Chaos Computer Club - archive feed

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By CCC media teamTechnology
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Chaos Computer Club - archive feed episodes

  • Warum das Leistungsschutzrecht ein Problem für das offene Netz darstellt (dgwk2022)
    Die Verlagskonzerne arbeiten wieder daran, ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage in der Schweiz einzurichten. Ein solches weiteres Pseudo-Urheberrecht bringt vor allem Probleme für die Nutzenden des Internet, sowie eine weitere Konzentration der Medien- und Techkonzerne und trägt nichts dazu bei, die Medienvielfalt oder Qualitätsjournalismus in der Schweiz zu fördern.
    about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/NRRWVA/
    29 min
  • EU-Beitritt: Eine Schweiz ohne Massenüberwachung? (dgwk2022)
    Stellen wir uns vor, die Schweiz würde der EU beitreten und sich damit unter das Datenschutzrecht der EU stellen. Was wären die Konsequenzen auf die Massenüberwachung der Schweiz? Wäre das BÜPF und die anderen Überwachungsgesetze damit Geschichte oder stehen uns noch umfangreichere Überwachungsmöglichkeiten der Länder bevor? Eine Reise durch die Grundrechtecharte, der einschlägigen Urteile des EUGH und deren eventuellen Konsequenzen für eine Schweiz in der EU.
    about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/VMHXYA/
    46 min
  • Nationale Cyberwochen (dgwk2022)
    Im noch jungen Jahr 2022 wurde bereits ordentlich gecybert. Fast täglich erreichen uns Berichte über Sicherheitslücken, Angriffe und Ransomware. Die «Nationalen Cyberwochen» sind ausgerufen. Dieser Talk macht eine kurze Übersicht der Cybervorfälle, spricht über die Methoden der Angreifer und skizziert was verbessert werden sollte.
    about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/8UYQGU/
    30 min
  • Muss es denn immer Blockchain sein? Versprechen, Hype und bewährte Technologien (dgwk2022)
    Nachvollziehbarkeit und Vertrauen sind Schlüsselwörter wenn es heute um die Digitalisierung von Prozessen geht. "Dafür brauchen wir unbedingt eine Blockchain" ist häufig der nächste Satz. Geht das wirklich nur mit einer Blockchain? Und nicht etwa auch ohne Ballast mit bekannten Tools mit vielseitigen und bewährten Integrationen? Welche Eigenschaften eine Blockchain eigentlich bietet, und welche Probleme man sich im Gegenzug auflädt, bleibt oft hinter einer Wolke von Buzzwords verborgen. Dieser Vortrag zeigt auf, dass für viele Anwendungszwecke auch Bewährtes und Vertrautes eine Lösung bietet.
    "Wenn man seine IT-Prozesse so weit vorbereitet hat, dass man eine Blockchain nutzen könnte, braucht man keine Blockchain mehr," lautet ein geflügeltes Wort. Diese Aussage steht im Konflikt zur Aussage, dass man Digitalisierungsherausforderungen nur mit mit Blockchain lösen kann. Dieses Spannungsfeld wird deshalb zuerst von drei Seiten her beleuchtet. Danach wird aufgezeigt, welche Aspekte davon überhaupt lösbar sind und für welche Teile vom Rest auch altbewährte Technologie verständlich und nachvollziehbar lösen können.
    1) Was bietet mir eine Blockchain? In dieser kurzen Einleitung wird zusammengefasst, welche konkreten technischen und nicht-technischen Eigenschaften versprochen werden, wenn von Blockchain die Rede ist. Ebenfalls werden die Grundlagen der Umsetzung nochmals systematisch geordnet und präsentiert.
    2) Typische Anwendungen: Drei Anwendungsgebiete tauchen sehr häufig als Musterbeispiele für Blockchain auf: Finanzwesen, Logistik und öffentliche Verwaltung. Anhand dieser drei Gebiete wird aufgezeigt, welche Anforderungen eigentlich benötigt bzw. versprochen werden, was davon technisch überhaupt umsetzbar ist und wo technische Lösungen alleine nicht ausreichen.
    3) Effizienz und Overhead Die verbreitetsten Blockchain-Technologien besitzen zum Teil enorme Ineffizienzen auf mehreren Ebenen, insbesondere, wenn sie für etwas Anderes als Geldflüsse eingesetzt werden.
    Als Abschluss wird an einem konkreten Beispiel vorgestellt, welche Aspekte von vertrauenswürdiger Digitalisierung auch sehr gut oder sogar besser mit bewährten Prä-Blockchain-Werkzeugen erreicht werden kann.
    about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/JEDYNA/
    39 min
  • Datengenossenschaft für eine nachhaltige Mobilität (dgwk2022)
    Die grossen Akteure der Plattformwirtschaft verfügen über unvorstellbare Datenmengen und unterwandern die demokratischen Strukturen unserer Gesellschaft. Als Nutzer*innen von digitalen Produkten wissen wir meistens nicht, wie die bei der Nutzung generierten Daten verwendet werden.
    Wir präsentieren die Datengenossenschaft POSMO - ein Zusammenschluss von Datenproduzentinnen - als neues demokratisches Modell für die Verwaltung und Nutzung von Mobilitätsdaten. POSMO gibt den Nutzerinnen mithilfe eines auf Mitbestimmung beruhenden Modells Kontrolle über ihre Daten zurück.
    Mobilität verstehen, um bessere Angebote zu schaffen
    Mobilität ist ein zentraler Teil unserer Gesellschaft: Einerseits ist sie Treiber der sozialen Vernetzung und unseres gemeinschaftlichen Wohlstandes, andererseits aber auch Quelle von Emissionen wie Lärm oder CO2. Um nachhaltige Mobilitätslösungen zu entwickeln, müssen wir unser Mobilitätsverhalten besser verstehen und transparenter machen. Dazu brauchen wir Daten über individuelles Mobilitätsverhalten.
    Daten sind vorhanden - aber nicht zugänglich
    Die umfassendsten und qualitativ hochstehendsten Mobilitätsdaten, die heute existieren, sind unter der Kontrolle von grossen Tech-Konzernen und stehen weder Öffentlichkeit, Forschung, noch der Öffentlichen Hand zur Verfügung. Zum einen wissen wir als Nutzer*innen von digitalen Produkten meistens nicht, wie die bei der Nutzung generierten Daten verwendet werden. Zum anderen fehlen funktionierende Organisationsformen, die uns erlauben die Verwendung der Daten gemeinschaftlich zu kontrollieren oder diese dafür zu nutzen, die grössten gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit zu lösen.
    Die Datengenossenschaft als Vehikel für Veränderung
    Die Datengenossenschaft POSMO setzt an diesem Punkt an. Mit der genossenschaftlichen Geschäftsform nutzt sie die direktdemokratischen Strukturen, um den Datenproduzent:innen eine Stimme zu geben. So bleibt die Mitbestimmung über die Mobililtätsdaten stets in der Hand derjenigen, die die Daten auch generieren. Ein Ethikrat kontrolliert dabei sowohl die Algortihmen als auch die Nutzung der Daten.
    about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/ZN7NVA/
    39 min
  • Gesichtserkennung stoppen (dgwk2022)
    Während sich der Einsatz automatischer Gesichtserkennung im öffentlichen Raum rasant ausbreitet, fehlen wirksame gesetzliche Schranken gegen diese Form der Massenüberwachung. Daher fordern die Europäische Initiative «Reclaim Your Face» und die Schweizer Kampagne «Gesichtserkennung stoppen» ein Verbot. Die Kampagne in der Schweiz wird von Amnesty International, AlgorithmWatch und der Digitalen Gesellschaft getragen. Im Vortrag sprechen wir über Massenüberwachung im öffentlichen Raum, Gesichtserkennung im internationalen Kontext und die (rechtliche) Situation in der Schweiz.
    about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/YNVXRZ/
    40 min
  • Warum die Diskussion zur E-ID nicht technologisch sein sollte (dgwk2022)
    In diesem Vortrag möchte ich erklären, warum die E-ID Diskussion so kompliziert scheint. Besonders möchte ich dabei die verschieden Einsatzbereiche (Authentifizierung, Autorisierung und Signierung) aufzeigen und wie diese zur Zeit in der Debatte unklar sind.
    Im weiteren möchte ich die die Unterschiede zwischen Self-Sovereign Identity (SSI), Identity Provider (IdP) und Public Key Infrastructure (PKI) erklären und aufzeigen, dass es kein Silver Bullet gibt.
    about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/Y3DRG7/
    45 min
  • NDG: Rück- und Ausblicke zum Nachrichtendienstgesetz des Bundes (dgwk2022)
    Am 1. September 2017 ist das neue Nachrichtendienstgesetz (NDG) in Kraft getreten, welches die Überwachungsmöglichkeiten des Geheimdienstes massiv ausbaute. Wegen der umfangreichen und unrechtmässigen Sammlung von Personendaten sowie der mangelhaften Auskunftserteilung an die Betroffenen, sorgt der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) bis heute für Kritik. Nun ist eine erneute Revision des NDG im Gange, welche das Risiko einer Überwachung von legitimen politischen Tätigkeiten ein weiteres Mal verstärken könnte.
    Im Vortrag werden die problematische Aspekte der Informationsbeschaffung durch den Nachrichtendienst des Bundes beleuchtet. Weiter wird thematisiert, welche Risiken die geplante Revision des Nachrichtendienstgesetzes mit sich bringt und welche Forderungen die Zivilgesellschaft stellt.
    about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/CSTG97/
    39 min
  • E-ID: wo stehen wir ein Jahr nach dem Referendum und wo geht die Reise hin? (dgwk2022)
    Ein Jahr ist es her, seit mit dem E-ID-Referendum heftig, aber dafür lehrreich über die Rolle des Staates in der Digitalisierung verhandelt wurde. Die hohe Ablehnung des E-ID-Gesetzes hat in der Bundespolitik wesentliche Stellschrauben für digitale Vorhaben neu eingestellt.
    Das Referat zeigt einerseits auf, wie es jetzt um das Projekt einer staatlichen E-ID steht, welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind und unter welchen Vorzeichen heute Digitalisierungsvorhaben der Verwaltung angegangen werden.
    about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/9ZSP8U/
    34 min
  • Ethische Aspekte von Emotional AI (dgwk2022)
    Der Einsatz von Emotional AI wird derzeit kritisch diskutiert. Neben ethischen Prinzipien, die den Einsatz von ADM allgemein betreffen, ist insb. umstritten, ob sich Emotionen technisch erfassen lassen; es existieren bereits erste Empfehlungen (vgl. EAIChecklist McStay/Pavliscak 2019). Wenig Beachtung gefunden hat diesbzgl. die Rolle von Emotionen für moralische Werthaltungen u. Persönlichkeit. Welche impliziten Vorstellungen über Authentizität, Angemessenheit u. Kontrollierbarkeit von Emotionen liegen ihrer Operationalisierung zugrunde? Welche Konsequenzen hätte ein breiter Einsatz?
    about this event: https://cfp.winterkongress.ch/wk22/talk/F8LLKG/
    30 min

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