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By Ilon Huang,RtiSociety & CultureGovernment
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  • Deutscher Gemeinschaftsstand bereitet sich auf die SEMICON Taiwan 2026 vor und andere News vom Deutschen Wirtschaftsbüro Taipei
    Deutscher Gemeinschaftsstand bereitet sich auf die SEMICON Taiwan 2026 vor!
    Das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei nahm kürzlich gemeinsam mit internationalen Delegierten aus aller Welt an der Pressekonferenz zum Global Pavilion der SEMICON Taiwan 2026 teil. Wie das Wirtschaftsbüro erklärte, habe die Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei, Dr. Eva Langerbeck, Deutschland bei der Pressekonferenz vertreten. Im Rahmen der Veranstaltung führte sie zudem Gespräche mit Fernseh- und Printmedien und hob dabei die Stärken Deutschlands in der Halbleiterindustrie sowie die wachsenden Chancen für die deutsch-taiwanische Zusammenarbeit hervor.
    Organisiert vom Deutschen Wirtschaftsbüro Taipei und Silicon Saxony wird der deutsche Gemeinschaftsstand bereits zum fünften Mal in Folge auf der SEMICON Taiwan vertreten sein. In diesem Jahr präsentieren sich dort 20 deutsche Unternehmen – ein Zuwachs von 11 % gegenüber dem Vorjahr, so das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei. Gleichzeitig wird die Ausstellungsfläche erweitert. Dies unterstreiche das anhaltende Engagement deutscher Unternehmen auf dem taiwanischen Markt sowie die starke Dynamik der bilateralen Zusammenarbeit im Halbleitersektor.
    Der Global Pavilion der SEMICON Taiwan vereine in diesem Jahr 18 teilnehmende Länder und erreicht damit einen neuen Rekord bei der internationalen Beteiligung. Deutschland sei stolz darauf, zu den Ländern zu gehören, die bereits zum fünften Mal in Folge mit einem nationalen Gemeinschaftsstand vertreten sind. Während Künstliche Intelligenz die weltweiten Investitionen in die Halbleiterindustrie weiter vorantreibt, prognostiziert SEMI für das Jahr 2026 einen weltweiten Umsatz mit Halbleiterfertigungsanlagen von 165,9 Milliarden US-Dollar – ein Wachstum von 23,2 % gegenüber dem Vorjahr. Dies unterstreicht sowohl die beeindruckende Dynamik der Branche als auch die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit, hob das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei hervor.
    GTO: Die Zukunft der intelligenten Logistik gestalten - Ein weiterer Meilenstein der deutsch-taiwanischen Zusammenarbeit
    Im Juli nahm die Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei, Dr. Eva Langerbeck, an der Eröffnungsfeier des neuen internationalen Logistikzentrums von Taiwan Order in Taoyuan. Die Order Group, Taiwans führendes Unternehmen im Bereich Wohnen und Einrichten, habe mehr als 3,3 Milliarden NT-Dollar in den Bau des Logistikkomplexes im Shalun Industrial Park in Taoyuan investiert, erklärte das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei.
    Dank seiner Lage in unmittelbarer Nähe zum internationalen Flughafen Taiwan Taoyuan diene das neue Zentrum als wichtiger Knotenpunkt für eine effiziente #Logistik und Distribution. Die Anlage vereint intelligente Fertigungssysteme, die in Zusammenarbeit mit der deutschen HOMAG Group und der italienischen SCM Group entwickelt wurden, mit modernster Solarstromerzeugung sowie einem Regenwassernutzungssystem. Damit unterstreiche das Unternehmen sein Engagement für Nachhaltigkeit und den Einsatz grüner Energie.
    Dr. Eva Langerbeck erklärte, das neue Zentrum sei weit mehr als ein modernes Logistikzentrum. Es stehe für eine zukunftsweisende Investition in Automatisierung, Digitalisierung und nachhaltige Produktion und verkörpere die gemeinsame Vision Deutschlands und Taiwans für eine innovative industrielle Entwicklung sowie ein #nachhaltiges Wirtschaftswachstum.
    GTO: Deutschland und Hsinchu verbinden – gemeinsam die Zukunft gestalten
    Mitte Juli besuchte das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei gemeinsam mit Vertretern zweier deutscher Unternehmen unter der Leitung der Geschäftsführenden Direktorin Deutsche Wirtschaftsbüros Taipei, Dr. Eva Langerbeck, den Landkreis #Hsinchu zu einem Austausch mit Landrat Yang Wen-ke. Wie das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei erklärte, habe das Treffen eine wertvolle Gelegenheit geboten, über deutsche Investitionen in Taiwan zu sprechen,....
    6 min
  • Academia Sinica hebt Wachstumsprognose für Taiwan deutlich an und andere BizNews
    Academia Sinica hebt Wachstumsprognose für Taiwan deutlich an
    Die Academia Sinica hat ihre Prognose für Taiwans Wirtschaftswachstum im Jahr 2026 auf 10,16 % angehoben. Das sind 6,45 Prozentpunkte mehr als in der vorherigen Schätzung und der höchste Wert unter den großen Wirtschaftsforschungsinstituten des Landes.
    Wirtschaftsforscher Lin Chang-ching begründete die Anhebung mit sinkenden Handelsrisiken und der anhaltend starken Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz (KI), die Produktivität und Investitionen fördere.
    Für 2026 erwartet das Institut ein Exportwachstum von 23,02 %, ein Importplus von 21,91 % sowie einen Anstieg der privaten Investitionen um 9,79 %. Auch der private Konsum soll um 3,6 % zulegen, gestützt durch einen stabilen Arbeitsmarkt, steigende Unternehmensgewinne und den Vermögenseffekt der Rekordstände an der Börse.
    Als langfristige Herausforderungen nannte Lin den steigenden Strombedarf, Cybersicherheit und den Fachkräftemangel. Risiken durch nachlassende KI-Investitionen erwartet er frühestens ab 2027.
    KI-Nachfrage stärkt Taiwans Halbleiterausrüster
    Die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Chips unterstützte im zweiten Quartal weiterhin die taiwanische Halbleiterausrüstungsindustrie, insbesondere Hersteller von Test-, Kühl- und Wärmemanagementsystemen. Hon Precision, ein Anbieter von Automatisierungslösungen für Halbleitertests und thermischen Kontrollsystemen, verzeichnete Rekordumsätze auf Monats-, Quartals- und Halbjahresbasis. Auch andere Ausrüstungshersteller wie Horng Terng und All Ring Tech erzielten bessere Geschäftsergebnisse.
    Analysten erwarten, dass Investitionen in KI auch in der zweiten Jahreshälfte die taiwanische Halbleiterausrüstungsindustrie stützen werden. Insbesondere Anbieter von Test- und Wärmemanagementlösungen für KI-Anwendungen wie Hon Precision und Horng Terng dürften weiterhin zu den Hauptprofiteuren zählen.
    Taiwans Exporte erreichen im Juni den dritthöchsten Monatswert aller Zeiten
    Taiwans Exporte stiegen im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 40,3 % auf 74,83 Milliarden US-Dollar und erreichten damit den dritthöchsten Monatswert in der Geschichte. Nach Angaben des Finanzministeriums war die anhaltend starke Nachfrage nach KI-bezogenen Produkten der wichtigste Wachstumstreiber. Zugleich war es der 32. Monat in Folge mit einem Anstieg der Exporte gegenüber dem Vorjahr.
    Beatrice Tsai, Leiterin der Statistikabteilung des Finanzministeriums, erklärte, dass Taiwans Exporte im ersten Halbjahr um 47,1 % gewachsen seien und damit zu den höchsten Wachstumsraten weltweit gehörten. Zudem sei die Serie von inzwischen 32 Monaten mit Exportwachstum die längste unter den großen Volkswirtschaften.
    Regierung fördert den Einsatz von KI zur Steigerung der Produktivität
    Das Wirtschaftsministerium (MOEA) hat sein Ziel für die Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf mehr als 20.000 Unternehmen bis 2028 angehoben. Zuvor lag das Ziel bei 14.000 Unternehmen. Seit dem Start des KI-Förderprogramms im vergangenen Oktober hat das Ministerium bereits 9.249 Unternehmen unterstützt, wobei Dienstleistungsunternehmen den größten Anteil der Teilnehmer stellen.
    Das Förderprogramm umfasst Beratungsleistungen zur Analyse des KI-Potenzials, die Einführung von KI-Hard- und Software sowie Schulungen und Unterstützung bei Forschung und Entwicklung. Der KI-Einsatz in Taiwans Industrie- und Handelsunternehmen liegt derzeit bei 38,5 %. Bis 2028 soll dieser Anteil auf über 50 % steigen.
    Academia Sinica: Taiwanische Verbraucher erwarten höhere Inflation
    Eine Mehrheit der Verbraucher in Taiwan rechnet in den kommenden zwölf Monaten mit steigenden Lebenshaltungskosten. Laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Wirtschaftsinstituts der Academia Sinica erwarten die Befragten im Durchschnitt einen Anstieg von 8,77 %.
    Insgesamt gehen 63,17 % der Befragten von höheren Ausgaben aus.....
    6 min
  • EU-Handelsvertretung besucht Chiayi zur Vertiefung der Zusammenarbeit in der Drohnenindustrie und andere BizNews
    EU-Handelsvertretung besucht Chiayi zur Vertiefung der Zusammenarbeit in der Drohnenindustrie
    Laut der Landkreisverwaltung von Chiayi hat der Leiter des Europäischen Wirtschafts- und Handelsbüros in Taiwan, Lutz Güllner (谷力哲), den Landkreis besucht, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Drohnenbereich auszuloten. Im Anschluss besichtigte er das Asia UAV AI Innovation Application R&D Center.
    Laut CNA erklärte Gullner, dass Drohnen sowohl im Verteidigungsbereich als auch für kommerzielle und öffentliche Anwendungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der Aufbau sogenannter „Non-Red"-Lieferketten – also Lieferketten ohne Abhängigkeit von China – verschaffe Taiwan einen wichtigen Wettbewerbsvorteil.
    Er betonte, dass Chiayi Produktionskapazitäten, Forschungseinrichtungen und staatliche Ressourcen an einem Standort vereine – ein Modell, das gut zu den Strukturen in Europa passe. Zudem sei ein effizienter Ablauf mit direktem Geschäftskontakt, Produktzertifizierung und Kundendienst entscheidend, um erfolgreich auf internationalen Märkten Fuß zu fassen.
    Weng erklärte, dass Taiwans Drohnenunternehmen früher über das ganze Land verteilt gewesen seien, sich inzwischen jedoch zunehmend in Chiayi konzentrierten. Das Innovationszentrum widme sich der Entwicklung neuer Technologien, während der Minxiong Aerospace and UAV Industrial Park als Produktionsstandort diene.
    Der Landkreis plant, das Forschungszentrum und den Industriepark mit dem Flughafen Shueishang zu vernetzen, um Tests sowie die Serienproduktion zu erleichtern. Ziel ist es, Zertifizierungsverfahren zu stärken und die Zeit bis zur Markteinführung neuer Produkte zu verkürzen.
    Weng wies darauf hin, dass für militärische und zivile Drohnen unterschiedliche Standards gelten. Ein kontinuierlicher Austausch über Vorschriften und Marktinformationen könne Unternehmen dabei helfen, ihre Produkte gezielt auf die Nachfrage auszurichten. Gleichzeitig könnten Handelskammern und Branchenplattformen Partnerschaften in den Bereichen Technologie, Lieferketten und lokalisierte Dienstleistungen fördern.
    Er ergänzte, dass sich Wartung und technischer Support nach dem Verkauf nicht in jedem Absatzmarkt mit eigenem Personal abdecken ließen. Deshalb sei der Aufbau lokaler Servicenetzwerke gemeinsam mit Partnerunternehmen entscheidend, um Kunden zeitnah unterstützen zu können. Bei den Gesprächen wurden außerdem unbemannte Wasserfahrzeuge und die Raumfahrtindustrie thematisiert. Weng erklärte, dass unbemannte Boote angesichts der maritimen Gegebenheiten Taiwans von strategischer Bedeutung seien. Darüber hinaus werde erwartet, dass sowohl Anwendungen der sogenannten Low-Altitude Economy (Wirtschaft im niedrigen Luftraum) als auch der Satellitensektor künftig weiter wachsen.
    TSMC baut drei neue Packaging-Anlagen in Chiayi
    TSMC plant den Bau von drei weiteren Anlagen für fortschrittliches Chip-Packaging im zweiten Bauabschnitt des Chiayi Science Park. Nach Angaben von Wissenschaftsminister Wu Cheng-wen wird das Projekt die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der Region stärken und den Landkreis Chiayi zu einem globalen Zentrum für moderne Halbleiterverpackung machen.
    Darüber hinaus soll der Wissenschaftspark Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Luft- und Raumfahrt sowie Präzisionsmaschinenbau anziehen. Gleichzeitig soll er mit anderen Wissenschaftsparks in Taiwan vernetzt werden, um einen führenden KI- und Halbleiterkorridor zu schaffen.
    Taiwans Steuereinnahmen steigen deutlich
    Das taiwanische Finanzministerium meldete für Juni Steuereinnahmen von 1,17 Billionen NT-Dollar (36,46 Milliarden US-Dollar). Das sind 761,8 Milliarden NT-Dollar mehr als im Vorjahresmonat. Ein Grund für den starken Anstieg ist die Verlängerung der Steuerfristen im vergangenen Jahr, wodurch sich Zahlungen auf dieses Jahr verschoben.
    Von Januar bis Juni beliefen sich die Einnahmen auf 2,56 Billionen NT-Dollar – ein Plus von 81,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit wurden bereits 65,6 % des Jahresziels erreicht.....
    5 min
  • Taiwans Immobiliengeschäfte erreichen 2025 den niedrigsten Stand seit neun Jahren und andere BizNews
    Taiwans Immobiliengeschäfte erreichen 2025 den niedrigsten Stand seit neun Jahren
    Die Zahl der Transaktionen bei Wohn- und Gewerbeimmobilien in Taiwan ist 2025 auf den niedrigsten Stand seit neun Jahren gefallen. Nach Angaben des Innenministeriums (MOI) sank die Zahl der Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um 25,5 Prozent auf 261.308 Einheiten.
    Damit wurde der niedrigste Wert seit 2016 erreicht, als nur 245.396 Immobiliengeschäfte registriert wurden. Als Hauptgrund nennt das Ministerium die von der Zentralbank eingeführten selektiven Kreditkontrollen für den Immobilienmarkt, die die Nachfrage nach Wohnraum abkühlten.
    Die Zentralbank hatte im September 2024 eine siebte Runde von Maßnahmen zur Begrenzung der Immobilienkredite eingeführt, um steigende Preise einzudämmen. Diese galten als die strengsten Maßnahmen dieser Art. Im März 2025 wurden sie teilweise gelockert, zuletzt aber unverändert beibehalten.
    Die Zahl der Eigentumsübertragungen sank 2025 um 16,7 Prozent auf 450.983 Fälle. Der Anteil von Wohn- und Gewerbeimmobilien an allen Übertragungen fiel auf 57,9 Prozent.
    Gleichzeitig erreichten neue Immobilienregistrierungen mit 176.690 Einheiten den höchsten Stand seit zehn Jahren, unterstützt durch mehr Baugenehmigungen und neue Bauprojekte. Besonders viele Neubauten wurden in Taoyuan, Taichung und Neu-Taipeh registriert.
    Taiwan verzeichnet monatlich rund 30.000 offene Stellen für Green-Collar-Berufe
    Taiwan verzeichnete im ersten Halbjahr durchschnittlich 29.733 offene Green-Collar-Stellen pro Monat – der höchste Wert seit zehn Jahren. Das geht aus einem gemeinsamen Bericht des Umweltministeriums (MOENV) und der 104 Job Bank hervor. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Zahl der ausgeschriebenen Stellen um 16,6 Prozent, während der gesamte Arbeitsmarkt lediglich um 1,2 Prozent wuchs.
    Die steigende Nachfrage ist vor allem auf Taiwans Klimapolitik, die Einführung einer CO₂-Abgabe sowie strengere internationale Nachhaltigkeitsvorgaben zurückzuführen. Green-Collar-Berufe sind inzwischen in zahlreichen Branchen wie Technologie, Industrie und Finanzwesen gefragt.
    Besonders gefragt sind Fachkräfte mit Kenntnissen in Nachhaltigkeit und Künstlicher Intelligenz. Unternehmen setzen KI zunehmend für CO₂-Bilanzen, intelligente Produktion und die Entwicklung nachhaltiger Produkte ein.
    Das mittlere Monatsgehalt für Green-Collar-Beschäftigte liegt bei 57.000 Taiwan-Dollar (rund 1.800 US-Dollar). Zudem bieten 36 Prozent der Stellen Verhandlungsspielraum beim Gehalt – deutlich mehr als im gesamten Arbeitsmarkt.
    Im ersten Halbjahr suchten durchschnittlich 4.299 Unternehmen nach Green-Collar-Fachkräften. Zwar verlangten rund 820.000 Stellenangebote entsprechende Qualifikationen, doch nur etwa 590.000 Bewerber erfüllten diese Voraussetzungen. Daraus ergibt sich ein Fachkräftemangel von rund 230.000 qualifizierten Arbeitskräften, was die wachsende Bedeutung grüner Berufe in Taiwan unterstreicht.
    Taiwans Wirtschaftsministerium bündelt unvollständige Offshore-Windkraftprojekte
    Das taiwanische Wirtschaftsministerium will nicht realisierte Offshore-Windkraftprojekte in die nächste Ausbaustufe der Offshore-Windenergie integrieren. Dies gab das Ministerium nach einem Treffen mit der Taiwan Offshore Wind Industry Association bekannt.
    Betroffen sind die eingestellten Projekte Hai Xia 1, Hai Xia 2 und Hai Ding 2, deren Kapazitäten künftig im Rahmen von Erweiterungsprojekten neu vergeben werden sollen. Die zusätzliche Kapazität kann laut Energieministerium bis zu 50 Prozent der bereits vergebenen Projektkapazität eines Entwicklers betragen. Voraussetzung ist, dass sich die Erweiterungsflächen nicht mit bestehenden Projekten überschneiden. Zudem sind Standortuntersuchungen und Umweltverträglichkeitsprüfungen erforderlich.
    Um die Umsetzung der Projekte sicherzustellen, verschärft das Ministerium die Vertragsbedingungen.....
    6 min
  • Volkswagen Taiwan erhält sechs Auszeichnungen und andere BizNews
    Volkswagen Taiwan erhält sechs Auszeichnungen
    Die Volkswagen Group Taiwan Co. Ltd. wurde bei den Taiwan Car of the Year Awards 2026 mit sechs Auszeichnungen geehrt. Wie das Unternehmen erklärte wurde man in den folgenden Kategorien ausgezeichnet:
    Bestes importiertes Mittelklassefahrzeug – Škoda Octavia
    Bestes importiertes Fahrzeug der oberen Mittelklasse – Škoda Superb
    Bestes importiertes Kompakt-SUV – Škoda Kamiq
    Bestes importiertes Premium-Kompaktfahrzeug – Audi A3 Sportback
    Bestes importiertes großes Elektrofahrzeug – Volkswagen Nutzfahrzeuge ID. Buzz
    Bestes importiertes Premium-Elektrofahrzeug der oberen Mittelklasse – Audi A6 e-tron
    Diese Auszeichnungen unterstreichten die Stärke und Vielfalt seines Produktportfolios, schrieb das Unternehmen auf seiner LinkdIn Seite. Es sei darauf ausgerichtet, den sich wandelnden Bedürfnissen seiner Kundinnen und Kunden in unterschiedlichsten Lebenssituationen, Fahrzeugsegmenten und Antriebskategorien gerecht zu werden.
    Rahil Ansari, CEO und Chairman der Volkswagen Group Taiwan, dankte den Marken, den Handelspartnern sowie dem gesamten Team der Volkswagen Group Taiwan Co. Ltd. für ihr großes Engagement, ihre Leidenschaft und die hervorragende Zusammenarbeit. Dieser Erfolg sei das Ergebnis der gemeinsamen Leistung.
    „Gemeinsam werden wir auch weiterhin innovative Mobilitätslösungen entwickeln und unseren Kundinnen und Kunden in Taiwan erstklassige Mobilitätserlebnisse bieten," so Ansari weiter.
    Taiwans Arbeitslosenquote sinkt im Mai den zweiten Monat in Folge
    Die Arbeitslosenquote in Taiwan ist im Mai auf 3,27 Prozent gesunken und damit den zweiten Monat in Folge zurückgegangen, teilte die Regierung mit.
    Der Wert lag 0,03 Prozentpunkte niedriger als im Mai des Vorjahres. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug 3,32 Prozent und zeigte ebenfalls einen rückläufigen Trend.
    Nach Angaben des Statistikamts (Directorate General of Budget, Accounting and Statistics/DGBAS) suchten im Mai rund 393.000 Menschen eine Arbeit. Das waren 4.000 Personen bzw. 0,99 Prozent weniger als im April. Im Vergleich zum Mai 2025 sank die Zahl um 3.000 Personen.
    Besonders betroffen blieb die junge Bevölkerung: Bei den 15- bis 24-Jährigen lag die Arbeitslosenquote wegen vieler Berufseinsteiger bei 11,14 Prozent. Die Altersgruppe von 25 bis 29 Jahren verzeichnete 5,79 Prozent, während die Quote bei den 30- bis 34-Jährigen bei 3,30 Prozent lag.
    Insgesamt waren rund 11,63 Millionen Menschen beschäftigt. Die aktuellen Zahlen setzen den Trend vom April fort, als die Arbeitslosenquote mit 3,3 Prozent den niedrigsten April-Wert seit 26 Jahren erreicht hatte.
    UBS erhöht Taiwans BIP-Wachstumsprognose für 2026 auf 9,9 Prozent
    Die Schweizer Bankengruppe UBS hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum Taiwans im Jahr 2026 von zuvor 8 Prozent auf 9,9 Prozent angehoben.
    Der UBS-Asienökonom William Deng erklärte, Taiwans Wirtschaft dürfte im zweiten Quartal dank starker Exporte problemlos zweistellig wachsen, nachdem sie im ersten Quartal bereits um 14,5 Prozent zugelegt hatte.
    Als wichtige Wachstumstreiber gelten vor allem Exporte von KI-Servern und Halbleitern, die den Ausbau der KI-Infrastruktur in den USA unterstützen. In den ersten fünf Monaten 2026 stiegen Taiwans Exporte im Jahresvergleich um 48,7 Prozent. Auch die Erholung des Produktionssektors trug zur positiven Einschätzung bei. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) erreichte im April und Mai einen Wert von 56,1 Punkten und übertraf damit viele andere Schwellenländer.
    UBS sieht zudem geringere geopolitische Risiken und erwartet keine starken Auswirkungen der Inflation. Die Verbraucherpreise dürften 2026 nur um 1,9 Prozent steigen. Taiwans Zentralbank hält die Leitzinsen weiterhin unverändert und begründet dies mit moderatem Inflationsdruck sowie dem Ziel, stabiles Wirtschaftswachstum und Finanzmarktstabilität zu fördern.
    Taiwans Umsatz der Spiele-Softwarebranche steigt innerhalb von fünf Jahren um fast 50 Prozent....
    6 min
  • 4. GTO-Wohltätigkeits-Fußballturnier
    Nicht nur in Mexiko, Kanada und den USA wird derzeit Fußball gespielt. Am vergangenen Freitag (26. Juni) hat das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei nämlich sein 4. Wohltätigkeits-Fußballturnier deutscher Unternehmen in Taipei durchgeführt.
    Neun deutsche Unternehmen und Organisationen nahmen an dem Kleinfeldturnier (5-gegen-5) teil, um Spaß zu haben, Sport zu treiben und gleichzeitig einen guten Zweck zu unterstützen. Denn gemäß der Tradition des Wohltätigkeits-Fußballturnier, für jedes erzielte Tor 1.000 NT-Dollar für einen guten Zweck zu spenden, kamen 140.000 NT-Dollar zusammen, die der Taiwan Sunshine übergeben wurde.
    Nach vielen spannenden Spielen und einem aufregenden Endspiel stand der Gewinner des Turniers fest. Zum ersten Mal konnte der Ausrichter, das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei, den Siegerpokal in die Höhe heben. Auf Rang 2 kam TRUMPF Taiwan vor TÜV SÜD.
    Teilnehmende Unternehmen: Allianz Taiwan Life Insurance Company Ltd., igus Taiwan Company Limited, Infineon Technologies Taiwan Co., Ltd., Merck Taiwan, TRUMPF Industries Co., Ltd., TÜV Rheinland Taiwan Ltd., TÜV SÜD Asia Ltd., Taiwan Branch, Würth Taiwan und das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei.
    4 min
  • Foxconn arbeitet mit Schneider Electric beim Aufbau von KI-Rechenzentren zusammen und andere BizNews
    Foxconn arbeitet mit Schneider Electric beim Aufbau von KI-Rechenzentren zusammen
    Mit Blick auf die nächste Generation von KI-Rechenzentren geht das taiwanische Unternehmen Foxconn (Hon Hai Precision Industry Co., Ltd.) eine Partnerschaft mit dem französischen Energietechnik-Konzern Schneider Electric ein.
    Im Rahmen seiner umfassenderen Diversifizierungsstrategie baut Foxconn sein Geschäft mit KI-Servern weiter aus und hält derzeit etwa 40 Prozent des weltweiten Marktes für KI-Server.
    Die Zusammenarbeit verbindet Foxconns Stärken bei Computerplattformen und globalen Fertigungskapazitäten mit Schneider Electrics Fachwissen in den Bereichen Stromversorgungssysteme, Kühltechnologien und Energiemanagement.
    Gemeinsam wollen die Unternehmen fortschrittliche Referenzarchitekturen für KI-Rechenzentren entwickeln. Der Schwerpunkt liegt auf Innovationen, die standardisierte und leistungsstarke Vorlagen für sogenannte „KI-Fabriken" weltweit bereitstellen sollen. Ziel der Partnerschaft ist es, integrierte und sofort einsatzbereite Lösungen anzubieten, damit Kunden ihre KI-Infrastruktur schneller, effizienter und zuverlässiger aufbauen und betreiben können. Die Produktion soll noch im Laufe dieses Jahres beginnen.
    Taiwan erreicht Platz 4 im Weltwettbewerbsfähigkeits-Ranking
    Taiwan hat im World Competitiveness Ranking des International Institute for Management Development (IMD) mit Platz 4 einen Rekordwert erreicht.
    Ausschlaggebend dafür waren: starkes Wirtschaftswachstum, exportgetriebene Erfolge im Bereich Künstliche Intelligenz, stabile staatliche Institutionen, Investitionen in moderne Fertigungsindustrien und die Rückkehr von Kapital und Fachkräften nach Taiwan.
    Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich Taiwan um zwei Plätze und liegt nun hinter Singapur, Hongkong und der Schweiz. Taiwan konnte sich in allen wichtigen Bewertungsbereichen verbessern, darunter insbesondere: Wirtschaftsleistung, staatliche Effizienz, Unternehmensumfeld und Infrastruktur. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch solides BIP-Wachstum und starke Exportzahlen.
    Umfrage: Vertrauen in Taiwans Wirtschaft steigt dank KI-Boom
    Das Vertrauen in die taiwanische Wirtschaft hat sich im Juni deutlich verbessert. Laut einer Umfrage von Cathay Financial profitiert die exportorientierte Wirtschaft weiterhin vom weltweiten Boom der Künstlichen Intelligenz. Zusätzlichen Rückenwind lieferten starke Konjunkturdaten sowie die Hoffnung auf eine Entspannung der Lage im Nahen Osten. 52,5 Prozent der Befragten sahen eine Verbesserung der Wirtschaftslage, während 20,6 Prozent eine Verschlechterung wahrnahmen. Der Konjunkturoptimismus erreichte damit den höchsten Stand seit Monaten. Auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate stiegen deutlich.
    Die verbesserte Stimmung förderte die Konsumbereitschaft: Sowohl die Kaufabsicht für größere Anschaffungen als auch die Erwartungen an die Lohnentwicklung erreichten neue Höchstwerte. Gleichzeitig nahm der Optimismus gegenüber dem Aktienmarkt zu, da viele Anleger von höheren Gewinnen der Unternehmen durch KI-Anwendungen ausgehen. Für 2026 erwarten die Befragten im Durchschnitt ein Wirtschaftswachstum von 7,1 Prozent und eine Inflation von 2,3 Prozent. An der Online-Umfrage nahmen mehr als 13.000 Kunden von Cathay Financial teil.
    4 min
  • Audi Taiwan eröffnet neuen Showroom in Kaohsiung und andere BizNews
    Audi Taiwan eröffnet neuen Showroom in Kaohsiung
    Audi Taiwan stärkt seine Präsenz im Süden Taiwans mit der offiziellen Eröffnung des neuen Audi-Minzu-Showrooms in Kaohsiung, das gab Audi Taiwan vergangene Woche auf LinkedIn bekannt.
    Die neue Anlage sei gemeinsam mit der Yonghwa Group entwickelt worden und vereine Verkauf, Beratung und Kundendienst in einem integrierten Kundenerlebnis aus einer Hand.
    Man habe den Showroom nach Audis „Progressive Retail"-Konzept gestaltet und er kombiniere offene Raumkonzepte, digitale Erlebnisse sowie ein konsequent kundenorientiertes Design, um an jedem Kontaktpunkt ein hochwertigeres und persönlicheres Erlebnis zu schaffen.
    „Die Eröffnung des neuen Audi-Minzu-Showrooms in Kaohsiung ist mehr als nur die Eröffnung eines neuen Standorts. Sie stellt einen weiteren wichtigen Schritt dar, mit dem wir unser Engagement für unsere Kunden in Südtaiwan stärken," schrieb CEO und Chairman der Volkswagen Group Taiwan und Managing Director of Audi Taiwan, Rahil Ansari. „Für mich bedeutet hervorragender Einzelhandel nicht in erster Linie Gebäude oder Einrichtungen. Es geht darum, bedeutungsvolle Verbindungen zu schaffen, unvergessliche Erlebnisse zu ermöglichen und langfristige Beziehungen zu unseren Kunden aufzubauen."
    Covestro präsentiert „The Material Effect" während der COMPUTEX 2026
    Covestro Taiwan hat auf der COMPUTEX 2026 dargestellt, wie fortschrittliche Polymerwerkstoffe Innovationen im schnell wachsenden KI-Ökosystem ermöglichen – von Rechenzentren bis hin zu Robotern und vernetzten Geräten, so das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei. Auf der COMPUTEX 2026 präsentierte das Unternehmen unter dem Motto „The Material Effect“ Lösungen wie technische Kunststoffe und TPU, die den steigenden Anforderungen an Leistung, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit gerecht werden. Da die KI-Infrastruktur, insbesondere in den Bereichen Rechenzentren, Halbleiter und Robotik, rasant wächst, benötigen Hersteller zunehmend Materialien, die hohe Leistungsdichte, Präzision und Produktion im großen Maßstab unterstützen.
    Im Bereich KI-Computing tragen die Werkstoffe von Covestro zu effizienter und zuverlässiger Hardware bei. Dazu gehören flammhemmende, leichte Polycarbonate für Server und Kühlsysteme sowie hochreine, antistatische Lösungen für das Handling von Halbleiterwafern. Das Unternehmen unterstützt zudem Anwendungen der verkörperten Intelligenz, etwa Roboter, mit Materialien, die Leichtbauweisen, fortschrittliche Sensorik sowie langlebige und flexible Komponenten ermöglichen. Gemeinsam mit Industriepartnern arbeitet Covestro daran, Robotik und intelligente Geräte zur Marktreife zu bringen, und zeigt damit, wie Materialinnovationen sowohl Funktionalität als auch Herstellbarkeit fördern.
    Neben der Leistungsfähigkeit betonte Covestro Nachhaltigkeit und Design als wichtige Unterscheidungsmerkmale. Rezyklierte und biozirkuläre Materialien des Unternehmens verringern den CO₂-Fußabdruck, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. PFAS-freie Alternativen entsprechen zudem den sich wandelnden regulatorischen Anforderungen. Darüber hinaus verbinde Covestro Ästhetik mit Funktionalität durch fortschrittliche Strategien in den Bereichen Farbe, Material und Oberflächenveredelung (CMF), um optisch ansprechende und benutzerfreundliche Produkte zu ermöglichen. Insgesamt sieht Covestro Materialinnovationen als entscheidende Grundlage für die Weiterentwicklung von KI-Technologien, wobei Umweltverantwortung und Produktdesign gleichermaßen berücksichtigt werden.
    Porsche 911 Turbo S kommt nach Taiwan
    Wie das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei mitteilte, wurde der neue Porsche 911 Turbo S offiziell in Taiwan vorgestellt. Der Turbo S sei das leistungsstärkste Serienmodell der 911-Baureihe, das jemals gebaut wurde, und es repräsentiere mehr als sechs Jahrzehnte Entwicklungsgeschichte des legendären 911 und wurde gemeinsam mit dem ikonischen Porsche 964 präsentiert.....
    6 min
  • COMPUTEX 2026 - Viel KI-Enthusiasmus aber auch Unsicherheit
    Die COMPUTEX 2026, Asiens führende B2B-Technologiemesse, fand vergangene Woche in Taipei statt. Daher folgt heute eine kurze Nachbetrachtung der COMPUTEX 2026, die laute der Taipei Computer Association, einer der Mitveranstalter der COMPUTEX, 111.312 Fachbesucher aus 152 Ländern und Regionen anzog.
    Die COMPUTEX 2026 stand wie in den vergangenen Jahren ganz im Zeichen von Künstlicher Intelligenz, wobei der geopolitische Unterton deutlicher als früher zu sein schien.
    8 min
  • Deutsche Unternehmen prüfen Kooperationsmöglichkeiten mit Taoyuan und andere BizNews
    Deutsche Unternehmen prüfen Kooperationsmöglichkeiten mit Taoyuan in den Bereichen Design, Zertifizierung und Smart-City-Lösungen
    Vergangenen Monat führte die Geschäftsführerin und Chefvertreterin des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei, Eva Langerbeck, Vertreter deutscher Unternehmen in Taiwan zu einem Treffen mit dem Bürgermeister von Taoyuan, San-Cheng Chang. Dabei standen Themen wie Stadtentwicklung, industrielle Zusammenarbeit und internationale Kooperation im Mittelpunkt.
    Für Dr. Langerbeck war dies bereits die dritte Delegationsreise nach Taoyuan, was das starke Interesse deutscher Unternehmen am industriellen Potenzial der Stadt und an zukünftigen Kooperationsmöglichkeiten unterstreiche, so das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei. Die teilnehmenden deutschen Firmen repräsentierten verschiedene Branchen – von Design und Zertifizierung bis hin zu Lösungen für die Stadtreinigung – was zeige, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Taiwan und Deutschland auf neue industrielle Bereiche ausweitet.
    Sean Kuo, General Manager von Häfele Taiwan, stellte mögliche Ideen für eine Beteiligung an der 2026 Taiwan Design Expo vor. Ziel sei es, deutsche Expertise in Design und Raumplanung in die zukünftige Gestaltung urbaner Ästhetik und öffentlicher Räume in Taoyuan einzubringen.
    Jason Chang, Geschäftsführer von TÜV Rheinland Taiwan, tauschte sich darüber aus, wie taiwanische Unternehmen bei der Erlangung internationaler Zertifizierungen unterstützt werden können – von der Fertigungs- und Technologiebranche bis hin zum Satellitensektor. Dadurch solle ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem deutschen und globalen Markt gestärkt werden.
    Simon Lee, Vertriebsleiter von Kärcher Taiwan, präsentierte deutsche Erfahrungen in den Bereichen Stadtreinigung, Wartung öffentlicher Einrichtungen und Restaurierung historischer Bauwerke. Vorgestellt wurden unter anderem intelligente Straßenreinigungsgeräte und spezialisierte Reinigungstechnologien für denkmalgeschützte Gebäude. Dies zeige, wie deutsche Unternehmen Technologie mit nachhaltiger Stadtverwaltung verbinden.
    Das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei werde weiterhin als Plattform für den industriellen Austausch zwischen Taiwan und Deutschland dienen und konkrete Kooperationsmöglichkeiten zwischen deutschen Unternehmen, taiwanischen Kommunalverwaltungen und Industriepartnern fördern. Gleichzeitig sollen die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen sowie Partnerschaften auf Stadtebene weiter gestärkt werden.
    Interzoo 2026 | Taiwan-Pavillon erweitert globale Chancen in der Heimtier- und Aquaristikbranche
    Vom 12. bis 15. Mai fand die Interzoo 2026 mit taiwanischer Beteiligung in Nürnberg statt. Die Messe brachte 2.400 Aussteller aus 70 Ländern sowie rund 39.000 Besucher zusammen und war damit die größte und internationalste Interzoo in der Geschichte der Veranstaltung.
    Wie das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei erklärte, organisierte das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei und die Pets Foods & Appliances Association R.O.C In diesem Jahr gemeinsam den Taiwan-Pavillon. Dort präsentierten sieben taiwanische Aussteller ihre Stärken in den Bereichen Tiernahrung, Heimtierbedarf, intelligente Fertigung und innovative Produktentwicklung. Über die Interzoo konnten taiwanische Unternehmen neue Geschäftsmöglichkeiten auf dem europäischen und globalen Markt erschließen.
    Am Eröffnungstag besuchte Ching-Ting Hung, Direktor der Wirtschaftsabteilung des Frankfurter Büros der Taiwanischen Vertretung in Deutschland, den Taiwan-Pavillon, um sich mit den Ausstellern auszutauschen und die taiwanische Heimtier- und Zierfischbranche zu unterstützen.
    Darüber hinaus präsentierte das Agricultural Technology Research Institute den Taiwan-Pavillon für Zieraquaristik. Dort stellten fünf taiwanische Unternehmen ihre Produkte vor, ergänzt durch lebende Aquarienausstellungen, die großes Interesse bei internationalen Einkäufern und Branchenvertretern weckten.
    5 min

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