Jerry und Noah melden sich direkt aus Thailand – müde, braun gebrannt und irgendwo zwischen Luxus-Resort, Massagen und absolutem Realitätsverlust. Sie erzählen vom Ankommen in Phuket, vom Leben im Hotel voller Kinder, Engländer, Russen und kaum Deutschen – und warum sich Freundlichkeit dort manchmal echt und manchmal wie ein Schalter anfühlt.
Es geht um Urlaubsmathematik mit Baht, Essen wie Monopoly-Geld, Kokosnüsse für ein paar Euro und die Erkenntnis, wie schnell man in Thailand jedes Preisgefühl verliert. Dazu: Flugfrust mit Condor, Überlegungen zu Business-Class-Upgrades und warum lange Flüge psychisch mehr mit einem machen als gedacht.
Natürlich wird auch gefeiert: Patong Beach, Party-Straßen, Livemusik, Clubs, Weinbars, VIP-Tickets, barfuß tanzen – und der komplette Wahnsinn einer Nacht mit oben-ohne Shows, Sicherheitsregeln ohne Handys, extremen Eindrücken und sehr unangenehmen Fremdbegegnungen. Inklusive Momenten, die im Nachhinein lustig sind, aber vor Ort maximal überfordern.
Zwischendurch wird es persönlicher: Gedanken übers Älterwerden, verpasste Jugend, Muttermale als Identifikationsmerkmal, Geburtstagsängste, vergangene Eskalationen und die Sorge, ob Bangkok eine gute oder sehr schlechte Idee wird. Dazu Gespräche über Unfälle mit Speedbooten, Angst vor dem Meer, warum sie lieber stundenlang Auto fahren als eine Stunde Boot – und was als Nächstes ansteht: Krabi, Bangkok und Jerrys Geburtstag.
Eine chaotische, lange, sehr ehrliche Urlaubsfolge zwischen Sonne, Alkohol, Überforderung, Freundschaft und komplett absurden Situationen – genau so, wie Chaos für Anfänger eben klingt.