wir uns auf Post, Feedback oder Fragen und Themenwünsche als Kommentar unter der Episode oder an die E-Mail-Adresse [email protected] .
Cyberangriffe haben der deutschen Wirtschaft im Jahr 2025 Schäden von rund 202 Milliarden Euro verursacht. Dem stehen Ausgaben für Sicherheitsmaßnahmen von etwa 9 Milliarden Euro gegenüber. Über dieses Missverhältnis sprechen Dr. Sascha Otto und Patrick Paech in dieser Folge des Bremer Börsenschnacks.
Die beiden ordnen ein, wie Künstliche Intelligenz die Bedrohungslage verändert. Angreifer automatisieren ihre Kampagnen, Phishing-Mails kommen sprachlich einwandfrei daher, und auch kleinere Ziele lohnen sich plötzlich, weil die Kosten eines Angriffs sinken. Gleichzeitig hilft dieselbe Technologie Unternehmen dabei, Angriffe früher zu erkennen und schneller darauf zu reagieren.
Anhand konkreter Fälle wird deutlich, was ein Ausfall real bedeutet: der Angriff auf die Südwestfalen-IT mit 72 betroffenen Kommunen, die lahmgelegten Check-in-Systeme an europäischen Flughäfen im September 2025 und die Uniklinik Frankfurt, die wochenlang mit Fax und Papierakten gearbeitet hat.
Zum Schluss geht es um die Kapitalmarktseite: steigende Sicherheitsbudgets, regulatorischer Druck durch NIS2 und DORA sowie Unternehmen aus dem Cybersecurity-Sektor in den USA und Europa. Außerdem im Aktuellen: die Zinsentscheidung der EZB, ZEW- und Ifo-Index sowie der Ölpreis nach den Angriffen im Roten Meer.
Die genannten Unternehmen dienen der Einordnung des Sektors und sind keine Anlageempfehlung.
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In dieser Folge des Bremer Börsenschnack sprechen Dr. Sascha Otto und Patrick Paech über einen Kapitalmarkt zwischen geopolitischer Unruhe und starken Unternehmenszahlen.
Zum Auftakt geht es um den NATO-Gipfel und die erneute Eskalation zwischen dem Iran und den USA. Angriffe auf Tankschiffe in der Straße von Hormus und die Drohung, das Rote Meer zu sperren, trieben den Ölpreis zeitweise über 90 US-Dollar je Barrel Brent. Die beiden ordnen ein, warum darauf die Anleiherenditen anzogen und Öl- und Gasaktien profitierten.
Danach folgt der Blick auf die Konjunktur: steigende Exporte und eine anziehende Industrieproduktion in Deutschland, eine rückläufige Inflation in den USA vor der nächsten Fed-Sitzung sowie ein chinesisches Wachstum unter Zielmarke bei gleichzeitig rekordhohem Handelsüberschuss. Auch Südkorea kommt zur Sprache, wo Chipwerte, Rüstung und Schiffbau die Exporte treiben.
Das Thema der Woche ist das Anlageverhalten junger und älterer Anleger. Laut Deutschem Aktieninstitut investieren inzwischen rund 14 Millionen Menschen in Deutschland in Aktien, Fonds oder ETFs, und die 14- bis 39-Jährigen stellen seit 2024 die größte Gruppe. Sascha und Patrick diskutieren, warum Jüngere häufiger zu ETF-Sparplänen greifen, welche Rolle Social Media und Neobroker bei der Informationsbeschaffung spielen und was beide Generationen voneinander lernen können.
Im Börsenwetter geht es um die Sorge vor einer Ernüchterung im KI-Boom, um schwache Chipaktien und den herben Kursverlust bei IBM, um milliardenschwere Investitionsankündigungen von TSMC und Micron sowie um die Quartalszahlen von Blackrock, Fielmann und PepsiCo.
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