Bricks & Bots

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By Sebastian Berloffa & Kristof KonstantinBusinessEntrepreneurshipTechnology
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Bricks & Bots episodes

  • #8 Dann mach's dir halt selbst! Aber wo fängst du an?

    „Ich kann mir das selbst bauen." Schön. Aber ist das auch sicher, und wo fängst du überhaupt an?

    In #7 ging es ums Selbstbauen als Möglichkeit, ein CRM in 20 Stunden. Diesmal gehen Sebastian Berloffa und Kristof Konstantin einen Schritt zurück, zu der Frage, an der die meisten schon vorher hängen bleiben: Ich lebe nicht in der KI-Bubble, ich habe mein Daily Business, wie starte ich mit dem Thema, ohne mich zu verrennen?

    Kristof und Sebastian reißen die Themen an und ordnen ein, statt Rezepte auszugeben.

    Wo anfangen, statt womit bauen
    Über Sicherheit nachzudenken lohnt erst, wenn du weißt, welches System du überhaupt brauchst. Kristof beschreibt das Dreiphasenmodell aus der Praxis, Research, Konzeption, Umsetzung, mit Ausstiegspunkt nach jeder Phase. Ein emotionales Thema, kein rein technisches.

    Was, wenn die Empfehlung „warte" lautet?
    Anfang des Jahres ging OpenClaw durchs Netz, der KI-Agent von Peter Steinberger. Sofort kamen Anfragen zur Implementierung. Was darf so ein Agent auf deinem Rechner wirklich, und warum ist Abwarten manchmal die reifere Antwort als Losbauen?

    Nur weil es auf LinkedIn steht
    Von OpenClaw, das angeblich die Buchhaltung macht und nebenbei die Wohnung aufräumt, bis zur Hausverwaltung, die sich alles selbst programmiert hat: Wie ordnet man das ein, ohne FOMO?

    Fordere Integrationen ein
    Eine Software für alle Fälle wird es nie geben. Bekommen Anbieter, die zumachen, bald ein Problem? Und woran erkennst du als Nicht-ITler, ob dein Tool integrierbar ist?

    Das KI-Budget
    Add-on im IT-Topf, oder ein R&D-Budget, das kaum ein KMU führt? Und wer im Unternehmen ist eigentlich verantwortlich?

    Diese Folge ist spannend für dich, wenn du bei KI das Gefühl hast, hinten zu sein, und nicht weißt, mit welchem Schritt du anfängst.

    Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: verdiente 5 Sterne.
    https://bricksandbots.riverside.com

    Kapitel
    00:00 Kann ich mir das selbst bauen, und ist es dann sicher?
    01:14 Was „eigene Software" konkret heißt
    03:41 Sicherheit, Stabilität, Wartung
    05:20 Die Hürden, die man vorher nicht sieht
    06:44 Wilder Westen bei Angeboten und Preisen
    09:00 Das Dreiphasenmodell: Research, Konzeption, Umsetzung
    11:31 Gegenbeispiel: 15k Onboarding plus 5k monatlich
    12:56 Warum Geschäftsführer oft nicht wissen, was sie wollen
    18:26 OpenClaw eingeordnet
    22:15 Nur weil es auf LinkedIn steht
    23:30 Produktivsysteme sind kein Spielplatz
    25:07 Die Hausverwaltung, die alles selbst gebaut hat
    28:20 Was das für SaaS-Anbieter bedeutet
    36:46 Faustregel: Wann lohnt sich Eigenbau?
    39:10 Drei Wellen: PropTech, erste KI-Welle, jetzt
    46:00 KI-Budget: Add-on oder R&D
    49:32 Wer ist im Unternehmen eigentlich verantwortlich?
    52:00 Wie damals beim Marketing

    56 min
  • #7 Ein CRM in nur 20 Stunden entwickeln? Ist das Software-Slop?

    Ein Mitgründer setzt sich am Wochenende hin und baut in 20 Stunden das CRM nach, für das seine Firma bisher ein Jahresabo bezahlt hat. Das ist nicht einmal ein Scherz oder eine hochtrabende Zukunftsvision, sondern eine Geschichte aus der letzten Woche.

    Willkommen zu Teil 2 dieser Episodenaufnahme. In Folge 5 ging es darum, warum mehr KI nicht automatisch besseren Content bedeutet. Diesmal schauen Sebastian Berloffa und Kristof Konstantin auf die Seite, über die kaum jemand in der Immobilienbranche spricht: Was passiert, wenn nicht Texte und Bilder aus dem Prompt fallen, sondern fertige Software?

    Entwickler prompten anders

    Die ganze Branche übt Prompting für Content. Entwickler tun längst dasselbe, nur bekommen sie als Output keinen Text, sondern funktionierenden Code. Warum tun sie sich damit so viel leichter als alle anderen? Und was heißt es für den Markt, wenn Apps wie Pilze aus dem Boden schießen, während die Nutzerzahlen pro App sinken?

    Ein CRM in 20 Stunden

    Kristof erzählt die Geschichte hinter dem Wochenendprojekt: was das selbstgebaute System können muss, was es bewusst nicht kann und ob sich damit wirklich arbeiten lässt. Sebastian hält ein Angebot von vor sieben Jahren dagegen: 120.000 Euro für die Implementierung eines CRM-Systems. Wir sprechen darüber, was zwischen diesen beiden Zahlen passiert ist.

    Costs to Build vs. Costs to Buy

    Zwei Kostenlinien, die sich jahrzehntelang nie berührt haben, kreuzen sich gerade. Für welche Anwendungsfälle gilt das schon, für welche noch lange nicht? Und woran erkennt man den Unterschied, bevor man Geld versenkt?

    Der Maßanzug aus dem Online-Shop

    Von der Stange, maßgeschneidert oder etwas dazwischen: Die beiden diskutieren, warum die Analogie zum Anzugkauf erstaunlich gut auf Software passt und wo ihre Grenzen liegen. Wer kümmert sich um Integrationen und Wartung, wenn die Software plötzlich einem selbst gehört?

    Was der Knopfdruck nicht kann

    „Mach mir die perfekte Software" funktioniert nicht, da sind sich beide einig. Aber wie viel bleibt eigentlich noch an Handarbeit übrig, wenn man der KI Vorlagen, Datenstruktur und ein klares Ziel mitgibt? Ein aktuelles Migrationsprojekt liefert eine Antwort, mit der Sebastian selbst nicht gerechnet hätte.

    Diese Folge ist vor allem spannend für dich, wenn du gerade überlegst, welches Software-Abo du kündigst oder neu abschließt.

    Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: verdiente 5 Sterne.

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    #Immobilien #Proptech #KI #BricksAndBots #Podcast #Immobilienmakler #Wien

    20 min
  • #6 Mit Michael Pisecky über Marktbrüche, KI als Chefsache und den wahren Kern des Maklerberufs

    Du glaubst, KI ist ein Technik-Thema, das man an die IT oder den jüngsten Mitarbeiter delegieren kann. Michael Pisecky hat über zwei Jahrzehnte eine der größten Maklerorganisationen Österreichs geführt und hält das für einen Führungsfehler.

    Zum ersten Mal sitzt bei Bricks & Bots ein Gast am Mikrofon: Michael Pisecky, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Wien und langjähriger Geschäftsführer der s REAL. Sebastian und Kristof sprechen mit ihm über eine Branche zwischen Marktbruch und Technologiesprung.

    Was bleibt, wenn sich alles ändert
    Im Jahr 2000 wurden Fotos noch entwickelt, zu Exposés gebastelt und in die Auslage gehängt. Seitdem kamen die Portale, das papierlose Büro und jetzt die KI. Was vom Beruf übrig bleibt, wenn die Werkzeuge zum vierten Mal komplett ausgetauscht werden.

    Marktbrüche in Wochen statt in Jahren
    Billiges Geld, dann Regulierung zum denkbar falschesten Zeitpunkt, dazu Inflation, Energiekosten und Krieg in Europa. Wer über zwei Jahrzehnte im Markt steht, hat vier solcher Brüche erlebt. Wir sprechen darüber, warum der letzte anders war als alle davor.

    Ist KI Chefsache?
    Oder darf man das an die IT abgeben, so wie damals die Homepage? Michael hat dazu eine unmissverständliche Meinung, und sie richtet sich an genau die Leute, die in dieser Branche entscheiden.

    Wo der Druck am größten ist
    Verwaltungen, Makler, Bauträger: Alle drei stehen unter Zugzwang, aber aus völlig verschiedenen Gründen. Wo die Not gerade am größten ist, und wer sich Prozessoptimierung im Moment schlicht nicht leisten kann.

    Muss es immer das mächtigste Modell sein?
    Oder reicht das zweitbeste, das günstigere, notfalls das europäische? Wir sprechen über Open Source, Teillösungen und die Frage, wie viel KI ein Betrieb mit fünf Mitarbeitern überhaupt braucht.

    Die Sorgen, die bleiben
    Datensicherheit, gehackte Systeme, IT-Monopole mit einer Machtkonzentration außerhalb parlamentarischer Kontrolle. Wir sprechen darüber, was davon der einzelne Betrieb beeinflussen kann, und was nicht.

    Wie sieht die Branche in fünf Jahren aus?
    Zum Schluss die Utopie-Frage. Michaels Antwort fällt deutlich politischer aus, als wir erwartet haben.

    Leichte Kost für alle, die wissen wollen, wie ein Branchenkenner auf KI blickt. Ein Realitäts-Check für alle, die glauben, ihr Geschäftsmodell sei davon nicht betroffen.

    Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Wenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns über deine Bewertung.

    Kapitel

    • 03:07 Begrüßung
    • 04:56 Was ist der Kern der Immobilienvermittlung, der sich nie verändert hat?
    • 16:24 Technologische Führerschaft als Managementaufgabe
    • 17:18 Marktbrüche: von der Niedrigzinspolitik zum Absturz
    • 18:55 KI ist Aufgabe der Chefs
    • 20:23 Erinnert das an frühere Technologiewellen?
    • 32:30 EPUs, Kleinbetriebe und die Kostenfrage
    • 34:31 Wer hat den größten Druck: Verwaltung, Makler oder Bauträger?
    • 36:26 Wo bei Maklern die echten Gewinne liegen
    • 42:50 Research statt Drohnenbilder
    • 46:42 Die Direktmakler-Welle
    • 47:48 Open Source, europäische Lösungen, gut genug
    • 50:04 Sorgen: Datensicherheit, Hacking, IT-Monopole
    • 52:26 Der Kern der Dienstleistung: Vertrauen statt Werkzeug
    • 01:00:19 „Viel Spaß beim Selbstmachen"
    • 01:01:20 Ausblick: Die Branche in fünf Jahren
    1 hr
  • #5 Über AI-Slop, AI Brain Fry und Prompting-Chaos

    Du hast diese Woche wieder etwas gepostet, das die KI für dich geschrieben hat. Hast du es vorher überhaupt gelesen?

    Eine Folge über die Kluft zwischen „Ich setze KI ein" und „Ich setze KI gut ein".

    Wir beschäftigen uns in dieser Episode mit einem einem Reizthema: AI-Slop.

    Von KI produzierter Content, der seelenlos wirkt, bei dem eins dem anderen gleicht und der längst nicht mehr nur auf Instagram herumschwirrt, sondern im Business-Kontext auf LinkedIn steht. Captions, die vor KI-Schreibstil strotzen. Bilder, die offensichtlich generiert sind. Die Frage der Folge ist nicht, ob KI Content schneller macht. Sondern ob billiger Content deine Marke schneller beschädigt, als jedes Posting sie aufbauen kann.

    Wem gehört das Internet noch?
    Über 50 % des Netzes sind geschätzt KI-generiert. Bots pushen, teilen, kommentieren – und Menschen füttern das auch noch zusätzlich nach. Wenn KI-Modelle irgendwann wieder auf KI-Content trainiert werden, entsteht eine Rückkopplung. Können wir etwas dagegen tun? Die Dead Internet Theory wirkt plötzlich weniger wie eine Verschwörung und mehr wie eine Bestandsaufnahme.

    AI Brain Fry
    Zehn Tools, und keiner weiß mehr, welches was besser kann. Der Output trifft trotzdem nie das, was im Kopf war. Die Ernüchterung sitzt tief, liegt aber selten am Werkzeug.

    Warum ein KI-System kein Excel ist
    Bei Excel sagst du: Zelle A plus Zelle B ist Zelle C. Ein KI-System dagegen will eine Anweisung, die verständlich, nachvollziehbar und replizierbar ist. Genau daran scheitern die meisten, weil wir Menschen schlecht darin sind, explizit zu sagen, was wir eigentlich wollen.

    Reden mit der KI: Kollege statt Praktikant
    Rolle geben, Kontext liefern, Zielgruppe benennen, Format vorgeben. Kein Geheimwissen, sondern Kommunikation. Und ein Exposé, das auf Knopfdruck fertig formatiert in deiner Brand Voice herauskommt, ist heute technisch Standard, aber bei 80 bis 90 % der Immobilienbranche noch nicht angekommen.

    Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Wenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns über deine Bewertung.

    Kapitel:

    • 00:00 – AI-Slop: seelenloser KI-Content, überall
    • 07:37 – Die KPMG-Anekdote: 50 von 55 Quellen erfunden
    • 10:30 – Dead Internet Theory und KI-Kannibalismus
    • 12:00 – AI Brain Fry: überfordert von der Tool-Flut
    • 16:30 – Warum ein KI-System kein Excel ist
    • 20:17 – Prompting: relevanter oder simpler?
    • 22:15 – Die drei Gruppen: Heavy User, Ernüchterte, Pragmatiker
    • 23:20 – Exposés per Knopfdruck, Brand Voice, MCP
    • 26:20 – Wie ein guter Prompt wirklich funktioniert
    • 30:40 – Ausblick: Interviewgast und „Cost to Build vs. Cost to Buy"

    32 min
  • #4 Sind KI Prozesse der neue Obstkorb?

    Dein Unternehmen läuft noch auf Fax und Ordnern. Und du wunderst dich, warum die Besten nach drei Monaten kündigen.

    Sebastian und Kristof sprechen über etwas, das in vielen Unternehmen totgeschwiegen wird: veraltete Prozesse kosten nicht nur Zeit - sie kosten Talente. Wer heute mit analogen Workflows arbeitet, kämpft nicht gegen Ineffizienz. Er kämpft gegen eine Generation, die es schlicht nicht mehr akzeptiert.

    Das besprechen wir in dieser Folge

    Wenn Prozesse älter sind als die Mitarbeiter Papierdokumente, manuelle Freigaben, Tools aus dem Jahr 2008. Was in gewachsenen Unternehmen als "bewährt" gilt, ist für neue Mitarbeiter ein täglicher Frustrationsfaktor. Und Frustration hat Konsequenzen.

    Digitalisierung und Automatisierung als Führungsaufgabe Es geht nicht darum, ein neues Tool einzuführen. Es geht darum, Prozesse grundlegend zu überdenken. Wer Automatisierung als IT-Thema behandelt, hat das Problem noch nicht verstanden.

    Generationenkonflikt oder Realitätscheck? Jüngere Mitarbeiter erwarten digitale Workflows - nicht als Komfort, sondern als Grundvoraussetzung. Wie reagieren Unternehmen darauf? Und wer hat in diesem Konflikt die besseren Argumente?

    KI als Lösung - oder als Pflaster? KI kann veraltete Prozesse beschleunigen. Aber sie kann sie nicht ersetzen. Der Unterschied zwischen Automatisierung und echter Transformation ist größer als viele denken.

    Kapitel

    00:00 Wenn Prozesse das Unternehmen bremsen 06:00 Generationen, Erwartungen und Arbeitskultur 13:16 KI im Arbeitsalltag - Gamechanger oder Kosmetik?

    Erwähnte Themen

    Digitalisierung · Automatisierung · Prozessoptimierung · Generationenkonflikt · New Work · KI im Unternehmen · Change Management · Talentbindung

    Über Bricks & Bots

    Bricks & Bots ist der Podcast über KI und PropTech - hosted by Sebastian Berloffa (Enteco Concept) und Kristof Konstantin (PropUp). Neue Folgen jeden Montag auf YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

    21 min
  • #3 Money Talks - Was, wenn KI richtig teuer wird?

    Anthropic goes public. Was bedeutet das für alle, die mit Claude, ChatGPT und Co. arbeiten - und wer zahlt die Rechnung?

    Sebastian und Kristof sprechen über eine Branchenbewegung, die viele unterschätzen: Wenn KI-Anbieter an die Börse gehen, ändern sich Preismodelle, Abhängigkeiten und Machtstrukturen. Wer jetzt tief in ein System integriert ist, sollte verstehen, was das langfristig bedeutet.

    Das besprechen wir in dieser Folge

    Anthropic goes public - und jetzt? Ein Börsengang verändert Prioritäten. Investoreninteressen, Quartalsziele und Wachstumsdruck treffen auf Nutzer, die auf stabile Preise und verlässliche APIs angewiesen sind. Was bedeutet das für Unternehmen, die ihre Workflows bereits auf Claude oder GPT aufgebaut haben?

    Preismodelle und Abhängigkeiten Token-Preise, API-Kosten, proprietäre Systeme - wer die falschen Abhängigkeiten aufbaut, zahlt später. Wie bewertet man heute einen KI-Anbieter nicht nur nach Leistung, sondern nach strategischer Sicherheit?

    Data Governance und Hosting Wer verarbeitet deine Daten, wo liegen sie, und was passiert damit? Gerade für Unternehmen in regulierten Branchen - und die Immobilienwirtschaft gehört dazu - keine theoretische Frage.

    Wie wählt man den richtigen KI-Anbieter? Nicht nach dem besten Demo-Video. Die Kriterien, die wirklich zählen: Preistransparenz, Datensouveränität, Hosting-Optionen und die Frage, wie schnell man den Anbieter wieder wechseln kann.

    Kapitel

    00:00 Anthropic goes public - was sich jetzt verändert 09:09 Data Governance, Hosting und die Frage der Kontrolle

    Erwähnte Themen

    Anthropic · Claude · OpenAI · Börsengang · API-Kosten · Token-Pricing · Data Governance · Infrastructure Hosting · Open Source Alternativen

    Über Bricks & Bots

    Bricks & Bots ist der Podcast über KI und PropTech - hosted by Sebastian Berloffa (Enteco Concept) und Kristof Konstantin (PropUp). Neue Folgen auf Instagram und überall wo es Podcasts gibt.

    18 min
  • #2 Du nutzt keine KI. Du spielst.

    Wie KI in der Immobilienbranche wirklich eingesetzt wird - und warum der Unterschied zwischen Hype und echter Integration größer ist als gedacht.

    Sebastian und Kristof sprechen in dieser Folge über den tatsächlichen Stand der KI-Nutzung im Immobilienmarketing: von einfachen Social-Media-Captions ohne Markenstimme bis hin zu vollständig integrierten Content-Systemen mit Brand Voice, strukturierten Daten und automatisierten Workflows.

    Das besprechen wir in dieser Folge

    KI in der Praxis - was wirklich passiert Die meisten Unternehmen nutzen KI auf der untersten Ebene: Exposé-Texte generieren, Bilder aufbereiten, vielleicht eine Caption schreiben. Wirklich durchdachte, tief integrierte Systeme? Selten bis nie.

    Warum Prompting mehr ist als ein Trick Guter Prompt ist kein Geheimwissen - er ist Kontext. Wer seiner KI kein Brand Voice Dokument, keine strukturierten Objektdaten und keine klaren Anweisungen gibt, bekommt generischen Output. Das Prinzip: Input-Qualität bestimmt Output-Qualität.

    Was Tokens wirklich sind Eine verständliche Erklärung ohne Fachjargon - und warum die Token-Kosten in professionellen Workflows eine echte unternehmerische Frage sind, die die meisten Endnutzer noch nicht kennen.

    KI-Mitarbeiter - sinnvoller Begriff oder Marketing-Gag? Kristof ist skeptisch. Ein Workflow ist kein Mitarbeiter - genauso wenig wie Excel ein Buchhalter war. Die Diskussion über Begriffe, die mehr versprechen als sie halten.

    Die Gegenthese zur Effizienz-Euphorie Was, wenn KI-Pricing so steigt, dass sich die Ein-Mann-Agentur das Ganze bald nicht mehr leisten kann? Oder umgekehrt: Was, wenn es durch Open Source und Quantencomputing so günstig wird, dass die Frage irrelevant ist? Beide Szenarien, offen diskutiert.

    KI als Betriebssystem der Gesellschaft Nicht als Roboter, nicht als Assistent - sondern unsichtbar eingebettet in jeden Workflow, jede Entscheidung, jeden Alltag. Genau wie das Internet: irgendwann benutzt es jeder, aber nicht alle gleich tief.

    Kapitel

    00:00 KI im Immobilienmarketing - was wirklich los ist

    02:33 Warum Kontext wichtiger ist als der perfekte Prompt

    05:46 Professionelles Prompting - Übung oder Überbewertet?

    08:32 Tokens erklärt - und warum sie eine Kostenfrage sind

    11:34 KI in der Immobilienbranche - Zukunft oder Farce?

    14:21 KI-Mitarbeiter - smarter Workflow oder Marketing-Gag?

    17:41 Die digitale Schere - wer kann sich KI leisten?

    20:11 Effizienz, Exklusivität und die unbequeme Gegenthese

    23:34 KI als Betriebssystem

    Erwähnte Tools & Begriffe

    ChatGPT / Claude / Gemini / Midjourney / NanoBanana (Ideogram) · Brand Voice Dokument · Custom GPT · Tokens · AI Agents · Workflows · Open Source Modelle

    29 min
  • #1 WO IST DIE KI?! – Eine Bestandsaufnahme

    KI ist überall. Zumindest entsteht dieser Eindruck auf LinkedIn, bei Konferenzen und in den Medien. Doch wenn man in die Immobilienbranche blickt, stellt sich eine einfache Frage:

    Wo ist die KI eigentlich wirklich?

    In der ersten Episode von Bricks & Bots sprechen Sebastian Berloffa und Kristof Konstantin über die Diskrepanz zwischen KI-Hype und Realität. Warum haben viele Unternehmen das Gefühl, etwas zu verpassen? Weshalb bleibt die Umsetzung oft auf der Strecke? Und warum ist ChatGPT für viele bereits gleichbedeutend mit „KI“?

    Gemeinsam diskutieren sie über FOMO, Inspiration ohne Umsetzung, fehlende Prozesse, Change Management und die Frage, ob die größten Hürden bei KI-Projekten überhaupt technischer Natur sind. Dabei geht es auch um die Herausforderungen und Grenzen der KI-Einführung, die Rolle von Vorstellungskraft und Innovation sowie die Sorge vieler Unternehmen, in eine Technologie zu investieren, die sich schneller weiterentwickelt, als Projekte umgesetzt werden können.

    Eine ehrliche Bestandsaufnahme darüber, wo Künstliche Intelligenz heute tatsächlich angekommen ist – und warum die spannendsten KI-Projekte oft dort stattfinden, wo sie niemand sieht.

    Themen dieser Episode
    • Aktueller Stand von KI in der Immobilienbranche
    • Häufige Missverständnisse und Hürden
    • Praktische Anwendungsfälle und Grenzen
    • Zukünftige Chancen und Herausforderungen

    Kapitel

    00:00 Einführung in KI in der Immobilienbranche
    02:54 Der aktuelle Stand der KI-Nutzung
    06:07 Herausforderungen bei der Implementierung von KI-Lösungen
    09:12 Die Rolle von Vorstellungskraft bei der Integration von KI
    11:54 Change Management und das Scheitern von Projekten
    15:13 Die Zukunft von KI in kleineren Unternehmen

    Schlagwörter

    KI, Immobilien, digitale Transformation, Automatisierung, Brancheneinblicke

    17 min

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