Cortisol und Kaffee

Cortisol und Kaffee

By Dr. Susanne Löffner, Dr. Henner SturzenheckerMedicineHealth & Fitness
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Cortisol und Kaffee episodes

  • Gibt es Stress auch ohne Angst? - Warum hinter Stress oft mehr Angst steckt, als wir denken - mit Dr. Alexandra Kolbeck

    Stress gehört zum Alltag. Angst auch. Aber hängen die beiden eigentlich immer zusammen? Oder gibt es Stress auch ohne Angst?

    Genau darüber diskutiert Susanne mit Dr. Alexandra Kolbeck – Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Coach für KrebspatientInnen und absolute Expertin für das Thema Angst.

    Herausgekommen ist ein persönliches, tiefgehendes und erstaunlich praktisches Gespräch über unbewusste Muster, verkappte Ängste, innere Bewertungen und die Frage, warum wir oft viel gestresster sind, als wir denken.

    Schlüsselthemen
    Gibt es Stress ohne Angst – oder gehen beide meist Hand in Hand?
    Warum Stress häufig unterschätzt oder falsch eingeordnet wird
    Arbeit, Alltag, Familie: Stress entsteht nicht nur im Job
    Stressor, innere Bewertung und Stressreaktion
    Warum gleiche Situationen Menschen völlig unterschiedlich stressen
    Bewusste und unbewusste Angst
    Diffuse Ängste, versteckte Muster und alte Überlebensstrategien
    Warum viele leistungsstarke Menschen ihre Ängste gar nicht bemerken
    Ärztinnen, Perfektionismus und die Angst hinter dem Funktionieren
    Stress, Angst und Neurobiologie: Was im Körper passiert
    Sympathikus, Cortisol und automatische Stressreaktionen
    Warum Stress gesellschaftlich akzeptierter ist als Angst
    Krebs, Endlichkeit und diffuse Ängste
    Kindheitserfahrungen, Glaubenssätze und „neuralgische Punkte“
    Warum kleine Erfahrungen große Auswirkungen haben können
    Die Komfortzone der Vermeidung – und was dahinter wartet
    Praktische Veränderung: wahrnehmen, modulieren, meistern
    Warum kleine Schritte oft der Schlüssel sind
    Selbstwirksamkeit statt Ausgeliefertsein
    Stress, Gesundheit und chronische Erkrankungen
    Prävention, Selbstfürsorge und die Grenzen des reinen Wissens

    Zeitstempel
    00:03 Einführung und Ausgangsfrage: Gibt es Stress ohne Angst?
    02:44 Gesprächsbeginn mit Dr. Alexandra Kolbeck
    03:33 Stress im Praxisalltag und typische Missverständnisse über Stress
    07:16 Warum Stress viel mit unserer eigenen Bewertung zu tun hat
    10:31 Stress und Angst – wie ähnlich sind sie eigentlich?
    13:53 Neurobiologie: Was im Körper bei Stress und Angst passiert
    17:39 Warum Angst oft gesellschaftlich weniger akzeptiert ist als Stress
    20:43 Krebs, diffuse Ängste und unbewusste Belastungen
    24:21 Ärztinnen, Leistungsanspruch und versteckte Angst
    27:20 Praktische Beispiele: Stress, Bewertungen und Alltag
    31:23 Kindheitserfahrungen, Muster und Überlebensstrategien
    34:18 Warum kleine Erlebnisse große Auswirkungen haben können
    42:19 Was tun, wenn Stress und Angst erkannt werden?
    42:30 Wahrnehmen, modulieren, meistern – ein praktischer Dreischritt
    48:51 Kleine Schritte, Erfolgserlebnisse und Veränderung
    51:15 Durch die Angst in die Freiheit
    55:25 Was weniger Angst und Stress körperlich verändern können
    58:11 Stress, Erkrankungen und fehlendes Bewusstsein für chronischen Stress
    1:02:00 Prävention, Selbstfürsorge und warum Wissen allein nicht reicht
    1:06:32 Abschlussfrage: Gibt es Stress ohne Angst?
    1:10:50 Wissenschaftlicher Kurzblick auf Stress- und Angstsysteme
    1:13:05 Verabschiedung


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    1 hr 14 min
  • Gleiche Situation, anderer Stress – warum unsere innere Bewertung entscheidend ist

    Zwei Menschen. Gleiche Situation.

    Völlig unterschiedliche Stressreaktionen.

    Warum? Genau darum geht es in dieser Folge. Wir sprechen über die vielleicht wichtigste Variable im multimodalen Stressmanagement: die innere Bewertung. Denn nicht nur das, was passiert, beeinflusst deinen Stress – sondern vor allem die Bedeutung, die dein Gehirn der Situation gibt. Und genau darin liegt gleichzeitig auch eine enorme Chance.

    Schlüsselthemen
    Die zweite Variable der Stresskaskade: die innere Bewertung
    Warum gleiche Situationen völlig unterschiedliche Reaktionen auslösen
    Notarztsituationen als Beispiel für unterschiedliche Stressverarbeitung
    ADHS und Stressbewertung
    Das Chefkritik-Experiment: Wie Gedanken Gefühle und Körperreaktionen verändern
    Warum Bewertung meist unbewusst abläuft
    Die zwei zentralen Fragen unseres Gehirns: Gefahr und Ressourcen
    Warum Arbeit an der inneren Bewertung anstrengend – aber wirksam – ist
    Die Forschung von Lazarus zur Bedeutung der Bewertung
    Operationsfilme, Stressreaktionen und physiologische Messungen
    Aktuelle Forschung zu Burnout und emotionaler Bewertung
    Kognitive Umstrukturierung und Cognitive Reappraisal
    Warum Reframing nicht bedeutet, sich etwas schönzureden
    Alfred Adler vs. Sigmund Freud
    „Eingefrorene Bewertungen“ und Glaubenssätze
    Warum Glaubenssätze veränderbar sind
    „Ich bin halt so“ – warum das oft nicht stimmt
    Neuroplastizität und lebenslanges Umlernen
    Grenzen der Neubewertung: Nicht jeder Stressor ist ein „Säbelzahntiger“
    Eva Asselmann, Volker Busch und moderne Stressforschung
    Warum Entspannung allein oft nicht ausreicht
    Psychotherapie und Coaching: unterschiedliche Wege zur inneren Bewertung
    Warum nachhaltige Veränderung Zeit braucht
    Innere Bewertung als zentraler Hebel im Stressmanagement

    Zeitstempel
    00:03 Einführung in die Folge
    00:10 Einstieg über Notarztsituationen und unterschiedliche Reaktionen
    00:57 Operationsbilder und emotionale Reaktionen
    01:15 Warum „einfach positiv denken“ oft falsch verstanden wird
    02:00 Thema der Folge: die innere Bewertung
    02:06 Vorstellung und Einstieg
    03:20 Notarztsituation als Beispiel für unterschiedliche Bewertungen
    04:38 ADHS und Stressverarbeitung
    05:35 Das Chefkritik-Experiment
    07:42 Warum innere Bewertung oft Widerstand auslöst
    08:30 Arbeit an der Bewertung vs. Arbeit am Stressor
    09:30 Die drei Variablen der Stresskaskade
    10:00 Wie unser Gehirn Gefahr und Ressourcen bewertet
    11:58 Lazarus und die Stressforschung
    12:41 Operationsfilm-Experiment und physiologische Stressreaktionen
    15:00 Burnout-Forschung und emotionale Bewertung
    16:30 Kognitive Umstrukturierung und Cognitive Reappraisal
    18:40 Warum Reframing polarisiert
    19:29 „Grün anmalen“ funktioniert nicht
    20:30 Alfred Adler und eingefrorene Bewertungen
    22:00 Glaubenssätze als alte Bewertungen
    24:26 „Ich bin halt so“ – warum Veränderung möglich ist
    25:17 Grenzen der Neubewertung und reale Stressoren
    27:11 Eva Asselmann und das Buch „Too Much“
    28:10 Persönlichkeit, Ressourcen und Bewertung
    30:00 Volker Busch und subjektive Wahrnehmung
    31:00 Warum unser Gehirn nie neutral bewertet
    32:49 Veränderung und Stress
    33:33 Gerd Kaluza und multimodales Stressmanagement
    35:00 Warum Entspannung allein oft nicht reicht
    36:00 Psychotherapie und innere Bewertung
    38:01 Warum die innere Bewertung der schwierigste Hebel ist
    39:33 „Wir sind die Stressbergführer“
    39:38 Zusammenfassung der Stresskaskade
    41:00 Stressreaktion und Regeneration
    41:55 Abschluss und Verabschiedung


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    43 min
  • Vom Täter zum TEDx Talk: Wer macht deinen Stress wirklich?

    Warum Stress nicht immer von außen kommt – und wie du erkennst, wo du wirklich Einfluss hast


    Multimodales Stressmanagement wird schnell missverstanden. Als würdest du dich einfach nur anpassen sollen.

    Als wäre alles deine Verantwortung.

    Diese Folge räumt damit auf. Ausgelöst durch einen kritischen Kommentar geht es um eine zentrale Frage:

    Wer ist eigentlich „schuld“ an deinem Stress? Und was bringt dich wirklich weiter – Schuldzuweisung oder Handlungsspielraum?

    An einem sehr persönlichen Beispiel wird klar, warum diese Unterscheidung entscheidend ist.

    Schlüsselthemen

    • Was multimodales Stressmanagement wirklich bedeutet – und was nicht
    • Der Vorwurf der Täter-Opfer-Umkehr und warum er ernst zu nehmen ist
    • Warum es reale Täter und reale Opfer gibt – und das nicht relativiert werden darf
    • Die 50 bis 100 Stressreaktionen pro Tag und ihre Bedeutung
    • Schwarz-Weiß-Denken vs. Graustufen im Umgang mit Stressoren
    • Warum Schuld nicht immer hilfreich ist
      Systemprobleme im Gesundheitswesen – und die Realität im Alltag
    • Opferrolle vs. Handlungsspielraum im eigenen Leben
    • Warum Warten auf Veränderung oft keine Lösung ist
    • Persönliche Verantwortung ohne Selbstbeschuldigung
    • Der TEDx Talk als Beispiel für selbst erzeugten Stress
    • Innere Antreiber: Perfektionismus, Anspruch, Anerkennung
    • Bewusste Entscheidungen und ihre Konsequenzen
    • Stress, der sich „lohnt“ – und Stress, der vermeidbar ist
    • Ressourcen stärken, wenn der Stressor nicht veränderbar ist
    • Warum Coaching keine Patentlösung ist
    • Individuelle Unterschiede im Umgang mit Stress
    • Die Bedeutung von Beobachtung statt vorschneller Bewertung
    • Ausblick: Akzeptanz als nächster wichtiger Schritt

    Zeitstempel
    00:03 Einführung in die Folge und Anlass durch kritischen Kommentar
    00:13 Worum es bei multimodalem Stressmanagement geht – und worum nicht
    01:23 Hinweis auf Newsletter und Kurs
    01:42 Einstieg und Vorstellung
    02:29 Der Vorwurf: Täter werden geschützt, Opfer in die Verantwortung gedrängt
    04:20 Einordnung: reale Täter und reale Stressoren
    04:51 50 bis 100 Stressreaktionen täglich – was das bedeutet
    06:30 Schuldfrage und ihre Grenzen im Umgang mit Stress
    08:38 Parallelen zum Gesundheitssystem und strukturellen Problemen
    10:00 Opferrolle vs. aktiver Umgang mit der Realität
    12:03 Graustufen statt Schwarz-Weiß-Denken
    13:30 Grenzen von Reframing und Coaching-Ansätzen
    15:00 Übergang zum persönlichen Beispiel TEDx Talk
    16:00 Entscheidung für den TEDx Talk und erste Reaktionen
    17:30 Drei Monate Stress – Auswirkungen auf Alltag und Umfeld
    18:30 Wer ist der „Täter“ in diesem Stress?
    19:30 Innere Antreiber und eigener Leistungsanspruch
    20:30 Warum der Stress selbst erzeugt war
    21:43 Rückblick: War es das wert?
    22:30 Bewusste Entscheidungen trotz absehbarem Stress
    23:30 Umgang mit Schuld und Verantwortung im Alltag
    24:30 Unterstützung und gemeinsame Bewältigung
    25:30 Ressourcen stärken, wenn Veränderung nicht möglich ist
    26:12 Zusammenfassung der zentralen Botschaft
    26:44 Ausblick auf kommende Themen
    26:52 Abschluss und Verabschiedung


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    28 min
  • der Stressor: Schicksal oder Handlungsspielraum? - Wie du äußere Stressfaktoren erkennst, einordnest und gezielt beeinflusst

    Stress entsteht nicht einfach so. Er hat einen Auslöser. Und genau da liegt oft der Denkfehler: „Da kann ich ja nichts dran ändern.“ In dieser Folge schauen wir uns den Stressor genauer an – und räumen mit dem Mythos auf, dass er immer außerhalb unserer Einflussmöglichkeiten liegt. Es geht um Klarheit, Perspektivwechsel und darum, wo du tatsächlich Handlungsspielraum hast – auch wenn es sich erstmal nicht so anfühlt.

    Schlüsselthemen:
    Die Stresskaskade: Stressor, Bewertung, Reaktion – kurz und verständlich erklärt
    Was ein Stressor überhaupt ist – und warum er nicht für alle gleich wirkt
    Unterschied zwischen beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Stressoren
    Akzeptanz als aktive Strategie, nicht als Aufgeben
    Adlerperspektive: Abstand gewinnen und Handlungsspielräume erkennen
    Arbeitsplatz als zentraler Stressor – von realen Belastungen bis zu eigenen Mustern
    Warum du dich immer „mitnimmst“, egal wohin du gehst
    Umgebungsfaktoren wie Lärm, Unterbrechungen und fragmentierte Arbeitszeit
    Wiederkehrende Stressoren erkennen und gezielt angehen
    Kochrezepte vs. echte Ursachenarbeit
    Zeitmanagement-Tools: hilfreich, aber kein Allheilmittel
    Aktive Prokrastination – beschäftigt sein statt wirksam handeln
    Pragmatische Strategien: 5-Sekunden-Regel, 2–3-Minuten-Regel, 72-Stunden-Regel
    ADHS und Stress: gleiche Kaskade, aber andere Verstärker
    Warum individuelle Lösungen entscheidend sind – kein „one fits all“

    Zeitstempel
    00:03 Einführung und Überblick über die Folge
    00:12 Wiederholung der Stresskaskade und Fokus auf den Stressor
    01:13 Hinweis auf Newsletter und Kurs
    01:36 Einstieg ins Thema und Vorstellung
    02:29 Einordnung: Stress entsteht durch drei Variablen
    04:16 Was ist ein Stressor und warum ist er schwer zu greifen
    05:30 Bewertung in zwei Schritten: Bedrohung und Ressourcen
    06:30 Unveränderbare Stressoren und Bedeutung von Akzeptanz
    08:00 Beeinflussbare Stressoren und individuelle Handlungsspielräume
    09:47 Arbeitsplatz als Stressor: System vs. eigene Anteile
    11:43 Individuelle Wahrnehmung von Stressoren
    12:30 Umweltfaktoren und Arbeitsbedingungen als Stressquelle
    15:11 Praxisbeispiele: Lärm, Raum, Unterbrechungen
    16:30 Fragmentierung der Arbeitszeit als unterschätzter Stressor
    18:49 Strategien aus dem Alltag: Grenzen setzen und Kommunikation
    20:00 Viele kleine Stressoren statt eines großen Problems
    21:58 Wiederkehrende Stressoren erkennen und priorisieren
    23:30 Grenzen von Tools und „Kochrezepten“
    24:30 Kittlins Law: Problem klar formulieren
    25:38 Aktive Prokrastination einfach erklärt
    26:49 To-do-Listen sinnvoll nutzen – oder sich darin verlieren
    27:30 Parkinson’s Law und Zeitdruck
    29:10 ADHS und Produktivität unter Druck
    30:30 Praktische Strategien: schnelle Entscheidungen und kleine Aufgaben
    32:27 ADHS-spezifische Stressoren: Zeitblindheit, Hyperfokus, Impulsivität
    34:38 Individuelle Unterschiede in Strategien und Lösungen
    36:22 Ausblick auf die nächste Folge
    36:50 Abschluss und Verabschiedung



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    38 min
  • „Ich hätte gerne mal ein großes Blutbild.“

    „Ich hätte gerne mal ein großes Blutbild.“
    Diesen Satz hören Hausärztinnen und -Ärzte ständig. Gemeint ist damit aber oft etwas ganz anderes: die Hoffnung, endlich eine klare Erklärung für Müdigkeit, Erschöpfung, Infektanfälligkeit oder das diffuse Gefühl zu bekommen, dass irgendetwas nicht stimmt.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum der Wunsch nach einem „großen Blutbild“ so verständlich ist, warum Labor trotzdem nicht einfach die Antwort auf alles liefert und weshalb gute (Stress-sensible) Medizin mehr braucht als einen Rundumschlag an Werten.

    Wir schauen auf die typischen Missverständnisse zwischen Patientenseite und ärztlicher Sicht, auf sinnvolle Laborparameter bei Erschöpfung, auf häufig überschätzte Mikronährstoffe und auf die unbequeme Wahrheit, die viele nicht hören wollen: Nicht alles, was sich nach Mangel anfühlt, ist auch einer. Und nicht alles, was im Labor auffällig ist, erklärt wirklich die Beschwerden.

    Es geht um Eisen, Vitamin D, Vitamin B12, Magnesium, Omega-3 und die Frage, wann Nahrungsergänzung sinnvoll sein kann und wann sie eher nach Pflaster auf einem kaputten Fass klingt.

    Und natürlich geht es um das, worum es bei uns am Ende fast immer geht:
    Stress.
    Denn so unerquicklich das manchmal ist – chronischer Stress und schlechter Schlaf gehören bei Müdigkeit, Erschöpfung und Infektanfälligkeit sehr oft zu den Hauptverdächtigen.

    Diese Folge ist für dich, wenn du verstehen willst, was Labor leisten kann, was nicht und warum Stress-sensible Medizin eben nicht einfach nur Werte bestimmt, sondern den ganzen Menschen anschaut.

    Timestamps

    00:00 Willkommen bei Cortisol und Kaffee
    00:13 Warum so viele Menschen ein „großes Blutbild“ wollen
    02:24 Worum es in dieser Folge wirklich geht
    03:44 Großes Blutbild oder großes Missverständnis?
    06:25 Warum der Wunsch nach Labor so oft mit Angst zu tun hat
    10:19 Was Stress im Körper verändert
    12:22 Mikronährstoffe: sinnvoll oder Social-Media-Mythos?
    14:00 Welche Nährstoffe beim Thema Stress überhaupt relevant sind
    19:18 Warum Auffüllen allein das Problem oft nicht löst
    21:00 Diese Laborwerte sind bei Müdigkeit und Erschöpfung wirklich sinnvoll
    25:13 Welche Werte oft selbst bezahlt werden müssen
    26:47 Warum Vitamin D nicht einfach wahllos genommen werden sollte
    29:37 Magnesium, Omega-3 und die pragmatische Sicht aus dem Praxisalltag
    32:00 Die unbequeme Wahrheit über einfache Lösungen
    34:17 Was bei Erschöpfung und Infektanfälligkeit am häufigsten dahintersteckt
    36:00 Eisen, Vitamin D, Blutzucker, Bewegung, Medikamente: was wirklich häufig ist
    37:44 Warum Labor nur ein Mosaikstein ist
    38:39 Ausblick auf die nächste Folge: der Stressor



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    41 min
  • Multimodales Stressmanagement: Das Prinzip und praktische Umsetzung

    In dieser Folge von "Cortisol und Kaffee" tauchen wir tief in das Konzept des multimodalen Stressmanagements ein, einem wissenschaftlich fundierten Ansatz, mit dem du Stress an mehreren Ebenen effektiv angehen kannst. Erfahre, wie die drei Variablen — Außenbedingungen, mentale Bewertung und Stressreaktion — zusammenwirken und welche Strategien du nutzen kannst, um dich in stressigen Situationen besser zu regulieren.

    Key topics:

    • Einführung in das multimodale Stressmanagement und die Stresskaskade
    • Die drei Variablen: Stressor, Bewertung und Reaktion
    • Pragmatisches Stressmanagement: Außenbedingungen verändern
    • Mentales Stressmanagement: Gedanken und Überzeugungen steuern
    • Regenerationskompetenz: Entspannung, Bewegung und Erholung
    • Spezielle Hinweise für Menschen mit ADHS
    • Tipps zur praktischen Anwendung im Alltag

    Timestamps:

    00:00 - Warum multimodales Stressmanagement das Verständnis von Stress revolutioniert
    00:42 - Vorstellung der Folge und Kontext des Modells
    01:09 - Die Stresskaskade im Überblick: Stressor, Bewertung, Reaktion
    02:29 - Wie man an den Variablen arbeitet: Einblick in pragmatisches Stressmanagement
    03:24 - Verschiedene Bausteine bei der Bewältigung des Stressors
    04:02 - Die Bedeutung der Bewertung: Perfektionismus, innere Antreiber, Grenzen setzen
    07:54 - Mentales Stressmanagement: Gedanken, Überzeugungen, Glaubenssätze
    10:23 - Die Stressreaktion: Regenerationskompetenz und praktische Regenerationstechniken
    14:04 - Beispiel Frau Streif: Bewegung, soziale Kontakte und Oxytocin
    15:54 - Warum individuelle Regenerationsstrategien wichtig sind
    16:44 - Hinweise speziell für Menschen mit ADHS und Unterschiede in der Regeneration
    20:40 - Zusammenfassung: Arbeit an den Variablen und individuelle Entwicklung
    22:19 - Abschied, Ausblick auf die nächste Folge und Zusammenfassung

    Damit du im Alltag sofort ansetzen kannst, empfehlen wir die bewusste Reflexion deiner eigenen Stressvariablen und den Einsatz der vorgestellten Strategien. Mehr dazu in unseren kommenden Folgen!


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    25 min
  • Die Stresskaskade verstehen: Wie Bewertung, Reiz und Reaktion zusammenhängen

    Entdecke in dieser Folge, wie alltägliche Stresssituationen auf neurobiologischer Ebenen ablaufen und wie du durch bewusste Bewertung deine Stressreaktion beeinflussen kannst. Wir zeigen praxisnahe Beispiele und erklären, warum individuelle Faktoren alles verändern.

    Key Topics:

    • Die Stresskaskade: Ablauf von Reiz bis Reaktion
    • Die Rolle der eigenen Bewertung bei Stress
    • Einfluss von Biografie, Werten und Neurodivergenz auf Stressreaktionen
    • Unterschiedliche Stressoren: von Säbelzahntiger bis Wasserfleck im Keller
    • Bewertung der Ressourcen: Wann wird eine Situation als ängstigend oder harmlos eingeschätzt?
    • Individuelle Ausprägungen der Stressreaktion: Schwitzen, Wut oder Heulen
    • Bedeutung der Einschätzung bei Menschen mit ADHS und neurodivergenten Personen
    • Praxisbeispiele zur Bewertung und Ressourcenplanung
    • Hausaufgabe: Stress beobachten und eigene Reaktionen analysieren
    • Ausblick auf multimodales Stressmanagement

    Timestamps:

    00:00 - Einführung in "Cortisol und Kaffee" – Warum Stress uns alle betrifft

    00:43 - Das Zitat von Viktor Frankl: Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum

    1:28 - Wie die Stresskaskade funktioniert: Reiz, Bewertung, Reaktion

    2:13 - Was ist ein Stressor? Beispiele aus Alltag und Evolution

    4:35 - Die Bedeutung der eigenen Bewertung: Beispiel Bushaltestelle

    6:07 - Wie unbewusst unsere Bewertungen basierend auf Biografie und Werten laufen7:12 - Die Stressreaktion: Körper, Verhalten, Emotionen

    8:21 - Lazarus-Modell: Einschätzung des Ressourcenbegriffs

    9:22 - Beispiel mit Wasserfleck: Ressourcen bewerten, Reaktion steuern

    12:08 - Innerer Kritiker: Perfektionismus, Kontrolle, Negativität

    13:27 - Mehrdimensionale Stressreaktionen: Körperlich, emotionale, mentale Ebenen

    14:12 - Umgang mit Alltagsstress: Wasserfleck im Keller als Beispiel

    15:10 - Ressourcen und deren Einfluss auf die Stressreaktion

    16:20 - Einfluss von finanziellen, sozialen und technischen Faktoren

    19:25 - Gedankenmuster und Dramatisierungen im Gehirn

    21:24 - Neurodivergenz und Stress: Besonderheiten bei ADHS

    24:52 - Selbstbeobachtung: Stressoren, Bewertungen, Reaktionen

    26:25 - Ausblick auf Methoden des multimodalen Stressmanagements


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    28 min
  • Stress, ADHS und evolutionäre Verhaltensmuster: Ein Einblick in unser Stresssystem

    In dieser Episode tauchen wir tief in die Zusammenhänge zwischen Stressreaktionen und evolutionären Verhaltensweisen ein. Dabei gibt es auch einen kurzen Ausflug zur ADHS. Wir betrachten, warum unsere Stresssysteme so funktionieren, wie sie sind, und wie dieses Verständnis helfen kann, den eigenen Umgang mit Stress zu verbessern.


    Schlüsselthemen:

    • Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus: Ablauf und Bewertung
    • Evolutionäre Theorien zu ADHS: Jäger gegen Farmer
    • Der Stresszyklus: Erkennen und Managen in Alltagssituationen
    • Einfluss von Ressourcen auf Stressreaktionen
    • Praktische Tipps: Beobachten und Reflektieren eigener Stressauslöser
    • Bedeutung von Neurodiversität und gesellschaftlichen Strukturen für Menschen mit ADHS
    • Einfluss von Stress auf das Verhalten bei Notfällen und im Alltag

    Zeitstempel:

    00:00 - Einführung in Stressreaktionen und ADHS
    00:29 - Das transaktionale Stressmodell
    00:40 - Über die Stresszyklen und das Tierverhalten
    01:10 - Die Geschichte von Zebra Frau Streif und Löwe Ludwig
    02:09 - Agathe und die Unterdrückung der Stressreaktion
    03:32 - Evolutionäre Theorien zu ADHS: Jäger versus Farmer
    04:39 - Stress in der modernen Gesellschaft für ADHS-Betroffene
    05:02 - Neurodiversität: ADHS als Normvariante
    06:32 - Theorien zur Evolution der ADHS-Merkmale
    07:17 - Bedeutung der Jäger- und Farmer-Typen in der Evolution
    09:34 - Das aktuelle Stressmodell: Lazarus’ Stressreaktion
    14:17 - Wie das Modell von Lazarus im Alltag angewendet werden kann
    21:23 - Praktische Beispiele: Stress im Arbeitsalltag und Familienleben
    22:18 - Ressourcen als Stresspuffer: Strategien im Alltag
    23:56 - Ankündigung: Nächste Folge zum Thema Stresskaskade
    26:04 - Hausaufgabe: Eigene Stressauslöser beobachten
    27:10 - Abschluss und Verabschiedung


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    29 min
  • Stressreaktionen entschlüsselt: Von evolutionären Wurzeln zu modernen Herausforderungen

    In dieser Folge nehmen Susanne und Henner dich mit auf eine Reise durch die biologischen Grundlagen unserer Stressreaktionen. Entdecke, warum unser evolutionäres System noch immer aktiv ist und wie moderne Stressoren unsere Gesundheit beeinflussen.

    Schlüsselthemen:

    • Die Ursprünge der Stressreaktion: Von Säugetieren bis heute
    • Wie das Gehirn schnell Gefahren bewertet und reagiert
    • Die kurzfristigen Effekte von Adrenalin und Cortisol im Körper
    • Warum die Stressreaktion eine Alles-oder-Nichts-Aktion ist
    • Das Konzept des Stresszyklus: Aktivierung, Dauer, und Beendigung
    • Gemeinsamkeiten zwischen Zebras und Menschen bei Stressmanagement
    • Der Einfluss moderner Stressquellen wie E-Mails, Konflikte und Medien
    • Warum wir oft spät merken, dass wir gestresst sind
    • Verantwortung vs. Schuld: Die Bedeutung der Selbstwirksamkeit in Stressmanagement

    Zeitstempel:

    00:01 - Begrüßung und Thema der Folge
    00:20 - Evolution der Stresssysteme
    01:19 - Beispiel: Familie Stein und Säbelzahntiger
    02:23 - Gehirn und Stressreaktion
    03:21 - Rolle von Adrenalin
    04:19 - Energiegewinnung und Stoffwechsel
    05:17 - Tunnelblick in Stresssituationen
    06:46 - Dauer des Stresssystems
    07:23 - Funktion von Cortisol
    09:15 - Bewertung und Stressreaktionen
    10:15 - Vergleich: Zebras vs. Menschen
    11:03 - Späte Stresswahrnehmung
    12:24 - Stressreaktion als Schutzmechanismus
    14:15 - Gefahrenerkennung und Reaktion
    16:58 - Moderne Stressoren und alte Mechanismen
    21:14 - Einfluss von Bewertung und Wahrnehmung
    22:12 - Verantwortung vs. Schuld
    28:22 - Schlussgedanken und Strategien


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    31 min
  • Stressmanagement auf neuem Level - Warum nur Außen- oder Innenschau nicht reicht

    Willkommen bei „Cortisol und Kaffee“, dem Podcast für gestresste Menschen, die sich mit ihrem Stress nicht mehr einfach abfinden möchten.

    Susanne und Henner, beide Mediziner mit Herz, teilen ihre Erfahrungen, wissenschaftliches Wissen und unterhaltsame Einblicke in den Umgang mit Stress im Alltag.

    Schlüsselthemen:

    • Warum Stress ein universelles Phänomen ist und wie es entsteht
    • Die Bedeutung von Stress-sensibler Medizin und multimodalem Stressmanagement
    • Geschichte und Forschung zu Stress – von Selye bis heute
    • Was Cortisol und Kaffee miteinander verbindet
    • Praktische Ansätze für den Alltag: Körper, Geist und Umwelt im Blick
    • Persönliche Geschichten und humorvolle Anekdoten aus Arzt- und Coaching-Alltag
    • Einblick in faszinierende Figuren wie Herrn Selye, Familie Stein und den Säbelzahntiger Sebastian
    • Der Einfluss von Hormonen und die Rolle der Stressachsen im Körper
    • Tipps für weniger Stress und mehr Selbstwirksamkeit


    Zeitstempel

    00:00 - Einführung: Warum Stress das zentrale Thema dieses Podcasts ist
    00:14 - Auf die Idee gekommen: Warum ein Podcast über Stress?
    01:05 - Die häufigste Fehlerquelle: Wo Stress entsteht und warum kaum darüber gesprochen wird
    01:25 - Vorstellung der Gastgeber: Susanne und Henner – Ärzte und Coaches mit Hand-on-Mentalität
    02:32 - Persönliche Einblicke: Stress im Arzt- und Familienalltag
    04:16 - Der Einfluss von ADHS bei Susanne – eine persönliche Geschichte
    05:28 - Rückblick: Unser Vorgänger-Podcast „EinzigARZTig“ und die Herausforderung mit ChatGPT
    06:18 - Der kreative Neustart: Authentizität statt KI-Perfektion
    08:00 - So reagieren wir auf Stress – unterschiedliche Persönlichkeiten, unterschiedliche Reaktionen
    09:16 - Warum wir den Stress nicht dämonisieren: Stress als Teil unseres Lebens
    10:02 - Einführung in die Stress-sensible Medizin – Was bedeutet das in der Praxis?
    11:06 - Multimodales Stressmanagement: Mehr als nur Achtsamkeit – ein ganzheitlicher Ansatz
    12:31 - Selbstwirksamkeit: Der Player im Stressmanagement – Was du selbst tun kannst
    14:33 - Figuren aus unserer Stress-Welt: Familie Stein, Sebastian, Agathe & Co.
    15:29 - Die Geschichte von Hans Selye: Der Pionier der Stressforschung
    18:43 - Warum „Cortisol und Kaffee“ perfekt zusammenpassen – Binnen- und Außenwelt im Einklang
    21:15 - Ausblick auf die nächsten Episoden: Mehr zu Stressreaktionen und Strategien
    22:33 - Abschied, Feedback und Tipps: Gemeinsam gegen Stress!


    Bitte beachten: Dieser Podcast bietet keine ärztliche Beratung. Bei spezifischen Problemen wende dich bitte an eine Fachperson!


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    24 min

About Cortisol und Kaffee

From the publisher's feed

Cortisol & Kaffee ist der Podcast für Menschen, die (noch) funktionieren, obwohl es schon längst zu viel ist. Dr. Susanne Löffner und Dr. Henner Sturzenhecker, beides Ärzte und Coaches, sprechen als Mediziner mit Herz über Stress, Hormone, Gesundheit und Alltag – klar, wissenschaftlich, persönlich ehrlich ohne Wellness-Floskeln. Neurodiversität (vorallem ADHS) wird mitgedacht, genauso wie die Realität gestresster Berufstätiger.