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Kinder und Jugendliche mit FASD leben oft in Pflege- oder Adoptivfamilien. Was sind deren besondere Herausforderungen, mit dieser Beeinträchtigung umzugehen?
Meine Interviewpartnerin in dieser Episode kann da ein Lied von singen. Sie ist mit Haut und Haaren engagiert andere Familien dabei zu unterstützen. Unter anderem macht sie das als Vorsitzende von PFAD-Niedersachsen. PF (von Pfad) steht für Pflegefamilien und AD für Adoptivfamilien.
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Das Prinzip Selbstfürsorge bedeutet in der Psychologie, sich die Zeit für Dinge zu nehmen, die dem Einzelnen dabei helfen, gut zu leben und die seelische sowie körperliche Gesundheit zu verbessern. Selbstfürsorge hilft dabei, Stress leichter zu bewältigen und die Energie zu steigern. - AOK
Erst recht Menschen mit FASD und deren Angehörigen und Bezugspersonen, kennen das lavieren an der Belastungs-Grenze oft sehr gut.
Es folgt eine Sammlung von Ideen, die eigene Selbstfürsorge zu stärken. Das ist jetzt nicht in eine besondere Reihenfolge gebracht und hat auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
… weiter unter: https://chaosimkopf.info/c36/
Wenn du weitere Selbstfürsorge Ideen hast, schreib sie doch in die Kommentare auf der Shownotes-Seite.
Dies ist meine erste Podcast-Episode, in der zwei Pflegeväter miteinander ins Gespräch kommen. Rolf baut mit seiner Frau Britta einen Ponyhof, mit speziellen Angeboten für Kinder mit FASD, auf. Mit dem Vater können die Pflegekinder auch mal eine Wand einreißen und ihre Energie rauslassen. Aber wichtiger noch ist es für Rolf, dass beide Elternteile meistens präsent und ansprechbar auf dem Hof sind.
… weiter unter: https://chaosimkopf.info/cxy/
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Im Interview spreche ich mit Britta Winkelnkemper, die sich mit ihrem Mann Rolf einen Traum baut. Der Ponyhof bietet neben Ganzheitlichem Therapeutischem Reiten, Freizeitangeboten und vieles mehr, Entlastungsangebote auch speziell für Pflegefamilien mit FASD.
Mit ihren 3 Pflegekindern haben Britta und Rolf Erfahrungen mit FASD gesammelt.
Wie kann man bei Kinder mit FASD Aufmerksamkeit und Lernen auf dem Ponyrücken fördern?
Es gibt Entlastungsangebote für die ganze Familie.
… weiter unter: https://chaosimkopf.info/c34/
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Bei welchen Anzeichen sollte man an FASD denken? Wo wird eine Diagnostik durchgeführt? Wie läuft das ab?
Dr. Mirjam Landgraf ist eine der führenden Expert:innen für die Diagnostik von FASD.
Sie ist Privat-Dozentin, Dr. med, Diplom-Psychologin, Kinder- und Jugendärztin, Neuropädiaterin und führt eine Arbeitsgruppe, die die Diagnostik von FASD auf solide wissenschaftliche Beine stellt, die S3 Diagnose.
In dieser Episode skizzieren wir einen Weg von dem Verdacht bis zur FASD Diagnose.
… weiter unter: https://chaosimkopf.info/c33/
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Introvertierte sind menschenscheue Nerds, wie der Computer-Tüftler in der Garage. Extrovertierte stehen gerne im Mittelpunkt und können ohne Vorbereitung eine packende Rede vor 100 Leuten halten.
Diese Typen mag es geben, aber es sind auch extreme Klischees.
Die Persönlichkeitsmerkmale Introversion und Extraversion hat wahrscheinlich erstmalig Carl Gustav Jung in seiner Typologie aufgeführt.
Ja, es heisst "Extraversion", man kann aber auch extrovertiert sagen. Das mache ich lieber, dann spreche ich manchmal kurz von Intros und Extros.
Eine deutlicher Unterschied zwischen Intros und Extros ist, dass Introvertierte ihren Blick eher nach innen richten, Extrovertierte eher nach außen.
Menschen mit FASD, die sich oft sprachlich gut ausdrücken können, werden eher überschätzt. Die Einschränkungen kann man ihnen nicht ansehen. Es ist eine "unsichtbare" Beeinträchtigung. Daher kann es sein, dass Introvertierte mit FASD manchmal übersehen werden. Dann bekommen sie nicht die nötige Aufmerksamkeit und Hilfen.
… weiter unter: https://chaosimkopf.info/c32/
Wir sind jetzt bei der 6. und letzten Folge der Einführung zu FASD angekommen. Und wieder ist es so ein großes Thema, das ich nur anticken kann. Es ist eben nur eine kurze Einführung.
Übergänge sind für Menschen mit FASD schwierig.
Menschen mit FASD haben, wenn sie in einer Pflegefamilie oder einer Wohngruppe landen, meistens schon dramatische Übergänge erlebt.
Auf der Schwelle zum Erwachsenenalter kommen noch die Pubertät und oft der Wechsel in andere Hilfesysteme erschwerend hinzu.
Eine Pflegemutter beschreibt das so:
"Unsere ehemalige Pflegetochter kam mit 15 Jahren in die stationäre Jugendhilfe, weil es in unserem häuslichen Umfeld nicht mehr machbar war.
Ein betreutes Jugendwohnen kam nicht zustande, weil sie „nicht motiviert“ war und wurde deshalb kurz nach dem 18. Geburtstag vom hiesigen Jugendamt ins Nichts entlassen.
Unsere Pflegetochter hatte nach dem 18. Geburtstag eine kleine Frist, weil das Schuljahr noch nicht zu Ende war - aber die nicht wahrgenommenen Praktikumsstellen brachten ihr das Aus. Insgesamt eine völlige überfordernde Situation."
Weitere Themen:
… weiter unter: https://chaosimkopf.info/c31/
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Bei meinen Vorbereitungen habe ich gemerkt, dass hier fast jedes Thema der bisherigen Folgen reinpassen könnte. Ich muss mich also beschränken.
Ich erzähle vom Sams und Herrn Taschenbier.
Die Kommunikation sollte einfach, klar, eindeutig und konkret sein.
Das hängt mit der Störung der exekutiven Funktionen im Gehirn zusammen.
Die exekutiven Funktionen sind wichtig für die Orientierung in komplexen Situationen.
Weitere Prinzipien, die sich daraus ableiten lassen, sind Wiederholung und auf Stärken setzen. Bei den eigenen Stärken ist die intrinsische Motivation größer. Motivation von außen, etwa eine mahnende Aufforderung, wird eher Abwehr und emotionale Reaktionen hervorbringen. Dann fällt erst mal die Klappe.
… weiter unter: https://chaosimkopf.info/c30/
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Das gilt auch für die Begleiter.
Andreas Trümper hatte ich schon einmal in der Episode C23 zu Gast.
Wie die Übergänge in diese neuen herausfordernden Lebensbereiche zu gestalten sind, wollten wir noch in einer weiteren Folge vertiefen.
Da sind wir.
Mein Gast arbeitet für den Landschafts-Verband-Rheinland. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist, Menschen mit Behinderung, die sonst durch das soziale Netz fallen, in Maßnahmen z.B. Wohngruppen unterzubringen.
Es gibt zahlreiche Maßnahmen und Einrichtungen, deren Kernaufgabe es ist, Übergänge in Ausbildung und Beruf zu ermöglichen.
Wie werden dort die Übergänge tatsächlich gestaltet?
… weiter unter: https://chaosimkopf.info/c29/
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