combine on ear – Der Podcast für zukunftsfähige Gebäude-, Büro- und Arbeitswelten.

combine on ear – Der Podcast für zukunftsfähige Gebäude-, Büro- und Arbeitswelten.

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combine on ear – Der Podcast für zukunftsfähige Gebäude-, Büro- und Arbeitswelten. episodes

  • Quickborner Team im Spiegel der Zeit. Ein Gespräch mit Zeitzeugen.
    Das renommierte Quickborner Team (QT) hat international und beim Nachfolgeunternehmen combine tiefe Spuren hinterlassen. Was war das Besondere, was machte es aus? Die QT-Urgesteine Wieland Witt & Matthias Pietzcker von combine reisen in die Vergangenheit.
    Die Geburtsstunde von combine liegt im Jahr 2015. Seit 1956 prägen combine mit seinen Vorgängergesellschaften macon und ganz besonders das Quickborner Team (QT) die Gebäudeorganisation und Entwicklung neuer Arbeitswelten.
    QT gelingt es in den 60ier Jahren mit der legendären Bürolandschaft internationale Standard zu setzen. Auch die weltweit etablierte Methode der Metaplantechnik wird von QT in den 60iger Jahren entwickelt. In den 80iger Jahren prägt QT mit dem Reversiblen Büros die internationale Szene. 
Die Weiterentwicklung des neuen Büroorganisationsprinzips Kombibüro gelingt in den 90er Jahren. In diesen Jahren wird QT zum Pionier bei der Planung und Umsetzung von Desk-Sharing-Konzepten. Ein weiterer Meilenstein bei der Entwicklung von Arbeitswelten erfolgt nach der Jahrtausendwende mit dem standortübergreifenden Flexible-Office-Konzept.
    Ein besonderes Unternehmen mit besonderen Menschen. Und starke Wurzeln von combine. Um dem nachzuspüren, dies erlebbar zu machen, haben wir zwei QT-Urgesteine eingeladen:
Wieland Witt und Matthias Pietzcker von combine.
    Wieland Witt, Jahrgang 37, stößt 1965 als suchender „Künstler“ mit 10 Semester Studium Freie und Angewandte Graphik an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und Berlin als Layouter zu QT. Er wird zunächst Designer für Raumgestaltung und wächst in die Funktion des Projektplaners für Organisatorische Bürohausplanung. Projekte führen ihn nach Schweden, Spanien, USA, Canada und Saudi Arabien. Bis 2015 ist er bei QT und heute noch für besondere Aufgaben für combine aktiv.
    Matthias Pietzcker startet 1995 beim Quickborner Team in der Phase der Weiterentwicklung des Kombibüros und der Planung und Umsetzung von Desk-Sharing-Konzepten. Er bestimmt die Entwicklung des Flexible Office Konzeptes wesentlich mit und treibt die Entwicklung der Gebäude-, Flächen- und Raumgestaltung als ganzheitliche Organisationsentwicklung maßgeblich voran. Matthias Pietzcker ist seit 2015 Geschäftsführer von combine.
    Die ‚Verführung‘, in die Vergangenheit zu reisen, hin und wieder an prägenden Schauplätzen anzuhalten und auf besondere Situationen etwas anders zu blicken, leitet und moderiert Dietmar Adam, Change Manager, Systemischer Organisationsberater und Coach bei combine.
    Ergänzende Informationen zu den Wurzeln von combine finden Sie in unserem Magazin unter https://combine-consulting.com/magazin/
    56 min
  • HR als Erfolgskatalysator bei der digitalen Transformation
    Joachim Skura, Strategy Director Human Capital Management Applications bei Oracle, spricht mit Dr. Sandra Breuer von combine über die Erfolgsfaktoren der digitalen Transformation und über die dafür unerlässliche Verzahnung von HR und Technologie.
    Digitale Transformation ist vornehmlich Transformation und nicht Digitalisierung des Bestehenden. Eine 2019 von Oracle und der WHU Otto Beiheim School of Management durchgeführte Studie belegt, dass Technologie für den Unternehmenserfolg zwar zwingend und das Fundament der Digitalisierung ist, ihr Einsatz aber nur dann erfolgreich ist und Produktivität schafft, wenn sieben weitere, zumeist „weiche“ Faktoren den Wirkungsgrad freisetzen.
    Ohne die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, wird die digitale Transformation nicht möglich sein. Nur eine anpassungsfähige, agile Organisation wird in der Lage sein, technologische Möglichkeiten für sich zu nutzen.
    Mit seiner langjährigen Erfahrung als Berater für HR-Themen und im Recruitment gibt Joachim Skura beim Technologiekonzern Oracle der Digitalisierung eine menschliche Perspektive. In dieser Podcast-Episode streift er in einem Gespräch mit Dr. Sandra Breuer, Geschäftsführung von combine, vielseitige Themen rund um den Einsatz von Technologie in der Arbeitswelt und zeichnet zudem ein Bild von der Arbeitswelt der Zukunft.
    Vita Joachim Skura
    Joachim Skura ist Strategy Director Human Capital Management Applications bei Oracle. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Recruiting-Bereich und hat sowohl als Unternehmensberater als auch HR-Verantwortlicher einer führenden deutschen Großbank gearbeitet. In diesen Funktionen hat er Recruiting-Prozesse von Unternehmen optimiert, Manager evaluiert und Teamstrukturen analysiert. Diese reiche Erfahrung fließt nun in seine Tätigkeit in den Bereich HCM Applikationen von Oracle ein. Er ist Botschafter für eine stärkere Integration von HR und Business, von Menschen und ihren Aufgaben und Projekten. Mit #factsvsfiction geht er dem Effekt von HR Maßnahmen für den Menschen und die Organisation auf den Grund. Joachim ist Teil des Oracle EMEA HCM Thought Leadership Teams.
    39 min
  • CoWorking auf dem Land – ein Modell mit Zukunft?
    Tobias Kremkau, Referent für Entwicklung und Beratung bei der Genossenschaft CoWorkLand, spricht mit Dr. Laura Kienbaum von combine über Hintergründe und Entwicklungen, Zielgruppen und Betriebsmodelle von CoWorking Spaces im ländlichen Raum.
    Für wen ist CoWorking auf dem Land interessant und warum? Wie sehen Coworking Modelle auf dem Land aus und inwiefern sind sie ein Modell der Zukunft, auch nach Corona? Diese Fragen stellen sich Dr. Laura Kienbaum, Geschäftsführung combine, und Tobias Kremkau, der bei CoWorkLand EG verantwortlich ist für die Bereiche Beratung und Entwicklung. Neben den pandemiebedingten Veränderungen der Arbeitswelt und daraus resultierenden Fragestellungen nach räumlicher und zeitlicher Flexibilität gibt auch die Beobachtung einer rasanten Verbreitung von ländlichen CoWorking Spaces Anlass für das Gespräch.
    Diese Podcast-Episode spannt einen Bogen von den weichen Faktoren der CoWorking-Idee, wie der Idee des Miteinanders, über praktische Fragen der Initiierung und Gründung, bis hin zu harten Themen wie Betreibermodellen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen. Was braucht es? Was braucht es nicht? Und inwiefern spielen Funktionalität, Emotion und Identität für diese Form zukünftiger Arbeitsorte eine Rolle?
    44 min
  • Kein Büro ist auch keine Lösung. Perspektiven für den Bürostandort Berlin
    Jan Rotberg verantwortet das Bürovermietungsgeschäft in Deutschland beim Immobiliendienstleister Savills. Er spricht mit Dr. Sandra Breuer, Geschäftsführung combine, über die Auswirkungen der Pandemie auf die Nachfrage, insbesondere im Berliner Büromarkt.
    Kein Büro ist auch keine Lösung! Aber wieviel Fläche soll es denn zukünftig noch sein? Was muss das Büro in Zukunft leisten? Welche Lagen werden gefragt sein?
    Nach einem Jahr beginnen die Unternehmen ihre Flächennutzungsstrategie anzupassen. Welche Auswirkungen auf dem Berliner Büromarkt aktuell spürbar sind, darüber sprechen Dr. Sandra Breuer, Geschäftsführung von combine und Jan Rotberg, verantwortlich für das Bürovermietungsgeschäft in Deutschland bei Savills. In einem unterhaltsamen Gespräch streifen sie vielseitige Themen wie Architektur, Coworking auf dem Land und Start-ups in Berlin.
    32 min
  • Digitale Erschöpfung in der schönen neuen Arbeitswelt
    Markus Albers, Geschäftsführer rethink und Autor viel besprochener Bücher über New Work, diskutiert mit Dr. Sandra Breuer, wie die Pandemie unser Arbeiten nachhaltig verändert und wie der ideale Arbeitstag aussieht, der Energie statt Erschöpfung bringt.
    Markus Albers Buch „Die digitale Erschöpfung“ scheint heute aktueller denn je. Durch die Pandemie wurde „Büro-Deutschland“ vor einem Jahr ins Homeoffice geschickt. Ob angestellt oder selbständig, ob Großkonzern oder kleines Unternehmen, ob Führungskraft oder Teammitglied, alle erleben gerade die neue, digitale Arbeitswelt. Während zu Beginn ein Effizienzgewinn durch das Arbeiten von zu Hause festgestellt wurde, wird mittlerweile von völliger Entgrenzung und Video-Konferenz-Marathons berichtet. Die Folge sind Ermüdung durch längere Arbeitszeiten, permanente Multi-Kanal-Kommunikation und fehlende konzentrierte Einzelarbeit.
    Wie schafft man eine gute Balance zwischen Dauer-Kommunikation und konzentrierter Arbeit? Wie kann ein Arbeitstag strukturiert werden, der Energie gibt, anstatt in die Erschöpfung zu führen? Was kann jeder selber tun, was sollte im Team oder auf Unternehmensebene geregelt werden? Wie können (gesetzliche) Regelungen unterstützen?
    Das Thema betrifft uns also alle!
    Vita Markus Albers
    Markus Albers lebt als Autor, Berater und Unternehmer in Berlin. Er ist Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter von Rethink sowie Mitgründer von Neuwork.

Er veröffentlicht den Newsletter „Rethinking“, der sich mit den Schnittstellen von Technologie, Gesellschaft und Kommunikation beschäftigt. Zuvor war er Autor bei Brand Eins, Berlin-Korrespondent von Monocle, Managing Editor der Vanity Fair, Redakteur der Welt am Sonntag und beim SZ-Magazin. Seine Texte wurden auch in Die Zeit, GQ, AD, Spiegel, und Stern veröffentlicht.

Markus’ Bücher „Meconomy“, „Rethinking Luxury“, „Morgen komm ich später rein“ und „Digitale Erschöpfung“ wurden vielfach besprochen und in fünf Sprachen übersetzt. Zu den Buchthemen hält er Vorträge, moderiert Panels und Workshops.

Markus Albers ist Mitglied der International Academy of Digital Arts and Sciences sowie Juror der Lovie Awards, des Best of Content Marketing Awards und von Forework.
    http://markusalbers.com/
    35 min
  • „Identifikation“ durch Architektur und Marke
    Arnd Feuerbaum, einer der Geschäftsführer und Partner der Saint Elmo´s München GmbH, spricht mit Veit Knickenberg von combine über die Bedeutung der Zusammenführung von Architektur und Markenerlebnis.
    Was geschieht in der Architekturwelt, wenn sich der Markt und dessen Bedürfnisse plötzlich und radikal verändert? Was muss passieren, dass Gebäude zu Destinationen werden und Identifikation zulassen? Mit dem Gebäude, den Funktionen und den Mitmenschen.
    Arnd Feuerbaum, einer der Geschäftsführer und Partner der Saint Elmo´s München GmbH und Veit Knickenberg, einer der Geschäftsführer von combine, sprechen über die Zusammenführung von Architektur und Marke und warum es sich lohnt, über neue Konzepte und Methoden nachzudenken.
    Wir befinden uns inmitten einer gigantischen Transformation. Die neu gewonnenen Möglichkeiten durch mobiles Arbeiten geben dem Wunsch nach qualitätvolleren Arbeitsorten und Umgebungen reichlich Raum. Und überhaupt nimmt das Bedürfnis der Menschen zu, dass Räume ein Erlebnis bieten. Ein Umfeld schaffen, in dem man Teil einer Gemeinschaft wird und das auf verschiedenste Bedürfnisse einzahlt. Weg vom Monotonen hin zu inspirierenden und vielseitigen Orten.
    Ein frühzeitig entwickeltes Narrativ, das mit etablierten Methoden der Markenführung entwickelt wird und konsequente Umsetzung erfährt, wird darin münden, dass Marke im Raum erlebbar ist. Das steht oftmals noch im Widerspruch bei der Konzeption, Umsetzung und Vermarktung in der heutigen Immobilienbranche. In der präpandemische Zeit jedoch bedarf eines Umdenkens.
    23 min
  • ‚Arbeitende Orte‘ in der Büroarchitektur
    Kilian Kada, einer der geschäftsführenden Gesellschafter von kadawittfeldarchitektur, spricht mit Dr. Laura Kienbaum von combine über das Spannungsfeld von Flexibilität und Identität in der Entwicklung und Gestaltung von Büroarchitekturen.
    Welche Orte braucht die Büroarbeit in Zukunft? Und wie kann die Architekturdisziplin neben effizienten Gebäudestrukturen oder der reinen Organisation von funktionalen Flächen einen Mehrwert für Unternehmen und Ihre Mitarbeiter generieren?
     
    Darüber sprechen Kilian Kada, einer der geschäftsführenden Gesellschafter von kadawittfeldarchitektur, und Dr. Laura Kienbaum von combine in der aktuellen Podcast-Episode.
    Bereits in ihrer 2012 erschienen Publikation ‚Arbeitende Orte‘ hatte kadawittfeldarchitektur über diese Fragen nachgedacht – sie erscheinen uns heute aktueller denn je. Denn neben übergeordneten corona-bedingt stattfindenden Veränderungen in der Arbeitswelt scheint aufgrund der aktuellen individuellen Erfahrungen mit Lockdown und Homeoffice das Bewusstsein für Raum und die Wahrnehmung des eigenen Umfeldes zu wachsen. Qualitätsvolle Orte und damit verbundene persönliche Mehrwerte werden relevanter.
    Kadawittfeldarchitektur, 1999 in Aachen gegründet, realisierte in den vergangenen Jahren vielzählige großvolumige Bauten, neben Kultur- und Bildungsbauten auch wunderbaren Gewerbebauten – Gewerbebauten, in deren Entstehungsprozess sich die Wege von combine und KWA mehrfach gekreuzt haben und um die es in der aktuellen Podcast-Episode in erster Linie gehen wird.
    Seit über 20 Jahren streben die Architekten nach einer sinnhaften Verbindung von Architektur, Innenarchitektur und Design mit städtebaulicher Planung und urbanen Projekten und suchen dabei nach innovativen Lösungen um programmatische und gestalterische Qualität in einem häufig rein rational betrachteten Immobilienmarkt zu etablieren.
    59 min
  • Das Regelbruch-Momentum. Verändert der Faktor Raum die Regel vom Regelbruch?
    Prof. Dr. Stefan Kühl, Soziologe und Berater bei Metaplan, und Matthias Pietzcker von combine diskutieren: Welche Rolle spielt Raum beim nützlichen Regelbruch in Organisationen? Wieso sollte ein gutes Bürokonzept „brauchbare Illegalität“ unterstützen?
    Prof. Dr. Stefan Kühl, Soziologe und Berater bei Metaplan, und combine Geschäftsführer Matthias Pietzcker nehmen die Funktionalität des Illegalen aus organisationssoziologischer, räumlicher und bürokonzeptioneller Perspektive in den Blick: Wieso ist der Regelbruch in Organisationen funktional und normal? Welche Rolle spielt dabei der Faktor Raum? Wieso könnte eine blinde Digitalisierung und Virtualisierung des Raumes zu einer dysfunktionalen Illegalität führen? Und: Wieso sollte ein gutes Bürokonzept auch brauchbare Illegalität unterstützen?
    Das explorierende Gespräch moderiert Dietmar Adam, Change Manager, Systemischer Organisationsberater und Coach bei combine.
    Die Regel vom Regelbruch ist, dass in Unternehmen Regeln gebrochen werden müssen, damit diese Unternehmen überleben können. Zu widersprüchlich sind die Anforderungen aus den unterschiedlichsten Umwelten. Dies zeigt sich ganz besonders im Kontext der Pandemie, in der beispielsweise zeitweise Regeln der Daten- und Informationssicherheit, des mobilen Arbeitens und der Arbeitsstätten-Richtlinien außer Kraft gesetzt schienen. Arbeit und Zusammenarbeit wurden zu einer Art Realexperiment, das im virtuellen Raum durchgeführt wurde. Mit der Virtualisierung des Raumes könnte sich jedoch das Risiko vergrößern, dass sich eine bisher brauchbare Illegalität - der „normale, nützliche Regelbruch“ - entgrenzt und dysfunktional wird. Ein zukunftsfähiges Bürokonzept sollte daher auch dafür sorgen, dass der illegale Regelbruch für die Organisation brauchbar, funktional bleibt. Kann der Regelbruch räumlich, bürokonzeptionell geplant werden?
    Prof. Dr. Stefan Kühl ist Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld. Er arbeitet als Organisationsberater der Firma Metaplan in komplexen Projekten für Ministerien, Verwaltungen, Unternehmen und Hochschulen. Von ihm erschien gerade bei Campus: „Brauchbare Illegalität. Vom Nutzen des Regelbruchs in Organisationen“. Er ist u.a. Autor von „Organisationen. Eine sehr kurze Einführung“, „Organisationskulturen beeinflussen“, „Das Regenmacher-Phänomen. Widersprüche im Konzept der lernenden Organisation“, „Sisyphos im Management. Die vergebliche Suche nach der optimalen Organisationsstruktur“ und „Ganz normale Organisationen. Zur Soziologie des Holocaust“.
    49 min
  • Arbeitsräume mit Schönheit fluten oder: Wie geht New Work richtig?
    Prof. Jan Teunen, Cultural Capital Producer, und Matthias Pietzcker von combine auf Reflexionsreise: Werden „mit Schönheit geflutete Büros“ zu „Gewächshäusern der Kreativität“? Raumgestaltung als Master-Tool für die Gestaltung von sozialen Systemen.
    Prof. Jan Teunen, Cultural Capital Producer und Geschäftsführer der Teunen Konzepte GmbH, und combine Geschäftsführer Matthias Pietzcker im Gespräch: Wieso sollten Büros – physische und virtuelle - mit Schönheit geflutet und zu Gewächshäusern der Kreativität werden? Wieso gelingt genau das, wenn es zum wohlgestimmten Dreiklang von Bricks, Bytes und Behavior kommt? Und: Wieso wird die Gestaltung von Raum zu einem Master-Tool der Gestaltung von Sozialen Systemen?
    Durch die inspirierende Reflexionsreise navigiert Dietmar Adam, Change Manager, Systemischer Organisationsberater und Coach bei combine.
    Unter pandemischen Rahmenbedingungen wird mehr denn je deutlich, welche kostbare Funktion das physische Büro hat: den Menschen zu schützen und ihm gleichzeitig Geborgenheit, Freiheit, Sinn und Schönheit zu geben – wenn er motiviert und produktiv sein soll. Mehr denn je wird klar, dass die Krise des Büros auch eine Krise des menschlichen Faktors im Büro ist.
    Unter anderem haben reines Flächeneffizienzdenken und vielleicht auch instrumentell-ökonomische Verkürzungen von New Work zu Bürowelten geführt, die ein ideales Büro geradezu irritierend erscheinen lassen. Der Arbeitsraum der Zukunft, der physische und zukünftig auch der virtuelle, soll zu einem inspirierenden Umfeld werden und Raum für Erfolg schaffen. Vor diesem HIntergrund treffen und integrieren sich die analytischen und improvisierten ‚Reflexionsdrifts‘ von Prof. Jan Teunen und Matthias Pietzcker aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Das Momentum ist jetzt oder: es gibt noch viel zu tun.
    Prof. Jan Teunen ist Cultural Capital Producer. Als Geschäftsführer der Teunen Konzepte GmbH unterstützt er seine Kunden darin, ihr kulturelles Kapital und ihre Wirtschaftskraft zu mehren. Er begleitet sie bei der Entfaltung nachhaltiger Unternehmenskulturen und trägt dazu bei, dass sie mit sich und der Welt im Einklang sind. Er entwickelt individuelle und kreative Konzepte für eine wirkungsvolle Kommunikation und begleitet ihre Realisierung. Er ist Kuratoriumsmitglied der Stiftung Beethoven-Haus in Bonn und der Burg Giebichenstein / Kunsthochschule Halle und hat dort eine Professur für Designmarketing inne. Er ist Fellow und Mentor der Akademie für Potenzialentfaltung und Creative Member des Club of Budapest sowie Ehrenmitglied des WeQ Institute in Berlin.
    54 min
  • Die neue Generation Büro: Identitätsstifter und Heimat
    Martin Rodeck, Vorsitzender der Geschäftsführung von EDGE berichtet über den state-of the art der Entwicklung intelligenter Gebäude und die neue Rolle des Büros als Identitätsstifter. Sein Gegenüber: Dr. Sandra Breuer, Geschäftsführung von combine.
    Welche Rolle spielen Büros und Bürogebäude in unserem Arbeitsleben und wie hat sich der Blick darauf in den vergangenen Monaten vielleicht verändert? Müssen wir heute anders über Büros nachdenken? Diese Fragen stellen sich Dr. Sandra Breuer und Martin Rodeck, der in der EDGE-Geschäftsführung verantwortlich für das Deutschlandgeschäft ist. Neben den coronabedingt rasant stattfindenden Veränderungen der Arbeitswelt hat das Gespräch einen weiteren aktuellen Anlass: Mit dem EDGE Grand Central Berlin - am Berliner Hauptbahnhof gelegen – hat das Unternehmen im November 2020 sein erstes Bürogebäude in Deutschland in Betrieb genommen. Einer der Hauptmieter ist Scout24, börsennotierter Betreiber von Online-Marktplätzen. combine begleitet und berät das Unternehmen seit Jahren bei der Umsetzung und Gestaltung seiner innovativen Arbeitswelten und ist auch im Grand Central Berlin vor Ort. Für anregenden Gesprächsstoff ist gesorgt!
    Der Projektentwickler EDGE Technologies GmbH ist Technologieführer auf dem Gebiet der Entwicklung intelligenter Gebäude mit nutzerzentriertem Fokus. Seit über 20 Jahren entwickelt EDGE intelligente High-Tech-Standorte mit nachhaltigem Fußabdruck. Sie gehören zu den fortschrittlichsten weltweit und rücken den Mensch und dessen Gesundheit in den Mittelpunkt.
    40 min

About combine on ear – Der Podcast für zukunftsfähige Gebäude-, Büro- und Arbeitswelten.

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„combine on ear“ wurde im Frühsommer 2020 ins Leben gerufen, als sich durch Corona die Büros leerten und die Menschen fast ausschließlich remote arbeiteten. Seitdem wird umgesetzt, was für viele Unternehmen bis dato als unmöglich erachtet wurde, und das Überleben der Organisationen sichert: Digitalisierung, Virtualisierung, Homeoffice, mobiles Arbeiten. Wir fragen daher in unserem Podcast: Sind wir auf dem Weg in ein „neues Normal der Zusammenarbeit“? Was ändert sich gerade in den Unternehmen, vor welchen Herausforderungen stehen sie? Ist jetzt ein besonderes Momentum für ein „anything goes“? Wird Raum – analoger und virtueller Raum – wichtiger als jemals zuvor? Was müsste jetzt gestaltet werden?