Chaos Computer Club - archive feed

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  • Reality Check: Open Data Deutschland (fossgis2022)
    Auf politischer Ebene wird das wirtschaftliche Potential von offenen Daten angepriesen. Doch ermöglichen die aktuellen Strukturen und Daten diese Potentiale oder bleibt dies Wunschdenken? Der Vortrag präsentiert eine Übersicht der aktuellen Open Data Lage in Deutschland und versucht Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen.
    Open Data als fester Bestandteil behördlicher und politischer Arbeit setzt sich immer weiter durch. Jeden Tag finden neue Informationen ihren Weg in die Angebote von Bund, Ländern und Kommunen. Auf politischer Ebene wird das wirtschaftliche Potential von offenen Daten angepriesen. Zivilgesellschaftliche Akteur*innen sehen in Open Data Chancen zu mehr Transparenz und Demokratie. Doch ermöglichen die aktuellen Strukturen und Daten diese Potentiale oder bleibt dies alles Wunschdenken?
    Im Rahmen des vom BNWK geförderten Forschungsvorhabens OpenDataCloudServices haben wir uns mit der aktuellen Lage von offenen Daten in Deutschland beschäftigt und hunderttausende Metadaten und Datensätze analysiert, um diese besser zugänglich zu machen. Das wir uns damit einer enormen Herausforderung gestellt haben war uns bewusst. Wie es aber tatsächlich um die offenen Daten in Deutschland steht, wird uns nun nach über 18 Monaten Datenanalyse aber erst bewusst.
    Der Vortrag präsentiert eine Übersicht der aktuellen Open Data Lage in Deutschland und versucht strukturelle und technologische Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/GLLY99/
    22 min
  • Die Open Source Strategie des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) bei der Entwicklung der Notfallschutzsysteme - ein Weg für Behörden zu mehr digitaler Souveränität und Nachhaltigkeit (fossgis2022)
    „Digitale Souveränität“ benötigt "Herstellerunabhängigkeit durch Modularität und Standardisierung, [...] durch Open-Source-Software". Das BfS folgt seit Jahren einer Open Source Strategie zur Entwicklung der Notfallschutzsysteme, die auf OGC-Standards und gängige GIS-Komponenten aufsetzt. Der Vortrag zeigt, warum gerade im GIS-Bereich die Voraussetzungen ideal sind, um digitale Nachhaltigkeit und Souveränität als Behörde zu erreichen und was dabei beachtet werden sollte.
    Gemäß dem 9-Punkte-Plan für ein digitales Deutschland von Markus Richter, dem CIO des Bundes, kann "Digitale Souveränität Deutschlands und Europas" durch "Herstellerunabhängigkeit durch Modularität und Standardisierung, insbesondere auch durch Open-Source-Software" gesichert werden. Tatsächlich verfolgt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) seit vielen Jahren erfolgreich eine Open Source Strategie bei der Neu- und Weiterentwicklung der Notfallschutzsysteme, die umfangreich auf OGC-Standards und gängige GIS Projekte aufsetzen. Zum Einsatz kommen, neben einem auf Patroni basierendem geordeundanten PostgreSQL/PostGIS-Cluster, Geoserver, Mapfish Print, Geonetwork OS, sowie WebGIS-Komponenten, die auf OpenLayers aufbauen. Dabei bietet das Set aus verfügbaren Softwarekomponenten, ein hoher Grad an Standardisierung durch das OGC und die Möglichkeit herstellerunabhängig Anpassungen vornehmen zu können, ideale Voraussetzungen, bisherige, an proprietären Produkten orientierte Beschaffungs- und Betriebskonzepte, zu durchbrechen und so digitale Souveränität zu schaffen und digitale Nachhaltigkeit zu erreichen. Der Vortrag schildert die Architektur der Notfallschutzsysteme und Eckpunkte der OS Strategie des BfS und entwickelt anhand der Erfahrungen der mehrjährigen Neuentwicklungsphase, warum gerade im GIS-Bereich ideale Voraussetzungen existieren, um digitale Nachhaltigkeit und Souveränität auch oder gerade in einer Behörde zu schaffen. Dazu gehören neben technischen Aspekten auch veränderte Herangehensweisen bei der Ausgestaltung von Dienstleistungsverträgen, der Bereitschaft Wissen auch in der Behörde, im Rahmen von Mitarbeiterqualifikationen, aufzubauen und ein agileres Projektmanagement gemeinsam mit erfahrenen Projektpartnern zu wagen.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/ZRTSMF/
    20 min
  • Eröffnungsveranstaltung (fossgis2022)
    Feierliche Eröffnung der Konferenz durch Vertreter des FOSSGIS e.V. mit wertvollen Hinweisen zum Ablauf und der Organisation.
    Feierliche Eröffnung der Konferenz durch Vertreter des FOSSGIS e.V. mit wertvollen Hinweisen zum Ablauf und der Organisation.
    about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/VG3993/
    17 min
  • Corona, das Ende der digitalen Zivilgesellschaft? (dgwk2022)
    Die Coronakrise hat die digitale Zivilgesellschaft in der Schweiz voll ergriffen. Der Abstimmungskampf zum Covid-Gesetz entzweite unsere Community wie nie zuvor, online wurde die politische Auseinandersetzung für manchen zum Krieg. Gleichzeitig entstanden neue Initiativen und Allianzen, Wirkung und Organisationsgrad der digitalen Zivilgesellschaft nahmen klar zu — und ebenso die Budgets. Anhand von konkreten Beispielen diskutieren wir, was die Pandemie mit uns gemacht hat und was das nun heisst für unsere gemeinsamen Möglichkeiten, die Schweiz von Morgen mitzugestalten.
    CH++ ist eine Pandemiefolge, der Verein entstand aus der Erkenntnis heraus, dass die Unzulänglichkeiten und Versäumnisse, dass das sprichwörtliche Fax, das Marcel Salathé und Hannes Gassert in der digitalen Pandemie-Politik antrafen, nur ein Symptom sind für viel tiefer gehende Herausforderungen. Denen will sich der junge Verein angehen, sich einsetzend für handlungsfähige, nachhaltige und wohlhabende Schweiz durch Wissenschaft und Technologie. Vom Proximity Tracing zum Covid-Zertifikat, von der Cybersicherheit zur E-Id und dem EMBaG: CH++ nimmt wirkungsvollen, pragmatischen Einfluss.
    Olga Baranova ist seit Dezember 2021 die Geschäftsleiterin des Vereins und bringt als erfahrene Genfer Jungpolitikerin und Kampagnenleiterin der Ehe für Alle eine neue Perspektive in die digitale Zivilgesellschaft der Schweiz ein.
    about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/Z3VCHP/
    48 min
  • Quad9: Rekursive Resolver als Ziel von Urheberrechtsinhabern (dgwk2022)
    Quad9 ist eine gemeinnützige Stiftung, die seit Anfang dieses Jahres ihren Sitz in Zürich hat. Quad9 bietet Benutzern weltweit einen freien rekursiven Resolver Dienst an. Der Fokus liegt hierbei auf Privacy und dem Filtern von schädlichen Inhalten. Unmittelbar nach der Verlegung des Sitzes in die Schweiz hat das Landgericht Hamburg Quad9 auf Antrag von Sony Music Deutschland verpflichtet, den Zugang zu einer Webseite zu sperren, auf vermeintlich das Urheberrecht von Sony an einem Musikalbum verletzt wird.
    In einem ersten Teil stellt Michael Hausding von der Stiftung SWITCH, einer der zwei Gründer der Quad9 Stiftung in die Schweiz, die Motivation für den Umzug von Quad9 in die Schweiz dar und erklärt wie der rekursive Resolver Dienst technisch erbracht wird. Der Schutz der Privatsphäre der Nutzer und das Filtern von Malware und Phishing werden erläutert und die Konflikte die sich aus den beiden Zielen ergeben werden aufgezeigt.
    Im zweiten Teil des Vortrags berichtet Rechtsanwalt Joschka Selinger von der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. über das Gerichtsverfahren von Sony Music Deutschland gegen die Quad9 Stiftung vor dem Landgericht Hamburg. Anhand des Gerichtsverfahrens erläutert Joschka Selinger, welche Gefahren für die Kommunikationsfreiheit im Internet entstehen, wenn technisch neutrale, rekursive DNS Resolver Dienste für Urheberrechtsverletzungen Dritter in Anspruch genommen werden und zeigt mögliche Konsequenzen aus der Gerichtsentscheidung für andere Dienste auf.
    about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/JWKFMN/
    47 min
  • Die Demoszene – Programmieren als Weltkulturerbe (dgwk2022)
    Ursprünglich aus der Crackerszene der 1980er Jahre entstanden, baut eine Untergrundcommunity aus Programmierern, Grafikern und Musikern bis heute atemberaubende digitale Kunstwerke, sogenannte Demos. Damit wurde die Szene gerade von der UNESCO als erstes digitales Weltkulturerbe ausgezeichnet.
    Im Vortrag stellt euch der Schweizer Demoszene-Verein "Echtzeit – Digitale Kultur" unsere Community, unsere Arbeitsprozesse, Demoparties, sowie einige unserer Lieblingsreleases der letzten Jahre vor.
    about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/CQXCTU/
    45 min
  • Welche Prototypen braucht die Schweiz? (dgwk2022)
    Wikipedia, OpenStreetMap, GiveDirectly: Technologische Tools können gesellschaftliche Probleme lösen und so Mehrwert schaffen. Um solche Anwendungen zu entwickeln, fehlen in der Schweiz Experimentierräume und oft finanzielle Mittel. Der Prototype Fund füllt diese Lücke, unterstützt aber nur Projekte, die politische Mitwirkung fördern. Mit Euch möchten wir den Fokus unseres Programms hinterfragen, um ihn zukünftig erweitern oder verändern zu können: Wir sammeln Problemfelder, bestehende Projekte und Projektideen und überlegen uns, welchen Themen und Projekten wir uns zukünftig widmen sollten.
    Der Prototype Fund unterstützt Menschen dabei, die politische Mitwirkung mit Open Source Projekten zu stärken. Selbstständige Programmierer:innen oder Teams von technisch versierten, politisch engagierten und kreativen Mitstreiter:innen erhalten bis zu 100’000 CHF, um ihre Civic Tech-Idee während sechs Monaten vom Konzept bis zum ersten Prototyp weiterzuentwickeln.
    Der Prototype Fund schafft dort Experimentierräume, wo eine Lücke besteht: für die initiale Entwicklung von Tools, die gesellschaftliche Probleme lösen, für die es aber aktuell oft weder private (u.a. fehlendes Business Model) noch staatliche Finanzierung gibt.
    Aktuell fördern wir “nur” Projekte, die im weitesten Sinne in die Schublade “Civic Tech” passen: technologische Lösungen, welche die politische Mitwirkung fördern. In diesem Workshop möchten wir den Fokus unseres Förderprogramms gemeinsam mit Euch hinterfragen, um ihn zukünftig erweitern oder verändern zu können:
    Welche gesellschaftlichen Probleme bestehen aktuell? Wie könnten diese mit technologischen Anwendungen gelöst werden?
    Welche (Open Source) Tools existieren, die gesellschaftlichen Mehrwert schaffen? Sollten diese unterstützt werden?
    Welche Ideen habt ihr für Tools die gesellschaftlichen Mehrwert schaffen?
    Welchen Themen sollte sich die digitale Zivilgesellschaft stärker widmen?
    Thematisch ist alles möglich: z. B. Umwelt und Nachhaltigkeit, Gesundheit, Diversität und Inklusion, aber auch Datenkompetenz, Datenschutz und nicht zuletzt Software-Infrastruktur. Im Workshop sammeln wir gemeinsam Problemfelder, bestehende Projekte und Projektideen, um Potentiale und Lücken zu eruieren und überlegen uns, welchen Themen und Projekten wir uns zukünftig widmen sollten.
    about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/UXFH7G/
    11 min

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