CD-Tipp

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By Bayerischer RundfunkMusic
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CD-Tipp episodes

  • Nicolas Chédeville: Les Saisons amusantes nach Vivaldi
    Die Vier Jahreszeiten für Drehleier - das ist nicht ein weiteres überflüssiges Neuarrangement, sondern historische Aufführungspraxis. Der Komponist Nicolas Chédeville ging 1739 über eine bloße Vivaldi-Bearbeitung weit hinaus. Thorsten Preuß erklärt, wie aus vier Jahreszeiten plötzlich sechs wurden und warum die Aufnahme in keiner Plattensammlung fehlen sollte.
    4 min
  • Andris Nelsons dirigiert Schostakowitsch
    "Unter Stalins Schatten" - so heißen mehrere CDs mit den mittleren Symphonien von Dmitrij Schostakowitsch, die Dirigent Andris Nelsons mit seinem Boston Symphony Orchestra bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht. Es ist die Keimzelle zu einer geplanten Gesamteinspielung aller 15 Symphonien. Gerade ist die vierte Folge erschienen, mit Nummer Sieben - der sogenannten Leningrader - und der rätselhaften Sechsten.
    5 min
  • Celosonaten von Rachmaninow und Mjaskowskij
    Der russische Komponist Nikolai Mjaskowskij hätte er es verdient, bekannter zu werden. Davon jedenfalls ist der junge französische Cellist Bruno Philippe überzeugt, der jetzt für das Label Alpha die Erste Cellosonate Mjaskowskijs aufgenommen hat. Vielleicht hat er dem Unternehmen selbst nicht ganz getraut, jedenfalls kombiniert er Mjaskowski mit dem ungleich populäreren Sergej Rachmaninow. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass die beiden Zeitgenossen eigentlich recht gut zusammenpassen.
    4 min
  • Santtu-Matias Rouvali dirigiert Sibelius
    Er ist 33 und startet gerade so richtig durch: Santtu-Matias Rouvali verkörpert einen neuen, erfrischend unkonventionellen Dirigententyp. Seit 2017 ist Rouvali zudem Chef der Göteborger Symphoniker. Und zum Auftakt ihrer Sibelius-Gesamteinspielung ist den Musikern ein starkes Statement gelungen: Sibelius unter Hochspannung, feinnervig, elektrisierend. Bitte mehr davon!
    7 min
  • Cyrille Aimée: "Move on - A Sondheim Adventure"
    Die junge, in New York lebende, französische Jazzsängerin Cyrille Aimée interpretiert die kunstvollen Songs des hochdekorierten, amerikanischen Musicalkomponisten und Textdichters Stephen Sondheim mit Witz und Leichtigkeit. Ihr hell timbrierter Scatgesang ist ebenso mitreißend wie die swingende Stilvielfalt der Arrangements. Das Album erschien beim Label Mack Avenue Records.
    4 min
  • Simone Kermes - "Mio caro Händel"
    Sopranistin Simone Kermes ist der bunte Vogel der Alten Musik-Szene: Ihre Feuerrote Mähne, ihre temperamentvollen Auftritte und natürlich ihre dramatischen Interpretationen des barocken Opernrepertoires - all das sorgt für ihre große Beliebtheit unter Klassik-Freunden. Nun hat Simone Kermes ein neues Album bei Sony Classical herausgebracht, und das ist zugleich eine Liebeserklärung an ihren Herzenskomponisten: "Mio Caro Händel" heißt es.
    4 min
  • "Ossesso" - Besessen von Liebe
    Das Vokal- und Instrumentalensemble "Ratas del Viejo Mundo" präsentiert eine spannende neue CD, die den Irrungen, Wirrungen und Abgründen der Liebe gewidmet ist. Italienische Madrigale und Instrumentalstücke des 15. und 16. Jahrhunderts lassen keine Facette der Besessenheit von dem schönsten und zuweilen auch schmerzvollsten Gefühl aus, das es zwischen Menschen gibt.
    5 min
  • Stefan Schulzki: "Chamber Music"
    In Stefan Schulzkis Studio herrscht auf den ersten Blick ein unübersichtliches Wirrwarr: Synthesizer, Sampler, diverse Instrumenten, überall Kabel, Hebel und Knöpfe. Ergibt zusammen: ein Klanglabor, das der Augsburger Komponist effektvoll beherrscht. Schulzki hat klassische Komposition bei Ulrich Leyendecker und Adriana Hölszky studiert, aber auch Filmmusik und Sounddesign. Seine erste, beim Label NEOS erschienene Solo-CD heißt "Chamber Music" und steckt voller irrer Wendungen.
    5 min
  • André Messager: "Les P'tites Michu"
    Wer Lust hat, sich zur Faschingszeit, zumal im Offenbach-Jahr (200.Geburtstag!), mit dem Genre der Operette zu befassen, wird aus Frankreich, genauer: aus Nantes durch die jüngste Folge der Edition "Opéra francais" versorgt: Das Plädoyer der an Raritäten interessierten Stiftung Palazzetto Bru Zane gilt diesmal dem Komponisten André Messager und seiner 1897 in Paris uraufgeführten Kuriosität namens "Les P'tites Michu".
    4 min
  • Luigi Nono: "Prometeo"
    Luigi Nonos letztes Musiktheaterwerk "Prometeo" ist ein Klassiker der Neuen Musik, der Schule gemacht hat mit seinen live-elektronisch verfremdeten Klängen. Der Mitschnitt aus Parma, erschienen beim Label Stradivarius, stützt sich auf eine neue Edition der Partitur. In der aktuellen politischen Situation bekommt Nonos Utopie, dass nicht das Laute, sondern das Leise die Welt nachhaltig verändert, eine ungeahnte Brisanz.
    5 min

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