Chaos Computer Club - archive feed

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  • CDR-Slam - Bühne frei für digitale Verantwortung! (bub2022)
    Beim Corporate Digital Responsibility (kurz: CDR)-Slam versuchen die führenden Köpfe der CDR-Community das Publikum zugespitzt und kurzweilig davon zu überzeugen, was der wichtigste Aspekt einer verantwortlichen, nachhaltigen Digitalisierung ist. Denn CDR hat viele Dimensionen – von Verbraucher*innenschutz, über Mitarbeitendenbelange bis hin zur Cybersecurity oder nachhaltigen Geschäftsmodellen.
    Digitale Unternehmensverantwortung oder Corporate Digital Responsibility, kurz CDR, hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung durchlaufen. Im Dezember 2021 wurde sogar der erste CDR-Award in der DACH-Region von gleich drei Bayerischen Staatsminister*innen verliehen. Das zeigt, dass es in Deutschland schon heute viele verantwortungsvoll gestaltete digitale Produkte, Dienste und Geschäftsmodelle gibt!
    Im Rahmen unseres Programmbeitrags möchten wir zunächst in einem Plenum die jüngste Entwicklung von CDR thematisieren und Praxisbeispiele vorstellen. Moderiert von Bartosz Przybylek, werden die Organisator*innen des CDR-Awards 2021, in dessen Rahmen auch schon ein CDR-Slam stattgefunden hat, allgemein zu CDR und den Siegerprojekten des Awards befragt. Nach diesem Intro wird das Plenum aufgelöst und in einen CDR-Slam verwandelt.
    Dabei versuchen führende Köpfe der CDR-Community das Publikum davon zu überzeugen, was ihrer Meinung nach der wichtigste Aspekt einer verantwortlichen, nachhaltigen Digitalisierung ist. Denn CDR hat viele Dimensionen – von Verbraucher*innenschutz, über Mitarbeitendenbelange bis hin zur Cybersecurity oder nachhaltigen Geschäftsmodellen. Doch welcher Aspekt ist am wichtigsten? Welches Thema sollte insbesondere von Unternehmen als erstes angegangen werden und kann man bestimmte Bereiche getrost hintanstellen? Diesen Fragen gehen wir beim Slam zugespitzt und kurzweilig auf den Grund.
    Als Slammer*innen treten an:
    Steffen Waurick (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)
    Prof. Dr. Dirk Heckmann (Technische Universität München)
    Mina Lütkens (Patients4Digital)
    Maria Hinz (BARMER)
    Auf dem Podium treten auf:
    Dr. Christian Thiel (Bayern Innovativ) - Mitorganisator CDR-Award 2021
    Karine Rübner (diconium) - Mitorganisatorin CDR-Award 2021
    Susanna Wolf (DATEV) - Preisträgerin CDR-Award 2021
    Moderation:
    Bartosz Przybylek (whyzer)
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/QS8XRS/
    1 hr 10 min
  • Digitalisierung für die Katz? (bub2022)
    Wie wirkt sich Digitalisierung aus auf Partizipation und soziale Teilhabe? Wie können Digitalisierungsprozesse auf lokaler Ebene partizipativ und inklusiv gestaltet werden, damit alle Bürger:innen davon profitieren können? Wie können kommunale und zivilgesellschaftliche Akteur:innen so zusammenfinden, dass nachhaltige Digitalisierungsstrategien effektiv umgesetzt werden können?
    Der Einsatz von Digitalisierung bei der Ausgestaltung kommunaler und regionaler Infrastrukturen geht meist mit der Erwartung allgemeiner positiver Effekte einher. Tatsächlich geht es dabei meist um technisch bedingte Wirkungen wie eine höhere Effizienz von Arbeitsprozessen. Selten werden mit der Umstellung einhergehende soziale und ökologische Herausforderungen und Auswirkungen berücksichtigt: Wie wirkt sich Digitalisierung aus auf Partizipation und soziale Teilhabe? Wie können Digitalisierungsprozesse auf lokaler Ebene partizipativ und inklusiv gestaltet werden, damit alle Bürger:innen davon profitieren können? Wie können kommunale und zivilgesellschaftliche Akteur:innen so zusammenfinden, dass nachhaltige Digitalisierungsstrategien effektiv umgesetzt werden können?
    Auf Basis der umfangreichen Ergebnisse des vom Umweltbundesamt geförderten Projekts „Digitale Kommune – digitale Region“ wollen wir diese Fragen diskutieren und mögliche Ursachen der Einschränkung von Teilhabe an der Mitgestaltung der Digitalisierung ausloten. Die empirischen Einblicke (qualitative, wie quantitativer Erhebungen, Expert:inneninterviews, Fokusgruppen, einer Delphi Studie, Befragung zu kommunalen Bedarfen) erlauben Einsichten aus ganz verschiedenen Blickwinkeln.
    Neben unmittelbaren Barrieren wie Zugangsbeschränkungen wegen fehlender Geräte und schlechter Netzqualität, ungenügender Kenntnisse ("literacy"), wird es auch um indirekte Hürden gehen, die aus bestimmten gesellschaftlichen Grundhaltungen und normierten Prozessen resultieren.
    Hierzu möchten wir potenzielle Lösungen betrachten und die positiven Wirkungen von Partizipation und Inklusion auf den Digitalisierungsprozess vorstellen.
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/FYSZPE/
    33 min
  • Open Source Gardens (bub2022)
    Landwirtschft lernt von Informatik: Wir vermehren Open Source Saatgut. Der Kurzvortrag stellt die Idee dahinter vor.
    Nutzpflanzen sind Jahrtausende altes Kulturgut. Dennoch kontrollieren wenige Konzerne den Saatgutmarkt. Per Sortenschutz dürfen Hochleistungssorten nur mit Lizenz vermehrt werden - wie Software, die nur von Rechteinhabenden kopiert werden darf.
    Sieht man DNA als Software der Nutzpflanzen an, so liegt es nahe, die Konzepte von Open Source auf sie zu übertragen. Einige Sorten werden bereits unter Open-Source-Lizenz vertrieben. Alle Menschen dürfen sie vermehren und kreuzen, das Ergebnis steht zwingend unter derselben Lizenz. So wächst eine Allmende von Agrikulturgut, die sich nicht wieder privatisieren lässt.
    Die Open Source Gardens sind ein loses Netzwerk von Gärten, in denen Open Source wächst. Wir tauschen Wissen und Saatgut. Kleine Balkons gehören genauso dazu wie große Gemeinschaftsgärten. Dabei vermitteln wir die Idee von Open Source anhand von Lebensmitteln.
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/ACDW9D/
    22 min
  • Green Coding - Measuring energy use of arbitrary applications and software stacks (EN) (bub2022)
    The Green Coding Metrics tool can measure the energy use of an arbitrary application.
    It does this by orchestrating the app in a containerized setup and measuring either the power directly or applying a linear model in order to derive the power metrics.
    We will demo measuring a typical web application and how engineers can use our tools to optimize their app in terms of energy use.
    Our tool fills a current need to easily get energy metrics for a more complex setup of software.
    Measuring the energy use of software is a first step in order to be aware and thus optimize the energy use of software.
    Given the assumption that we are expecting more digitalization in all areas of the UN sustainable development goals we need to have an easy approach to factor the energy use in as a standard design goal of software.
    The approach is innovative in a way as that it connects many existing technologies in an easy to use toolchain that is open source and can freely be used.
    Integrating it in a development machine or a CI pipeline is readily possible through the use of standard formats like Dockerfiles and Selenium-Testfiles.
    Green Coding Berlin GmbH is privately funded and has no conflict of interest.
    The political landscape in Germany is very promising with the Umweltbundesamt already funding a similar project (https://eco.kde.org/) that follows an approach to measure desktop software in linux systems.
    We also share our results with the KDE team and hope to achieve the best result for the society here.
    We hope that our combined results will increase the focus of the German politcals on this topic even more.
    The talk can be English or German :)
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/9TES88/
    54 min
  • Smart City / Country Projekte selber betreiben und per IoT offene Daten erzeugen! (bub2022)
    Du möchtest Dich mit IoT, Smart City / Country beschäftigen und das mal selber machen? Freie und offene Daten erzeugen, damit die Deutungshoheit nicht in die Hände von Unternehmen oder Behörden legen? Anhand vom The Things Network / LoRaWAN zeige ich hier, wie das geht und welche Projekte es schon eingesetzt haben.
    Ich beschäftige mich schon länger mit offenen freizugänglichen Netzwerken und nach dem Netzwerk für Menschen (Freifunk) gibt es nun auch schon seit einiger Zeit die Möglichkeit, ein Netzwerk für Maschinen (IoT, Internet der Dinge) selber und offen für jeden zu betreiben.
    Freie und offene Infrastruktur ist wichtig, gerade wenn man selber als Teil der Zivilgesellschaft Einfluss nehmen kann auf die Verbreitung und den Ausbau und nicht von gewinnorientierten Unternehmen abhängig ist. Das The Things Network (LoRaWAN)ist so eine Infrastruktur, hier lassen sich über mehrere Kilometer Reichweite Sensordaten übertragen, von Geräten, welche Monate/Jahre per Batterie/Akku betrieben werden.
    Viele Kommunen & Stadtwerke in Deutschland verfolgen den Weg, diese Netzwerke geschlossen aufzubauen und zu betreiben, dabei gibt es viele Beispiele, wo wir als Zivilgesellschaft diese Netze nutzen könnten und über das digitale Ehrenamt auch Projekte unterstützen, welche sonst vielleicht so nicht möglich gewesen wären.
    Beispiele dafür wären zum Beispiel die Möglichkeit, die bekannten Feinstaubsensoren (Airrohr) des OK-Lab Stuttgart nun auch auf dem Land (ohne WLAN) zu betreiben. Wir haben dazu ein Projekt in Bottrop an einer der letzten Kokereien umgesetzt und über 30 Feinstaubsensoren rundherum verteilt, zur Überwachung durch die dortigen AktivistInnen. Oder CO2 Ampeln, die wir mit GrundschülerInnen gebaut und programmiert haben und an diversen Grundschulen hier in der Region laufen um die Luftqualität überwachen. Weitere Projekte wären die Überwachung von Starkregenereignissen und die Wasserhöhe der anliegenden Bäche, Bienenvölker und Bewässerungszuständen von innerstädtischem Baumbestand.
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/HYWZY3/
    42 min
  • Digital rights & climate justice: mapping existing connections & opportunities for the future (EN) (bub2022)
    In this session, The Engine Room will share research findings from a landscape review conducted in 2021-2022 exploring intersections between digital rights, climate & environmental justice. Research Lead Becky Kazansky will discuss learnings from practitioners working across these issues, honing in on the opportunities that exist for increased collaboration across sectors.
    As the effects of the ongoing climate emergency amplify, the fight for environmental & climate justice has become more crucial than ever. While technology is being used to support these efforts, it can also be part of the problem: technological innovation is taking an environmental toll, climate justice activists face increasing digital attacks, social media platforms are full of unfounded claims about climate change, and many of the communities affected the most by the climate emergency continue to lack basic access to digital resources that are needed to adapt to, and mitigate effects of, the climate crisis, from Internet access to reliable online information in their own language & cultural context. In response to these issues, The Engine Room recently undertook a research project exploring intersections between environmental/climate justice and digital rights movements, with an eye on identifying opportunities for increased collaboration and support. Doing this research allowed us to interview and learn from a highly diverse group of practitioners working across these issues from around the world. In this session, the Lead Researcher on the project (Becky Kazansky) will share the main findings of the research.
    Check out the report here: https://www.theengineroom.org/new-report-at-the-confluence-of-digital-rights-climate-justice/
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/BH7BLB/
    31 min
  • TURBOFLIP - Digitalisierung und Nachhaltigkeit fürs Museum (bub2022)
    TURBOFLIP sind diverse Köpfe aus Kunst, Design, IT und Museum. Wir entwickeln Prototypen und erforschen damit, wie wir Digitalisierung und Nachhaltigkeit verbinden können. Aus dem Blickwinkel der Kunst und Gestaltung sind wir bemüht unsere gemeinsame Vision einer nachhaltigen, sozialen Zukunft zu zeichnen
    TURBOFLIP sind Köpfe aus Kunst, Design, IT und Museum. Im Rahmen von "Dig It? - Prototypen fürs Museum" – in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig – haben wir uns damit beschäftigt, Digitalisierung und Nachhaltigkeit ins Museum zu bringen. Was dabei herausgekommen ist?
    DOTBOSS ist ein web-basiertes Werkzeug, das Storytelling und Gaming fürs Museum verbindet. Mit simplen digitalen Tools können eigene Kreaturen und Welten erschaffen werden, um nonlineare interaktive Geschichten gemeinsam zu gestalten und zu erleben. Alles in 16x16 Pixeln. Was damit alles möglich ist, möchten wir gern teilen.
    E:ROBICS ist ein Fitnessprogramm zur Sensibilisierung, Vermittlung und Ermächtigung im Umgang mit digitalen Werkzeugen. Das Programm ist für Einzel- aber auch für Gruppenanwendung geeignet. E:ROBICS umfasst thematisch fokussierte Workouts, die wir gern vorstellen möchten und unsere Erfahrungen damit teilen wollen.
    Das Internet zum Anfassen. Wie sieht eigentlich ein Virenscanner aus? Aus welchem Material besteht ein Browser? Mit wilden Materialien gestalten wir bei DIZA eigene Lösungen zum Betrachten und darüber austauschen.
    ORTHESE thematisiert den bewussten Umgang mit Energie – insbesondere dem Ernten und Verbrauchen von elektrischer Energie durch und am menschlichen Körper. Neben der Entwicklung effizienterer Technologie ist vor allem ein Umdenken im Design dringend notwendig. Gern möchten wir unsere konzeptionellen und technischen Fortschritte teilen.
    Mehr Infos unter тυявσƒℓιρ Website
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/PTHFGQ/
    1 hr
  • Digitale Planwirtschaft? Eine Einführung (bub2022)
    Die Planwirtschaft hat in den letzten Jahren ein unerwartetes Revival gefeiert. Die These: Im Zeitalter von Big Data, künstlicher Intelligenz und neuen Kommunikationstechnologien sei der Markt eine veraltete Technologie der Vergangenheit. Angesichts des Scheiterns effizienter politischer und wirtschaftlicher Koordination in der Pandemie und der Klimakrise kommt diese Debatte gerade rechtzeitig.
    In diesem Vortrag erkläre ich kritisch, was Planwirtschaft eigentlich bedeutet, wieso sie in den autoritären Realsozialismen gescheitert ist und wieso wir heute schon in einer kapitalistischen Mischung aus Markt und Planung leben. Die zentralen Fragen:
    - Wie schaffen wir es, dass diese Planung demokratisch wird und nicht dem Profit als Selbstzweck zum Ziel hat, sondern soziale und ökologische Bedürfnisse.
    - Wie schaffen wir demokratische Planungsprozesse, die sowohl das technische Wissen von Arbeiter*innen als auch die unterschiedlichen Interessen von u.a. Konsument*innen, Bürger*innen, marginalisierte Gruppen berücksichtigen?
    - Wie können wir demokratisch darüber entscheiden wieviel Lohnarbeit wir machen wollen, welche Sektoren schrumpfen oder wachsen sollen und welche Wirtschaft wir den nächsten Generationen überlassen wollen - anstatt solche zentralen Fragen den Kräften des Marktes zu überlassen?
    Ich erkläre zunächst, welche Modelle demokratischer Planwirtschaft aktuell existieren, was wir aus ihnen lernen können und wieso digitale Technologien neue Möglichkeiten bieten, eine Wirtschaft partizipativ, demokratisch und nachhaltig zu planen.
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/WBRC3U/
    44 min
  • 🌟 B&B Panel: Enabling Democratic Discourse Beyond Privatized Digital Public Spheres (EN) (bub2022)
    Digital technologies accelerate political and social processes and leave little room for deliberative discourse. At the same time, state actors who should exert informational and regulatory influence often outsource their capacities and services to these companies, withholding public sector data and information from citizens. How can the DSA be advanced?
    The infamous Cambridge Analytica case illustrates: powerful corporations like Meta pose a major threat to democracy. The digital public space is organized by corporations to which the state grants a lot of control. These corporations are fiercely focused on profit maximization and lack public transparency. Fake news, hate speech and manipulation flourish in so-called "social media." Their algorithms promote "echo chambers" in which like-minded people spiral into ever more extreme views. Meta and Google endanger independent media that work with journalistic standards and whose business model is collapsing. Digital technologies accelerate political and social processes and leave little room for deliberative discourse. At the same time, state actors who should exert informational and regulatory influence often outsource their capacities and services to these companies, withholding public sector data and information from citizens.
    In order to counter this, the following questions, among others, will be discussed in this thematic strand: How can a better discourse be shaped and which instruments do we need for this at which levels? What alternatives are already available today and how can we develop them further? How can aspects such as data protection, transparency and open source be better valued and implemented? Last but not least, the role of the state as an enabler or impediment to democratic opinion-forming will also be discussed in this context.
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/RXUUUE/
    1 hr 2 min
  • 🌟 B&B-Panel: Technikgestaltung im Sinne von Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung (DE/EN) (bub2022)
    Auf diesem Panel geht es um grundsätzliche Fragen der Technikgestaltung im Sinne von Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung. Wir schauen dabei auf die individuellen und kollektiven Ebenen einerseits, aber auch auf die notwendigen technisch-konkreten und gesellschaftlich-philosophischen Rahmenbedingungen andererseits.
    Derzeit folgt Technikgestaltung zu häufig den Prinzipien von Kosumsteigerung, Profitmaximierung und Aufmerksamkeitsausbeutung. Zudem verursachen Trackingtechnologien, wie Cookies unnötige Datenströme und Energieverbräuche. Um eine sozial-ökologische Transformation zu ermöglichen, müssen Technikgestaltung und -betrieb neuen Kriterien unterzogen werden. Es stellen sich Fragen nach demokratischer und individueller Kontrolle, gerechtem Zugang, Schutz von Grund- und Freiheitsrechten sowie der Sicherstellung von Inklusion und Teilhabe und Suffizienz beim Energie- und Ressourcenverbrauch. Alle Menschen sollten sich auf der Ebene von Hard- und Software in die Gestaltung von Technik einbringen können. Sie können so individuell und kollektiv über den Zweck, den Datenschutz, die Datennutzung, die Datensicherheit oder den Strom- und Ressourcenverbrauch digitaler Technologien mitbestimmen, sodass tatsächliche Bedürfnisse der Nutzenden im Zentrum stehen. Technologien können zu Gemeingütern werden. Das erfordert politische Anstrengungen. Der Fokus dieses Podiums ist die Frage wie wir eine demokratisch legitimierte und gemeinschaftlich organisierte technologische Infrastruktur aufgebauen können  und Bürger:innen die Kontrolle über technische Geräte erlangen.
    Bild: CC BY-ND mini_malist
    about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/XQPGEV/
    1 hr 36 min

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