Chaos Computer Club - archive feed

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Chaos Computer Club - archive feed episodes

  • Chatkontrolle: eine staatsrechtliche und wirtschaftspolitische Einordnung (dgwk2023)
    Die EU plant eine umfassende Chatkontrolle, die sich auch auf die Schweiz auswirken wird. Aus Schweizer Perspektive ist diese Totalüberwachung nicht mit unseren Grundrechten zu vereinbaren. Noch hat die Schweiz international einen guten Ruf. Diesen gilt es zu verteidigen, indem wir die Freiheitsrechte stärken.
    Die EU plant eine umfassende Chatkontrolle, die sich auch auf die Schweiz auswirken wird. Aus Schweizer Perspektive ist diese Totalüberwachung nicht mit unseren Grundrechten zu vereinbaren. Noch hat die Schweiz international einen guten Ruf. Diesen gilt es zu verteidigen, indem wir die Freiheitsrechte stärken.
    about this event: https://www.winterkongress.ch/2023/talks/chatkontrolle_eine_staatsrechtliche_und_wirtschaftspolitische_einordnung/
    39 min
  • Let's talk about vulnerability disclosure (again) (dgwk2023)
    Es gibt keine 100% Sicherheit, alle Systeme haben Verwundbarkeiten und jede Organisation ist davon betroffen. Wenig erstaunlich, dass Externe regelmässig Schwachstellen in fremden Systemen aufdecken. Es gibt zumeist wenig Anreize betroffene Organisationen zu informieren. Und wenn, gibt es viele Stolpersteine, im schlimmsten Fall zieht es rechtliche Folgen nach sich. Wie kann man also dabei vorgehen, um einen befriedigenden Ausgang für alle involvierten Parteien zu erreichen? In diesem Talk werde ich anhand ausgewählter Beispiele auf Best und Worst Practices eingehen.
    Es gibt keine 100% Sicherheit, alle Systeme haben Verwundbarkeiten und jede Organisation ist davon betroffen. Wenig erstaunlich, dass Externe regelmässig Schwachstellen in fremden Systemen aufdecken. Es gibt zumeist wenig Anreize betroffene Organisationen zu informieren. Und wenn, gibt es viele Stolpersteine, im schlimmsten Fall zieht es rechtliche Folgen nach sich. Wie kann man also dabei vorgehen, um einen befriedigenden Ausgang für alle involvierten Parteien zu erreichen? In diesem Talk werde ich anhand ausgewählter Beispiele auf Best und Worst Practices eingehen.
    about this event: https://winterkongress.ch/2023/talks/lets_talk_about_vulnerability_disclosure_again/
    45 min
  • E-Collecting in der Schweiz – Was bisher geschah und wohin die Reise führt (dgwk2023)
    Der Bund hat E-Collecting im Jahr 2020 zugunsten von E-Voting depriorisiert. Ist das das Aus für E-Collecting? Im Hintergrund läuft einiges in den Kantonen und auch der Bund arbeitet an einer Auslegeordnung. Was ist also der aktuelle Stand in den Kantonen und wie könnte das vermeintlich einfache E-Collecting in der Schweiz umgesetzt werden? Welche Hürden gibt es zu beachten und welche Vorteile und Überlegungen stehen den Risiken gegenüber? Der Vortrag gibt einen Überblick und versucht die Fragen zu einem möglichen E-Collecting-System in der Schweiz zu beantworten.
    Der Bund hat E-Collecting im Jahr 2020 zugunsten von E-Voting depriorisiert. Ist das das Aus für E-Collecting? Im Hintergrund läuft einiges in den Kantonen und auch der Bund arbeitet an einer Auslegeordnung. Was ist also der aktuelle Stand in den Kantonen und wie könnte das vermeintlich einfache E-Collecting in der Schweiz umgesetzt werden? Welche Hürden gibt es zu beachten und welche Vorteile und Überlegungen stehen den Risiken gegenüber? Der Vortrag gibt einen Überblick und versucht die Fragen zu einem möglichen E-Collecting-System in der Schweiz zu beantworten.
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    56 min
  • Infrastruktur als Gemeingut, oder wir holen uns das Internet zurück (dgwk2023)
    Die grossen Tech-Konzerne bilden mit ihrem Plattformen und "Walled Gardens" ein globales Oligopol, in dessen Eigentum sich der Grossteil der technischen Infrastruktur des Internets heute befindet. Den Milliarden-Gewinnen der grossen Tech-Konzerne steht die Community der freien Software-Entwickler gegenüber, die vielfach unter prekären Verhältnissen ehrenamtlich und unentgeltlich an Software arbeitet, die von den grossen Tech-Konzernen in ihren Plattformen monetarisiert wird. Will man an dieser Situation etwas ändern, müssen neue, kollektive Eigentumsformen geschaffen werden.
    Freie Software hat GAFAM gross gemacht. Die grossen Tech-Konzerne bilden mit ihrem Plattformen und ihren "Walled Gardens" ein globales Oligopol, in dessen Eigentum sich der Grossteil der technischen Infrastruktur des Internets heute befindet. Den Milliarden-Gewinnen der grossen Tech-Konzerne steht die Community der freien Software-Entwickler gegenüber, die vielfach unter prekären Verhältnissen ehrenamtlich und unentgeltlich an Software arbeitet, die von den grossen Tech-Konzernen in ihren Plattformen monetarisiert wird. Doch sie sind nicht die einzigen, die freiwillig unentgeltliche Wertschöpfung für Konzerne leisten. Der Kauf von Twitter warf ein Schlaglicht auf die Vermögenswerte, die die Nutzerinnen und Nutzer von kommerziellen Social Media Plattformen durch User Generated Content schaffen. Der Kapitalismus hat einen Weg gefunden, die Kosten für die unternehmerische Wertschöpfung, bestehend aus den Inhalten, Daten und Metadaten der Social Media Userinnen und User quasi auf Null zu reduzieren. Die Soziologinnen Silke van Dyk und Tine Haubner haben dafür den Begriff des Community-Kapitalismus geprägt. Dieser Entwicklung ist laut van Dyk und Haubner, nur Einhalt zu gebieten, wenn wir die Eigentums-Frage stellen. Wem gehört die Plattform? Wer hat die Macht, sie zu gestalten? Um den Plattformkapitalismus zu überwinden, müssen wir kollektives Eigentum bilden und Infrastruktur als Gemeingut etablieren. Die politische Ökonomin Elinor Ostroms, die die moderne Allmendeforschung nachhaltig beeinflusst hat, hat acht Gestaltungsprinzipien der Allmende identifiziert, die in einer kollektiv geführten Technologiegenossenschaft umgesetzt werden können. Wie sieht in diesem Fall der technologische Transformationspfad aus, auf dem Genossenschaften eine Cooperative Community Cloud entwickeln und unterhalten können? Basierend auf der NIST-Definition von Cloud Computing skizzieren wir einen Technologiestapel aus Open-Source-Komponenten mit dem Schwerpunkt auf Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit. Dieser eignet sich inbesondere für dezentrale Ansätze, die dem Trend zu den grossen Hyperscalern eine pragmatische Lösung entgegensetzen.
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    44 min
  • Digital Self Defense: Wie politische Aktivist*innen ihre Privatsphäre schützen (dgwk2023)
    Von "Twitter-Revolutions" bis "Black Lives Matter": Digitale Tools haben den politischen Aktivismus verändert. Sie sind schnell, günstig und helfen politischen Aktivist*innen, sich gegen autoritäre Regime und ausbeuterische Unternehmen zu wehren. Aber wer sich im digitalen Raum erhebt wird schnell zum Ziel von Massenüberwachung und muss um seine Privatsphäre bangen. In unserem Forschungsprojekt untersuchen wir die Herausforderungen und Gefahren denen sich politische Aktivist*innen heute stellen müssen und erklären wieso Digitale Selbstverteidigung gut, aber nur ein Teil der Lösung ist.
    Von "Twitter-Revolutions" bis "Black Lives Matter": Digitale Tools haben den politischen Aktivismus verändert. Sie sind schnell, günstig und helfen politischen Aktivist*innen, sich gegen autoritäre Regime und ausbeuterische Unternehmen zu wehren. Aber wer sich im digitalen Raum erhebt wird schnell zum Ziel von Massenüberwachung und muss um seine Privatsphäre bangen. In unserem Forschungsprojekt untersuchen wir die Herausforderungen und Gefahren denen sich politische Aktivist*innen heute stellen müssen und erklären wieso Digitale Selbstverteidigung gut, aber nur ein Teil der Lösung ist.
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    47 min
  • Spielregeln für den unfreiwilligen Kontakt mit der Polizei (dgwk2023)
    Die Polizei ist nicht immer «Dein Freund und Helfer». Wie verhalte ich mich richtig beim unfreiwilligen Kontakt mit der Polizei? Und wie kann ich mich auf einen unfreiwilligen Kontakt mit der Polizei vorbereiten? Und wo finde ich im Notfall die benötigte Unterstützung? Der Vortrag soll helfen, dass sich betroffene Personen beim unfreiwilligen Kontakt mit der Staatsgewalt richtig verhalten. Darf die Polizei mich einfach mal so vorladen? Wie verhalte mich bei einer Hausdurchsuchung? Darf die Polizei mein Smartphone mitnehmen? Muss ich meine Passwörter nennen?
    Die Polizei ist nicht immer «Dein Freund und Helfer». Wie verhalte ich mich richtig beim unfreiwilligen Kontakt mit der Polizei? Und wie kann ich mich auf einen unfreiwilligen Kontakt mit der Polizei vorbereiten? Und wo finde ich im Notfall die benötigte Unterstützung? Der Vortrag soll helfen, dass sich betroffene Personen beim unfreiwilligen Kontakt mit der Staatsgewalt richtig verhalten. Darf die Polizei mich einfach mal so vorladen? Wie verhalte mich bei einer Hausdurchsuchung? Darf die Polizei mein Smartphone mitnehmen? Muss ich meine Passwörter nennen?
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    45 min
  • Der Digital-Spider 2023: Dimensionen der Schweizer Digitalpolitik (dgwk2023)
    Im Rahmen des Workshops werden die verschiedenen Dimensionen der Schweizer Digitalpolitik vorgestellt und diskutiert, die zusammen den Digital-Spider 2023 bilden. Dieser Spider ist Teil des Digitalisierungsmonitors der Berner Fachhochschule, Smartvote und Parldigi und wird aus Fragen gebildet, die im Wahljahr 2023 allen Kandidierenden für National- und Ständerat gestellt werden.
    Bist du für oder gegen E-Voting? Soll Gesichtserkennung verboten werden oder ist es eine sinnvolle Möglichkeit Kriminelle aufzuspüren? Sollen Behörden alle Steuer-finanzierte Software als Open Source freigeben oder ist dies eine Bedrohung für die Privatwirtschaft? Solche und ähnliche Fragen werden im Rahmen des Digitalisierungsmonitors 2023 allen Kandidieren der nationalen Wahlen gestellt. Und daraus abgeleitet ergibt sich der Digital-Spider, eine visuelle, Smartvote-Spider ähnliche Positionierung in der Digitalpolitik anhand unterschiedlicher Dimensionen. Wie diese Fragen zustande kamen, auf welche Dimensionen sie einzahlen und was die verschiedenen Dimensionen konkret bedeuten, wird in einem Inputreferat vorgestellt. Anschliessend besteht die Möglichkeit, die Fragen, Dimensionen und Zuordnungen zu reflektieren und diskutieren.
    about this event: https://winterkongress.ch/2023/talks/der_digital_spider_2023_dimensionen_der_schweizer_digitalpolitik/
    47 min
  • Cyberethik in der Praxis: Souverän entscheiden in Digitalen Dilemmasituationen (dgwk2023)
    Ethik ist in aller Munde. Aber was kann sie konkret beitragen, dass der Digitalen Wandel besser gelingt? Wir diskutieren eine aktuelle Frage zur Digitalisierung und erkunden mithilfe der Tetralemma-Methode mögliche Lösungswege. So lernen wir nebenbei das Potential von Cyberethik als Mediatorin zwischen digitaler Euphorie und apokalyptischen Zukunftsängsten kennen.
    Zum Nachdenken: Dinge, die auf den ersten Blick klar scheinen, sind in unserer dicht vernetzen, stark digitalisierten Welt oft komplexer als eine schnelle, oberflächliche Betrachtung sichtbar machen kann. Cyberethik schafft hier Orientierung. Sie befasst sich mit Fragen wie: Ist es okay, einen Roboterhund zu treten? Darf man Mitarbeiter überwachen, um sie vor einem Burn-out zu bewahren? Wer soll über die Verhaltensregeln im "Metaverse" entscheiden?
    Zum Schnuppern: In dieser Schnupper-Session loten wir gemeinsam die Untiefen einer solchen aktuellen Frage aus und diskutieren mögliche Lösungswege. Dabei lernen wir ein Werkzeug zur moralischen Entscheidungsfindung kennen und wenden es direkt an.
    Zum Mitmachen: Anregungen für ein aktuelles Thema, das ihr gerne vor Ort diskutieren möchtet, nehme ich gerne entgegen (entweder via Hashtag #cyberethik oder direkt unter https://winterkongress.cyberethik.ch/. Aber natürlich ist auch spontan vorbei kommen und sich überraschen lassen okay. Typische Fragestellungen als Inspiration findet ihr auch unter #philofrage auf Twitter & LinkedIn.
    Zum Mitnehmen: Wir schärfen nicht nur unseren Blick für moralische Dilemmata im digitalen Zeitalter. Wir trainieren gleichzeitig unsere Fähigkeit kritisch zu denken und souverän zu argumentieren. Beides philosophische Methoden, die als "Future Skills" derzeit gesucht sind, wie noch nie.
    about this event: https://winterkongress.ch/2023/talks/cyberethik_in_der_praxis_souveran_entscheiden_in_digitalen_dilemmasituationen/
    46 min
  • Technik statt Recht zum Schutz der Privatsphäre (dgwk2023)
    Technologien zum Schutz der Privatsphäre (Privacy Enhancing Technologies; PETs) sind Hard- oder Softwarelösungen, die eine Nutzung sensibler Personendaten ermöglichen, ohne die Privatsphäre der betroffenen Personen nachhaltig zu beinträchtigen. Eine Beispiel ist Differential Privacy, welches Datenaggretationen «statistisches Rauschen» hinzufügt und damit eine De-Anonymisieren verhindert oder zumindest stark erschwert.
    Dr. David Sommer wird in seinem Vortrag einige Technologien vorstellen und der Frage nachgehen: Muss man diese sensiblen Informationen überhaupt generieren? Und falls ja, lässt sich damit Open Data – anstatt geschlossene Datenräume – schaffen?
    about this event: https://winterkongress.ch/2023/talks/technik_statt_recht_zum_schutz_der_privatsphare/
    40 min

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