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By Ilon Huang,RtiSociety & CultureGovernment
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  • Wirtschaft bleibt stark, aber Rund 3.800 Arbeitnehmer in Kurzarbeit und andere BizNews
    Taiwans Raumfahrtbehörde plant Raketen-Forschungszentrum in Tainan
    Taiwans Raumfahrtbehörde plant die Errichtung eines Raketenforschungs- und -entwicklungszentrums in Shalun (Tainan). Der Baubeginn ist für nächstes Jahr vorgesehen, die Fertigstellung bis 2029. Die Einrichtung soll Raketenkomponenten entwickeln, vollständige Trägerraketen montieren und Tests durchführen – ein bedeutender Schritt hin zu einer eigenen Startkapazität.
    Derzeit ist Taiwan bei Satellitenstarts auf ausländische Unternehmen wie SpaceX angewiesen. Künftig sollen 25 bis 28 Meter lange Raketen entwickelt werden, die bis 2034 Satelliten mit einem Gewicht von 200 Kilogramm transportieren können. Das mit 3,38 Milliarden NT$ ausgestattete Projekt hat bereits das Interesse von mehr als 50 lokalen Unternehmen geweckt. Die Behörde betont zudem, dass das Zentrum nur minimale Umweltauswirkungen haben werde.
    Rund 3.800 Arbeitnehmer in Kurzarbeit.
    Rund 3.800 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Taiwan arbeiten derzeit in Kurzarbeit. Mehr als 70 Prozent der betroffenen Unternehmen nennen US-Zölle als wichtigen Grund für die reduzierte Arbeitszeit.
    Nach Angaben des taiwanischen Arbeitsministeriums meldeten 240 Firmen Kurzarbeit für insgesamt 3.839 Beschäftigte. Die Zahl der Unternehmen ist im Vergleich zum letzten Bericht Anfang März zwar leicht gesunken, die Zahl der betroffenen Beschäftigten ist jedoch um 69 gestiegen.
    Besonders stark betroffen ist die Industrie. Dort haben 187 Unternehmen mit insgesamt 3.475 Beschäftigten ihre Arbeitszeit reduziert – das entspricht etwa 90 Prozent aller Fälle. Innerhalb des verarbeitenden Gewerbes trifft es vor allem die Metall- und Elektromechanikbranche. Allein in diesem Bereich sind 149 Firmen und 2.672 Beschäftigte betroffen, viele davon in der Maschinen- und Anlagenproduktion.
    Laut Arbeitsministerium berichten 184 Unternehmen mit rund 2.800 Beschäftigten, dass US-Zölle ihre Auftragslage verschlechtert haben. Dabei handelt es sich überwiegend um kleine und mittelständische Betriebe.
    Die Regierung betont jedoch, dass die meisten Firmen ihre Arbeitszeit vor allem wegen sinkender Inlands- und Exportaufträge reduziert haben. Andere internationale Faktoren, etwa der Konflikt im Nahen Osten oder neue US-Handelsuntersuchungen, hätten bisher noch keine direkten Auswirkungen auf die aktuellen Zahlen.
    Taiwans Wirtschaft bleibt stark
    Taiwans Wirtschaft könnte auch in diesem Jahr ein stark bleiben. Nach Angaben des Nationalen Entwicklungsrats besteht eine gute Chance, dass der wirtschaftliche Frühindikator weiterhin im sogenannten „roten Bereich“ bleibt, der für eine boomende Konjunktur steht.
    Der Indikator zeigte bereits zwei Monate in Folge ein rotes Signal. Im Januar stieg der Gesamtwert um einen Punkt auf 39. Hauptgrund für die positive Entwicklung ist vor allem der Technologiesektor, der weiterhin eine wichtige Rolle für Taiwans Wirtschaft spielt.
    Der Minister des Nationalen Entwicklungsrats Yeh Chun-hsien erklärte vor dem Parlament, dass insbesondere steigende Investitionen großer Cloud-Dienstanbieter die Nachfrage nach taiwanischen Technologieexporten weiter ankurbeln könnten. Dadurch könnten sich auch die Exportzahlen stabil entwickeln. Nach Prognosen der taiwanischen Statistikbehörde könnte die Wirtschaft in diesem Jahr um rund 7,7 Prozent wachsen. Yeh zeigte sich zuversichtlich, dass dieses Ziel unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen erreichbar ist. Gleichzeitig warnen Politiker vor möglichen Risiken, etwa durch neue US-Zölle oder geopolitische Spannungen. Die Regierung führt deshalb bereits Gespräche mit den USA über Handelsfragen. Auch steigende Ölpreise infolge der Konflikte im Nahen Osten könnten die Wirtschaft belasten. Laut Regierung sollen jedoch nationale Mechanismen zur Preisstabilisierung mögliche Auswirkungen abfedern.
    Preise für Benzin und Diesel bleiben unverändert.
    Die Preise für Benzin und Diesel in Taiwan bleiben in der kommenden Woche unverändert.....
    6 min
  • Economic Outlook des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei
    Das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei hat vergangenen Donnerstag im Rahmen seines jährlichen Economic Outlooks den Bericht zur Geschäftsvertrauensumfrage 2025/2026 (2025/2026 Business Confidence Survey Report) veröffentlicht.
    Hören Sie heute in den Business News einen Überblick über die Ergebnisse des "2025/2026 Business Confidence Survey Report" .
    Außerdem kommen die Ehrengäste des Economic Outlooks, die stellvertretende Wirtschaftsministerin Frau Cynthia Kiang, und der Direktor des Deutschen Instituts Taipei, Karsten Tietz, zu Wort, die über die immer stärker werdenden deutsch-taiwanischen Beziehungen sprechen.
    12 min
  • King Liu, Gründer der taiwanischen Fahrradmarke Giant, im Alter von 93 Jahren verstorben
    King Liu, Gründer der taiwanischen Fahrradmarke Giant, im Alter von 93 Jahren gestorben
    King Liu (劉金標), Gründer des führenden taiwanischen Fahrradherstellers Giant Group, ist am frühen Montag im Alter von 93 Jahren gestorben, teilte das Unternehmen mit.
    In einer Erklärung betonte Giant, dass Liu, der das Unternehmen 1972 gründete, nicht nur dessen Gründer, sondern auch ein richtungsweisender Leiter gewesen sei, der die Organisation vorantrieb und gleichzeitig stets auf seine Mitmenschen achtete.
    „Durch sein starkes Engagement für Qualität und eine klare langfristige Vision führte er das Unternehmen auf die globale Bühne und trug dazu bei, dass die Welt die Stärke und Leistungsfähigkeit der taiwanischen Fahrradindustrie anerkennt“, hieß es in der Mitteilung.
    Giant erklärte, Liu habe sein Leben den Fahrrädern gewidmet und daran geglaubt, dass sie eine bedeutungsvolle Lebensweise verkörpern.
    „Er wurde weithin als lebenslanger Verfechter der Fahrradkultur respektiert und blieb eine tief einflussreiche Persönlichkeit für Kollegen, Partner und Radfahrer über Generationen hinweg“, so das Unternehmen.
    Liu erhielt den Spitznamen „Missionar der Fahrräder“, eine Beschreibung, die laut Giant zu den nachhaltigsten Eindrücken in der Öffentlichkeit von ihm geworden sei.
    Taiwans Exporte in die USA übertreffen im Dezember die Chinas
    Neue US-Handelsdaten zeigen, dass Taiwan im Dezember mehr Waren in die Vereinigten Staaten exportierte als China. Taiwans Lieferungen stiegen auf fast 24,7 Milliarden US-Dollar. Auf Jahressicht lag China zwar weiterhin vorn, doch Taiwans jährliche Exporte in die USA schnellten auf über 201 Milliarden US-Dollar hoch – deutlich mehr als im Vorjahr.
    Veränderte Zollpolitiken unter den jüngsten US-Regierungen haben die Handelsströme neu geordnet, wobei Taiwan von Ausnahmen für Schlüsselprodukte wie Halbleiter profitierte. Ein neues Abkommen, das die allgemeinen Zölle auf taiwanische Waren auf 15 % senkt, dürfte die Exporte weiter ankurbeln – insbesondere angesichts der starken Nachfrage nach KI-bezogenen Produkten. Ökonomen zufolge ist unterdessen nicht mit einer Erholung der chinesischen Exporte in die USA zu rechnen, da die amerikanischen Zölle auf chinesische Waren weiterhin hoch bleiben.
    Prognose für Taiwans BIP-Wachstum 2026 auf 7,71 % angehoben
    Die taiwanische Regierung hat ihre BIP-Wachstumsprognose für 2026 deutlich auf 7,71 % angehoben. Treiber sind die starke weltweite Nachfrage nach KI-bezogenen Produkten sowie eine geringere Handelsunsicherheit nach einem neuen Abkommen mit den Vereinigten Staaten. Offizielle Stellen erklärten, dass die Wirtschaft trotz der hohen Vergleichsbasis durch das Wachstum von 8,63 % im Jahr 2025 voraussichtlich ihre starke Dynamik beibehalten werde.
    Taiwans Statistikamt (DGBAS) prognostiziert zudem kräftige Zuwächse bei Exporten, Importen, privaten Investitionen und dem privaten Konsum, gestützt durch den umfangreichen Ausbau der Halbleiterindustrie und steigende Löhne. Die Inflation soll mit 1,68 % moderat bleiben. Für 2026 wird erwartet, dass Taiwans BIP die Marke von 1 Billion US-Dollar überschreitet, während das Pro-Kopf-BIP auf über 44.000 US-Dollar steigen soll.
    Foxconn und HCL beginnen Bau einer Chipfabrik im Wert von 13,1 Mrd. NT$ in Indien
    Taiwans Foxconn und die indische HCL Group haben mit dem Bau einer Halbleiterfabrik im Wert von 13,1 Milliarden NT$ (403 Millionen US-Dollar) in Greater Noida im Bundesstaat Uttar Pradesh begonnen. Das Joint Venture „India Chip Pvt Ltd“ wird als OSAT-Anlage (Outsourced Semiconductor Assembly and Test) betrieben und soll 2028 den Betrieb aufnehmen. Geplant ist die Produktion von Display-Treiber-ICs mit einer Kapazität von 20.000 Wafern pro Monat.
    Während der Zeremonie betonte Indiens Premierminister Narendra Modi die Bedeutung einer heimischen Chipproduktion für die nationale Eigenständigkeit und verwies auf Verwundbarkeiten, die während der COVID-19-Pandemie deutlich wurden.....
    5 min
  • Starlux Airlines startet Direktflüge von Taiwan nach Prag und andere BizNews
    Inflation in Taiwan sinkt auf niedrigsten Stand seit fünf Jahren
    Die Verbraucherpreise in Taiwan sind im Januar nur noch um 0,69 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen – der niedrigste Wert seit fünf Jahren. Das teilte Taiwans Statistikamt (DGBAS) mit. Die Kern-Inflation, ohne Energie sowie Obst und Gemüse, lag bei 1,24 Prozent und damit weiterhin unter der von der Zentralbank gesetzten Warnschwelle von zwei Prozent. Nach Angaben der Behörde ist der moderate Anstieg vor allem auf einen niedrigen Vergleichswert aus dem Vorjahr zurückzuführen, als das Mondneujahrsfest in den Januar fiel. Insgesamt gelten die Preissteigerungen als stabil. Deutlich teurer wurden einzelne Güter: Die Preise für wichtige Konsumwaren stiegen um gut drei Prozent, Eier verteuerten sich sogar um mehr als 18 Prozent. Auch Restaurantpreise legten erneut um über drei Prozent zu, der Anstieg schwächt sich jedoch ab. Die Mieten stiegen erstmals seit zweieinhalb Jahren wieder unter zwei Prozent. Für Februar wird ein etwas höherer Wert erwartet, insgesamt bleibt die Inflation aber gedämpft.
    Supermicro erhält ersten syndizierten Milliardenkredit in Taiwan
    Der US-amerikanische KI-Serverhersteller Super Micro Computer, kurz Supermicro, hat in Taiwan erstmals einen syndizierten Kredit in Höhe von 1,77 Milliarden US-Dollar aufgenommen. Das teilte die CTBC Bank mit, die als federführendes Institut fungierte. Insgesamt beteiligten sich 21 in- und ausländische Banken. Die Nachfrage überstieg das Kreditvolumen um fast das 1,8-Fache – ein Zeichen für das hohe Vertrauen der Finanzinstitute in die Geschäftsentwicklung und Profitabilität des Unternehmens. Supermicro zählt weltweit zu den führenden Anbietern von Hochleistungsrechnern sowie KI- und Edge-Computing-Lösungen, die vor allem in Rechenzentren und für KI-Anwendungen eingesetzt werden. Angesichts der stark wachsenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur stärkt das Unternehmen seine Marktposition weiter. Die Wahl Taiwans als Finanzierungsstandort gilt als Vertrauensbeweis für den lokalen Finanzmarkt. Firmengründer Charles Liang, gebürtig aus Taiwan, wurde von der Bank als „Stolz Taiwans“ gewürdigt.
    Taiwans Exporte steigen im Januar auf neuen Rekordwert
    Taiwans Exporte sind im Januar im Jahresvergleich um fast 70 Prozent gestiegen und haben mit 65,8 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchststand erreicht. Damit verzeichnet das Land den 27. Monat in Folge Exportwachstum, teilte das Finanzministerium mit. Auch die Importe legten deutlich zu, sodass ein Handelsüberschuss von knapp 19 Milliarden US-Dollar entstand. Haupttreiber waren erneut Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz, Hochleistungsrechner und Cloud-Dienste. Besonders stark wuchsen Ausfuhren von IT-, Audio- und Videoprodukten sowie elektronischen Bauteilen, allen voran integrierte Schaltkreise. Aber auch klassische Industrien wie Maschinenbau und Metallverarbeitung profitierten von der hohen Nachfrage. Größter Abnehmer waren die USA, gefolgt von China und Hongkong. Auch Exporte nach Südostasien und Europa erreichten neue Rekordwerte. Das Finanzministerium verweist zudem auf einen niedrigen Vergleichswert im Vorjahr wegen des Mondneujahrsfests. Insgesamt bleibt der Exporttrend klar aufwärtsgerichtet.
    Foxconn meldet Rekordumsatz im Januar und optimistische Quartalsprognose
    Der taiwanische Elektronikkonzern Foxconn, besser bekannt als Foxconn, hat im Januar einen Rekordumsatz erzielt und blickt überraschend optimistisch auf das erste Quartal. Der Umsatz belief sich auf rund 730 Milliarden Taiwan-Dollar, ein Plus von mehr als 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr – der höchste Januarwert in der Unternehmensgeschichte. Zwar lag der Umsatz unter dem Dezemberwert, doch vor allem Lieferungen im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz sorgten für kräftiges Wachstum. Besonders Cloud- und Netzwerkprodukte profitierten von der starken Nachfrage nach KI-Anwendungen. Auch Komponenten für das Kerngeschäft entwickelten sich positiv.....
    6 min
  • Taiwan friert Energiepreise über das Mondneujahrsfest ein und andere BizNews
    Taiwan friert Energiepreise über das Mondneujahrsfest ein
    Die taiwanische Regierung hat angekündigt, die Preise für Benzin und Diesel vom 16. bis 23. Februar einzufrieren, um rund um das Mondneujahrsfest für Preisstabilität zu sorgen. Auch die Tarife für Erdgas und Flüssiggas bleiben bis Ende Februar unverändert. Die Entscheidung fiel im Rahmen der Sitzung der Taskforce zur Preisstabilisierung.
    Zugleich wurden mehrere Ministerien angewiesen, Angebot, Nachfrage und Preise wichtiger Konsumgüter genau zu überwachen. Das Landwirtschaftsministerium hat die Versorgung mit zentralen Agrarprodukten deutlich erhöht – darunter Schweine- und Geflügelfleisch, Obst, Gemüse, Fisch sowie Blumen.
    Staatliche Unternehmen unterstützen die Maßnahmen, unter anderem durch stabile Treibstoffpreise und unveränderte Autowaschpreise an staatlichen Tankstellen. Auch Grundnahrungsmittel wie Zucker und Speiseöl bleiben preislich stabil, ergänzt durch landesweite Rabattaktionen in Supermärkten. Die Wettbewerbsbehörde überwacht den Markt und greift bei Unregelmäßigkeiten ein.
    Startup-Investitionen in Taiwan erreichten 2024 NT$100,2 Milliarden
    Taiwans Startups zogen im Jahr 2024 Investitionen in Höhe von NT$100,2 Milliarden an, wie aus dem jüngsten Weißbuch des Wirtschaftsministeriums hervorgeht. Das Land zählt inzwischen über 10.500 Startups, wobei die Bereiche Gesundheitswesen, Biotechnologie und elektronische Hardware bei der Finanzierung führend sind – ein Zeichen für ein zunehmend reiferes Ökosystem. Die Exporte von Startups beliefen sich 2025 auf NT$147,9 Milliarden, was einem Anstieg von 29 % entspricht; Südostasien verzeichnete dabei das schnellste Wachstum.
    Vize-Wirtschaftsminister Ho Chin-tsung erklärte, dass die staatliche Unterstützung für die fünf vertrauenswürdigen Industrien sowie die digitale Transformation die Dynamik maßgeblich vorangetrieben habe, ebenso wie der zunehmende Einsatz von Corporate Venture Capital. Mehr als 2.300 Startups sind inzwischen in diesen prioritären Sektoren tätig, wobei sich der Fokus zunehmend auf Hightech-Bereiche wie Energie und Künstliche Intelligenz verlagert.
    Taiwan plant Pilot-Produktionslinie für Seltene Erden
    Taiwan plant, innerhalb der nächsten drei Jahre eine Pilot-Produktionslinie für Seltene Erden aufzubauen, die bis zur Hälfte des inländischen Bedarfs decken könnte. Damit sollen die bestehenden Versuchskapazitäten erweitert werden, die derzeit etwa ein Drittel abdecken. Die Initiative wurde gemeinsam mit dem Industrial Technology Research Institute (ITRI) entwickelt und steht im Einklang mit der Zusammenarbeit zwischen den USA und Taiwan zur Stärkung der Sicherheit von Lieferketten sowie zur Entwicklung von Technologien für kritische Mineralien, einschließlich Recycling und Produktion in Drittstaaten.
    Die USA haben großes Interesse bekundet und sehen Taiwans Modell als eines, das von Partnerländern übernommen werden könnte. Die Gespräche umfassten zudem die Sicherheit von KI-Lieferketten, die Zusammenarbeit bei der Zertifizierung von Drohnen sowie laufende Bemühungen um ein Doppelbesteuerungsabkommen zur Förderung bilateraler Investitionen.
    Far EasTone baut Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Taiwan aus
    Far EasTone ist dem Lade­netzwerk von Mercedes-Benz für Elektrofahrzeuge in Taiwan beigetreten. Über die Mercedes-Benz-Pass-App können Fahrer nun Ladestationen finden, aktivieren und die Bezahlung vornehmen. Das Telekommunikationsunternehmen erweitert seine Ladeinfrastruktur über Kaufhäuser hinaus auf öffentliche Parkplätze und Universitätscampus, um die Ziele für klimafreundliche Mobilität zu unterstützen.
    Auch andere Telekommunikationsanbieter verfolgen ähnliche Strategien. Taiwan Mobile hat fast NT$1 Milliarde in sein MyCharge-Netzwerk investiert, das inzwischen über mehr als 100 Standorte und 550 Ladepunkte verfügt.....
    6 min
  • Taiwan will mehr Transitpassagiere zu Touristen machen und andere BizNews
    Taiwans Banken weiten Kreditvergabe an Länder der Neuen Südwärts-Politik aus.
    Taiwanische Banken haben ihre Kreditvergabe an Länder der sogenannten New-Southbound-Politik deutlich ausgeweitet. Wie die Finanzaufsichtsbehörde mitteilte, erreichten die Kredite an Staaten in Südostasien, Südasien sowie an Australien und Neuseeland Ende vergangenen Jahres fast 2 Billionen Taiwan-Dollar, umgerechnet fast 60 Milliarden Euro.
    Das entspricht einem Zuwachs von 179 Milliarden Taiwan-Dollar gegenüber dem Vorjahr und übertrifft das ursprüngliche Ziel deutlich. Rund 40 Prozent des gesamten Auslandswachstums der taiwanischen Banken entfielen auf diese Regionen. Treiber sind vor allem taiwanische Unternehmen, die ihre Produktions- und Geschäftsaktivitäten verstärkt ins Ausland verlagern.
    Besonders stark wuchsen die Kredite in Singapur, Australien und Indien. Laut Banken spiegelt dies die dynamische Wirtschaftslage und eine steigende Nachfrage nach Unternehmenskrediten wider. Experten sehen vor allem Vietnam als neuen Schlüsselstandort der asiatischen Elektronikindustrie. Seit 2016 expandieren taiwanische Firmen zunehmend nach Südostasien – mit wachsender wirtschaftlicher Bedeutung für Taiwan.
    Simple Mart will Ok Mart übernehmen
    Der taiwanische Einzelhändler Simple Mart will seine Marktpräsenz durch die Übernahme der Convenience-Store-Kette Ok Mart deutlich ausbauen. Das Mutterunternehmen Simple Mart Retail kündigte an, Ok Mart für 125 Millionen Taiwan-Dollar, umgerechnet rund vier Millionen US-Dollar, zu erwerben. Die Übernahme umfasst alle Aktien sowie die Marken- und Nutzungsrechte.
    Beide Ketten sollen weiterhin eigenständig betrieben werden. Ziel sei es, langfristig die jeweiligen Stärken zu bündeln und Effizienz sowie Kundenerlebnis zu verbessern. Der Schritt erfolgt in einem stark umkämpften Markt: In Taiwan gibt es inzwischen fast 14.000 Convenience Stores.
    Während Ok Mart zuletzt stark geschrumpft ist und nur noch 329 Filialen betreibt, kommt Simple Mart auf rund 813 Standorte. Gemeinsam überschreiten sie nun die Marke von 1.000 Filialen. Experten sehen darin vor allem Druck auf den Konkurrenten Hi-Life, die drittgrößte Kette des Landes. Für Ok Mart bedeutet der Deal mehr Einkaufskraft, für Simple Mart ein schneller Wachstumsschub und bessere regionale Abdeckung.
    Taiwan will mehr Transitpassagiere zu Touristen machen
    Taiwan will mehr Transitpassagiere dazu bewegen, länger im Land zu bleiben und als Touristen Geld auszugeben. Zu diesem Zweck präsentierte sich die taiwanische Tourismusbehörde auf der New York Travel and Adventure Show 2026 im Javits Convention Center. Unter dem Motto „Picture Me in Taiwan“ konnten Besucher kulturelle Eindrücke sammeln und sich eine Reise nach Taiwan vorstellen.
    Der taiwanische Vertreter in New York, Lee Chih-chiang, erklärte, dass die Zahl der Ankünfte zwar steige, es aber weiterhin schwierig sei, Umsteigepassagiere zu echten Besuchern zu machen. Großveranstaltungen wie das Taiwan-Laternenfestival und bekannte Sehenswürdigkeiten sollen dabei helfen.
    Laut der New Yorker Tourismusvertretung stieg die Zahl nordamerikanischer Besucher im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent. Zusätzliche Flugverbindungen sollen den Trend verstärken: China Airlines erhöht ab August die Zahl der wöchentlichen Flüge nach New York und plant bis Jahresende tägliche Verbindungen.
    Taiwanische Auftragsfertiger könnten Preise für ältere Halbleiterchips anheben.
    Taiwanische Auftragsfertiger dürften die Preise für ältere Halbleiterchips bald anheben. Der Chipproduzent Vanguard International Semiconductor hat die Preise für sogenannte Mature-Node-Chips bereits im ersten Quartal um vier bis acht Prozent erhöht. Dabei handelt es sich um Chips mit Strukturgrößen von 28 Nanometern und größer, die unter anderem für Stromversorgung und Datenverbindungen benötigt werden.
    Auch moderne Smartphones und Rechenzentren sind auf diese älteren Chips angewiesen.....
    5 min
  • Taipower erzielt Rekordgewinn und andere BizNews
    Taiwans Außenminister wirbt für sogenanntes „Taiwan-Modell“,
    Taiwans Außenminister Lin Chia-lung wirbt für ein sogenanntes „Taiwan-Modell“, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA weiter zu vertiefen. Bei Gesprächen mit einer Delegation des US-Taiwan Business Council erklärte Lin, das Modell solle sich eng an die Wirtschaftspolitik der USA anlehnen und konkrete Kooperationen ermöglichen. Geplant ist unter anderem der Aufbau neuer Industriecluster in den USA, um taiwanische Unternehmen zu unterstützen, sowie eine stärkere vertikale Integration der KI-Lieferkette. Dabei wolle Taiwan gezielt amerikanisches Kapital, Technologie und Fachkräfte nutzen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit beider Länder zu stärken. Zugleich strebt Taiwan eine engere industrielle Zusammenarbeit an, etwa um Zukunftstechnologien wie Robotik gemeinsam in Entwicklungsländern voranzubringen. Lin betonte außerdem die Bedeutung einer Zusammenarbeit mit anderen demokratischen Partnern zur Stärkung wirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit. Ein zentraler Schritt sei der Abschluss eines Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung, das Investitionen erleichtern und die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen weiter ausbauen soll.
    Taiwans Arbeitslosenquote erreicht den niedrigsten Stand seit 25 Jahren
    Die Arbeitslosenquote in Taiwan lag 2025 im Durchschnitt bei 3,35 % und damit auf dem niedrigsten Niveau seit 25 Jahren, während die Erwerbsquote auf 59,43 % stieg — ein Höchststand seit 36 Jahren. Nach Angaben von Taiwans Statistikamt (DGBAS) unterstützten stabile wirtschaftliche Bedingungen und der Konsum zum Jahresende die Neueinstellungen im Dezember. Für die Zeit vor dem Lunar-Neujahrsfest im Januar werden zudem weitere kurzfristige Arbeitsplätze erwartet.
    Staatliche Initiativen zur Förderung älterer Arbeitnehmer und von Frauen haben ebenfalls zu einer höheren Erwerbsbeteiligung beigetragen. In Bezug auf die Auswirkungen des jüngsten Handelsabkommens mit den USA wiesen Regierungsvertreter darauf hin, dass Arbeitsmarktindikatoren politischen Veränderungen in der Regel zeitlich nachgelagert folgen und die globale Wirtschaftslage den taiwanischen Arbeitsmarkt auch in den kommenden Monaten beeinflussen werde.
    Taiwans Automobilhersteller erhöhen Löhne und Zusatzleistungen, um Fachkräfte zu gewinnen
    Die taiwanische Automobilindustrie verstärkt ihre Einstellungsbemühungen, indem sie Einstiegsgehälter anhebt und familienfreundliche Zusatzleistungen ausbaut, während sich der Sektor zunehmend auf Elektrofahrzeuge und neue Technologien ausrichtet. So haben etwa Hotai Motor und die Yulon Group ihre Vergütungspakete zuletzt deutlich über den Mindestlohn hinaus verbessert.
    Darüber hinaus führen Automobilhersteller Kinderbetreuungsangebote und flexible Urlaubsregelungen ein, um Haushalte mit zwei Einkommen besser zu unterstützen. Analysten zufolge zwingen sinkende Geburtenraten und der branchenübergreifende Wettbewerb die Autobauer dazu, Löhne und Arbeitsbedingungen zu verbessern, um jüngere Arbeitskräfte zu halten.
    Taipower erzielt Rekordgewinn
    Der staatliche Energieversorger Taipower hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn erzielt. Nach Steuern erwirtschaftete das Unternehmen 72,9 Milliarden Taiwan-Dollar, umgerechnet rund 2,3 Milliarden US-Dollar. Damit beendete Taipower drei Verlustjahre in Folge und übertraf den bisherigen Höchstgewinn aus dem Jahr 2015.
    Rund 14 Milliarden Taiwan-Dollar stammen aus Investitionen und Mieteinnahmen, der Großteil aus dem Kerngeschäft Stromerzeugung. Die Gewinne sollen helfen, aufgelaufene Verluste von etwa 420 Milliarden Taiwan-Dollar auszugleichen, die vor allem durch stark gestiegene Brennstoffpreise nach Beginn des Ukraine-Kriegs entstanden waren.
    Um die Inflation zu dämpfen, hatte Taipower Strompreise lange kaum erhöht. Seit Oktober gelten jedoch höhere Tarife für Haushalte, während Industriekunden verschont blieben. Für dieses Jahr rechnet das Unternehmen mit stabilen Kosten und weiteren Gewinnen.....
    6 min
  • Merck eröffnet 500-Mio.-Euro-Werk für KI-Chipmaterialien in Taiwan und andere BizNews
    Merck eröffnet 500-Mio.-Euro-Werk für KI-Chipmaterialien in Taiwan
    Merck Electronics hat mit der Qualifizierung seines neuen 500 Millionen Euro teuren Materialwerks in Kaohsiung begonnen – dem letzten Schritt vor dem Start der Massenproduktion im Jahr 2026. In der Anlage werden Dünnschichtmaterialien, Formulierungsmaterialien und Spezialgase hergestellt, die in hochpräzisen Prozessen für moderne KI-Chips eingesetzt werden. Damit kann Merck rund 80 % des lokalen Dünnschichtbedarfs sowie mehr als die Hälfte des gesamten Materialbedarfs Taiwans decken.
    Merck erklärte, dass seine seit Langem verfolgte „Local-for-Local“-Strategie die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten gestärkt und die Beziehungen zu taiwanischen Kunden vertieft habe, die weiterhin zu den führenden Akteuren bei modernsten Halbleitertechnologien zählen. Das Unternehmen erwartet, dass die Bedeutung Taiwans weiter zunimmt, da fortschrittliche Chiparchitekturen und die KI-getriebene Nachfrage weiter an Dynamik gewinnen.
    Porsche Taiwan baut 2025 Segmentanteil aus
    Porsche Taiwan spielte eine bedeutende Rolle für die globale Performance von Porsche, berichtet das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei. 4.680 ausgelieferte Fahrzeuge im Jahr 2025 bedeutete zwar einen Rückgang von 11% im Vergleich zu 2024, aber gleichzeitig einen Segmentanteil von 15,4 %, was einem Anstieg um 1,7 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr entspricht – trotz eines insgesamt schwierigen Marktumfelds. Das starke Wachstum des Macan (+83 %) und des Panamera (+57 %) sowie die anhaltende Stärke des Cayenne unterstrichen die robuste Nachfrage im taiwanischen Markt. Christian Nater, CEO von Porsche Taiwan, hob die Stabilität der Marke, die hohe Kundentreue und das starke Produktportfolio als zentrale Treiber dieser Entwicklung hervor.
    Volkwagen Group Taiwan: Bedeutende Erfolge trotz Herausforderungen in 2025
    Obwohl 2025 ein herausforderndes Jahr war, hat die Volkswagen Group Taiwan Co. Ltd. bedeutende Erfolge erzielt, erklärt Rahil Ansari, CEO und Chairman der Volkswagen Group Taiwan und Managing Director of Audi Taiwan.
    Wie Rahil Ansari schrieb, sei Volkswagen Group Taiwan 2025 über alle Marken der hinweg mit 14 Auszeichnungen geehrt worden. Das sei eine breite Anerkennung für Produktqualität, Markenaufbau, Kundenerlebnis und gesellschaftliches Engagement und ein klarer Beleg für die Stärke, Tiefe und Widerstandsfähigkeit Konzerns, unterstrich Rahil Ansari.
    Hier die Übersicht der Auszeichnungen:
    Volkswagen Pkw
    l 2025 Effie Awards Greater China – 50 Jahre Golf
    l 2025 Yahoo! Big Idea Chair Awards (Asien) – Best Branded Content Campaign Merits
    l Taiwan Market Awards – Best Branding Campaign Merits
    Škoda
    Taiwan Car of the Year 2025
    l Best Imported Compact SUV – Kamiq
    l Best Imported Mid-Size SUV – Kodiaq
    l Best Imported Mid-Size Car – Octavia
    Volkswagen Nutzfahrzeuge
    l 2025 Effie Awards Greater China – This-Ability
    l 2025 YouTube Works Awards – Best Social Contribution Award
    l 2025 Taiwan Car of the Year – Best Imported Large Electric Vehicle – Volkswagen ID. Buzz LWB
    Audi
    l 48th Times Award (Gold) – Audi A5 „Dancing Eyes“
    l 26th Golden Finger Award (Bronze) – Audi A5 „Dancing Eyes“
    l 2025 Taiwan Car of the Year – Best Imported Luxury Mid-Large SUV (Q7)
    l 4th Taiwan Best Customer Center Awards – Gold Award, Customer Centricity (Automotive)
    Konzern & Führung
    9th BCCTaipei (British Chamber of Commerce Taiwan) – Best Business Leader of the Year Award (Top 3)
    Rahil Ansari über die Erfolge 2025 „Diese Erfolge werden möglich durch das Engagement und die Leidenschaft unserer Teams, das Vertrauen unserer Kunden sowie die starken Partnerschaften, die wir weiterhin branchenübergreifend und in der Gesellschaft aufbauen.“
    4 min
  • Taiwans Pro-Kopf-BIP erreicht Rekordhoch – Vermögensungleichheit nimmt zu und andere BizNews
    Taiwans Pro-Kopf-BIP erreicht Rekordhoch – Vermögensungleichheit nimmt zu
    Taiwan steuert in diesem Jahr auf ein Rekordniveau des Pro-Kopf-BIP von über 1,26 Millionen NT-Dollar (rund 40.000 US-Dollar) zu. Ökonomen warnen jedoch, dass die zunehmende industrielle Ungleichentwicklung und der Bevölkerungsrückgang den Nutzen für Arbeitnehmer begrenzen könnten, berichtete Taiwans Presseagentur CNA Anfang Januar. Die Generaldirektion für Haushalt, Rechnungswesen und Statistik (DGBAS) korrigierte das reale BIP-Wachstum des vergangenen Jahres auf 7,37 %, den höchsten Wert seit 15 Jahren, vor allem getragen durch die Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz. Für dieses Jahr wird ein moderateres Wachstum von 3,54 % erwartet.
    Trotz des starken Wirtschaftswachstums sind die Erträge ungleich verteilt. Professor Wu Ta-jen (吳大任) von der National Central University erklärte, dass über 7 Millionen der 11 Millionen Beschäftigten im Dienstleistungssektor arbeiten, der nur wenig direkt mit Exporten verbunden ist. Demgegenüber stehen lediglich rund 300.000 Beschäftigte in der Halbleiterindustrie und etwa 1 Million im weiteren Elektroniksektor. Wu warnte vor einer sich verschärfenden K-förmigen Industrialisierung, bei der Hightech-Exporte florieren, während Dienstleistungs- und traditionelle Branchen zurückbleiben. Er forderte staatliche Maßnahmen zur Schaffung neuer Geschäftsmöglichkeiten und zur Stärkung der Binnennachfrage, insbesondere für gering bezahlte Beschäftigte im Dienstleistungssektor.
    70 % der Büroangestellten in Taiwan unzufrieden mit ihrem Arbeitsplatz
    Mehr als 70 % der Büroangestellten geben an, nicht an einem „glücklichen Arbeitsplatz“ zu arbeiten, wie eine Anfang Januar veröffentlichte Umfrage der 1111 Job Bank zeigt. Laut der taiwanischen Presseagentur CNA liegt der Glücksindex der Beschäftigten bei 53 Punkten, nach 57 Punkten im Vorjahr. Nur 26,5 % der Befragten fühlen sich bei der Arbeit glücklich, während 73,5 % ihre Unternehmen nicht als glückliche Arbeitsplätze einstufen.
    Job-Bank-Sprecherin Huang Jo-wei (黃若薇) nannte den wirtschaftlichen Druck als Hauptgrund für die sinkende Moral. Zwar hätten einige Unternehmen die Gehälter erhöht, doch steigende Lebenshaltungskosten hätten diese Zugewinne wieder aufgezehrt. Gleichzeitig habe die schnelle Einführung von KI zu höherem Arbeitsdruck und steigenden Effizienzanforderungen geführt. Hauptursache der Unzufriedenheit seien laut Umfrage Gehaltsfragen, darunter lange Zeiträume ohne Lohnerhöhungen, zu geringe Anpassungen, unterdurchschnittliche Bezahlung sowie niedrige Jahresendboni. Auch übermäßige Arbeitsbelastung wurde häufig genannt.
    NVIDIAs bevorzugter Chipfertiger TSMC übertrifft Umsatzschätzungen
    Der Umsatz der Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) lag über den Erwartungen und stärkt damit die Hoffnung auf anhaltend hohe globale #KI-Ausgaben im Jahr 2026 – trotz Sorgen über eine mögliche Branchenblase. Das berichtete Bloomberg News. Der wichtigste Chipfertiger für #Nvidia Corp. meldete für das Dezemberquartal einen Umsatzanstieg von rund 20 % auf 1,05 Billionen NT-Dollar (33,1 Mrd. US-Dollar), basierend auf Berechnungen aus den monatlichen Zahlen. Das liegt über der durchschnittlichen Prognose von 1,02 Billionen NT-Dollar.
    TSMC gehört zu den größten Profiteuren des KI-Booms nach #ChatGPT, da das Unternehmen eine zentrale Rolle bei der Herstellung fortschrittlicher KI-Beschleuniger spielt. Globale #Technologie-Giganten von Microsoft Corp. bis Meta Platforms Inc. investieren gemeinsam mehr als 1 Billion US-Dollar in #Rechenzentrums-Projekte, um vom wachsenden KI-Einsatz zu profitieren. #Investoren befürchten jedoch, dass die aufgebaute Kapazität die tatsächliche Nutzung übersteigen könnte.
    TSMC meldet Rekordumsatz für 2025 – Plus von über 31 %
    Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) erzielte 2025 einen neuen Rekord bei den Jahresumsätzen. Der konsolidierte Umsatz stieg um 31 % gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2024.....
    5 min
  • Verarbeitendes Gewerbe als Haupttreiber des starken BIP-Wachstums Taiwans und andere BizNews
    Verarbeitendes Gewerbe als Haupttreiber des starken BIP-Wachstums Taiwans
    Das exportorientierte verarbeitende Gewerbe war in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 der wichtigste Treiber des starken Wirtschaftswachstums Taiwans. Nach Angaben staatlichen Statistikbehörde DGBAS wuchs das Bruttoinlandsprodukt in diesem Zeitraum um 7,15 Prozent. Davon entfielen 4,89 Prozentpunkte beziehungsweise 68 Prozent des Gesamtwachstums auf das verarbeitende Gewerbe, während der Dienstleistungssektor 24 Prozent beitrug. Hauptprofiteure waren die Branchen für elektronische Komponenten sowie Computer- und Optoelektronik, die von der weltweit hohen Nachfrage nach KI-Anwendungen stark profitierten.
    Aufgrund des anhaltenden KI-Booms erhöhte die DGBAS ihre Wachstumsprognose für 2025 auf 7,37 Prozent und erwartet für 2026 ein weiteres Wachstum von 3,54 Prozent. Gleichzeitig wiesen Experten darauf hin, dass sich das Wachstum innerhalb des verarbeitenden Gewerbes sehr ungleich verteilt. Kapitalintensive Industrien wie Informationstechnologie und Elektronik verzeichneten steigende Löhne, beschäftigten jedoch vergleichsweise wenige Arbeitskräfte. Arbeitsintensive Dienstleistungsbereiche stagnierten hingegen.
    Ökonomen betonten zudem, dass traditionelle Industrien unter US-Zollmaßnahmen leiden und weiterhin Kurzarbeit melden. Da die Elektronikindustrie nur rund eine Million der insgesamt elf Millionen Erwerbstätigen beschäftigt, profitieren viele Arbeitnehmer kaum vom Wirtschaftswachstum. Entsprechend bleibt das Verbrauchervertrauen trotz des starken BIP-Wachstums gedämpft.
    2025: Taiwans neue Rekorde bei Exporten, Importen und dem Handelsüberschuss
    Taiwan erzielte 2025 Rekorde bei Exporten, Importen und Handelsüberschuss, angetrieben durch die weltweit stark gestiegene Nachfrage nach elektronischen Bauteilen sowie Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Exporte stiegen um knapp 35 % auf rund 641 Milliarden US-Dollar, während die Importe um über 22 % auf etwa 484 Milliarden US-Dollar zunahmen. Der Handelsüberschuss verdoppelte sich nahezu auf mehr als 157 Milliarden US-Dollar.
    Besonders stark wuchsen die Bereiche IT-, Audio- und Videoprodukte sowie elektronische Komponenten, die zusammen rund 75 % der Exporte ausmachten. Haupttreiber waren Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz und Rechenzentren. Traditionelle Industrien wie Chemie, Metalle sowie Kunststoff- und Gummiprodukte litten hingegen unter einem globalen Überangebot.
    Bei den Absatzmärkten kam es zu einer Verschiebung: Die USA wurden erstmals seit 26 Jahren wieder Taiwans wichtigster Handelspartner, während auch die Exporte in die ASEAN-Staaten deutlich zulegten.
    Immobilienmarkt Anfang 2026 stabil, aber verhalten
    Der taiwanische Immobilienmarkt dürfte Anfang 2026 stabil, aber verhalten bleiben. Das erklärten Experten. Demnach werden die Immobilienumsätze voraussichtlich stagnieren, während die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien weiterhin vor allem vom Technologiesektor getragen wird.
    Die Experten verwiesen auf ein weiterhin schwieriges Umfeld: eingeschränkte Finanzierungsbedingungen, eine unveränderte Wirtschaftspolitik, knapper werdendes Bauland sowie eine abkühlende Vorverkaufsphase und strenge Hypothekenregeln dämpfen die Nachfrage. Sollten jedoch die politischen Rahmenbedingungen und die Finanzierung für Eigennutzer gelockert werden, könnten Käufer mit echtem Wohnbedarf neue Einstiegschancen finden. Dies könnte 2026 zu etwas mehr Marktaktivität führen als im Vorjahr.
    Für 2025 wird das Transaktionsvolumen derzeit auf rund 260.000 Immobilieneinheiten geschätzt. Ein ähnliches Niveau wird auch für 2026 erwartet, während sich die Preise voraussichtlich nur leicht verändern werden.
    Deutlich robuster zeigte sich 2025 der Markt für Gewerbeimmobilien. Das Transaktionsvolumen sei hier um gut sieben Prozent auf rund 159 Milliarden Taiwan-Dollar gestiegen. Treiber waren vor allem Investitionen von Technologie-, KI- und Halbleiterunternehmen.....
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