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Thomas Kicker ist CEO von Magenta Telekom – einem Unternehmen, das für viele Menschen ganz selbstverständlich zum Alltag gehört: Telefonieren, Surfen, Streamen, Homeoffice. Dahinter stehen tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jedes Jahr für einen Milliardenumsatz sorgen. Einen Teil seiner Karriere hat Kicker im Silicon Valley verbracht, war bei Palantir, einem der umstrittensten Tech-Unternehmen der Welt, und kommt aus einer Mischung aus Beratung, Technologie und Start-up-Welt. Gerold Riedmann vom STANDARD spricht mit ihm über KI im Call Center, den Preis von billigem Mobilfunk, Social-Media-Verbote für Kinder, den Zeitfresser TikTok und den vermurksten Glasfaserausbau in Österreich. Kicker erklärt, wieso Österreich wieder einen Leistungswillen aufbauen und Europa mit Blick auf die KI-Transformation in die Offensive gehen muss. Er erzählt, was Palantir erfolgreich gemacht hat. Und er schildert, wie die Techkonzerne und Texas San Francisco ruiniert haben.
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Er hat eines von Österreichs stolzesten Traditionsunternehmen im Metall-Bereich übernommen: Klaus Mader, CEO des börsennotierten Unternehmens Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment, kurz SBO. SBO, Hauptquartier in Ternitz, NÖ, stellt unter anderem Bohrwerkzeuge für die Öl- und Gasindustrie her. Doch Umsatz und Gewinn brechen ein, CEO Mader steht vor seiner größten Aufgabe: Er baut den alten Ölfeld-Ausrüster zum Hochpräzisions-Technologiekonzern im Energiesektor um. Wie er das macht, darüber hat Petra Stuiber vom STANDARD mit ihm gesprochen. Und sie fragt ihn, was er von Trumps Wirtschaftspolitik hält und wo er Österreichs Zukunft sieht.
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Er arbeitet dort, wo Entscheidungen vorbereitet werden, die anschließend tausende Jobs und auch den Werdegang ganzer Unternehmen beeinflussen können. Martin Wrulich ist Senior Partner bei McKinsey und damit der Österreich-Chef des Beratungsunternehmens. In dieser Folge des CEO-Podcasts spricht er mit Gerold Riedmann über die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs. Sie reden darüber, ob man Amerikas Tech-Giganten unter Donald Trump noch trauen kann oder die USA für Firmen zum Sicherheitsrisiko geworden sind. Und sie sprechen auch über die Frage, wie lange es noch dauern wird, bis KI-Agenten unsere Jobs übernehmen. (red, 2.2.2026)
STANDARD-Podcast LIVE:
Wollt ihr einmal live dabei sein, wenn wir unsere Podcasts aufzeichnen? An folgenden Terminen habt ihr Gelegenheit dazu. Die Liste wird laufend aktualisiert.
Wien, am 25. Februar 2026, ab 18:00
Inside Austria: Frauenmorde - bei der Missing Link Podcastnacht
Besser leben: Ist Veganismus tot? - bei Theater im Park
Edition Zukunft: Die autofreie Stadt - bei Theater im Park
Thema des Tages: Amerikas Schicksalswahl - bei Theater im Park
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Wer einen Kredit für ein Restaurant benötigt, bringt normalerweise Businesspläne und Sicherheiten zum Finanzierungsgespräch mit. "Wir haben dem Bankdirektor fünf Kilo Hummus mitgebracht und gemeinsam gegessen", erinnert sich Haya Molcho an die Anfänge ihres Lokals Neni am Naschmarkt.
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Seine Festivals besuchen zehntausende Menschen aus aller Welt. Sie kommen, um Kim Kardashian oder auch Ryan Reynolds zu erleben und um ihn zu sehen: Philipp Westermeyer, Gründer des OMR-Festivals, der größten Digitalkonferenz Europas, Deutschlands Internetguru und Podcast-Star. Er hat es geschafft, das Wohnzimmer für die Digitalbranche zu schaffen.
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Das Rennen um die künstliche Intelligenz und ein weltweiter Kampf um die Mikrochips sorgen für einen beispiellosen Boom der Hochtechnologie. Eine Frau, die hier eine zentrale Rolle in Österreich spielt, ist Sabine Herlitschka. Die Vorstandsvorsitzende von Infineon Österreich verantwortet Milliardenumsätze und führt damit die High-Tech-Industrie in Österreich an. Sie verrät im STANDARD-Podcast "CEO" mit Gerold Riedmann, wie die Innovationen auch aus Österreich die Welt verändern, wieso China im Rennen um die schnellsten Prozessoren noch zurückhängt und wie sich der KI-Boom mit unseren beschränkten planetaren Ressourcen ausgehen soll.
Herlitschka erklärt, wieso Donald Trumps Versprechen von einer unabhängigen US-Industrie unrealistisch sind und warum Europas Techindustrie auch Verantwortung für die militärische Sicherheit übernehmen muss. Und sie erzählt in dieser Folge, wie die europäische Raumfahrt von den Umbrüchen in den USA profitiert und wieso sie ein großer Fan von "Star Trek" ist
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Sonja Wehsely ist Executive Vice President bei Siemens Healthineers. Sie leitet von Wien aus das Geschäft des Medizintechnikkonzerns für über 30 Länder. In der neuen Folge des STANDARD-Podcasts "CEO" mit Petra Stuiber erklärt sie, was KI und Technologie im Kampf gegen Volkskrankheiten und Krebs bewirken können und, wo die Grenzen liegen. "Je früher die Diagnose da ist, desto besser kann behandelt werden. Und da ist auch ein wesentlicher Einsatzbereich von Artificial Intelligence", sagt Wehsely. "Um Krebs im Frühstadium zu erkennen, wo er sonst noch gar nicht erkannt worden wäre." Sie sagt, wieso sich Österreichs Gesundheitssystem an anderen Vorbildern in Europa und nicht an den USA orientieren sollte. Und die ehemalige SPÖ-Abgeordnete erzählt, wie ihr der Wechsel von der Politik zu einem Weltkonzern gelungen ist. "Ich kann alles anwenden, was ich in meinen 25 Jahren in unterschiedlichen Rollen in der Politik gelernt habe. Weil am Ende des Tages geht es um Menschen."
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"Das ist eine Zeit gewesen, in der man auch als Vorsitzender wirklich lernt und begreift, was Einsamkeit bedeutet und, dass es nur sehr wenige Menschen gibt, denen man sich anvertrauen kann", sagt Franz Gasselsberger. Im STANDARD-Podcast CEO mit Gerold Riedmann erinnert sich der Chef der Oberbank an die "Fehde meines Lebens". Fünf Jahre lang befand sich seine Bank in einem komplexen Rechtsstreit mit der Unicredit. Allein seine Anwaltskosten beliefen sich auf sieben Millionen Euro.
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F. Peter Mitterbauer ist seit 2013 CEO des Technologiekonzerns MIBA. Ein oberösterreichischer Weltkonzern, der als Zulieferer für die Automobilbranche und Energieindustrie auf 31 Standorten in Europa, Asien, den USA und Brasilien tätig ist. Sein Unternehmen baut laut eigener Vorgabe Technologien für einen sauberen Planeten. Dennoch sieht er Klimaschutz differenziert.
"Was ich als problematisch erachte, ist, dass die Politik sagt, es darf in Zukunft nur mehr das pure Elektroautos sein, Stichwort Verbrennerverbot 2035. Es wird schlichtweg nicht möglich sein, dass das passiert", sagt Mitterbauer in der aktuellen Folge des STANDARD-Podcasts CEO mit Petra Stuiber. Er plädiert für Technologieoffenheit auch im Energiesektor. "Nuklear- und Atomenergie ist für den Großteil der Staaten Teil der Lösung und nicht Teil des Problems."
Auch, um Österreich und Europa aus der wirtschaftlichen Misere zu bringen, benötige es weniger politische Einflussnahme. "Am dringendsten brauchen wir Planungssicherheit", meint Mitterbauer. "Das erste ist ein Stopp von zusätzlichen Gesetzen und Bürokratie. Denn Unternehmen können nur mehr sehr schwer atmen."
Das Ansinnen für eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit könnte der 50-jährige Geschäftsführer auch im eigenen Familienbetrieb gelernt haben. "Unternehmen geht vor Familie. Das klingt jetzt vielleicht hart (...) aber es darf keine nepotistische Veranstaltung sein."
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"Dieses Werk erzeugt so viel Zement, wie der Konzern verbraucht. Ungefähr etwas über eine Million Tonnen. Damit habe ich etwas erreicht, was ich immer erreichen wollte, nämlich vom Zementpreis unabhängig zu sein", erinnert sich der ehemalige Strabag-Vorsitzende Hans Peter Haselsteiner im STANDARD-Podcast CEO.
Als Unternehmer und ehemaliger Politiker kann Haselsteiner auf ein bewegtes Leben zurückblicken. In CEO spricht Haselsteiner darüber, wie er aus einer kleinen Baufirma einen Weltkonzern gemacht hat, was Österreich braucht, um aus der Krise zu kommen, und auch über eines der schwierigsten Kapitel im Leben des 81-Jährigen: den Tod seines Sohnes.
Den Krieg Russlands gegen die Ukraine nennt Haselsteiner eine Tragödie in dreifacher Hinsicht: für die Ukraine, für Europa und für die Russen selbst. "Es ist sehr schwer für mich zu beurteilen, ob die Russen in dieser Mehrheit dieses Regime unterstützen und wie weit die Propaganda sie dazu gebracht hat, dass sie so wenig Opposition zeigen."
Das Kapitel René Benko bezeichnet Haselsteiner als schmerzhaft. Er habe Fehler eingestanden und nehme auch gerne die Prügel dafür in Kauf. Weiter will er von STANDARD-Chefredakteur Gerold Riedmann nicht dazu befragt werden: "Ich würde bitten, dass Sie mich nicht belästigen."
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