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Sie hören Auszüge einer universitären Tagung mit interdisziplinärem Ansatz, stattgefunden in der Aula der Universität Innsbruck am 1.02.2019.
Die Tagung
Anhand eines interdisziplinären Ansatzes, unter Einbeziehung von nachhaltiger Verkehrspolitik, Wirtschaft, Technik und Recht, beleuchtet die Tagung den weit über die wissenschaftliche Community hinaus diskutierten Bereich der Personen- und Gütermobilität aus einer Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven. Eine weitere Konferenz zum Themenkreis wird am 29. März 2019 an der Universität Padua stattfinden.
Sie hören (in Auszügen)
Eröffnung: Simon Laimer, Assoz. Prof.; Grußworte: Tilman Märk, Rektor der Universität Innsbruck und Christian Markl, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck.
Der Brennerverkehrsgipfel-Prozess. Ein Meilenstein der Verkehrspolitik in der Europaregion Tirol: LH-Stvin. Ingrid Felipe. Ressortzuständig u.a. für Umwelt- und Klimaschutz sowie Verkehr.
Aus dem Themenblock Wirtschaft und Technik
Der Brenner Basistunnel – eine europäische Dimension für Mobilität und Nachhaltigkeit: Konrad Bergmeister, Vorstand der Brenner Basistunnel BBT SE, Innsbruck/Bozen.
Emissions- und staufreier alpenquerender Gütertransport: Wachstumspotenziale und –hürden für die Schiene: Hans-Jürgen Weidemann, Vorstandsvorsitzender CargoBeamer AG, Leipzig.
Moderation: Stephanie Jicha, Universität Innsbruck, Vizepräsidentin des Tiroler Landtages.
Aufnahme und Zusammenstellung der Sendung: Leonie Drechsel
In seinem Vortrag zeigt Manfred Kienpointner die Grenzen des herrschenden Diskurses in seinen Entgrenzungen auf, öffnet und erweitert diese Bereiche mit Gegenentwürfen und stellt alternative Diskurse, Institutionen und Allianzen weltweit vor.
Mit genügend Beispielen, auch aus dem eigenen Bereich, motiviert der engagierte Universitätsprofessor die ZuhörerInnen und regt zum eigenständigen Handeln an.
Eine Abschlussthese von Manfred Kienpointner: Die Welt wird sich entweder weiterentwickeln zu einer globalen, vernetzten Vielfalt mit kleinen Institutionen und Einheiten, wo nicht viel Macht ausgeübt werden kann und wo solidarisch und ökologisch gewirtschaftet und politisch gelebt wird – oder wir setzen den jetzigen Weg fort, das heißt noch größere Fusionen, noch größere Machtzusammenballungen (…) und das würde den Weg in den Abgrund von militärischen Konfrontationen oder ökologischen Katastrophen noch weiter aufmachen.
„Aber der andere Weg ist auch offen und lass uns ihn beschreiten!“
Manfred Kienpointner forscht im Bereich der Sprachwissenschaft und ist im Institut für Sprachen und Literaturen an der Universität Innsbruck tätig. Daneben zahlreiches Engagement für NGOs, im alternativen Diskurs und in der praktischen Umsetzung. Homepage: http://www.kienpointner.info/
Die Veranstaltung fand am 14. Dezember 2018 im Grünen Landesbüro in der Müllerstraße in Innsbruck statt. Dazu eingeladen haben die Grünen Generation plus.
Sie hören heute den 1. Teil des Vortrages.
Der 2. Teil des Vortrages wird am Montag, den 28. Jänner, von 10 – 11 Uhr gesendet. Es werden weitere praktische Beispiele, alternative Diskurse, Institutionen und weltweite Allianzen aus Wirtschaft, Recht und Kultur vorgestellt, außerdem hören Sie Ausschnitte aus der anschließenden Diskussion.
Aufnahme und Sendungestaltung: Leonie Drechsel
Menschen und Menschenrechte. Menschenwürde und Menschwerdung.
Mensch sein und Mensch sein dürfen.
STIMMEN von den Straßen und an den Krippen.
6 Stationen aus
70 Jahre Menschenrechte – seit 1981 alljährlicher Aufruf gegen Gewalt an Frauen
80 Jahre Pogromgedenken – alljährliche Gedenkfeier am 9.11. auf dem Jüdischen Westfriedhof
200 Jahre Stille Nacht – umgetextete Weihnachtslieder von Christine Abdel-Halim
450 Jahre Lieder der Liebe aus der Renaissance – Chor: InnStimmen
„ADVENIRE UND KOMMUNIZIERE“:
Rhythmisch und freudig, Lieder mit Trommelbegleitung im Gottesdienst der afrik.-kath. Community
Donnerstagsdemonstration mit HerzausStein, Menschen im Mittelmeer verloren, Menschen auf der Flucht, nach einer Krippe suchend, (n)irgendwo?
Menschen in Solidarität
Menschen seit Menschengedenken in Armut, in Einsamkeit, in Krankheit, in Not, in Ungewissheit, alleingelassen hier und im Krieg dort –
Stille Nacht, heilige Nacht und Menschwerdung. Das Leben will überleben und lebendig sein und ruft nach Mitgefühl und Solidarität.
Sendungsgestaltung: Leonie Drechsel
Auf unserer Bildungsreise nach Bulgarien trafen wir Drago, einen engagierten bulgarischen Journalisten, zum Gespräch. Hören Sie daraus Teilmitschnitte – gerne auch zum Vergleich mit der aktuellen Situation in Österreich.
HIER matchen sich derzeit Vertreter von ORF, Privatsendern und Zeitungen mit Medienminister Blümel. – Veränderung in der österreichischen Medienlandschaft? Welche Rolle soll der ORF künftig spielen? Finanzierung und Anpassung an die Herausforderungen durch die Konkurrenz? Erwünschte/unerwünschte Finanzierung? Fördergelder für wen und woher? Wohin fließen die Werbegelder wirklich? Appell: Medien sollen unabhängig von der Politik sein und Politik soll unabhängig von den Medien sein. – A: Internationale Agenda/Problemfelder: bilaterale Maßnahmen der 14 EU-Mitgliedstaaten gegenüber Österreich im Jahre 2000; Platz 11/180 auf der Rangliste der Pressefreiheit.
DORT bilden Verflechtungen zwischen Politik-, Wirtschafts- und Medienoligarchen Machtmonopole, die kritischen Journalismus als Verschwörungstheorien mit scheinbarem Angriff auf den Staat aushebeln. BG: Internationale Agenda/Problemfelder: Justiz; Inneres; Platz 109/180 auf der Rangliste der Pressefreiheit.
DORT Beendigung der EU-Ratspräsidentschaft am 30. Juni 2018
HIER Beginn der EU-Ratspräsidentschaft am 1. Juli 2018 – wohin steuert unsere Regierung?
Sendungsgestaltung: Leonie Drechsel
Stephan Lessenich von der Universität München analysiert in seinem Vortrag, wie sich sozialstaatliche Politik verändert hat. Neoliberale und neosoziale Lösungen haben eine sog. „aktivierende Wende“ in den Wohlfahrtsstaaten herbeigeführt. Arbeitskraftreserven werden mobilisiert, Sozialpolitik wird so arrangiert, dass sie Zugang zur Erwerbsarbeit hat. Das Subjekt wird zum Marktakteur und trägt selbst die Verantwortung für soziale Sicherheit.
Ein Wettlauf innerhalb der Wohlfahrtstaaten hat begonnen: Das gesamte Humanpotenzial der Arbeit muss aktiviert werden. Humanressourcen werden verhandelt wie Naturressourcen: Ein Fracking bis zur Erschöpfung! Gibt es ein Entkommen?
Eine Kooperationsveranstaltung der Universität Innsbruck, Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften, dem Management Center Innsbruck und der Plattform für kritische Sozialarbeit in Tirol: http://www.dietermiten.at/
Stephan Lessenich mit Literaturangaben: http://www.stephan-lessenich.de/
Max Weber: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (1904/05)
Claus Offe: „Utopie der Null-Option“ (1986)
Gøsta Esping-Andersen et al: Why We Need a New Welfare State (2002)
Sie hören den 1. Teil einer Veranstaltung, zu der die Grünen Bäuerinnen und Bauern am 16. Februar 2018 in das „Forum lk“ der Landwirtschaftskammer Tirol geladen haben.
AM BESTEN BIO AUS DER REGION – so lautet die Ansage in der Einladung zur Veranstaltung mit folgenden Fragestellungen: Ab wann ist ein Lebensmittel eigentlich regional? Heißt ‚regional‘ auch gleich ‚BIO‘ oder gibt es doch Qualitätsunterschiede? Wenn ja, welche können genannt werden? Warum ist der Weg zur Herkunftskennzeichnung so steinig? Wie viele Skandale der Lebensmittelbranche wollen Konsument*innen noch ertragen? Wie kann die Frage nach landwirtschaftlichen EU-Fördergeldern neu beantwortet werden? Welche Rolle spielen dabei Kleinbetriebe und der Arbeitsmarkt, Gesundheit, Klimawandel und Umwelt?
In dieser Sendung hören Sie einen Impulsvortrag von Claus Holler und die ersten Fragen an das Podium.
Vortragender: Claus Holler von BIO Austria, Experte für Gemeinschaftsverpflegung, Gesundheit und Ernährung, Biologe mit medizinischem Hintergrund.
Auf dem Podium: Landtagsabgeordnete Gabriele Fischer, Landwirtschaftssprecherin der Grünen, Politologin; Landtagsabgeordneter Hermann Kuenz von der ÖVP, Obmann des Agrarausschusses, Obstbauer und Schnapsbrenner; Europaabgeordneter Thomas Waitz, tätig im EU Agrarausschuss, Obmann der Grünen Bäuerinnen und Bauern Österreichs, Biobauer.
Begrüßung: Barbara Czerny von den Grünen Bäuerinnen und Bauern Tirol begrüßt die Moderation: Brigitte Warenski (Tiroler Tageszeitung)
Die Fortsetzung der Podiumsdiskussion mit einer nachfolgenden Publikumsdiskussion hören Sie in einer unserer nächsten Sendungen.
Musik: Christian Muthspiel, aus der CD Against the Wind
Sendungsgestaltung: Leonie Drechsel
STEUERFLUCHT,
Paradise Papers …
Aufklärung und Gespräch im Café Kater Noster in Innsbruck mit Michel Reimon, Europa-Abgeordneter der Grünen Fraktion.
Kritik und Strategien gegen die Finanzialisierung der Natur.
Ein Vortrag von Thomas Fatheuer, Sozialwissenschafter und Philologe, ehemaliger Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Rio de Janeiro.
Seine klaren Aussagen: Statt einzelne ökologische Leistungen in Geldwert zu bemessen, brauchen wir eine echte Wertschätzung unserer Natur. Wir brauchen keine „Versöhnung von Ökonomie und Ökologie“, sondern ein klares Nein gegen zerstörerische und ausbeuterische Projekte und Politiken. Wir brauchen eine Repolitisierung der ökologischen Debatte!
Die Veranstaltung der Grünen Bildungswerkstatt fand am 27. November 2017 im Haus der Begegnung in Innsbruck statt.
Einführende Worte und Moderation: Eva Lichtenberger.
Musik: Gustav Mahler. Das Lied von der Erde. Piano solo von @MercuzioPianist
Aufnahme und Sendungsgestaltung: Leonie Drechsel
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