Corona Update – Der Podcast

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  • Kritik an Lauterbach - Premier Johnson bekommt Probleme mit Scotland Yard: Das Corona Update vom 25. Januar 2022

    Die Bund-Länder-Runde hat kaum Erkenntnisse mit sich gebracht und das passt nicht allen. Boris Johnson wird ein Fall für die Polizei. Die Corona-News mit Thorsten Ortmann.

    Opposition contra Scholz und Lauterbach

    Die Omikron-Welle rollt und die Bundesregierung hat beschlossen was zu tun? Wenig. Olaf Scholz spricht von „Kurs halten“. Das bringt den ein oder anderen auf die Palme. Allen voran die Opposition. „Team Vorsicht“-Chef Markus Söder ist einen Tag nach einer Bund-Länder Schalte gerne auch ein wenig „Team Besserwisser“ und sagte zur Bund-Länder-Runde folgendes: „Das eigentliche Problem ist ja, dass wir damit überhaupt keinen Überblick mehr haben über die wahre Infektionslage“. Wenn man dann noch ergänzen würde, dass die Kontaktverfolgung „weitgehend eingestellt oder auf nur noch wenige Gruppen konzentriert werden“ soll, käme man in einen infektiologischen Blindflug.

    Mehr als 30 Gäste bei Johnsons Party

    Das Party-Gate in Großbritannien nimmt kein Ende. Premierminister und „Party-Animal“ Boris Johnson soll am 19.Juni 2020 auch seinen Geburtstag feucht fröhlich mit 30 Gästen in seinem Amtssitz gefeiert haben, so der TV Sender „itv“. Und das obwohl im gesamten Land ein strenger Lockdown mit Kontaktbeschränkungen herrschte. Den hatte Johnson sogar selbst angeordnet: jeder solle doch bitte die Regeln respektieren, die uns alle schützen, so Johnson. Nun ermittelt wegen der Partys auch noch Scotland Yard. Es wird eng für Boris Johnson. Denn noch in dieser Woche will die hochrangige Beamtin Sue Gray ihren Untersuchungsbericht zu Johnsons Lockdown-Partys vorlegen. Sollte sie ihm grobe Pflichtverletzungen vorwerfen, ist Johnson als Premierminister wohl nicht mehr zu halten. Mehrere Abgeordnete seiner eigenen Partei haben sich bereits von ihm abgewandt und planen ein Misstrauensvotum gegen ihren Parteichef.

    3 min
  • Nach dem Bund-Länder-Treffen: Das Corona Update vom 24. Januar 2022

    Heute Nachmittag fand wieder die Bund-Länder-Schalte statt. Die Ministerpräsidentinnen und Präsidenten haben über die aktuellen Corona-Maßnahmen beraten. Und da gibt es gute Nachrichten für alle, die gerade unter den strengen Corona-Maßnahmen leiden. sie werden zwar nicht abgeschafft, aber auch nicht verschärft.

    Die OMIKRON WELLE:

    Die Beschlüsse des Bund-Länder-Treffens  lassen sich zur Abwechslung relativ kurz zusammenfassen: Bundeskanzler Scholz will Kurs halten. Der Corona-Kurs wird also weder verschärft noch gelockert.

    Lockerungen:

    Die soll es geben, wenn die Daten es hergeben, sprich, sobald die Omikron-Welle abgeebbt ist und eine Überlastung des Gesundheitswesens ausgeschlossen werden kann. Gelockert wird dann schrittweise und auf Sicht. Eine Rückkehr der Fans in die Fußballstadien wird es vorerst nicht geben. Bis zum 9. Februar soll es aber eine einheitliche Regelung für Großveranstaltungen geben.

    Genesenenstatus:

    Da hats wohl einigen Ärger in der Schalte gegeben. Hintergrund: das Robert Koch Institut hatte Knall auf Fall den Genesenen-Status von 6 auf 3 Monate verkürzt. Die Entscheidung hatte nicht nur die Länder auf dem falschen Fuß erwischt sagt Sachsens Ministerpräsident Kretschmer.

    Test-Strategie:

    Die Test-Strategie wird verändert. PCR Tests sollen demnächst priorisiert werden, sprich: PCR-Tests werden beim Personal in Krankenhäusern, Praxen und in Pflegeeinrichtungen eingesetzt. Gleichzeitig will Bundesgesundheitsminister Lauterbach die Testkapazitäten für PCR-Tests erhöhen.

    Impfpflicht:

    Bund und Länder sind sich einig, dass eine Impfpflicht kommen muss. Die Debatte darüber wird in dieser Woche im Bundestag starten. Vorher startet die Bundesregierung aber noch eine neue Impf-Kampagne: denn hier lahmt es weiter, so der Bundeskanzler. Die nächste Bund/Länder-Schalte findet am 16.2 statt.

    3 min
  • Öffnungsperspektiven sollen besprochen werden: Das Corona Update vom 24. Januar 2022

    Das Bund-Länder-Treffen am Montag, 24. Januar, wird wohl auf keine Verschärfungen der Maßnahmen hinauslaufen. Auf den Intensivstationen steigt die Zahl der Patienten seit langer Zeit wieder an. Neue Corona-News für euch von Thorsten Ortmann.

    Bund-Länder-Gipfel berät sich mal wieder

    Trotz Omikron gibt es beim Bund-Länder-Gipfel heute wohl keine neuen Verschärfungen. Das rät auch der Expertenrat der Bundesregierung. Diskutiert wird aber neben der Impfpflicht eine Neuausrichtung der Test-Strategie. Bundeskanzler Olaf Scholz will, dass PCR-Tests nur noch für Risikogruppen und Pflegepersonal eingesetzt werden. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst setzt für alle anderen auf Schnelltests. „Dann, wenn Menschen infektiös sind, also andere anstecken können, helfen sie auch sehr gut. Sie haben teilweise eine Sensitivität von 100%!“ In der Beschlussvorlage ist auch die Rede von Öffnungsperspektiven. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach dazu im „ZDF“: „Wenn die Fallzahlen wieder runtergehen, und damit ist ja zu rechnen, wenn wir über diese Welle weg sind, dann kann es bei den Einschränkungen natürlich nicht bleiben. Dann würde man Schritt für Schritt wieder Öffnungen machen. Die jetzt schon ins Auge zu fassen ist richtig.“

    Anstieg der Zahlen auf Intensivstationen

    Zum ersten Mal macht sich die Omikron-Welle auch auf den Intensivstationen bemerkbar. Die Belegungszahlen steigen nach langer Zeit wieder an. Am Wochenende lagen 2.426 Patienten auf einer Intensivstation, 28 mehr als am Vortag. Experten befürchten angesichts der steigenden Infektionen auch verstärkte Krankenhaus-Einweisungen. Der Klinik-Index, der die Belastung anzeigt, stieg in der vergangenen Woche von 3,14 auf 3,77.

    Verschärfungen in Frankreich

    Frankreich meldete am Wochenende rund 390.000 Neuinfektionen, darum werden ab Montag die Corona-Maßnahmen verschärft. Macron hatte sie mit den Worten angekündigt: er wolle Impfverweigerer bis zum bitteren Ende nerven. Das sollte mit diesen Maßnahmen gelingen. Ab heute haben Ungeimpfte und Nicht-Genesene keinen Zugang mehr zu Restaurants, Bars, Kultureinrichtungen, Sportveranstaltungen und Fernzügen. Grund ist die Einführung des Impfpasses. Der muss künftig für die Teilnahme am öffentlichen Leben vorgelegt werden. Bislang reichte auch der Nachweis über einen negativen Corona-Test.

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    Corona sorgt immer noch Tag für Tag für zahlreiche Meldungen. Wir helfen, den Überblick zu behalten und filtern für Euch die Nachrichten. Viel Spaß mit unserem Snack-Podcast für Zwischendurch!

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    3 min
  • Wie schwer fegt Omikron über Deutschland? Das Corona Update vom 20. Januar 2022

    In Deutschland werden die Zahlen der täglichen Neuinfektionen weiter steigen, während Großbritannien den Peak schon erreicht hat. Thorsten Ortmann hat die neuesten Corona-Infos.

    Lauterbach rechnet mit Omikron-Höhepunkt Mitte Februar

    Die Omikron-Wand wird bei uns wohl höher als in manch anderen Ländern sein. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet Mitte Februar mit mehreren hunderttausend Infizierten pro Tag. Andere Länder wie Frankreich und England hätten zwar auch ähnlich hohe Zahlen gehabt, aber in Deutschland gebe es eine andere Situation: zu viele ältere Ungeimpfte. „Wir haben eben das Manko, die Gefährdung durch die große Zahl derjenigen, die unwillig sind, die Impfung zu akzeptieren, aber voll im Risiko stehen. Das wird die nächsten Wochen schwer machen.“

    Großbritannien dank Johnson-Druck aus Corona-Maßnahmen befreit

    Großbritannien scheint dagegen schon übern Berg zu sein. Boris Johnson hat sozusagen das Ende der Pandemie verkündet. Alle Maßnahmen werden zügig abgeschafft. Auch die Homeoffice- und Maskenpflicht. In den Schulen ab sofort – für alle in der kommenden Woche. Johnson vertraut den Briten, dass sie schon wüssten, wo man eine Maske tragen sollte. In Großbritannien gehen die Neuinfektionen stark zurück. „Die Regierung wird keine Maskenpflicht mehr irgendwo vorschreiben, wir vertrauen dem Urteilsvermögen der Bevölkerung“, erklärt Johnson. Allerdings steht der Premier wegen der Partygate-Affäre unter großem Druck, so dass der erneute Freedom-Day wohl auch dieser Tatsache geschuldet sein dürfte.

    Nocebo-Effekt für Impfreaktionen verantwortlich?

    Den Placebo-Effekt kennen sicher viele – aber den Nocebo-Effekt? der soll für einen großen Teil der empfundenen Impfreaktionen verantwortlich sein, so eine neue Studie. Bedeutet: beim Nocebo-Effekt reicht allein die Erwartung negativer Folgen dafür, dass diese tatsächlich zu spüren sind. Der Effekt ist etwa von den auf Beipackzetteln von Tabletten aufgeführten Nebenwirkungen bekannt. Allein die Erwartung einer Schädigung kann tatsächlich Schmerzen oder Beschwerden auslösen.

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    2 min
  • Das Interview mit NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer: Das Corona Update vom 20. Januar 2022 - SONDERAUSGABE

    NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer ist im Interview bei uns auf die vielen Fragen von euch eingegangen. Klar war: Es gibt viel zu besprechen. Das gesamte Gespräch könnt ihr euch hier anhören.

    Yvonne Gebauer über verschiedene Kritikpunkte an ihrer Haltung zum Thema Schule und Corona

    Omikron ist auf dem Vormarsch, vor allem in den Altersklassen 5 bis 19 Jahren. Die Schulen sind auf und sollen auch aufbleiben – genauso wie die Kitas. Hier trifft Verständnis auf Unverständnis. Und NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer muss sich abermals für ihre Entscheidungen in der Corona-Pandemie rechtfertigen. Zum Gespräch mit ihr haben wir euch wieder gebeten, eure Fragen zu den Themen Schulen und Corona zu stellen. Wir haben Ministerin Gebauer mit diesen Fragen konfrontiert. Das Interview mit der Nordrhein-Westfalens Bildungsministerin gibt es hier in voller Länge zu hören.

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    Das Corona-Update

    42 min
  • Allgemeine Impfpflicht: Das Corona Update vom 19. Januar 2022

    Bundesgesundheitsminister Lauterbach will eine allgemeine Impfpflicht im April oder Mai einführen. Sonst wären Ungeimpfte auf Grund der Zeitabstände bei den Impfungen bis zum Herbst nicht rechtzeitig durchgeimpft, so Lauterbach bei RTL: „Die Impfpflicht – und ich bin ja ein klarer Befürworter der Impfpflicht – ist dafür gedacht, dass wir im Herbst, wenn es wieder losgehen wird, in einer Situation sind, dass wir überlegen müssen, müssen wir die Schulen schließen, müssen wir Lockdowns machen, unter welchen Bedingungen kann die Gastronomie geöffnet werden.“ Während dessen hat es in Deutschland erstmals über 100tausend Neuinfektionen gegeben. Lauterbach rechnet damit, dass der Höhepunkt der Omikron-Welle erst Mitte Februar erreicht wird. Beispiele aus anderen Ländern zeigen, dass es danach oft steil bergab geht mit den Neuinfektionen.

    Immer mehr falsche Impfpässe

    Das illegale Geschäft mit gefälschten Impfpässen blüht. Die Polizei ermittelt derzeit in über 12.000 Fällen – in NRW sind es über 3500. Sogar impfskeptische Ärzte hatten Fälschungen oder Fake-Impfungen ausgegeben. Spitzenreiter ist Bayern gefolgt von NRW. Das Dunkelfeld ist groß – denn die Pässe werden meist auf anonymen Seiten im Netz gehandelt – Preis zwischen 50 und 350 Euro für das Komplettprogramm. Auf Telegram zum Beispiel finden sich Anzeigen wie diese:

    Wir liefern ihnen je nach Wunsch einen kompletten „International Impfpass“ für Covid-19 – Top Qualität, die man nicht vom Original unterscheiden kann. NEU!!! MIT QR CODE

    Apotheker nutzen mittlerweile eine Software, um gefälschte Impfpässe entdecken zu können. Notfalls wird auch recherchiert, sagt Thomas Preis vom Apothekerverband Nordrhein: „Man kennt auch die Ärzte oder die Impfzentren, wo die Stempel in den Impfpässen sind. Und im Zweifel ruft die Apotheke auch mal bei dem Arzt oder dem Impfzentrum an und fragt: ist derjenige wirklich da geimpft worden.“ Dabei sind die Strafen für Impfpass-Fälschungen verschärft worden. Es droht die fristlose Kündigung und auch ein Strafverfahren, sagt Anwalt Christian Solmecke. Auch Impfpassfälschern drohen schärfere Strafen. Darauf stehen bis zu 2 Jahre Gefängnis. Führt ein gefälschter Impfpass zu tödlichen Infektionen, droht sogar ein Strafverfahren wegen Totschlags.  So geschehen in Hildesheim. Dort gab es nach einem Corona-Ausbruch drei Todesfälle in einem Pflegeheim, weil eine Mitarbeiterin der Einrichtung mit einem gefälschten Pass im Heim gearbeitet hatte.

    3 min
  • Proteste gegen Maßnahmen: Das Corona Update vom 18. Januar 2022

    Gleich zweimal haben sich Impfpassfälscher ziemlich dumm angestellt. In Hamm und Schwerte wollten sie in einer Apotheke ihren Impfausweis digitalisieren lassen. Als der Schwindel aufflog, flüchteten sie. Allerdings vergaßen sie in beiden Fällen den Personalausweis einzustecken. Die Polizei bedankt sich für die unerwartete Unterstützung.

    Neue (alte) Regeln und verkürzter Genesenen-Status

    Die Regelung zur telefonischen Krankschreibung soll verlängert werden. Wer zum Beispiel erkältet ist, muss nicht mehr in die Praxis. Außerdem soll der Genesenen-Status ab Samstag von 6 auf 3 Monate verkürzt werden. Es soll aber eine Übergangszeit von 3 Monaten geben. Auch eine neue Teststrategie könnte kommen. Bei hohen Inzidenzen sollen PCR-Tests Kranken mit Symptomen und vulnerablen Gruppen vorbehalten sein. Sonst reicht ein Schnelltest – auch für das Freitesten aus der Quarantäne oder Isolierung. Entscheiden muss das jetzt Bundesgesundheitsminister Lauterbach. Er warnt gleichzeitig davor, Omikron zu unterschätzen. „Selbst wenn Omikron im Vergleich zur Delta-Variante nur halb so viel Hospitalisierung bringen würde und nur ein Viertel so viele Intensiv-Patienten, dann würde das trotzdem für Deutschland bedeuten, dass wir bei dem Verlauf der Welle nochmal eine massive Belastung der Intensivkapazitäten und der Krankenhäuser allgemein, aber auch der kritischen Infrastruktur erwarten müssen.“ Lauterbach will auch nicht ausschließen, dass Omikron bis zum Herbst von einer neuen Variante abgelöst wird, die wieder tödlicher sein könnte. Darum sei eine Impfpflicht weiter wichtig.

    Proteste gegen Corona-Maßnahmen

    70.000 Menschen sind am Abend wieder gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gegangen. Auch Gegendemos gab es. Bei einer Demonstration in Rostock wird die Polizei am Abend mit Flaschen und Böllern angegriffen. Die Beamten nehmen elf Menschen fest. Bei Durchsuchungen finden die Beamten selbstgebaute Pyrotechnik und auch einen „Schießkugelschreiber“ mitsamt Munition. Jörg Radek von der Gewerkschaft der Polizei sagt, dass es die Behörden zunehmend mit kleinteiligen Demos zu tun haben, die sich schwer kontrollieren lassen. Oft werden die sogenannten Spaziergänge nicht angemeldet, um Auflagen zu umgehen.

    Corona-Fälle in der Handball-Nationalmannschaft

    Heute Abend spielt die deutsche Handballnationalmannschaft nicht nur gegen Polen, sondern auch ein bisschen gegen Corona. Gleich fünf Spieler sind bei der Europameisterschaft positiv getestet worden. Zuvor hatten sich bereits Julius Kühn und dessen Ersatzmann Hendrik Wagner infiziert. Bundestrainer Gislason musste fünf Spieler nachnominieren. Jetzt hoffen alle, dass nicht noch mehr positive Tests folgen.

    3 min
  • Pandemie-Ende durch Durchseuchung?: Das Corona Update vom 17. Januar 2022

    Gleich mehrere Lehrerverbände kritisieren NRW-Schulministerin Gebauer. Wegen steigender Quarantänefälle in den kommenden Wochen drohe ein ungesteuerter Wechsel in den Distanzunterricht, so die Kritik.

    Infektionszahlen steigen weiter

    In NRW stieg die Inzidenz zum Wochenbeginn deutlich auf 505. Vor einer Woche lag sie noch bei 361. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gas rechnet damit, dass bald wieder planbare OPs verschoben werden müssen. Dennoch rechnet er im Zweiten nicht mit einer schwierigen Lage in den Krankenhäusern: „Wir werden ohne Zweifel wachsende Zahlen haben – sowohl auf den normalen Stationen, als auch auf den Intensivstationen. Ich bin aber verhalten optimistisch, dass wir gerade auf den Intensivstationen die Maximalwerte der letzten Welle nicht erreichen werden.“ Für den Virologen Klaus Stöhr sind die steigenden Infektionszahlen durch Omikron sogar ein Zeichen für ein Ende der Pandemie. Stöhr rechnet mit einer Durchseuchung in den kommenden Wochen und dann mit einer deutlichen Entspannung im Frühjahr/Sommer: „Jetzt haben wir mit Omikron eine Variante, die sich sehr stark ausbreitet, wo gar keine Kontaktunterbrechungen wirken, und das ist das Zeichen für das Beginnen des Endes der Pandemie – ein Zustand, wo die Auswirkungen der Erkrankungen durch Corona ähnlich sind derer anderer Atemwegserkrankungen – man kann also damit leben.“ Infektionen + Impfung würden zu einer hohen Immunität führen, so Stöhr. Im Herbst müsse man dann sehen, ob man vielleicht über 60-jährige noch einmal boostern müsse.

    Streit um Djokovic geht in den nächsten Satz

    Man hätte es nach den vergangenen 2 Wochen kaum noch für möglich gehalten. Aber die Australien Open sind auch ohne den ungeimpften Novak Djokovic gestartet. Während Australien aufatmet – tobt Serbien. Der Präsident Vucic sagte, man habe Djokovic wie einen „Massenmörder“ behandelt. Nicht Novac wurde hier gedemütigt, so Vucic, sondern die australische Regierung. Diese Behandlung von Novak, die zehn Tage Folter, er ist der Weltmeister und er ist unser Champion und er ist in unseren Herzen. Djokovic ist jetzt über Dubai in seine Heimat Belgrad geflogen. Dort soll er geehrt werden. Danach will er erst einmal ausspannen, bevor er sich  weiter äußert. Sein Turnier-Aus ist auch ein Vorteil für Alexander Zwerev – der hätte nämlich in einem möglichen Halbfinale gegen den Serben spielen müssen

    Impfpflicht-Deadline für Pfleger und Co.

    Die Uhr tickt. Bis zum 15. März müssen beschäftige in der Gesundheitsbranche nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind. Sonst droht die Kündigung. Heute Abend beraten die Gesundheitsminister über die Impfpflicht. Angesichts der milden Verläufe von Omikron geht die Impfpflichtdebatte wohl von vorne los. Im Gespräch ist jetzt auch eine zeitliche Befristung.

    3 min
  • Das Interview mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst: Das Corona Update vom 14. Januar 2022 - SONDERAUSGABE

    NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat sich im Interview bei uns euren vielen Hörerfragen rund um die Themen Corona, Impfen, Schulen und noch viel mehr gestellt. Das Gespräch könnt ihr hier nachhören.

    Hendrik Wüst über Corona-Regeln, Schulen und Kitas

    Hendrik Wüst ist als derzeitiger NRW-Ministerpräsident täglich mit dem Bewältigen der Coronavirus-Pandemie, aktuell mit der Omikron-Variante, beschäftigt. Welche aktuelle Regeln gelten für NRW, sollen Schulen und Kitas trotz steigender Fallzahlen offenbleiben und wann wird sich die Lage endlich beruhigen? Diese und noch viele weitere Fragen habt ihr ihm vorab über unser Fragenformular gestellt. Auf diese hat Hendrik Wüst im Gespräch mit Landtagskorrespondent José Narciandi direkt geantwortet. Das Interview mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten könnt ihr euch hier in voller Länge anhören.

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    Corona. Und jetzt?

    Das Corona-Update

    39 min
  • PCR-Testkapazitäten werden knapp: Das Corona Update vom 13. Januar 2022

    Nach der Bund-Länder-Runde ist die Coronaschutzverordnung in Nordrhein-Westfalen in Kraft getreten. Es gab Razzien und Durchsuchungen wegen möglicher gefälschter Impfausweise. Mehr Corona-News mit Thorsten Ortmann im Update.

    Labore befürchten PCR-Engpässe

    Ab heute gilt die neue Corona-Schutzverordnung in NRW. Geimpfte oder Genesene ohne Booster brauchen jetzt einen Test wenn sie ins Restaurant, Café oder Indoor-Sport betreiben wollen. Neu ist auch, das die nötigen Tests auch vor Ort unter Aufsicht durchgeführt werden können. Geboosterte brauchen keinen Test. Denn die haben die geringsten Risiken, sagt Impfstoff-Forscher Leif-Erik Sander im „ZDF“: Das Risiko einer Ansteckung wird kaum herabgesetzt durch eine Zweifachimpfung, da können wir wirklich nur durch eine Booster-Impfung gegensteuern.“

    Die deutschen Labore befürchten derweil in den kommenden Wochen Engpässe bei den PCR-Tests. Grund sind die neuen Quarantäneregeln, die zu vielen Freitestungen führen dürften. In diesem Fall könnte es sein, dass Menschen in systemrelevanten Berufen bevorzugt würden, sagte die grüne Fraktionschefin, Britta Hasselmann bei „n-tv“.

    Hausarzt aus Bayern für Scheinimpfungen verdächtigt – Razzien und Durchsungen

    Die Polizei hat in NRW und 3 anderen Bundesländern die Wohnungen von 100 Verdächtigen durchsucht, die sich gefälschte Impfpässe besorgt haben sollen. Anlass der Durchsuchungen war ein Hausarzt im bayerischen Landkreis Donau-Ries. Er soll Scheinimpfungen verabreicht haben. Die Ärztekammer Nordrhein Westfalen ermittelt ebenfalls gegen 24 Ärzte. Dabei geht es um Coronaleugner, die die Existenz des Coronavirus anzweifeln, so die Ärztekammer. Dazu gibt es 15 weitere Beschwerden von Patienten gegen Impfgegner in der Ärzteschaft.

    Djokovic vorerst bei Australian Open dabei

    Tennisstar Novak Djokovic muss weiter warten, ob er am Montag bei den Australian Open aufschlagen kann, oder ob ihm das Visum doch noch kurz vorher entzogen wird. Denn der Ball liegt bei Einwanderungsminister Hawke. Und der nimmt sich extra viel Zeit, um eine auch gerichtlich wasserdichte Entscheidung zu fällen. Djokovic hatte Fehler bei der Einreiseanmeldung und bei seiner Selbstisolation nach einer Corona-Infektion im Dezember zugegeben. Dazu gibt es Zweifel an seinem positiven PCR-Tests, den er für die Ausnahmegenehmigung vorgelegt hatte. Seine Mutter fleht derweil förmlich um eine Teilnahme ihres Sohnes. Bei der Auslosung war er in jedem Fall dabei – in der ersten Runde trifft er auf seinen serbischen Landsmann Miomir Kecmanovic.

    3 min

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