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Eine über 100-jährige Geschichte prägt den Sportverein Franckviertel. Der Klub wurde bereits 1920 als einer der ältesten Linzer Vereine unter dem Namen ASK Sparta Linz ins Leben gerufen und feierte in den vom Arbeiteramateurfussballverband ausgetragenen Meisterschaften zahlreiche Erfolge. Später spielte der Verein als SV Stickstoff Linz vier Jahre in der höchsten österreichischen Liga und war als SV Chemie Linz bis 2017 Teil der Fußballlandkarte Österreichs. Am 7. Dezember entschieden die Mitglieder den Namen in ASKÖ SV Franckviertel Linz zu ändern, was als klares Bekenntnis zum Linzer Stadtteil aber auch zur Arbeitersportbewegung verstanden werden darf. Seit wenigen Tagen wird der Verein von einem überwiegend weiblichen Vorstand geführt. Mit Obfrau Simone Rienesl und dem Stellvertreter-Obmann Edvin Aliu sprech ich heute über die Tradition aber auch die perspektive des Arbeiterfußballs in Linz.
Wir danken
Der Beitrag #157 | Sparta – Stickstoff – Chemie: Die Wiederbelebung des Arbeiterfußballs im Franckviertel erschien zuerst auf BRENNPUNKT-ORANGE.DE.
Mit der 1974 erfolgten Verlegung der Ligamannschaft von Vorwärts Leipzig
in die Bauhausstadt Dessau begann für die Armeesportgemeinschaft eine neue Etappe. Von 1974 bis 1989 spielte Vorwärts Dessau erfolgreich in der DDR-Liga und kratzte einmal sogar am Oberligaaufstieg. Im Podcast berichtet Tom Rietzschel, der Sohn der Dessauer Fußballegende Udo Rietzschel, über 15 Jahre Fußball unter dem Dach der Nationalen Volksarmee (NVA).
Am 1. Oktober 1956 und damit neun Monate nach der Gründung der Nationalen Volksarmee wurde die Armeesportvereinigung Vorwärts – kurz ASV -ins Leben gerufen. In den einzelnen Standorten der NVA wurden lokale Armeesportgemeinschaften (ASG) bzw. Armeesportklubs (ASK) gebildet. Zum zentralen Schwerpunktklub wurde der ASK Vorwärts Berlin entwickelt. Durch die Ausgliederung bestimmter Sektionen entstanden in den Folgejahren weitere Leistungszentren wie der ASK Vorwärts Leipzig, der ASK Vorwärts Rostock, der ASK Vorwärts Oberhof und der ASK Vorwärts Potsdam.
1971 musste der Renommierklub der Armee – der eigenständige Fußballclub FC Vorwärts Berlin – den ebenfalls in der Hauptstadt ansässigen Fußballclubs der Sportvereinigung Dynamo und des DTSB weichen und spielte fortan in Frankfurt (Oder). Diese Maßnahme läutete den sportlichen Niedergang des damaligen Rekordmeisters ein. In der Folgezeit verlor der FC Vorwärts zunehmend an Qualität. Auch in den weiteren Bezirken führten Kompetenzstreitigkeiten mit dem DTSB und der SV Dynamo dazu, dass diese Leistungsstützpunkte mit den Jahren aus den Sportzentren der Republik in abgelegenere Gegenden verlegt wurden. Mit Vorwärts Rostock (1967 nach Stralsund), Vorwärts Cottbus (ab 1974 ASG Vorwärts Kamenz), Vorwärts Leipzig (ab 1974 Vorwärts Dessau) und Vorwärts Meiningen (ab 1974 ASG Vorwärts Plauen) waren allein vier Zweitligisten von dieser Maßnahme betroffen.
Zur Konzentration der Mittel beschloss die ASV Vorwärts in den 80iger Jahren die Auflösung der Leistungsstützpunkte in Kamenz, Löbau, Neubrandenburg und Plauen. Weiterhin wurden durch die übergeordnete Armeesportvereinigung Vorwärts aus finanziellen Gründen ab der Saison 1983/84 mit Vorwärts Stralsund und Vorwärts Dessau nur noch zwei Vereine in der DDR-Liga zugelassen. Doch schon sechs Jahre später endete die Zeit des organisierten Armeesport in Dessau und so wurde wenige Monate vor dem politische Umbruch aus der ASG Vorwärts Dessau die SG Dessau 89.
Nach einjähriger Namensführung SG Dessau 89 (1989/90) stellten einige Vereinsmitglieder auf der Mitgliederversammlung am 20. Juni 1990 den Antrag auf eine Namensänderung und unterbreiteten den Vorschlag, den Verein in Fußballclub Anhalt Dessau umzubenennen. Dieser Vorschlag wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen.
In den Folgejahren verschlechterten sich nach vielen Oberligajahren die finanziellen Bedingungen. Im Dezember 2003 musste der FC Anhalt Insolvenz anmelden und trat in der Rückrunde der laufenden Saison 2003/04 nicht mehr an. In der Folge wurde der Verein aufgelöst.
Wir danken
Eine idyllische Adresse in der Thüringer Fußballheimat ist der Hammergrund in Ilmenau. Während in der Zeit vor dem politischen Umbruch tausende Zuschauer ihrer BSG Chemie IW Ilmenau in der zweithöchsten Klasse der DDR zujubelten, spielen die Herren des SV Germania Ilmenau aktuell nur in der Kreisoberliga. Im Podcast berichten Horst Grohmann (Trainer am DFB-Nachwuchsstützpunkt Arnstadt-Ilmenau sowie der 1. Germania-Herren) und Horst Brückner (ehemaliger Spieler und Vereinsvorsitzender) über die wunderbaren Geschichten aus der Vergangenheit und richten ihren sorgenvollen Blick auf die Zukunft.
Alte Internetseite: https://www.germania-ilmenau.de/
Neue Internetseite: https://sv-germania-ilmenau.de/
Wir danken
Benjamin Netz hat nahezu alle Höhen und Tiefen sowohl auf dem Platz als auch in der Kurve erlebt. Einst spielte “Lord Fusseck” im Farmteam des Chicago Fire FC und traf im Spiel gegen LA Galaxy auf David Beckham. Die somit berechtigten Hoffnungen auf eine Karriere als Profifussballer wurden durch eine Schulterverletzung gestoppt. In der Folge besuchte Beni als Groundhopper die Stadien der Welt und verlor dabei sein Herz an den FC Wohlen in der Schweiz. Schnell wurde das Stadion Niedermatten seine neue Heimat. Sowohl in der Kurve als auch im Verein wurde seine Arbeit als Fanbetreuer geschätzt. Doch im November 2021 kündigte der FC Wohlen dem Fanverantwortlichen und Social-Media-Manager. Ausgangspunkt war ein sogenannter SVP-Anlass im Stadion, der bei den Wohler Fans für viel Unmut sorgte. Im Podcast berichtet Beni über den Fußball in der Schweiz, seinen Herzensverein FC Wohlen und die besten Grounds der Region.
Benjamin Netz: Lord Fusseck
https://twitter.com/lord__fusseck
https://www.instagram.com/lord_fusseck/
Magazin kick off-Offizielles Cluborgan des FC Wohlen
https://fcwohlen.ch/magazin-kickoff2/
FC Wohlen – ein Klub sagt leise Adieu
https://www.nzz.ch/sport/fc-wohlen-ein-klub-sagt-leise-adieu-ld.1385893
Gate Süd Wohlen – GS14
https://www.instagram.com/gs14wohlen/
Teilzeitfans Wohlen
https://teilzeitfans.wordpress.com/
https://www.facebook.com/Teilzeitfans-Wohlen-905649546223024/
Fanzine/Flugblatt Stimmungsmacherin
https://teilzeitfans.wordpress.com/zine/
Omega – Hopp Wohlen (Prod.Omega)
https://www.youtube.com/watch?v=UnoIZfwXJZY
S erscht Mol von Manuel Stahlbeger & Bit-Tuner
https://www.youtube.com/watch?v=phQ3y47xVDs
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Nie wieder, diese Botschaft der Überlebenden des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau, haben Fußballfreunde 2004 aufgegriffen und den Erinnerungstag im Fußball ins Leben gerufen. An den Spiel- und Turniertagen um den 27. Januar gedenkt die Fußballfamilie der ermordeten Menschen, die auch Mitglieder ihrer Vereinsfamilien waren. Fanszenen, Vereine und Verbände erinnern daran, was den ermordeten und überlebenden Häftlingen in Nazi-Deutschland angetan wurde. Auch der Schmerz der verwaisten Familien ist nicht vergessen. NieWieder – Auschwitz, NieWieder – Dacha, das ist der Auftrag und die Bitte der überlebenden Zeitzeugen an die Nachgeborenen. Daher geht anlässlich des 18. Erinnertages im Fußball der Blick nach Österreich und im Podcast spricht Florian Hribar über die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit im österreichischen Fußballsport.
Wir danken
Im Rahmen des seit 2004 bestehenden Erinnerungstag im Fußball gedenkt die Fußballfamilie auch in diesem Jahr rund um den 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus. Im Podcast erläutern Eberhard Schulz (Sprecher der Initiative !Nie wieder), Ronald Uhlich (Präsident des FC Ente Bagdad) und Conrad Lippert (Pressesprecher Roter Stern Leipzig) die Inhalten des diesjährigen Erinnerungstages sowie die Umsetzung in den jeweiligen Vereinen.
Am 27. Januar 2022 jährt sich zum 77. Mal jener Tag, an dem die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee befreit wurden. Daher gedenken Fans, Vereine und Verbände der Opfer, der Überlebenden und ihrer Familien. Auch die Fußballfamilie erinnert jedes Jahr anlässlich des „Erinnerungstages im deutschen Fußball“ daran, dass Menschen aus ihren Reihen von den Nationalsozialist*innen verfolgt und ermordet wurden.
In diesem Jahr stellt die Fußballfamilie die Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt des Gedenkens. 200.000 behinderte Menschen, darunter über 10.000 Kinder, wurden von den Nazis ermordet. Man wollte sie aus den Augen haben, man wollte sie los sein. Euthanasie – guter Tod – nannte man damals dieses Verbrechen. Heute gibt es keine „Tötungsanstalten“ mehr. Aber Missachtung und Ausgrenzung erleben Menschen mit psychischen, geistigen und körperlichen Behinderungen jeden Tag.
Damit sich das ändert, aus diesem Grund übernimmt die Fußballfamilie Verantwortung für seine behinderten Fans und Vereinsmitglieder. Sie sollen an einem „Fußball ohne Barrieren“ gleichberechtigt teilnehmen können. Für dieses Ziel werden unsere beiden Vereine, und zwar mit ihnen zusammen, arbeiten. Denn das darf nicht sein, dass sie sich als Menschen zweiter Klasse fühlen müssen und im täglichen Leben von Teilen der Gesellschaft auch so behandelt werden.
Das Grundrecht auf Teilhabe für unsere behinderten Freundinnen und Freunde auf den Fußballplätzen, in den Stadien und an jedem anderen Ort geht jede und jeden persönlich an. Stück für Stück die Barrieren der Vorurteile, der Unsicherheit und der Gleichgültigkeit in unseren Köpfen und auf dem Platz abzutragen, ist eine immerwährende Aufgabe der Fußballfamilie. Wenn sie gelingt, gewinnen alle.
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Große Worte machen, das ist nicht seins. Anpacken, tun, vor allem aber berichten und schreiben über den geliebten Fußball, der seine große Leidenschaft ist. Der pensionierte Lehrer Hartmut Gerlach aus Rudolstadt feierte im vergangenen Jahr seinen 70. Geburtstag, doch ans Aufhören denkt der Vorsitzende des Ausschusses für Öffentlichkeit des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) sowie Pressesprecher des Heimatvereins FC Einheit Rudolstadt noch lange nicht. Seine ehrenamtlich Heimat ist der Sprecherturm im Stadion im Heinepark. Im Podcast berichtet Hartmut Gerlach über seine Arbeit für Verein und Verband sowie die Geschichte seines Herzensvereins.
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Die Geschichte vom kleinen Hirtenjungen David der den Riesen Goliat mit einem Stein aus seinem Steinschleuder besiegt, ist wohl eine der bekanntesten Geschichten der Bibel. Immer wieder ist es faszinierend, wie mutig der vermeintlich schwache David gegen den fast drei Meter großen Goliat antritt. Auch im Fußball sorgen vermeintliche Fußballzwerge für Überraschungen. Mit Benjamin Schuldt gibt es einen Fußballfan, der die besonderen Aufstiege, Siege oder Geschichten der vermeintlichen Dorfvereine aufschreibt. Der Journalist sammelt das Besondere abseits der großen Schlagzeilen und schafft damit ein Denkmal für die Fußballzwerge. Im Podcast berichtet Benjamin über seine Reise durch Europa und seine Leidenschaft für die SpVgg Unterhaching.
Unmittelbar nach der Aufnahme des Podcasts verstarb Anton Schrobenhauser sen. im Alter von 66 Jahren. Der gebürtige Unterhachinger wechselte 1979 zum damaligen Landesligisten in seine Heimat Unterhaching. Mit der Spielvereinigung stieg er 1981 erstmals in die Amateur-Oberliga (heutige Bayernliga) auf, wurde 1982 zum Schatzmeister und stand bis 1988 zwischen den Pfosten der Vorstädter. Auch in der Folge blieb der Bauunternehmer dem Verein als Unterstützer und Ratgeber stets treu. Sein konsequentes Handeln und finanzielles Geschick trugen entscheidend dazu bei, dass der Klub von 1999 bis 2001 in der 1. Bundesliga spielte. 2002 übernahm er sogar für die letzten Spiele die Verantwortung als Teamchef der abstiegsbedrohten 2. Liga-Mannschaft. Zudem unterstützte Anton Schrobenhauser Senior über viele Jahre die von seinem Vater gegründete, vereinseigene Bob-Abteilung um den zweimaligen Olympiasieger Christoph Langen.
Quelle: https://www.spvggunterhaching.de/aktuell/news/grosse-trauer-um-eine-hachinger-legende/
Benjamin Schuldt
Twitter
David gegen Goliath
https://basch86football.hpage.com/
Manfred Schwabl
https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Schwabl
Bewährung für Ex-Profi-Kicker Manfred Schwabl
https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/bewaehrung-fuer-ex-profi-kicker-manfred-schwabl-art-83399
Die Provinz geht an die Börse
https://www.zeit.de/sport/2019-07/spvgg-unterhaching-dritte-liga-aktien-boersengang
Karim Adeyemi, der “kleine Bazi” aus Unterhaching
https://www.br.de/nachrichten/sport/karim-adeyemi-der-kleine-bazi-aus-unterhaching,SiDlmxx
Sapina und Hoyzer – Zwillingsbrüder im Geiste
https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/3-prozesstag-sapina-und-hoyzer-zwillingsbrueder-im-geiste-1293880.html
Blog Überhaching
https://www.ueberhaching.de/ueber-haching/
Hörfehler | Das erste Mal ne Perfect Season gehabt
https://hörfehler.org/2020/05/13/hrf-076-das-erste-mal-ne-perfect-season-gehabt
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Das Bodenseestadion, der Neustart in Blau-Weiß und echte Helden: Der Traditionsklub Schwarz-Weiß Bregenz kann auf 102 bewegte Jahre zurückblicken. Gemeinsam mit Benjamin Fogarasi werden im Podcast die Erfolge und Niederlagen des im Bodenseestadion beheimateten Vereins analysiert.
Die Neugründung als SC Bregenz, einige Anektoden aus der SW-Historie und die aktuelle sportliche Situation sind die Themen im 2. Teil des Podcasts. Zusätzlich kommt Stürmer Dennis Blaser in einem Interview zu Wort.
148 | SW Bregenz – Teil 1
149 | SW Bregenz – Teil 2
Internetseite SW Bregenz
Facebookseite SW Bregenz
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Von den Anfängen bis zum Mayrleb-Tor und dem Casino-Finale: Der Traditionsklub Schwarz-Weiß Bregenz kann auf 102 bewegte Jahre zurückblicken. Gemeinsam mit Benjamin Fogarasi werden im Podcast die Erfolge und Niederlagen des im Bodenseestadion beheimateten Vereins analysiert.
Im 1. Teil berichtet Fogi” über die Anfänge des Fußballs in Bregenz, ein historisches Tor von Christian Mayrleb und eine historische Nichtabstiegsparty.
148 | SW Bregenz – Teil 1
149 | SW Bregenz – Teil 2
Internetseite SW Bregenz
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