combine on ear – Der Podcast für zukunftsfähige Gebäude-, Büro- und Arbeitswelten.

combine on ear – Der Podcast für zukunftsfähige Gebäude-, Büro- und Arbeitswelten.

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combine on ear – Der Podcast für zukunftsfähige Gebäude-, Büro- und Arbeitswelten. episodes

  • Goodbye Virtual Reality, Hello Real Life – warum wir die digitale Welt in die reale Welt übertragen müssen
    Simone Endres im Gespräch mit Philipp Stelzner, Kreativdirektor bei mc-quadrat und Berater für Transformation, Unternehmens- und Employer Branding.

    Philipp Stelzner, Creative Director bei mc-quadrat und Experte für Unternehmenstransformation, spricht mit Simone Endres, Senior Managerin bei combine, darüber, welchen Stellenwert virtuelle Arbeitswelten haben (sollten), und was wir im hybriden Miteinander noch lernen müssen.

    Die Pandemie, Meta & Co. heben die Arbeitswelt momentan auf ein neues Level der Virtualität. Brauchen wir in Zukunft überhaupt noch Räume, wenn sowieso nur noch alles digital und virtuell stattfindet? Und was macht das eigentlich mit unserer Kultur – sind wir als soziale Wesen dafür geeignet, alle Begegnungen in die virtuelle Parallelwelt zu verlagern? Diese Fragen werden mehr und mehr aufgeworfen – und sie werden nicht zuletzt durch die Pandemie und das „Columbus-artige“ Vorstoßen von Meta in bislang unbekannte (virtuelle) Welten befeuert.

    Was aber macht das genau mit Kultur, Kreativität und Individualität? Wir sehen jetzt schon, dass digitale oder hybride Meetings Vorbereitung, Befähigung der Teilnehmer:innen und Regeln brauchen, damit sie funktionieren. Unternehmen investieren Zeit und Geld, um ihre Mitarbeiter:innen „virtual ready“ zu machen, oftmals ohne zu hinterfragen, ob das eigentlich einen Sinn ergibt.

    Diese Episode von combine on ear versucht, Antworten zu finden und Ausblicke zu wagen: Wie virtuell kann, darf und muss die Zukunft sein?

    Vita Philipp Stelzner

    Philipp Stelzner ist geschäftsführender Gesellschafter, Creative Director und Regisseur bei der Markenagentur und Kommunikationsberatung mc-quadrat. Er ist u.a. für die kreative Umsetzung von digitalen und Cross-Channel-Kampagnen für Kund:innen wie die BVG, Deutsche Bank und Deutsche Telekom verantwortlich. Als Spezialist für Employer Branding und Content-Marketing entwickelt er neue innovative Werbeformate. Er leitet und unterstützt das Team mit einem kreativen Blick auf die Mechaniken und Technologien, die Menschen und Marken verbinden. Dabei legt er Wert darauf, Technologietransformation im Zielgruppenkontakt so umzusetzen, dass sie Mehrwert und intuitive Orientierung für Entscheider, Mitarbeiter:innen und Kunden gleichermaßen bietet. Daran anknüpfend hält er Vorträge und gibt Workshops zum erfolgreichen crossmedialen und contentbasierten Marketing. Zudem ist er Gründer, Geschäftsführer und Executive Producer der Produktionsfirma the wy.studio.

    49 min
  • Communication is Key!
    Frank Asmus, Regisseur und Experte für Kommunikation, spricht mit Simone Endres, Senior Managerin bei combine, darüber, wie sich unsere Kommunikation in den letzten Jahren verändert hat und wie zentral Rhetorik für unsere persönliche Weiterentwicklung ist

    Die Art, wie wir miteinander kommunizieren, hat sich schon lange vor der Pandemie verändert. Das persönliche, geplante Gespräch ist dem Bildschirm, den Handys und den Sprachnachrichten-Funktionen von Messenger-Diensten gewichen. Vorständ:innen bemühen sich, Tausende von Mitarbeiter:innen über den Bildschirm zu begeistern und Start-ups versuchen, über die „virtuelle Kachel“ Startkapital einzusammeln. Immer und überall virtuell erreichbar zu sein, hat sich flächendeckend gegenüber den geplanten, persönlichen Gesprächen durchgesetzt. Doch ist das wirklich besser?

    Gute Kommunikation entscheidet darüber, wie erfolgreich Beziehungen laufen, und ob Unternehmen Mitarbeiter:innen halten können; letztlich verändert sie ganze Wirtschaftszweige. Besonders mit Blick auf Führung gewinnt Kommunikation zunehmend an Bedeutung. Die nachhaltige Führung von Menschen steht und fällt mit dem rhetorischen Dreieck aus glaubwürdiger, empathischer und faktenbasierter Kommunikation – bei den alten Griechen besser bekannt als „Logos, Ethos und Pathos“. Allein der Fakt, dass sich dieses Prinzip über Jahrtausende hinweg gehalten hat, spricht Bände.

    Gerade mit Blick auf die Flexibilität, die uns heutige Arbeitsmethoden und -orte bieten, muss die Kommunikation noch mehr mitgedacht werden als früher. Denn nicht zuletzt in den letzten beiden Jahren hat sich gezeigt: Wer gut reden kann, macht von sich reden.

    Vita Frank Asmus

    Frank Asmus ist Regisseur und einer der führenden „Keynote Coaches“ in Europa. Er ist Experte für Leadership- und strategische Kommunikation – insbesondere in Pitch-Situationen und auf der Bühne. Seine Kund:innen sind Konzernvorstände, Geschäftsführerinnen, Unternehmer, Marketing- und Vertriebs-Teams. Er arbeitet für weltweit führende Brands, zahlreiche DAX-Konzerne, viele Hidden Champions und bekannte Start-ups. Er ist Dozent für Professional Speaking, Universitätsdozent an der Technischen Universität Berlin und „TOP 100 Speaker“.

    48 min
  • Arbeit in der virtuellen Welt – Fluch und Segen zugleich?
    Julia Kohlmann, Expertin für Team-, Organisations- und Persönlichkeitsentwicklung, spricht mit Daniel Niemann, Senior Manager bei combine, über die psychologischen Auswirkungen der virtuellen Arbeit. Wie können wir mit dieser neuen Herausforderung umgehen

    Die Corona-Pandemie wirkt wie ein Brennglas, wenn es um die virtuelle Kollaboration geht. Viele Menschen arbeiten, über Branchen und Hierarchieebenen hinweg, nunmehr seit zwei Jahren virtuell mit ihren Kolleg:innen und/oder Kund:innen zusammen.

    Doch wie ist die virtuelle Arbeit psychologisch zu bewerten? Was sind die großen Vorteile dieser Zusammenarbeitsform und welche Dinge kann die Virtualität schlichtweg gar nicht leisten? Und was können wir tun, um diese Herausforderungen zu bewältigen?

    Klar ist, dass auch der virtuelle Raum – wie jeder physische Raum – per se weder gut noch schlecht ist. Es kommt vor allem auf die kulturellen Rahmenbedingungen an – und darauf, wie bewusst Führungskräfte und Mitarbeitende den Raum nutzen. Abseits von technischen Kompetenzen, benötigt die virtuelle Kommunikation mehr denn je ein verändertes Mindset. Ein Team, das eine Präsenz- oder gar Kontrollkultur pflegt, wird es in der virtuellen Zusammenarbeit eher schwer haben. Vielmehr geht es darum, zielorientiert und vertrauensvoll miteinander umzugehen. Führungskräfte müssen den Fokus mehr denn je auf sinnstiftende Führungsarbeit richten, um ihre Teams zu motivieren und damit auch leistungsfähig zu machen.

    Doch was bleibt, wenn die Pandemie zu Ende geht und wir wieder in unsere Büros zurückkehren können? Unternehmen und Organisationen aller Couleur werden in Zukunft bewusster entscheiden müssen, welche Formate virtuell und welche physisch stattfinden – oder gar hybrid. Der Grad der virtuellen Zusammenarbeit wird nicht auf das prä-pandemische Maß zurückgefahren werden – und so stellt sich am Ende die Frage: Wofür werden Büros in Zukunft noch stehen und ist der virtuelle Raum nicht einfach nur ein weiterer Arbeitsort, neben dem Büro?

    Vita Julia Kohlmann

    Julia Kohlmann, Gründerin und Geschäftsführerin der InCompany GmbH, ist Expertin für Team-, Organisations- und Persönlichkeitsentwicklung. In ihren Coachings, Workshops und begehrten Online-Kursen verhilft sie Menschen zum Erfolg und zeigt ihnen, wie sie gelungenes Stressmanagement betreiben können. Die erfahrene Business-Trainerin und Motivatorin unterstützt Unternehmen dabei, optimale Voraussetzungen für ihre Arbeit zu schaffen – dabei folgt sie stets ihrem Motto: Hinschauen, was ist – spüren, was fehlt – verändern, was guttut. Julia Kohlmann ist überzeugt: Alles, was wir für Veränderung brauchen, ist Mut und Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung, ein Mindset-Training sowie den gelegentlichen Sprung über den eigenen Schatten.

    54 min
  • 1000 Mitarbeiter:innen, 1000 Arbeitsorte?
    Jana Tepe, Gründerin und Geschäftsführerin von Tandemploy, spricht mit Simone Endres, Senior Managerin bei combine, über die Vor- und Nachteile von virtuellem Arbeiten und darüber, wie flexibel wir sein müssen, wenn wir in Zukunft über „Arbeit“ nachdenken

    Wir wollen wir in Zukunft arbeiten? Diese Frage haben wir uns in den vergangenen beiden Jahren schon oft gestellt. Feststeht: Wir alle sehnen uns nach Flexibilität. Von überall auf der Welt arbeiten – und das im gleichen Job? Check! Dabei virtuelle Tools nutzen, um mit den Kolleg:innen in Verbindung bleiben zu können, und den Anschluss im Unternehmen nicht zu verlieren? Check!

    Doch wie können Unternehmen diesen Anforderungen eigentlich gerecht werden und ist die vielzitierte virtuelle Arbeitswelt tatsächlich die Antwort darauf? Virtuelles Arbeiten erleichtert uns sicher an zahlreichen Stellen die Zusammenarbeit: Digitale Meetings, unabhängig von Ort und Zeit, bringen Projekte in Geschwindigkeiten voran, die wir bislang nicht kannten. Mitarbeiter:innen stecken während ihrer Projektarbeit die Füße in den Sand und kommen erholt aus der „Workation“ zurück und Metaversen ermöglichen uns mehr und mehr ein Arbeitserlebnis, das weit über unsere bisherigen Vorstellungen der virtuellen Zusammenarbeit hinausgeht – einzig durch das Tragen einer speziellen Brille. Heute können wir sicher nur einen Bruchteil dessen erahnen, was in der Arbeitswelt noch auf uns zukommen wird, doch wir sollten auf den Erfahrungen der letzten beiden Jahre aufbauen, und Flexibilität, Virtualität und physische Realität miteinander zu verbinden lernen. Denn bei all der Virtualität, die da noch auf uns wartet, ist die physische Verbindung, die man mit anderen Menschen eingeht, wenn man im selben Raum ist, noch durch kein digitales Tool zu ersetzen.

    Jana Tepe

    Jana Tepe ist Gründerin und Geschäftsführerin von Tandemploy, einem vielfach ausgezeichneten Berliner Tech-Unternehmen, das mit smarter Software und viel Herz die Arbeitswelt verändert. #einfachmachen lautet das Motto: alte Strukturen aufbrechen und neue Wege ausprobieren, gestützt durch die Möglichkeiten, die digitale Technologie bietet. Großkonzerne wie Mittelständler nutzen die Tandemploy-Software, um ihre ganz eigene digitale Transformation voranzutreiben – mit neuen Arbeitsmodellen, Lernformaten und einem Wissenstransfer auf Augenhöhe ganz ohne Abteilungsgrenzen. Das 30-köpfige Tandemploy-Team lebt vor, wie es gehen kann: Jana teilt sich mit ihrer Mitgründerin Anna Kaiser die Geschäftsführung im Tandem. Die 40-Stunden-Woche gibt es schon lange nicht mehr. Stattdessen arbeiten alle im Team maximal flexibel, schreiben nebenher Bücher, bereisen die Welt oder besuchen die Clown-Akademie. Jana teilt ihre Vision von einer lebensfreundlichen Arbeitswelt als Autorin, Speakerin und beratend in Wirtschaft und Politik.
    Kurz vor Aufnahme dieses Podcasts haben die Tandemploy Gründerinnen den erfolgreichen Exit an das globale Softwareunternehmen Phenom bekannt gegeben. Ab sofort an hat das weiterhin in Berlin ansässige Tandemploy Team also 1.600 neue Kolleg:innen (und damit unzählige weitere Standorte) auf der ganzen Welt sowie einen noch größeren Hebel, die Arbeitswelt nachhaltig zum Besseren zu verändern.

    32 min
  • Barrierefreiheit und Inklusion – wie aus Buzzwords Taten werden
    Marie Boden, Managerin Campus & Projects, Beiersdorf AG, und Constantin Grosch, Sozialheld*innen e.V., sprechen mit Martin Krause (combine) über die Relevanz von Barrierefreiheit und Inklusion beim Neubau des Beiersdorf Campus und verraten auch die Hürden

    Die Themen Diversität und Inklusion werden zwar auch im „Mainstream“ immer präsenter, scheinen aber noch häufig nur eindimensional erfasst zu werden. Beispielsweise werden barrierefreie Bürogebäude oft nur aus dem Blickwinkel von Rollstuhlfahrer:innen gesehen – eine sehr einseitige Betrachtung. Zudem werden Gebäude noch immer vorwiegend nach DIN-Normen geplant – dabei ist es meist hilfreicher, Gebäude aus der Perspektive von Personen mit Einschränkungen zu sehen, statt nur auf Richtlinien und Gesetze zu achten. So kann bereits mit kleinen baulichen und/oder organisatorischen Maßnahmen viel erreicht werden. Aber welche sind das? Und wie gelingt es, das eigene Bewusstsein oder das Bewusstsein der Organisation davon zu überzeugen, dass Inklusion nicht nur ein Plus für Menschen mit Einschränkungen bedeutet, sondern einen Mehrwert für alle Mitarbeitenden im Unternehmen bietet? Welche Maßnahmen müssen hier ergriffen werden und wann ist im Planungsprozess der richtige Zeitpunkt, diese umzusetzen?

    Vor diesem Hintergrund geben Marie Boden, Managerin Campus & Projects bei Beiersdorf, und Constantin Grosch von den Sozialheld*innen spannende Einblicke in die Entwicklung des neuen Beiersdorf Campus in Hamburg – aus sehr unterschiedlichen Perspektiven. Moderiert wird das inspirierende Gespräch von Martin Krause, Senior Manager bei combine.

    combine begleitet das Projekt bei Beiersdorf bereits seit 2015 und zeichnet u.a. für die Durchführung des Architektenwettbewerbs verantwortlich. Bis zum finalen Umzug in die neue Unternehmenszentrale ist combine weiterhin für die Nutzer- und Betreiberkoordination sowie das interne Projektmanagement verantwortlich. Darüber hinaus wurde seitens combine das Beiersdorf „Dynamic Working“ Konzept mitentwickelt.

    Vita Constantin Grosch

    Constantin Grosch, selbst Rollstuhlfahrer und Behindertenrechtsaktivist, ist Leiter des Projekts „Barrieren brechen“ bei den Sozialheld*innen. Der gebürtige Hanauer, der in Hameln wohnt, ist aktuell Student der Student der Soziologie an der Universität Bielefeld. Der 29-Jährige engagiert sich zudem in zahlreichen Organisationen: So ist er u.a. Abgeordneter im Kreistag Hameln-Pyrmont, Gründer und Vorsitzender von Ability Watch e.V., Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. und stellvertretender Vorsitzender des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V.

    42 min
  • Marke – der Klebstoff für Raum, Kommunikation und Kultur in Unternehmen?
    Florian Scholbeck und Dirk Schülgen (ALDI Nord) sprechen mit Veit Knickenberg (combine) über die Bedeutung von Marke für Unternehmen. Kann sie ein Klebstoff für Kultur, Kommunikation und Raum sein? Wie wird Marke in der digitalen Kommunikation erlebbar?

    Florian Scholbeck, Managing Director Communications, ALDI Nord

    Florian Scholbeck ist Absolvent und Dozent der renommierten Deutschen Journalistenschule in München und war 15 Jahre als Reporter, Moderator und Redakteur für den Bayerischen Rundfunk tätig. Seit sechs Jahren verantwortet er als Managing Director Communications die interne und externe Kommunikation bei ALDI Nord.

    **Dirk Schülgen, Managing Director Marketing International, ALDI Nord **

    Dirk Schülgen ist als Managing Director Marketing International seit August 2021 verantwortlich für das internationale Marketing von ALDI Nord. Der gebürtige Kölner sammelte Erfahrungen in internationalen Positionen, unter anderem bei Nike und Electronic Arts. Schülgen führte das Kölner Start-up Fond Of, das für nachhaltige Marken wie Ergobag (Schulrucksäcke) bekannt ist, zuletzt dreieinhalb Jahre als Geschäftsführer.

    43 min
  • Engagierte Mitarbeiter:innen durch stärkenorientierte Führung
    Pa Sinyan, Managing Partner bei Gallup, spricht mit Dr. Sandra Breuer, Geschäftsführerin bei combine, über die Erkenntnisse des neuesten Gallup Engagement Index: Wie hat sich Führung durch Homeoffice und Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise verändert

    Vita Pa Sinyan

    Pa Sinyan ist Managing Partner bei Gallup EMEA und berät globale Unternehmen aller Branchen dabei, Verhaltensänderungen in ihren Organisationen voranzutreiben. Dabei helfen ihm sein internationaler Background und seine Erfahrung aus unterschiedlichen Welten: Geboren und aufgewachsen in Gambia, mit 15 Jahren nach Deutschland gekommen, Abitur in Bonn, Studium in Holland und Entwicklungszusammenarbeit in Tunesien. In seiner Arbeit nutzt er die neuesten Erkenntnisse der Verhaltensökonomie und Entscheidungsfindung, um Führungskräfte zu unterstützen und ihnen bei strukturellen und verhaltensbezogenen Interventionen zur Seite zu stehen.

    48 min
  • Chief Space Officers gesucht!
    Dr. Judith Muster, Soziologin und Partnerin bei Metaplan, spricht mit Dr. Sandra Breuer, Geschäftsführerin von combine, darüber, wie wichtig die Integration der organisatorischen und der räumlichen Perspektive in der Entwicklung von Arbeitswelten ist.

    Judith Muster

    Dr. Judith Muster ist Organisationssoziologin an der Universität Potsdam und Partnerin bei der Organisationsberatung Metaplan. Sie berät zu Reorganisationen, Strategieentwicklung und Projektführung. Ihre Kunden sind Logistikunternehmen, Autobauer, aber auch Verwaltungen und Ministerien. In ihrer akademischen Rolle forscht, lehrt und publiziert sie zu postbürokratischen Organisationsmodellen wie Holacracy, zu datengestütztem Entscheiden, zu Führung und Innovation.

    Andreas Hermwille

    Andreas Hermwille ist Soziologe, Journalist und Metaplaner. In seiner Arbeit geht es hauptsächlich darum, komplexe soziologische Theorien zu erklären und ihre Anwendungsmöglichkeiten im Alltag darzustellen. Gemeinsam mit Prof. Stefan Kühl (Universität Bielefeld) betreibt er den Podcast „Der ganz formale Wahnsinn“, in dem die soziologische Sichtweise auf Unternehmen, Verwaltungen und andere Organisationen erklärt wird.

    34 min
  • work@scout24 im Check: Die Leuchtturm-Projekte ‚New Office Munich und Berlin‘
    Edith Albert-Denifl, Head of Central Administration & FM bei Scout24, und Oliver Dittmar, Geschäftsführung combine, sprechen über zwei bürokonzeptionelle Leuchtturmprojekte von Scout24, die sie zentral begleitet haben – Activity Based Working at its best.
    Das Gespräch moderiert Dietmar Adam, Change Manager, Organisationsberater und Coach bei combine. Für das Headquarter von AutoScout24 (bis 2020 gehörte AutoScout24 zur Scout24 Gruppe) wurde mit dem „New Office Munich“ im Münchner Stadtteil Haidhausen ein modernes, zukunftsfähiges Bürokonzept nach dem Prinzip des Activity Based Working realisiert. combine begleitete dieses Projekt umfassend in den Jahren 2016 bis 2018.
    In Berlin entstand für das Headquarter von ImmobilienSocut24 (heute ImmoScout24) das „New Office Berlin“ im spektakulären Smart Building EDGE Grand Central Berlin in der Europacity, direkt neben dem Hauptbahnhof – ein weiteres bürokonzeptionelles Leuchtturmprojekt nach dem Prinzip des Activity Based Working, das combine von 2018 bis 2020 umfassend begleitete.
    In beiden Fällen gesucht und gefunden: ein neuer Standort, ein tätigkeitsbasiertes zukunftsfähiges Bürokonzept, das agiles Arbeiten und das Employer Branding unterstützt, nahtlose Kommunikation und eine „Digital Readiness“ – sowie Change Management als wesentlicher Erfolgsfaktor.
    Die Ausgangslagen waren ähnlich, die Aufgabenstellungen auch. Die Projektverläufe und die jeweiligen Umsetzungen der Aufträge hätten jedoch nicht unterschiedlicher sein können. Vor allem kulturelle Faktoren führten hier zu einem unterschiedlichen Change Management mit unterschiedlichen Projektverläufen.
    Edit Albert-Denifl ist Head of Central Administration & Facility Management bei Scout24. Seit Anfang 2013 ist sie verantwortlich für alle Belange des Facility Managements, des Reise- und Flotten-Managements und der Konzernversicherungen der Unternehmensgruppe Scout24. Insbesondere in der Gestaltung zukunftweisender Büroumgebungen zeichnet sie sich durch eine besondere Expertise aus. Ihre Vision kreativer und innovativer Arbeitswelten konnte sie zuletzt in der Planung der Büros von Scout24 und AutoScout24 in München, FinanceScout24 und Finanzcheck in Hamburg sowie im preisgekrönten Neubau des neuen Unternehmenshauptsitzes von ImmoScout24 am Berliner Hauptbahnhof umsetzen.
    54 min
  • Raum und Kultur – unzertrennlich bei der Enervie AG!?
    Vera Reuter und Volker Neumann, ENERVIE AG, sprechen mit Daniel Niemann (combine) über den kulturellen Wandel, der in ihrem Unternehmen stattgefunden hat – sieben Jahre nach Bezug der neuen Konzernzentrale und Einführung des modernen Arbeitsweltenkonzepts
    Das Energieversorgungsunternehmen Enervie AG hat im Mai 2014 seine neue Konzernzentrale in Hagen bezogen. Nun, 7 Jahre nach Bezug des Gebäudes, werfen Frau Vera Reuter, Bereichsleiterin Personal/ Recht/ Facilities und Herr Volker Neumann, Vorstandsmitglied, zuständig für Personal, Netze und das kommunale Netzwerkmanagement, gemeinsam mit Daniel Niemann, Senior Consultant bei combine, einen Blick zurück auf die Erfahrungen mit dem modernen Arbeitsweltenkonzept – geprägt von offenen, transparenten Bürostrukturen, tätigkeitsorientierten Arbeitsorten und Non-Territorialität. Dieses hat maßgeblich zum kulturellen Wandel des Unternehmens beigetragen, wie beide Gesprächspartner feststellen.
    „Ohne die Veränderung des Raumes hätten wir den kulturellen Wandel nicht geschafft“ konstatiert Vera Reuter. Dabei hat nicht nur das neue Bürokonzept an sich, sondern auch der Change Management-Prozess im Vorfeld des Umzuges – welcher vom Vorgängerunternehmen der combine Consulting, dem Quickborner Team, begleitet wurde – bereits maßgeblich zu diesem Wandel beigetragen.
    Die konsequente Umsetzung eines flexiblen und anpassungsfähigen Raumkonzepts trägt nun, nach 1,5 Jahren Pandemie, erneut Früchte. Denn die Erfahrungen mit mobilem Arbeiten, welche die Mitarbeitenden und Führungskräfte der Enervie während der Pandemie gesammelt haben, so ist sich Volker Neumann sicher, werden in wenig Monaten erneut zu einer Veränderung des Büros und der Zusammenarbeitskultur führen. Ob auch dieser Veränderungsprozess wieder durch ein Change Management begleitet werden wird und ob sich Enervie in Bezug Raum und Kultur wieder ein Stück weit neu erfinden wird, hören Sie in unserem Podcast.
    Zu Enervie:
    - Mittelständisches Energieversorgungsunternehmen aus Hagen
    - Netzgebiet: Hagen und Südwestfalen
    - 2014 in die neue Konzernzentrale auf der so genannten Haßleyer Insel an der A45 eingezogen
    - Zentrale mit technischen Werkstätten, Lager und Bürogebäude
    - Bürokonzept: Open Space und non-territorial (Desksharing)
    - Combine, damals noch QT, hat das Change Management begleitet
    44 min

About combine on ear – Der Podcast für zukunftsfähige Gebäude-, Büro- und Arbeitswelten.

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„combine on ear“ wurde im Frühsommer 2020 ins Leben gerufen, als sich durch Corona die Büros leerten und die Menschen fast ausschließlich remote arbeiteten. Seitdem wird umgesetzt, was für viele Unternehmen bis dato als unmöglich erachtet wurde, und das Überleben der Organisationen sichert: Digitalisierung, Virtualisierung, Homeoffice, mobiles Arbeiten. Wir fragen daher in unserem Podcast: Sind wir auf dem Weg in ein „neues Normal der Zusammenarbeit“? Was ändert sich gerade in den Unternehmen, vor welchen Herausforderungen stehen sie? Ist jetzt ein besonderes Momentum für ein „anything goes“? Wird Raum – analoger und virtueller Raum – wichtiger als jemals zuvor? Was müsste jetzt gestaltet werden?