Demokratien verlieren das Vertrauen der Öffentlichkeit selten auf einen Schlag.
Es geschieht schrittweise: Eine unbequeme Statistik wird angezweifelt, fachliche Expertise wird politisiert, eine Behörde, der einst wegen ihrer Unabhängigkeit vertraut wurde, klingt zunehmend wie die Regierung, der sie dient.
Schließlich stellen sich die Bürger eine Frage, die einst unnötig schien:
Kann ich dem vertrauen?
In diesem Abschlussbeitrag zur dritten Staffel blicke ich über die unmittelbaren Kontroversen der Trump-Präsidentschaft hinaus auf etwas potenziell Dauerhaftes – den Vertrauensverlust in die Institutionen der demokratischen Regierung.
Von Watergate und Jimmy Carter bis hin zum heutigen Kampf um eine professionelle Regierungsführung und die Wiederherstellung der Demokratie fragt der Essay, was geschieht, nachdem die Präsidentschaft den Besitzer gewechselt hat.
Gesetze können neu geschrieben werden. Exekutivverordnungen können aufgehoben werden. Amtsträger können zurückkehren.
Aber Vertrauen lässt sich nicht einfach per Anordnung wiederherstellen.
Und der vielleicht wichtigste Maßstab dafür, ob es zurückgekehrt ist, wird nicht aus einer Umfrage hervorgehen.
Es könnte vielmehr daran liegen, ob die Amerikaner ausreichend an die Demokratie glauben, um sich daran zu beteiligen.
— Dunneagin
☕ Leserausgaben und Sammelbände – darunter die Bände 1, 2 und 3 sowie „The Liar’s Guide to Autocracy“ – sind im „Fourthwall“-Bücherregal erhältlich.
Korrespondenz von Lesern und Hörern ist jederzeit unter [email protected] willkommen. Fragen, Anmerkungen oder eine Notiz dazu, wie Sie zum ersten Mal auf diese Chronik gestoßen sind, sind besonders willkommen.
— F.P. Dunneagin | Civics Unhinged
Get full access to ~ Civics Unhinged: Dispatches From Trumpistan ~ at dunneagin.substack.com/subscribe