Ich melde mich aus Tel Aviv und hier fühlt es sich so an, als könnte jederzeit etwas passieren. Israel richtet sich auf mögliche Gegenschläge aus dem Iran ein, von überprüften Iron Dome Systemen bis zu vorbereiteten Szenarien im Fernsehen. In dieser Folge höre ich gemeinsam mit Bamdat Esmaili vom WDR genauer hin, was im Iran gerade passiert und warum die Lage in der ganzen Region kippen kann.
Wir sprechen über das, was nach außen dringt und über das, was im Dunkeln bleibt, weil verlässliche Informationen aus dem Iran schwer zu bekommen sind. Es geht um Proteste und um eine neue Form des Spottes, die im Land gerade kursiert, Moush Ali, die Stoffmaus als Symbol für Ali Khamenei. Und es geht um die brutale Logik eines Systems, das Menschen nicht als Landsleute sieht, sondern als Feinde, mit allen Konsequenzen für Protestierende.
Außerdem geht es um die Stimmung hier in Israel, um Gerüchte, die sich über WhatsApp hochschaukeln, um Warn Apps und um diese merkwürdige Mischung aus Angst vor Raketen und Solidarität mit den Menschen im Iran. Wir ordnen ein, warum der Westen oft zögerlich wirkt, warum Verhandlungen so lange als alternativlos galten und warum selbst harte Stimmen sagen, ein Regimewechsel lasse sich nicht einfach mit einem Schlag herbeiführen.
Wenn ihr die Folge gehört habt, schickt sie an jemanden, der beim Iran nur auf Schlagzeilen schaut, und schreibt mir, welche Frage ich als Nächstes aus Tel Aviv weiterverfolgen soll.
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Redaktion: Antonia Beckermann & Josefin Herrmann
Produktion: Serdar Deniz
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