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Über 100.000 Unternehmen in Deutschland suchen Jahr für Jahr einen Nachfolger – und erstmals planen mehr Inhaber die Schließung als die Übergabe. Grund genug für Sascha Otto und Patrick Paech, sich das Thema Unternehmensnachfolge aus Börsensicht vorzunehmen.
Zu Gast ist Guido Vorwald, Spezialist für Unternehmensnachfolge und Generationenmanagement bei der Sparkasse Bremen. Er kennt das Thema nicht aus Studien, sondern vom Verhandlungstisch – und erklärt, warum so viele Übergaben scheitern, obwohl die Unternehmen gesund sind.
Gemeinsam sprechen die drei darüber, warum das eigene Unternehmen das größte Klumpenrisiko im Vermögen eines Unternehmers ist, welche Folgen eine ungeregelte Nachfolge für Unternehmen und Aktienkurs haben kann und was große Ankeraktionäre für Anleger bedeuten – Stabilität auf der einen, geringer Streubesitz auf der anderen Seite.
Dazu gibt Guido Vorwald konkrete Tipps für die Nachfolgeregelung: warum frühzeitige Planung entscheidend ist und welche Lösungswege es gibt – von der Übergabe innerhalb der Familie bis zur Stiftungsgründung.
Eine Folge für alle, die ein Unternehmen führen, eines übernehmen wollen – oder verstehen möchten, warum Nachfolge auch ein Thema für die Aktienauswahl ist.
Viel Spaß beim Reinhören!
Wie immer freuen wir uns auf Post, Feedback oder Fragen und Themenwünsche als Kommentar unter der Episode oder an die E-Mail-Adresse [email protected] .
DAX auf Allzeithoch über 25.600 Punkten – und gleichzeitig kündigt VW den Abbau von 100.000 Arbeitsplätzen an, Rheinmetall verliert fast 20 Prozent. Wie passt das zusammen?
Patrick Paech und Dr. Sascha Otto nehmen in dieser Folge das Reformpaket der Bundesregierung auseinander: 34 Maßnahmen zwischen Steuerentlastung, Reichensteuer und Bürokratieabbau – und die Frage, warum ausgerechnet Immobilienaktien darauf am stärksten reagierten.
Außerdem: Warum die US-Börsen schwache Arbeitsmarktdaten feiern (57.000 neue Stellen statt erwarteter 113.000), was das Supreme-Court-Urteil zur Fed-Gouverneurin Lisa Cook für Trumps Zinshoffnungen bedeutet, und warum der Ölpreis trotz neuer Eskalation zwischen den USA und dem Iran fällt.
Im Börsenwetter: VW, Apple, Micron, Rheinmetall – und warum der OpenAI-Börsengang wohl erst 2027 kommt.
Der Bremer Börsenschnack ist der Podcast der Sparkasse Bremen rund um Börse, Kapitalmärkte und Geldanlage.
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Ab dem 1. Januar 2027 kommt mit dem Altersvorsorgedepot die größte Reform der privaten Altersvorsorge seit Riester – erstmals mit geförderter Anlage in Aktien-ETFs und -Fonds statt mit Garantiezwang.
In dieser Folge des Bremer Börsenschnack ordnet Patrick Paech gemeinsam mit Friederike Borttscheller-Friedrichsen, Wertpapierexpertin der Sparkasse Bremen, ein, was das neue Fördersystem für Sparerinnen und Sparer bedeutet. Sascha Otto ist diesmal nicht dabei.
Die beiden sprechen unter anderem darüber:
Alle Informationen der Sparkasse Bremen zum Altersvorsorgedepot gibt es hier: https://www.sparkasse-bremen.de/de/home/aktionen/altersvorsorge-depot.html
Diese Folge dient der allgemeinen Information und ist keine Anlageberatung.
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Ein Baukonzern verdrängt Porsche aus dem DAX – und das ist symptomatisch für die ganze Woche.
Patrick Paech und Dr. Sascha Otto zeigen im neuen „Bremer Börsenschnack", wie der KI-Boom die reinen Chip-Aktien verlässt und in der Realwirtschaft ankommt: bei Hochtief, das dank des Baus von Rechenzentren in den DAX aufsteigt, bei Hewlett Packard Enterprise mit einem Kurssprung von 30 Prozent – und bei Alphabet, das für seine Rechenzentren sogar eine Kapitalerhöhung braucht.
Außerdem ordnen die beiden ein, warum Broadcom trotz explodierender KI-Umsätze 12 Prozent verliert, was hinter dem CrowdStrike-Absturz steckt und weshalb der Markt bei der EZB plötzlich mit der ersten Zinserhöhung seit 2023 rechnet – während der Goldpreis deutlich nachgibt.
Zum Schluss wird es konkret: Am Freitag geht SpaceX an die Börse. Patrick und Sascha beantworten die Hörerfrage, ob die großen World-ETFs jetzt gezwungenermaßen Milliarden in einen einzigen Wert pumpen müssen – und was dieses Klumpenrisiko für eigentlich konservative Anleger bedeutet.
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Der KI-Boom treibt die Märkte auf neue Allzeithochs – doch hinter den bekannten Namen wie Nvidia, Anthropic oder OpenAI steckt eine komplexe Infrastruktur, die enormen Investitionsbedarf mit sich bringt.
Patrick Paech und Dr. Sascha Otto schauen in dieser Folge genauer hin: Was steckt eigentlich in einem Rechenzentrum? Welche Unternehmen profitieren abseits der großen Halbleiterhersteller vom globalen Ausbau der Rechenkapazitäten – von Kühlsystemen über Netzwerktechnik bis hin zu Energieversorgung? Und was bedeuten Kurssprünge von 20 bis 30 Prozent an einem einzigen Tag bei Micron, SK Hynix oder Dell für die Bewertung des gesamten Sektors?
Außerdem werfen die beiden einen Blick auf Deutschlands Position im globalen Rechenzentrumsmarkt: Platz 3 nach Anzahl der Rechenzentren – aber weit abgeschlagen bei der installierten Kapazität. Die USA kommen auf rund 54 GW, China auf 32 GW, die gesamte EU zusammen auf 12 GW. Und die Ausschreibung der EU für Gigafactories lässt weiter auf sich warten.
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2026 könnte das bedeutendste IPO-Jahr der Börsengeschichte werden. SpaceX geht am 12. Juni an die Nasdaq – mit einer geschätzten Bewertung von zwei Billionen Dollar und dem Potenzial, Saudi Aramco als größten Börsengang aller Zeiten abzulösen. Kurz danach plant OpenAI seinen Börsengang für September, ebenfalls bei rund einer Billion Dollar Bewertung. Und die Liste wird länger: ByteDance, Databricks, Stripe, Revolut – der IPO-Kalender 2026 ist prall gefüllt.
Patrick Paech ordnet ein, welche Börsengänge wirklich spruchreif sind und bei welchen es sich noch um reine Spekulation handelt. Dazu gibt es Hintergründe zum Handelsabkommen zwischen USA und EU, eine Einordnung der Delivery-Hero-Gerüchte rund um eine mögliche Uber-Übernahme – und einen nüchternen Blick auf das, was deutsche Anleger beim Thema IPO-Zeichnung praktisch beachten müssen.
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Die Straße von Hormus bleibt gesperrt, die IEA spricht vom größten Angebotsschock der Geschichte – und S&P 500 sowie Nasdaq markieren gleichzeitig neue Allzeithochs. In dieser Soloepisode ordnet Patrick ein, wie das zusammenpasst und was Anleger daraus mitnehmen sollten.
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Bremen baut Raketen, betreibt einen der größten Häfen Europas – und hatte bis 2024 keinen einzigen professionellen Venture Capital Fonds. Das hat sich geändert.
In dieser Folge sprechen Patrick Paech und Dr. Sascha Otto mit Prof. Dr. Christian Horneber, Managing Partner bei Capnamic und Kopf hinter dem ersten Bremer Venture Capital Fonds. 30 Millionen Euro, 15 Startups, 10 Jahre Laufzeit – investiert in Gründer von und für Bremen.
Wir reden über Startups, die Spaceplanes bauen und Bundeswehraufträge haben. Über Zement, der CO₂ speichert. Über die Frage, ob Bremen das Zeug hat, ein ernsthafter Startup-Standort zu werden – und was dafür noch fehlt.
Außerdem: Warum Venture Capital wie Raketentreibstoff ist und nicht in jeden Motor passt. Was Gründer beim Pitchen falsch machen. Und wie man einen VC-Fonds für eine Stadt aufbaut, die kein Berlin und kein München ist.
Themen dieser Folge:
• Der Bremen Venture Capital Fonds – Entstehung, Struktur, erste Investments
• Capnamic und der Early-Stage-VC-Markt im deutschsprachigen Raum
• Das Bremer Startup-Ökosystem – Stärken, Lücken, Potenzial
• Luft- & Raumfahrt, Logistik, CleanTech als Investmentthemen
• Business Angels und institutionelle Fonds – wie sie zusammenspielen
• Was Early-Stage-Investing wirklich bedeutet
Portugal ist kleiner als Deutschland – aber wirtschaftlich gerade auf dem Vormarsch. The Economist hat das Land für 2025 zur Economy of the Year gekürt, die Staatsverschuldung ist deutlich gesunken und der Aktienmarkt hat den DAX in den letzten fünf Jahren klar outperformt.
In dieser Solo-Folge nimmt Patrick Paech euch mit nach Portugal: Er schaut sich die wirtschaftliche Entwicklung des Landes an, spricht über die Rolle von Tourismus, erneuerbaren Energien und Kork – ja, Kork! Portugal ist mit über 50 % Marktanteil der weltgrößte Korkproduzent. Außerdem stellt Patrick einige börsennotierte portugiesische Unternehmen vor, darunter EDP, Galp Energia, Jerónimo Martins und Corticeira Amorim.
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In der aktuellen Folge des Bremer Börsenschnack sprechen Sacha Otto und Patrick Paech über die geopolitischen Spannungen rund um den Iran und deren Auswirkungen auf Ölpreise und Weltwirtschaft. Außerdem geht es um steigende Inflation in den USA und Europa sowie mögliche Reaktionen der Notenbanken.
Im Börsenteil stehen deutsche Konzerne wie Lufthansa, Mercedes-Benz und Volkswagen im Fokus, die mit Kostensteigerungen und schwacher Nachfrage kämpfen. Abschließend wird die starke Entwicklung von Goldman Sachs, aber auch zunehmende Risiken im Finanzsektor thematisiert.
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