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By Ilon Huang,RtiSociety & CultureGovernment
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  • Starlux Airlines erhält Taiwans ersten Airbus A350-1000 und andere BizNews
    Taiwans Wirtschaft soll 2025 das stärkste Wachstum seit 15 Jahren erreichen
    Taiwan wird Prognosen zufolge im Jahr 2025 sein stärkstes Wirtschaftswachstum seit 15 Jahren erzielen. Das Wachstum wird laut Academia Sinica auf rund 7,4 % geschätzt und vor allem durch die stark steigende weltweite Nachfrage nach KI-bezogenen Technologien sowie den Ausbau der Halbleiterproduktion getragen.
    Der positive Ausblick spiegelt Taiwans Wettbewerbsvorteil in der Produktion und im Export fortschrittlicher Technologien wider, insbesondere im Halbleitersektor. Analysten warnen jedoch, dass sich verändernde Handelspolitiken und Verschiebungen in globalen Lieferketten die künftige Entwicklung beeinflussen könnten.
    Cathay Financial übernimmt Mehrheitsbeteiligung an Offshore-Windpark
    Die Cathay Financial Group hat 25 Milliarden NT-Dollar (rund 795 Millionen US-Dollar) investiert, um einen 55-prozentigen Anteil am Offshore-Windpark Greater Changhua 2 vom dänischen Entwickler Ørsted zu erwerben. Damit stärkt das Unternehmen Taiwans Sektor für erneuerbare Energien. Das Projekt umfasst sowohl bereits in Betrieb befindliche als auch noch im Bau befindliche Anlagen und wird nach vollständiger Inbetriebnahme über eine erhebliche Erzeugungskapazität verfügen. Cathay Life Insurance erklärte, die Transaktion entspreche der Strategie, Taiwans Energiewende hin zu grüner Energie zu unterstützen und zugleich langfristige Renditen zu sichern. Dies unterstreiche das wachsende Engagement des Finanzsektors für Nachhaltigkeit.
    Starlux Airlines erhält Taiwans ersten Airbus A350-1000
    Die taiwanische Fluggesellschaft Starlux Airlines hat als erste Airline des Landes einen Airbus A350-1000 übernommen. Das Großraumflugzeug mit der Registrierung B-58551 traf am Dienstagmorgen am internationalen Flughafen Taoyuan ein.
    Übergeben wurde die Maschine bereits am Montag am Airbus-Stammsitz im französischen Toulouse an ein Team unter Leitung von Starlux-Aufsichtsratschef und Gründer Chang Kuo-wei. Das Flugzeug startete am Montagnachmittag in Toulouse und landete nach einem Langstreckenflug am Dienstag gegen zehn Uhr in Taiwan.
    Der A350-1000 soll ab Februar im Linienbetrieb eingesetzt werden. Insgesamt hat Starlux 18 Maschinen dieses Typs bestellt, fünf weitere sollen noch im Laufe des Jahres 2026 ausgeliefert werden. Starlux-Chef Glenn Chai erklärte, mit dem neuen Flugzeug steige die Airline in einen größeren und stärker umkämpften Langstreckenmarkt ein. Der A350-1000 werde eine zentrale Rolle beim Ausbau der Nordamerika- und Europa-Verbindungen spielen. Das derzeit größte Flugzeug der Starlux-Flotte bietet 350 Sitzplätze in vier Klassen und hat eine Reichweite von rund 15.600 Kilometern. Mit dieser Auslieferung betreibt Starlux nun 30 Flugzeuge. Neben Starlux haben auch China Airlines und EVA Air den A350-1000 bestellt.
    Taiex überschreitet erstmals die Marke von 30.000 Punkten – TSMC schließt auf neuem Rekordhoch
    Taiwans Aktien-Leitindex Taiex schloss am gestrigen Montag erstmals über der Marke von 30.000 Punkten. Ausschlaggebend sei der starke Anstieg des Auftragschipfertigers Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC), der angesichts des Optimismus über die Nachfrage nach seinen fortschrittlichen Fertigungsprozessen neue Schlussrekorde erreichte, sagten Händler. Der Taiex, der Leitindex der Taiwan Stock Exchange, stieg um 755,23 Punkte beziehungsweise 2,57 Prozent auf 30.105,04 Punkte. Das Handelsvolumen belief sich auf 765,81 Milliarden NT-Dollar und war damit das zweithöchste jemals gemessene Niveau nach dem Rekordwert vom 12. Mai 2021. TSMC, das Index-schwergewichtige Unternehmen, gewann 5,36 Prozent und schloss bei 1.670,00 NT-Dollar. Allein TSMC trug rund 680 Punkte zum Anstieg des Taiex bei und ließ den Elektronikindex um 3,42 Prozent steigen.Laut Hua-Nan-Securities-Analyst Kevin Su setzten Investoren auf TSMC,....
    5 min
  • TSMCs Chipproduktion unbeeinträchtigt von Erdbeben und andere BizNews
    Taiwan von einem der stärksten Erdbeben der letzten Jahre getroffen, doch TSMCs Chipproduktion unbeeinträchtigt
    Der weltgrößte Chipauftragsfertiger TSMC teilte mit, dass seine Produktionsanlagen trotz des Erdbebens am Samstag nur minimal beeinträchtigt wurden.
    Taiwan wurde am Samstag von einem der stärksten Erdbeben der letzten Jahre erschüttert. Das Beben erreichte eine Magnitude von 7,0 bei einer Tiefe von rund 73 Kilometern. Betroffen war auch der Hsinchu Science Park, ein zentrales Industriegebiet für die taiwanische Halbleiterproduktion. Mitarbeitende wurden vorsorglich evakuiert, erkärte TSMC. Notfallmaßnahmen gemäß den Sicherheitsstandards wurden sofort eingeleitet. Nach Angaben des Unternehmens wurden bislang keine strukturellen Schäden festgestellt. Bereits rund zehn Stunden nach dem Beben konnte der Betrieb wieder vollständig aufgenommen werden.
    Für TSMC sind Erdbeben ein besonders kritischer Faktor, da das Unternehmen rund um die Uhr produziert und eine Schlüsselrolle in der globalen Technologiebranche spielt. Die Fabriken im Hsinchu Science Park stellen einige der weltweit modernsten Chips her, unter anderem für Unternehmen wie NVIDIA, Apple und AMD. Schon kurze Produktionsausfälle können erhebliche finanzielle Verluste und Lieferverzögerungen verursachen. Im April 2024 erlebte TSMC eines der größten Erdbeben in Taiwan, was zu einem Verlust von 92,4 Millionen US-Dollar führte. Ähnlich sah sich der taiwanische Konzern im ersten Quartal 2025 mit Verlusten von 162 Millionen US-Dollar konfrontiert, die auf entsorgte Halbleiterwafer infolge von Erdbebenaktivitäten zurückzuführen waren. Nach diesen Erfahrungen hat TSMC seine Notfall- und Sicherheitskonzepte weiter verstärkt. Diese Maßnahmen scheinen sich nun ausgezahlt zu haben. Trotz der starken Erschütterungen blieb die Produktion stabil, was die hohe Widerstandsfähigkeit des Unternehmens unterstreicht.
    Die Vereinigten Staaten weiterhin größte Schuldner taiwanischer Banken.
    Die Vereinigten Staaten bleiben der mit Abstand größte Schuldner taiwanischer Banken. Damit belegen sie diesen Spitzenplatz bereits zum 41. Quartal in Folge, wie die taiwanische Zentralbank mitteilte. Ende September beliefen sich die Forderungen taiwanischer Banken gegenüber den USA auf rund 199 Milliarden US-Dollar. Das sind gut vier Milliarden Dollar beziehungsweise etwas mehr als zwei Prozent mehr als im Vorquartal. Nach Angaben der Zentralbank ist der Anstieg vor allem auf höhere Investitionen in US-Wertpapiere sowie auf eine Ausweitung der Kreditvergabe zurückzuführen. Die USA bleiben damit klar der wichtigste Schuldnerstaat für Taiwans Bankensektor.
    Auf Platz zwei der größten Schuldnerländer rückte Luxemburg vor und verdrängte China. Die Forderungen gegenüber Luxemburg stiegen innerhalb eines Quartals um rund 2,7 Milliarden US-Dollar auf knapp 51 Milliarden Dollar. Grund dafür seien verstärkte Anlagen in Treuhandvermögen in dem europäischen Finanzzentrum. Es ist bereits das dritte Quartal in Folge mit einem Zuwachs.
    China fiel trotz eines leichten Anstiegs der Forderungen auf rund 49,5 Milliarden Dollar auf Rang drei zurück. Die Zentralbank verweist auf anhaltende Sorgen über Chinas wirtschaftliche Entwicklung sowie auf strengere Auflagen für Kredite und Investitionen. Insgesamt beliefen sich die Auslandsforderungen taiwanischer Banken Ende September auf rund 671 Milliarden US-Dollar.
    Taiwans Verbrauchervertrauen schwächt sich angesichts von Zollunsicherheiten ab
    Das Verbrauchervertrauen in Taiwan hat sich im Dezember weiter abgeschwächt. Grund sind anhaltende Unsicherheiten über mögliche US-Zölle sowie noch laufende Handelsverhandlungen mit den Vereinigten Staaten. Das teilte die Nationale Zentraluniversität Taiwans mit. Der Verbraucherzuversichtsindex sank im Vergleich zum Vormonat um 0,35 Punkte auf 64,3. Der Index misst die Erwartungen der Verbraucher für die kommenden sechs Monate, unter anderem zur Wirtschaftslage, zum Arbeitsmarkt und zu den privaten Finanzen.....
    7 min
  • Neuer Merck-Standort in Kaohsiung und andere BizNews
    Neuer Merck-Standort in Kaohsiung soll Taiwans Chip-Packaging-Lieferkette stärken
    Der deutsche Chemie- und Technologiekonzern Merck hat in Kaohsiung eine neue Produktionsstätte für Halbleitermaterialien eröffnet. Branchenanalysten erwarten, dass der Standort die nachgelagerte Halbleiter-Lieferkette in Taiwan deutlich stärkt.
    Merck investierte rund 18,4 Milliarden Taiwan-Dollar, umgerechnet etwa 586 Millionen US-Dollar, in die Anlage mit einer Fläche von rund 150.000 Quadratmetern. Es handelt sich um den weltweit größten Campus des Unternehmens für Halbleitermaterialien. Ziel ist es, die wachsende Nachfrage nach modernen Chips für Künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechner zu bedienen. In Kaohsiung produziert Merck künftig Dünnschichtmaterialien, Spezialgase und Chemikalien, die vor allem im sogenannten Back-End der Chipfertigung eingesetzt werden – also beim Verpacken und Testen von Halbleitern. Besonders profitieren dürften taiwanische OSAT-Unternehmen wie Advanced Semiconductor Engineering, Powertech Technology und King Yuan Electronics. Durch die lokale Materialversorgung werden Lieferketten zuverlässiger und Lieferzeiten kürzer. Der neue Standort liegt in unmittelbarer Nähe zu einer bestehenden Merck-Anlage und fertigt hochreine Materialien für moderne Logik- und Speicherchips sowie für fortschrittliche Verpackungstechnologien wie 2.5D- und 3D-Integration. Analysten sehen in der Investition einen wichtigen Schritt zur Lokalisierung und Stabilisierung von Taiwans Halbleiter-Lieferkette und erwarten langfristig mehr Wettbewerbsfähigkeit für die Branche.
    Edge-KI treibt Umsatzwachstum bei taiwanischen IPC-Unternehmen voran, da Betreiber aktiv nach Softwarepartnern im KI-Bereich suchen
    Die globale Industrie-PC-(IPC-)Branche zeigte in der ersten Hälfte des Jahres 2025 eine deutliche Erholung. In Taiwan ansässige IPC-Hersteller erzielten in diesem Zeitraum einen Gesamtumsatz von 162,9 Mrd. NT$ (5 Mrd. Euro), was laut einer Schätzung von DIGITIMES einem Wachstum von 13,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieses Ergebnis bestätigte, dass der IPC-Markt die Phase einer niedrigen Ausgangsbasis hinter sich gelassen hat und wieder auf einen stabilen Wachstumspfad zurückgekehrt ist. Darüber hinaus übertrafen kleine und mittelgroße taiwanische IPC-Unternehmen – unter Ausschluss der Tier-1-Großanbieter (mit Umsätzen von über 50 Mrd. NT$) – den Branchendurchschnitt deutlich und erzielten ein jährliches Wachstum von 27,8 %, was die breit angelegte positive Entwicklung innerhalb der Branche unterstreicht. Trotz der verbesserten Geschäftslage spürte die Branche weiterhin die Auswirkungen neuer Zollpolitiken, die aus dem anhaltenden Handelskrieg zwischen den USA und China resultieren. In der ersten Hälfte des Jahres 2025 verhängte die US-Regierung sogenannte „gegenseitige“ Zölle, gefolgt von Handelsuntersuchungen nach Section 232 in der zweiten Jahreshälfte, die sich gegen Industriemaschinen und Roboter richteten.
    Taiwan Ratings: Abschwächung des BIP-Wachstums auf 2,4 % im Jahr 2026
    Die Ratingagentur Taiwan Ratings rechnet für das Jahr 2026 mit einer deutlichen Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Taiwan. Nach einem starken Plus von voraussichtlich 6,7 % im laufenden Jahr soll das Bruttoinlandsprodukt im kommenden Jahr nur noch um 2,4 % wachsen. Als Hauptgrund nennt Taiwan Ratings eine Abkühlung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Der rasche Ausbau der KI-Branche treibt derzeit die Exporte an, doch für 2026 erwarten die Analysten nachlassende Investitionen in grundlegende KI-Infrastruktur. Gleichzeitig belasten anhaltende Handelskonflikte, Zölle und Unsicherheiten im internationalen Handel die wirtschaftlichen Aussichten. Auch andere Volkswirtschaften im asiatisch-pazifischen Raum dürften betroffen sein. Ein schwächerer US-Dollar, eine verhaltene Konsumnachfrage in China sowie sinkende Zinssätze in den USA und der Region könnten das Wachstum zusätzlich dämpfen.....
    4 min
  • Taiwans Getränkeshops verzeichnen starkes Umsatzwachstum und andere BizNews
    Taiwanische Unternehmen gehen Wasserbedarf für KI-Wachstum an
    Taiwanische Technologieunternehmen wenden sich verstärkt dem Wassermanagement zu, da die Ausweitung von KI-Anwendungen den Druck auf die Ressourcen erhöht. Myson Century plant gemeinsam mit Feei Cherng, eine bedeutende Beteiligung an dem Abwasserspezialisten Ever Clear zu erwerben, um KI in der Wasseraufbereitung einzusetzen.
    Ziel ist es, prädiktive KI-Systeme in bestehende Infrastrukturen zu integrieren, um die Präzision zu verbessern, den Chemikalieneinsatz zu reduzieren und die Produktion von Halbleitern sowie Spezialchemikalien zu unterstützen. Da Rechenzentren weltweit enorme Wassermengen zur Kühlung verbrauchen, sehen taiwanische Unternehmen im Wassermanagement ein strategisches Wachstumsfeld und stärken zugleich ihre Umwelt- und ESG-Kompetenzen.
    FamilyMart Taiwan erzielt Rekordumsatz im November
    FamilyMart Taiwan erzielte im November einen Umsatz von 9,44 Mrd. NT-Dollar – ein Rekordwert für diesen Monat und ein Anstieg von 7,6 % gegenüber dem Vorjahr. Das Wachstum wurde durch die Expansion des Filialnetzes, Aktionen zum Singles’ Day sowie ein aufgewertetes Tee-Sortiment angetrieben, darunter eine intelligente Kapsel-Teemaschine, die frisch aufgebrühte Premium-Tees anbietet.
    Der Absatz von tiefgekühlten frischen Lebensmitteln stieg während der Feiertagsperiode um über 50 %, während Becher-Teegetränke um mehr als 10 % zulegten. Die Kette betreibt inzwischen 4.439 Filialen – 142 mehr als vor einem Jahr – und plant, die Nachfrage rund um die Wintersonnenwende, Weihnachten und das chinesische Neujahrsfest mit Sonderaktionen und Geschenksets zu nutzen.
    Taiwans Getränkeshops verzeichnen starkes Umsatzwachstum
    Der taiwanische Getränkesektor setzte seinen Aufwärtstrend fort: Die Umsätze stiegen von Januar bis Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 %. Das Wachstum wurde vor allem durch Co-Branding-Produkte vorangetrieben, die in Zusammenarbeit mit anderen Gastronomiemarken, beliebten Charakteren und Influencern auf den Markt gebracht wurden. Dadurch erreichte die Branche Rekordumsätze und zog eine wachsende Kundennachfrage an.
    Der Sektor bleibt aufgrund niedriger Markteintrittsbarrieren und attraktiver Franchise-Möglichkeiten äußerst beliebt. Landesweit gibt es nahezu 29.000 Filialen. Die Betreiber konzentrieren sich auf die Entwicklung neuer Produkte, Lebensmittelsicherheit und Kostenkontrolle, während Verbraucher zunehmend mobile und digitale Zahlungsmethoden nutzen – ein Spiegelbild der sich wandelnden Markttrends.
    Kreditkartenausgaben in Taiwan steigen im November
    Die Kreditkartenausgaben in Taiwan sind im November weiter gestiegen. Bei den fünf größten Kartenanbietern erreichten sie zusammen 284,7 Milliarden NT-Dollar, ein Plus von knapp 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Treiber waren Jubiläumsaktionen im Einzelhandel sowie frühe Buchungen für Reisen und Restaurantbesuche.
    Marktführer blieb die CTBC Bank mit Ausgaben von 72,45 Milliarden NT-Dollar, unterstützt durch Reise-, Gastronomie- und Supermarktumsätze. Auch Cathay United Bank verzeichnete ein starkes Wachstum, angekurbelt durch Kaufhausaktionen, den Singles’ Day sowie frühe Buchungen für Weihnachts- und Neujahrsreisen.
    Während die Taipei Fubon Bank einen leichten Rückgang meldete, konnten E.Sun und Taishin Bank zulegen – insbesondere durch Online-Shopping, mobile Zahlungen und Auslandsumsätze. Insgesamt wurden im November über 320.000 neue Kreditkarten ausgegeben. Von Januar bis November erreichten die kumulierten Ausgaben ein Rekordniveau und lagen fast zehn Prozent über dem Vorjahr.
    Googles KI-Offensive beflügelt das Wachstum von Taiwans MediaTek
    Google hat seine Bestellungen für KI-Beschleuniger von MediaTek deutlich erhöht. Schätzungen aus der Lieferkette deuten laut UDN auf einen kräftigen Gewinnanstieg hin. Branchenquellen zufolge hat Google die Aufträge für Tensor Processing Units (TPU) bei MediaTek mehrfach über die ursprünglichen Planungen hinaus ausgeweitet.....
    5 min
  • „Taiwan-Modell“ zur Ausweitung von Investitionen in den USA und andere BizNews
    Premier stellt „Taiwan-Modell“ zur Ausweitung von Investitionen in den USA vor
    Premierminister Cho Jung-tai (卓榮泰) gab am Freitag bekannt, dass die Regierung ein „Taiwan-Modell“ vorgeschlagen hat, um inländische Unternehmen bei Investitionen in den USA zu unterstützen. Cho erklärte laut CNA, dass Unternehmen nach diesem Modell eigenständig in den USA investieren würden, während die Regierung finanzielle Garantien bereitstellt. Zudem würden von den USA eingerichtete Zonen Verwaltungsverfahren, Infrastrukturversorgung, Arbeitskräftearrangements, Transport sowie Passprozesse erleichtern, sagte Cho.
    Dieses Modell helfe Unternehmen dabei, sich in einem stabilen Umfeld nach den Zollerhöhungen in den USA anzupassen, zu transformieren und weiterzuentwickeln, so Cho. Der Premier versicherte, dass die Regierung während der gesamten Zollverhandlungen zwischen Taiwan und den USA sowohl nationale als auch industrielle Interessen sowie die öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit schützt. Gleichzeitig werde die Regierung die Industrie weiterhin durch das spezielle Resilienzbudget und Revitalisierungsprogramme für kleine und mittlere Unternehmen unterstützen, damit Unternehmen globalen Unsicherheiten nicht allein ausgesetzt sind. Die Chefunterhändlerin für Handel, Yang Chen-ni (楊珍妮), sagte vergangene Woche, dass die Zollverhandlungen mit den USA in ihrer finalen Phase angekommen seien. Beide Seiten tauschten derzeit Dokumente aus, und Taiwan bemühe sich um die bestmöglichen Bedingungen. „Wir setzen die letzten Feinheiten“, sagte sie. Die USA hatten am 7. August einen vorübergehenden Zoll von 20 % auf importierte taiwanische Produkte verhängt, nachdem der Satz zuvor von 32 % gesenkt worden war.
    Foxconn meldet Umsatzanstieg von 26 %, während der KI-Boom anhält
    Foxconn verzeichnete im November einen Umsatzanstieg von 26 % im Vergleich zum Vorjahr, da die Nachfrage nach Servern im Zuge des KI-Booms weiter zunahm, so berichtet NBC. Das taiwanische Unternehmen, ist der weltweit größte Auftragshersteller für Elektronik. Es produziert unter anderem die Server, in denen in Rechenzentren die Chips verbaut werden, und montiert außerdem Apples iPhone.
    Foxconn meldete am Freitag in seinem monatlichen Umsatzbericht ein „starkes Wachstum“ im Jahresvergleich für seine Cloud- und Netzwerkprodukte und verwies dabei auf „Schwung bei KI-Server-Racks“. Für den November gab das Unternehmen einen Umsatz von 844,3 Mrd. NT$ (27 Mrd. US-Dollar) bekannt.
    Als langjähriger Partner vieler der weltweit größten Technologiekonzerne, darunter Nvidia und Apple, ist Foxconn in jüngerer Zeit zu einem wichtigen Akteur beim Aufbau von KI-Infrastruktur geworden. Im Mai wurde bekannt gegeben, dass das Unternehmen Infrastruktur für eine große KI-Fabrik in Taiwan bereitstellen werde – in Zusammenarbeit mit Nvidia und der taiwanischen Regierung. Zwei Monate später kündigte Foxconn an, eine Beteiligung am Rechenzentrumsbauunternehmen TECO Electric & Machinery Co. zu erwerben. OpenAI erklärte im vergangenen Monat, dass es mit dem taiwanischen Unternehmen bei Designarbeiten und der Vorbereitung der US-Produktion für Hardware der nächsten Generation von KI-Infrastrukturen zusammenarbeiten werde. Foxconns Umsatz im Monatsvergleich ging um etwa 6 % zurück; das Unternehmen verwies dabei auf einen leichten Rückgang im Bereich der intelligenten Unterhaltungselektronik. „Die Auslieferungen von KI-Server-Racks steigen weiter, und ICT-Produkte befinden sich in der zweiten Jahreshälfte in der Hochsaison", hieß es im monatlichen Bericht zum Geschäftsausblick für das vierte Quartal.
    Im November erklärte das Unternehmen, dass das Wachstum seines KI-Server-Geschäfts zu einem Gewinnanstieg von 17 % im dritten Quartal im Jahresvergleich geführt habe.
    Seit Jahresbeginn 2025 ist der Aktienkurs von Foxconn um 26 % gestiegen, nachdem er in den vorangegangenen 12 Monaten bereits um 76 % zugelegt hatte.
    Taiwanische Guaven in Europa erhältlich....
    6 min
  • Merck eröffnet große Chipfabrik in Kaohsiung und andere BizNews
    Merck eröffnet große Chipfabrik in Kaohsiung
    Der Wissenschafts- und Technologiekonzern Merck hat in Kaohsiung im Süden Taiwans eine neue Hightech-Fabrik für Halbleitermaterialien eröffnet und will dort ab kommendem Jahr die Produktion deutlich ausweiten. Mit der 500-Millionen-Euro-Anlage im Bezirk Lujhu reagiert das Unternehmen auf die weltweit steigende Nachfrage nach Spezialgasen und modernen Materialien für die Chipfertigung – und auf wachsende geopolitische Risiken.
    Merck verfolgt dabei konsequent seine „Local-for-Local“-Strategie. Sie wurde vor sieben Jahren eingeführt und soll sicherstellen, dass zentrale Materialien direkt in den Regionen produziert werden, in denen die Kunden ansässig sind. Heute sieht der Konzern darin vor allem einen Schlüssel, um Lieferketten robuster zu machen.
    Laut Merck Taiwan-Chef John Lee (李俊隆) kann das Unternehmen bereits mehr als die Hälfte der in Taiwan benötigten Halbleitermaterialien und Spezialgase lokal liefern. Mit dem Betriebsstart der neuen Produktionslinien soll dieser Anteil weiter steigen. Bei Dünnschichtmaterialien könne Merck sogar 80 Prozent des Bedarfs vor Ort decken – deutlich mehr als noch im vergangenen Jahr. Zusätzlich baut Merck seine Kapazitäten für sogenannte Formationsmaterialien aus, die bei der Herstellung fortschrittlicher Chips zum Einsatz kommen. Das unterstütze taiwanische Kunden, die zunehmend auf modernste Halbleiter- und KI-Technologien setzen, so Lee. Vor dem Hintergrund globaler Spannungen betonte Merck-Vorstand Kai Beckmann, dass das Unternehmen weniger anfällig für mögliche Engpässe bei kritischen Rohstoffen wie seltenen Erden sei. Merck verfüge über eine starke weltweite Präsenz, ein breites Materialportfolio und mehrere unabhängige Bezugsquellen – und sei damit gut gerüstet, um seine Kunden in Asien zuverlässig zu beliefern.
    Trumpf eröffnet Plasma-Power-Zentrum in Taiwan zur Unterstützung der Chipindustrie
    Das deutsche Technologieunternehmen Trumpf hat in Taoyuan ein neues Technologiezentrum für Plasma-Leistungssysteme eröffnet, um die Halbleiterlieferkette in Asien zu stärken. Die Einrichtung konzentriert sich auf die Analyse, Reparatur und Kalibrierung von Plasmasystemen und soll Servicezeiten verkürzen sowie die Lebensdauer der Anlagen verlängern. Zudem wird das Zentrum Kunden in Japan, Südkorea und Südostasien unterstützen. Dies ist Trumpfs zweite große Investition in Taiwan. Bereits 2023 eröffnete das Unternehmen ein EUV-Zentrum im Wert von 200 Millionen NT$ (6,37 Mio. US-Dollar) in Tainan. Trumpf betreibt inzwischen fünf Standorte in Taiwan – darunter Hsinchu, Taichung, Tainan und zwei in Taoyuan – und bietet dort fortschrittliche Halbleitertechnologien wie extreme Ultraviolett-Lasersysteme und Plasmaätzung für die Chipproduktion der nächsten Generation an.
    GTO organisiert Aerospace Application Day in Chiayi
    Das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei hat vergangene Woche In Chiayi die zweite Station der TMTS-2026-Roadshow durchgeführt. Gemeinsam mit dem taiwanischen Werkzeugmaschinenverband TMBA organisierte das Wirtschaftsbüro den Aerospace Application Day, an dem mehr als 70 Fachleute aus Industrie, Regierung und Wissenschaft teilnahmen. Im Mittelpunkt standen neue Entwicklungen in den Bereichen Drohnen, Luft- und Raumfahrtbearbeitung, intelligente Fertigung sowie moderne Werkzeugmaschinentechnologien. Zu Beginn begrüßte Li Yea-Pyng vom Wirtschaftsdezernat der Landkreisregierung Chiayi die Gäste. Anschließend gab Max Lo, Vorsitzender des nationalen Drohnenverbands, einen Überblick über globale Trends bei unbemannten Fluggeräten. Fachvorträge kamen zudem von Chris Huang von Trumpf Taiwan, Matt Chang von Asia Pacific Elite sowie Lulu Yen von Tongtai Machine & Tool. Sie präsentierten Innovationen in der Laserbearbeitung, der Präzisionsfertigung für die Luftfahrt und einen Ausblick auf die TMTS 2026.....
    6 min
  • Taiwans Exportaufträge im Oktober erreichen Rekordhoch und andere BizNews
    Taiwans Exportaufträge im Oktober erreichen Rekordhoch
    Taiwans Exportsektor hielt im Oktober ein robustes Momentum aufrecht und verzeichnete damit das neunte Wachstumsjahr in Folge. Der Anstieg wurde hauptsächlich von Technologieprodukten getragen, darunter Elektronik- und IKT-Waren, da die globale Nachfrage nach KI, Hochleistungsrechnen und Cloud-Diensten weiter steigt. Diese Sektoren halfen, die schwächere Entwicklung traditioneller Industrien wie Metall- und Kunststoffverarbeitung auszugleichen.
    Regionale Märkte spielten eine wichtige Rolle, mit starken Beiträgen aus den USA, den ASEAN-Staaten und China. Eine steigende inländische Produktion im Technologiesektor unterstützte den Wachstumstrend zusätzlich und verdeutlichte Taiwans Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit in der globalen Lieferkette. Für November erwartet das Wirtschaftsministerium weiterhin starke Exporte.
    Taiwans Wirtschaft „gesund und stark", sagt Wirtschaftsminister
    Taiwans Wirtschaftsminister Kung Ming-hsin wies Bedenken des Economist zurück und erklärte, die taiwanische Wirtschaft sei „nicht krank“ und in den vergangenen zehn Jahren stark gewachsen. Er führte die positive Exportentwicklung auf drei staatliche Investitionsprogramme, den Aufstieg digitaler Fernarbeit während COVID-19 sowie auf den KI-Boom zurück und betonte, dass Wechselkursschwankungen allein keine wirtschaftliche Stärke definieren.
    Kung ging auch auf Sorgen hinsichtlich angeblichen Diebstahls geistigen Eigentums bei TSMC ein und versicherte, dass der Vorfall die taiwanische Halbleiterindustrie, die seit über 40 Jahren robust sei, nicht untergraben werde. Das Ministerium werde TSMC unterstützen, falls rechtliche Schritte eingeleitet werden, während die Oberstaatsanwaltschaft im Rahmen des Nationalen Sicherheitsgesetzes ermittelt.
    National Cheng Kung University startet Forschungsrakete in Pingtung
    Die National Cheng Kung University hat erfolgreich die Forschungsrakete AfterLight 1 vom Raketenforschungsstartplatz Hsuhai in Pingtung auf eine Höhe von 761 Metern gestartet. Obwohl der einminütige Flug kurz war, sollen die gesammelten Daten zukünftige Forschungsprojekte unterstützen. Die Rakete wurde vom Fuel and Combustion Laboratory der Universität in Zusammenarbeit mit dem Institute of Space Propulsion und der Taiwan Space Agency entwickelt und von einem Team von rund 30 Studierenden betreut.
    Die 2,1 Meter lange Rakete trug eine 4-Kilogramm-Nutzlast und lieferte wertvolle Erkenntnisse über Geschwindigkeit, Flughöhe und Teamkoordination. Zwar schlug die Fallschirmauslösung zur Bergung der Raketenspitze fehl, doch markierte der Start die erste gemeinsame wissenschaftliche Forschungsrakete des Labors und der Raumfahrtbehörde. Insgesamt wurden in Hsuhai bisher 11 von Universitäten entwickelte Forschungsraketen gestartet.
    Google eröffnet großes Engineering-Zentrum in Taipeh
    Google hat sein größtes Engineering-Zentrum für Infrastruktur-Hardware außerhalb der USA im Bezirk Shilin in Taipeh eröffnet. Das neue Zentrum konzentriert sich auf die Entwicklung und Erprobung von Technologien für Googles globale Rechenzentren und ergänzt bestehende Hardware-Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Banqiao. Das nachhaltig konzipierte Zentrum integriert Elemente, die von Taiwans Kultur und Natur inspiriert sind, erzielt Energie- und Wassereinsparungen und recycelt zugleich Baumaterialien.
    Der Standort in Taipeh beherbergt mehrere Hundert Mitarbeitende und über zehn spezialisierte Labore, in denen Hardware der nächsten Generation für KI getestet und für den weltweiten Einsatz optimiert wird. Als Teil von Googles umfassenden Investitionen in Taiwan seit 2013 unterstützt die Einrichtung globale Dienste und trägt zur Ausbildung lokaler KI-Fachkräfte bei; allein in diesem Jahr wurden mehr als 100.000 Fachkräfte geschult.
    Foxconn-Nvidia-Supercomputing-Cluster in Taiwan im Wert von 1,4 Milliarden US-Dollar soll bis zur ersten Hälfte 2026 bereit sein....
    6 min
  • Taiwan verdoppelt BIP-Prognose für das dritte Quartal auf 7,64 % und andere BIZNews
    Taiwan verdoppelt BIP-Prognose für das dritte Quartal auf 7,64 %
    Das Bruttoinlandsprodukt Taiwans dürfte im dritten Quartal um 7,64 % wachsen und damit mehr als doppelt so hoch ausfallen wie zuvor prognostiziert, teilte die Regierung Anfang November mit.
    Taiwans Statistikamt gab laut CNA im August eine vorläufige Schätzung von 2,91 % ab. Der Hauptgrund für die große Veränderung war die weltweite Nachfrage nach KI- und neuen Technologieprodukten, die Taiwans Exporte ankurbelte.
    Bei der Berechnung der Exporte in US-Dollar stiegen die Warenexporte im dritten Quartal 2025 um 36,50 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen stiegen um 30,64 % und lagen damit 6,44 % über der vorherigen Prognose. Im August schätzte die Generaldirektion, dass die Wirtschaft für das gesamte Jahr 2025 um 4,45 % wachsen würde, gegenüber einer Prognose von 3,10 % im Mai. Der anfängliche Pessimismus hinsichtlich der Zölle der Trump-Regierung ist inzwischen Optimismus gewichen, der durch die über den Erwartungen liegende Nachfrage nach KI-bezogenen Produkten im Zusammenhang mit Taiwans Halbleiter- und Hightech-Sektor genährt wird.
    Taiwans Stimmungslage im verarbeitenden Gewerbe verbessert sich im September
    Das Taiwan Institut für Wirtschaftsforscung meldete einen Anstieg der Stimmungslage im verarbeitenden Gewerbe um 1,49 Punkte gegenüber dem Vormonat, wodurch der Indikator von „blau” (Rezession) auf „gelb-blau” angehoben wurde. Der Wert erreichte damit den höchsten Stand seit der Ankündigung von US-Präsident Trump im April, Zölle zu erheben, und beendete damit laut Commercial Times eine viermonatige „blaue” Phase von Mai bis August.
    Das TIER erklärte, dass die seit August anhaltende Abwertung des neuen Taiwan-Dollars und die Erwartungen einer Zinssenkung in den USA den Pessimismus der Hersteller gemildert hätten. Das Institut fügte hinzu, dass das jüngste Treffen zwischen Xi und Trump in Südkorea zu einer gewissen Entspannung der eskalierenden Handelsspannungen geführt habe.
    Für Taiwan wird erwartet, dass der Technologiesektor – gestützt durch die Nachfrage nach KI-Anwendungen und neuen Unterhaltungselektronikprodukten – seine Dynamik beibehalten wird. Auch traditionelle Branchen zeigten während der umsatzstarken Jahresendzeit Anzeichen einer Erholung und konnten den Abstand zu den Hightech-Branchen leicht verringern.
    Da jedoch keine konkreten Fortschritte bei den Zollverhandlungen zwischen Taiwan und den USA zu verzeichnen sind, bleiben die Hersteller hinsichtlich der Aussichten vorsichtig.
    Der Landkreis Chiayi startet mit Wissenschaftspark in „goldenes Jahrzehnt“
    Der Landkreis Chiayi steht vor einem rasanten Wachstum von 2025 bis 2035, angetrieben durch den Chiayi Science Park und große Industrieprojekte, das erlärte Magistrat Weng Chang-liang. Die hochmoderne Verpackungsanlage von TSMC wird diesen Monat mit der Installation der Anlagen beginnen und 2028 die Massenproduktion aufnehmen, während zusätzliche Industriegebiete und Innovationszentren für Drohnen Investitionen anziehen und Arbeitsplätze schaffen. Magistrat Weng hob auch den Tourismus und Veranstaltungen wie das Taiwan Lantern Festival 2026 als wirtschaftliche Impulsgeber hervor. Die Bezirksbehörden werden sich sektorübergreifend abstimmen, um eine ausgewogene Entwicklung zu fördern und das internationale Profil von Chiayi zu stärken.
    Taiwan auf Platz 10 der globalen digitalen Wettbewerbsfähigkeit
    Taiwan belegte Platz 10 im IMD World Digital Competitiveness Ranking 2025, das 69 Volkswirtschaften hinsichtlich Wissen, Technologie und Zukunftsfähigkeit bewertet. Die Insel schnitt am besten in der Zukunftsfähigkeit ab (weltweit Platz 3) und erzielte auch hohe Platzierungen in den Bereichen IT- und Medienmarktkapitalisierung, F&E-Personal, Unternehmensagilität und Nutzung von Big Data.
    Das taiwanische Ministerium für digitale Angelegenheiten (MODA) erklärte, dass diese Stärken die Entwicklung der KI und die digitale Transformation unterstützen.....
    5 min
  • Taiwan verlangt Solaranlagen auf großen neuen und renovierten Gebäuden und andere BizNews
    Taiwan verlangt Solaranlagen auf großen neuen und renovierten Gebäuden
    Taiwans Innenministerium plant, bis Ende 2025 Solaranlagen auf allen neuen oder renovierten Gebäuden mit einer Fläche von mehr als 1.000 Quadratmetern vorzuschreiben. Die Initiative zielt darauf ab, die lokale Stromerzeugung zu fördern, bei Stromausfällen eine Notstromversorgung bereitzustellen und abgelegene Gebiete in Zusammenarbeit mit Taipower und lokalen Behörden zu unterstützen.
    Die Vorschriften fördern innovative Lösungen wie wandmontierte Solaranlagen, die gleichzeitig als dekorative Fassaden dienen und sowohl die Energieeffizienz als auch die Ästhetik der Stadt verbessern. Da Taiwan bereits rund 5 % seines Stroms aus 14,3 Gigawatt Solarenergie erzeugt, will die Regierung die Installation von Dachanlagen ausweiten, durch die dann bis 2028 mindestens 120.000 Haushalte mit Strom versorgt werden sollen.
    Taiwan überschreitet 2024 die Marke von 1 Billion NT$ für F&E-Ausgaben
    Taiwans Investitionen in Forschung und Entwicklung erreichten 2024 einen neuen Meilenstein und überstiegen erstmals 1 Billion NT$, umgerechnet etwa 30 Milliarden Euro, was einem Anstieg von fast 12 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Rekordausgaben entsprechen nun 4,1 % des BIP und werden sowohl von privaten als auch von öffentlichen Investitionen getragen. Sie unterstreichen das Engagement der Insel für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Schlüsselindustrien wie Halbleiter, Biotechnologie und Präzisionsmaschinen.
    Der Privatsektor war mit einem Anteil von über 85 % an den gesamten F&E-Ausgaben führend, wobei große Unternehmen und Wissenschaftsparks an vorderster Front standen. Auch die Zahl der F&E-Mitarbeiter in Taiwan stieg auf insgesamt mehr als 311.000 Vollzeitäquivalente, was den starken Drang widerspiegelt, die technologischen Fähigkeiten auszubauen und die Position des Landes als globaler Innovationsstandort zu behaupten.
    Foxconn, Nvidia, Uber und Stellantis starten globale Robotaxi-Initiative
    Das taiwanische Unternehmen Foxconn arbeitet mit Nvidia, Stellantis und Uber zusammen, um die Kommerzialisierung vollständig autonomer Fahrzeuge zu beschleunigen und ein globales Robotaxi-Netzwerk aufzubauen. Foxconn wird seine Hardware- und Integrationskompetenz einbringen, um die KI-Selbstfahrtechnologie von Nvidia mit den Fahrzeugplattformen von Stellantis zu verbinden, während Uber plant, den Dienst weltweit anzubieten.
    Die Zusammenarbeit umfasst auch die Integration von KI in die US-Fertigung von Foxconn, beginnend mit dem Werk in Houston, das mit humanoiden Robotern ausgestattet wird, die mit dem Isaac GR00T N-Modell von Nvidia betrieben werden, um eine „Benchmark-KI-Smart-Factory” zu schaffen. Weitere KI-gesteuerte Produktionsstätten sind in Texas, Wisconsin und Kalifornien geplant, was das Bestreben von Foxconn widerspiegelt, seine fortschrittlichen Fertigungskapazitäten zu erweitern und der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.
    Zhen Ding erweitert Automobilelektronik durch Übernahme von Huayang
    Die taiwanische Zhen Ding Tech Group baut ihre Kompetenzen im Bereich Automobilelektronik durch ihre Tochtergesellschaft Avary Holding aus, die für rund 50 Millionen US-Dollar einen Anteil von 53,68 % an der chinesischen Wuxi Huayang Technology erwerben wird. Dieser Schritt stärkt den Fokus von Zhen Ding auf KI-gestützte Fahr- und Automobilterminals und kombiniert das Know-how von Huayang im Bereich Automobilmodule und intelligente Sensoren mit der Leiterplattentechnologie von Zhen Ding.
    Durch die Übernahme kann Zhen Ding integrierte Lösungen für den schnell wachsenden Markt für Automobilelektronik anbieten, darunter Sensoren, Mikrocontroller, Displays und vernetzte Systeme. Das Team von Huayang bleibt unverändert, und die Integration der Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungsressourcen beider Unternehmen soll die Effizienz steigern, den Kundenstamm erweitern und das Wachstum auf dem globalen Markt unterstützen.
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  • Feier zum zehnjährigen Jubiläum: Neues Büro der Volkswagen Group Taiwan und andere BizNews
    Feier zum zehnjährigen Jubiläum: Neues Büro der Volkswagen Group Taiwan
    Volkswagen Group Taiwan Co. Ltd., konnte kürzlich die Eröffnung ihres neuen Büros im Taipeher Bezirk Nangang feiern. Wie das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei erklärte, wurde bei dieser Veranstaltung auch das zehnjährige Jubiläum von Volkswagen Group Taiwan gefeiert, das auf ein Jahrzehnt des Wachstums und Erfolgs in Taiwan zurückblicken kann.
    Die Direktorin des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei, Dr. Eva Langerbeck und Linda Blechert, General Managerin von DEinternational Taiwan Ltd. hatten das Vergnügen, den CEO der Volkswagen Group Taiwan, Herrn Rahil Ansari 安薩瑞, und den Personalmanager, Herrn Heino Dannemann Tian 田海诺, kennenzulernen. Sie hatten die Gelegenheit, der Banddurchtrennungszeremonie beizuwohnen und den modernen neuen Arbeitsbereich zu besichtigen.
    Die neuen Büroräume spiegeln das Bekenntnis von Volkswagen zu einer menschenzentrierten Vision und Innovation wider und bieten eine inspirierende Umgebung für das Team von über 150 Mitarbeitern, so das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei.
    SUSSMicro Tec eröffnet neuen Produktionsstandort
    Wie das deutsche Wirtschaftsbüro Taipei berichtet, hat das Unternehmen SUSS MicroTec seinen neuen Produktionsstandort in Zhubei offiziell eröffnet. Die Direktorin des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei, Dr. Eva Langerbeck, nahm an der Feier teil und hielt eine Glückwunschrede, in der sie die starke Partnerschaft zwischen Deutschland und Taiwan bei der Förderung der Halbleiterindustrie hervorhob.
    Während der Veranstaltung hatte Dr. Langerbeck Gelegenheit, sich mit Burkhardt Frick, CEO von SUSS MicroTec, Dr. Thomas Rohe, Chief Operating Officer von SUSS MicroTec, Dr. Robert Wanninger, Senior Vice President von SUSS, Andy Kao, Operations General Manager von SUSS MicroTec Taiwan, und Cynthia Kiang, stellvertretende Ministerin des Wirtschaftsministeriums (MOEA), sowie vielen anderen angesehenen Gästen aus der taiwanischen Halbleiterbranch auszutauschen.
    Der neue Standort von SUSS Micro in Zhubei umfasst 18.000 m² und bietet Platz für über 400 Mitarbeiter, so das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei. Damit habe sich die Reinraumkapazität in Taiwan auf 6.300 m² verdoppelt. Mit einer Investition von rund 15 Millionen Euro sei dies das bislang größte internationale Infrastrukturprojekt von SUSS.
    Deutsches Know-how auf der Energy Taiwan 2025!
    Vom 29. bis zum 31. Oktober fand in Taiwan die vom Außenhandelsrat TAITRA und SEMI GESA organisierte Messe „Energy Taiwan & Net-Zero Taiwan“ statt. Laut den Organisatoren handelt es sich dabei um die größte B2B-Fachmesse für erneuerbare Energien und Netto-Null-Technologien in Taiwan. Neben den vier Schwerpunktthemen „PV Taiwan“, „Wind Taiwan“, „Smart Storage Taiwan“ und „Emerging Power Taiwan“ umfasst die Messe auch Ausstellungen zu Kohlenstofftechnologie, Kreislaufwirtschaft und Handel mit Ökostrom. Sie präsentiert die neuesten Technologietrends und Lösungen und bietet eine Plattform, die verschiedene Energieversorgungsketten vollständig integriert, mit dem Ziel, ein umfassendes Wirtschaftssystem für grüne Energie zu etablieren. Dabei waren laut dem Deutschen Wirtschaftsbüro Taipei auch deutsche Unternehmen, die ihre neuesten Innovationen in den Bereichen Energie, Nachhaltigkeit und erneuerbare Technologien vorstellten. Die Direktorin des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei, Dr. Eva Langerbeck nutzte die Gelegenheit, um sich mit ihnen über aktuelle Trends und Entwicklungen im Energiesektor auszutauschen. Sie besuchte alle deutschen Unternehmen und traf sich mit Yao Zhen Guo, Vorsitzender von Siemens Energy, und Richard Li, Geschäftsführer von Siemens Energy, Steven Liu, General Manager von Phoenix Contact, sowie mit Vertretern von Deutsche Windtechnik, HeliService Taiwan, Skyborn Renewables, TÜV Rheinland, Siemens, KTR Systems, Wpd und igus Taiwan.
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