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Stress gehört zum Alltag. Angst auch. Aber hängen die beiden eigentlich immer zusammen? Oder gibt es Stress auch ohne Angst?
Genau darüber diskutiert Susanne mit Dr. Alexandra Kolbeck – Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Coach für KrebspatientInnen und absolute Expertin für das Thema Angst.
Herausgekommen ist ein persönliches, tiefgehendes und erstaunlich praktisches Gespräch über unbewusste Muster, verkappte Ängste, innere Bewertungen und die Frage, warum wir oft viel gestresster sind, als wir denken.
Schlüsselthemen
Gibt es Stress ohne Angst – oder gehen beide meist Hand in Hand?
Warum Stress häufig unterschätzt oder falsch eingeordnet wird
Arbeit, Alltag, Familie: Stress entsteht nicht nur im Job
Stressor, innere Bewertung und Stressreaktion
Warum gleiche Situationen Menschen völlig unterschiedlich stressen
Bewusste und unbewusste Angst
Diffuse Ängste, versteckte Muster und alte Überlebensstrategien
Warum viele leistungsstarke Menschen ihre Ängste gar nicht bemerken
Ärztinnen, Perfektionismus und die Angst hinter dem Funktionieren
Stress, Angst und Neurobiologie: Was im Körper passiert
Sympathikus, Cortisol und automatische Stressreaktionen
Warum Stress gesellschaftlich akzeptierter ist als Angst
Krebs, Endlichkeit und diffuse Ängste
Kindheitserfahrungen, Glaubenssätze und „neuralgische Punkte“
Warum kleine Erfahrungen große Auswirkungen haben können
Die Komfortzone der Vermeidung – und was dahinter wartet
Praktische Veränderung: wahrnehmen, modulieren, meistern
Warum kleine Schritte oft der Schlüssel sind
Selbstwirksamkeit statt Ausgeliefertsein
Stress, Gesundheit und chronische Erkrankungen
Prävention, Selbstfürsorge und die Grenzen des reinen Wissens
Zeitstempel
00:03 Einführung und Ausgangsfrage: Gibt es Stress ohne Angst?
02:44 Gesprächsbeginn mit Dr. Alexandra Kolbeck
03:33 Stress im Praxisalltag und typische Missverständnisse über Stress
07:16 Warum Stress viel mit unserer eigenen Bewertung zu tun hat
10:31 Stress und Angst – wie ähnlich sind sie eigentlich?
13:53 Neurobiologie: Was im Körper bei Stress und Angst passiert
17:39 Warum Angst oft gesellschaftlich weniger akzeptiert ist als Stress
20:43 Krebs, diffuse Ängste und unbewusste Belastungen
24:21 Ärztinnen, Leistungsanspruch und versteckte Angst
27:20 Praktische Beispiele: Stress, Bewertungen und Alltag
31:23 Kindheitserfahrungen, Muster und Überlebensstrategien
34:18 Warum kleine Erlebnisse große Auswirkungen haben können
42:19 Was tun, wenn Stress und Angst erkannt werden?
42:30 Wahrnehmen, modulieren, meistern – ein praktischer Dreischritt
48:51 Kleine Schritte, Erfolgserlebnisse und Veränderung
51:15 Durch die Angst in die Freiheit
55:25 Was weniger Angst und Stress körperlich verändern können
58:11 Stress, Erkrankungen und fehlendes Bewusstsein für chronischen Stress
1:02:00 Prävention, Selbstfürsorge und warum Wissen allein nicht reicht
1:06:32 Abschlussfrage: Gibt es Stress ohne Angst?
1:10:50 Wissenschaftlicher Kurzblick auf Stress- und Angstsysteme
1:13:05 Verabschiedung
Möchtest du die wichtigsten Inhalte nochmal nachlesen? Dann schaue hier!
Mehr über Dr. Alexandra Kolbeck, findest du hier.
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Zwei Menschen. Gleiche Situation.
Völlig unterschiedliche Stressreaktionen.
Warum? Genau darum geht es in dieser Folge. Wir sprechen über die vielleicht wichtigste Variable im multimodalen Stressmanagement: die innere Bewertung. Denn nicht nur das, was passiert, beeinflusst deinen Stress – sondern vor allem die Bedeutung, die dein Gehirn der Situation gibt. Und genau darin liegt gleichzeitig auch eine enorme Chance.
Schlüsselthemen
Die zweite Variable der Stresskaskade: die innere Bewertung
Warum gleiche Situationen völlig unterschiedliche Reaktionen auslösen
Notarztsituationen als Beispiel für unterschiedliche Stressverarbeitung
ADHS und Stressbewertung
Das Chefkritik-Experiment: Wie Gedanken Gefühle und Körperreaktionen verändern
Warum Bewertung meist unbewusst abläuft
Die zwei zentralen Fragen unseres Gehirns: Gefahr und Ressourcen
Warum Arbeit an der inneren Bewertung anstrengend – aber wirksam – ist
Die Forschung von Lazarus zur Bedeutung der Bewertung
Operationsfilme, Stressreaktionen und physiologische Messungen
Aktuelle Forschung zu Burnout und emotionaler Bewertung
Kognitive Umstrukturierung und Cognitive Reappraisal
Warum Reframing nicht bedeutet, sich etwas schönzureden
Alfred Adler vs. Sigmund Freud
„Eingefrorene Bewertungen“ und Glaubenssätze
Warum Glaubenssätze veränderbar sind
„Ich bin halt so“ – warum das oft nicht stimmt
Neuroplastizität und lebenslanges Umlernen
Grenzen der Neubewertung: Nicht jeder Stressor ist ein „Säbelzahntiger“
Eva Asselmann, Volker Busch und moderne Stressforschung
Warum Entspannung allein oft nicht ausreicht
Psychotherapie und Coaching: unterschiedliche Wege zur inneren Bewertung
Warum nachhaltige Veränderung Zeit braucht
Innere Bewertung als zentraler Hebel im Stressmanagement
Zeitstempel
00:03 Einführung in die Folge
00:10 Einstieg über Notarztsituationen und unterschiedliche Reaktionen
00:57 Operationsbilder und emotionale Reaktionen
01:15 Warum „einfach positiv denken“ oft falsch verstanden wird
02:00 Thema der Folge: die innere Bewertung
02:06 Vorstellung und Einstieg
03:20 Notarztsituation als Beispiel für unterschiedliche Bewertungen
04:38 ADHS und Stressverarbeitung
05:35 Das Chefkritik-Experiment
07:42 Warum innere Bewertung oft Widerstand auslöst
08:30 Arbeit an der Bewertung vs. Arbeit am Stressor
09:30 Die drei Variablen der Stresskaskade
10:00 Wie unser Gehirn Gefahr und Ressourcen bewertet
11:58 Lazarus und die Stressforschung
12:41 Operationsfilm-Experiment und physiologische Stressreaktionen
15:00 Burnout-Forschung und emotionale Bewertung
16:30 Kognitive Umstrukturierung und Cognitive Reappraisal
18:40 Warum Reframing polarisiert
19:29 „Grün anmalen“ funktioniert nicht
20:30 Alfred Adler und eingefrorene Bewertungen
22:00 Glaubenssätze als alte Bewertungen
24:26 „Ich bin halt so“ – warum Veränderung möglich ist
25:17 Grenzen der Neubewertung und reale Stressoren
27:11 Eva Asselmann und das Buch „Too Much“
28:10 Persönlichkeit, Ressourcen und Bewertung
30:00 Volker Busch und subjektive Wahrnehmung
31:00 Warum unser Gehirn nie neutral bewertet
32:49 Veränderung und Stress
33:33 Gerd Kaluza und multimodales Stressmanagement
35:00 Warum Entspannung allein oft nicht reicht
36:00 Psychotherapie und innere Bewertung
38:01 Warum die innere Bewertung der schwierigste Hebel ist
39:33 „Wir sind die Stressbergführer“
39:38 Zusammenfassung der Stresskaskade
41:00 Stressreaktion und Regeneration
41:55 Abschluss und Verabschiedung
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Warum Stress nicht immer von außen kommt – und wie du erkennst, wo du wirklich Einfluss hast
Multimodales Stressmanagement wird schnell missverstanden. Als würdest du dich einfach nur anpassen sollen.
Als wäre alles deine Verantwortung.
Diese Folge räumt damit auf. Ausgelöst durch einen kritischen Kommentar geht es um eine zentrale Frage:
Wer ist eigentlich „schuld“ an deinem Stress? Und was bringt dich wirklich weiter – Schuldzuweisung oder Handlungsspielraum?
An einem sehr persönlichen Beispiel wird klar, warum diese Unterscheidung entscheidend ist.
Schlüsselthemen
Zeitstempel
00:03 Einführung in die Folge und Anlass durch kritischen Kommentar
00:13 Worum es bei multimodalem Stressmanagement geht – und worum nicht
01:23 Hinweis auf Newsletter und Kurs
01:42 Einstieg und Vorstellung
02:29 Der Vorwurf: Täter werden geschützt, Opfer in die Verantwortung gedrängt
04:20 Einordnung: reale Täter und reale Stressoren
04:51 50 bis 100 Stressreaktionen täglich – was das bedeutet
06:30 Schuldfrage und ihre Grenzen im Umgang mit Stress
08:38 Parallelen zum Gesundheitssystem und strukturellen Problemen
10:00 Opferrolle vs. aktiver Umgang mit der Realität
12:03 Graustufen statt Schwarz-Weiß-Denken
13:30 Grenzen von Reframing und Coaching-Ansätzen
15:00 Übergang zum persönlichen Beispiel TEDx Talk
16:00 Entscheidung für den TEDx Talk und erste Reaktionen
17:30 Drei Monate Stress – Auswirkungen auf Alltag und Umfeld
18:30 Wer ist der „Täter“ in diesem Stress?
19:30 Innere Antreiber und eigener Leistungsanspruch
20:30 Warum der Stress selbst erzeugt war
21:43 Rückblick: War es das wert?
22:30 Bewusste Entscheidungen trotz absehbarem Stress
23:30 Umgang mit Schuld und Verantwortung im Alltag
24:30 Unterstützung und gemeinsame Bewältigung
25:30 Ressourcen stärken, wenn Veränderung nicht möglich ist
26:12 Zusammenfassung der zentralen Botschaft
26:44 Ausblick auf kommende Themen
26:52 Abschluss und Verabschiedung
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Stress entsteht nicht einfach so. Er hat einen Auslöser. Und genau da liegt oft der Denkfehler: „Da kann ich ja nichts dran ändern.“ In dieser Folge schauen wir uns den Stressor genauer an – und räumen mit dem Mythos auf, dass er immer außerhalb unserer Einflussmöglichkeiten liegt. Es geht um Klarheit, Perspektivwechsel und darum, wo du tatsächlich Handlungsspielraum hast – auch wenn es sich erstmal nicht so anfühlt.
Schlüsselthemen:
Die Stresskaskade: Stressor, Bewertung, Reaktion – kurz und verständlich erklärt
Was ein Stressor überhaupt ist – und warum er nicht für alle gleich wirkt
Unterschied zwischen beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Stressoren
Akzeptanz als aktive Strategie, nicht als Aufgeben
Adlerperspektive: Abstand gewinnen und Handlungsspielräume erkennen
Arbeitsplatz als zentraler Stressor – von realen Belastungen bis zu eigenen Mustern
Warum du dich immer „mitnimmst“, egal wohin du gehst
Umgebungsfaktoren wie Lärm, Unterbrechungen und fragmentierte Arbeitszeit
Wiederkehrende Stressoren erkennen und gezielt angehen
Kochrezepte vs. echte Ursachenarbeit
Zeitmanagement-Tools: hilfreich, aber kein Allheilmittel
Aktive Prokrastination – beschäftigt sein statt wirksam handeln
Pragmatische Strategien: 5-Sekunden-Regel, 2–3-Minuten-Regel, 72-Stunden-Regel
ADHS und Stress: gleiche Kaskade, aber andere Verstärker
Warum individuelle Lösungen entscheidend sind – kein „one fits all“
Zeitstempel
00:03 Einführung und Überblick über die Folge
00:12 Wiederholung der Stresskaskade und Fokus auf den Stressor
01:13 Hinweis auf Newsletter und Kurs
01:36 Einstieg ins Thema und Vorstellung
02:29 Einordnung: Stress entsteht durch drei Variablen
04:16 Was ist ein Stressor und warum ist er schwer zu greifen
05:30 Bewertung in zwei Schritten: Bedrohung und Ressourcen
06:30 Unveränderbare Stressoren und Bedeutung von Akzeptanz
08:00 Beeinflussbare Stressoren und individuelle Handlungsspielräume
09:47 Arbeitsplatz als Stressor: System vs. eigene Anteile
11:43 Individuelle Wahrnehmung von Stressoren
12:30 Umweltfaktoren und Arbeitsbedingungen als Stressquelle
15:11 Praxisbeispiele: Lärm, Raum, Unterbrechungen
16:30 Fragmentierung der Arbeitszeit als unterschätzter Stressor
18:49 Strategien aus dem Alltag: Grenzen setzen und Kommunikation
20:00 Viele kleine Stressoren statt eines großen Problems
21:58 Wiederkehrende Stressoren erkennen und priorisieren
23:30 Grenzen von Tools und „Kochrezepten“
24:30 Kittlins Law: Problem klar formulieren
25:38 Aktive Prokrastination einfach erklärt
26:49 To-do-Listen sinnvoll nutzen – oder sich darin verlieren
27:30 Parkinson’s Law und Zeitdruck
29:10 ADHS und Produktivität unter Druck
30:30 Praktische Strategien: schnelle Entscheidungen und kleine Aufgaben
32:27 ADHS-spezifische Stressoren: Zeitblindheit, Hyperfokus, Impulsivität
34:38 Individuelle Unterschiede in Strategien und Lösungen
36:22 Ausblick auf die nächste Folge
36:50 Abschluss und Verabschiedung
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„Ich hätte gerne mal ein großes Blutbild.“
Diesen Satz hören Hausärztinnen und -Ärzte ständig. Gemeint ist damit aber oft etwas ganz anderes: die Hoffnung, endlich eine klare Erklärung für Müdigkeit, Erschöpfung, Infektanfälligkeit oder das diffuse Gefühl zu bekommen, dass irgendetwas nicht stimmt.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum der Wunsch nach einem „großen Blutbild“ so verständlich ist, warum Labor trotzdem nicht einfach die Antwort auf alles liefert und weshalb gute (Stress-sensible) Medizin mehr braucht als einen Rundumschlag an Werten.
Wir schauen auf die typischen Missverständnisse zwischen Patientenseite und ärztlicher Sicht, auf sinnvolle Laborparameter bei Erschöpfung, auf häufig überschätzte Mikronährstoffe und auf die unbequeme Wahrheit, die viele nicht hören wollen: Nicht alles, was sich nach Mangel anfühlt, ist auch einer. Und nicht alles, was im Labor auffällig ist, erklärt wirklich die Beschwerden.
Es geht um Eisen, Vitamin D, Vitamin B12, Magnesium, Omega-3 und die Frage, wann Nahrungsergänzung sinnvoll sein kann und wann sie eher nach Pflaster auf einem kaputten Fass klingt.
Und natürlich geht es um das, worum es bei uns am Ende fast immer geht:
Stress.
Denn so unerquicklich das manchmal ist – chronischer Stress und schlechter Schlaf gehören bei Müdigkeit, Erschöpfung und Infektanfälligkeit sehr oft zu den Hauptverdächtigen.
Diese Folge ist für dich, wenn du verstehen willst, was Labor leisten kann, was nicht und warum Stress-sensible Medizin eben nicht einfach nur Werte bestimmt, sondern den ganzen Menschen anschaut.
Timestamps
00:00 Willkommen bei Cortisol und Kaffee
00:13 Warum so viele Menschen ein „großes Blutbild“ wollen
02:24 Worum es in dieser Folge wirklich geht
03:44 Großes Blutbild oder großes Missverständnis?
06:25 Warum der Wunsch nach Labor so oft mit Angst zu tun hat
10:19 Was Stress im Körper verändert
12:22 Mikronährstoffe: sinnvoll oder Social-Media-Mythos?
14:00 Welche Nährstoffe beim Thema Stress überhaupt relevant sind
19:18 Warum Auffüllen allein das Problem oft nicht löst
21:00 Diese Laborwerte sind bei Müdigkeit und Erschöpfung wirklich sinnvoll
25:13 Welche Werte oft selbst bezahlt werden müssen
26:47 Warum Vitamin D nicht einfach wahllos genommen werden sollte
29:37 Magnesium, Omega-3 und die pragmatische Sicht aus dem Praxisalltag
32:00 Die unbequeme Wahrheit über einfache Lösungen
34:17 Was bei Erschöpfung und Infektanfälligkeit am häufigsten dahintersteckt
36:00 Eisen, Vitamin D, Blutzucker, Bewegung, Medikamente: was wirklich häufig ist
37:44 Warum Labor nur ein Mosaikstein ist
38:39 Ausblick auf die nächste Folge: der Stressor
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In dieser Folge von "Cortisol und Kaffee" tauchen wir tief in das Konzept des multimodalen Stressmanagements ein, einem wissenschaftlich fundierten Ansatz, mit dem du Stress an mehreren Ebenen effektiv angehen kannst. Erfahre, wie die drei Variablen — Außenbedingungen, mentale Bewertung und Stressreaktion — zusammenwirken und welche Strategien du nutzen kannst, um dich in stressigen Situationen besser zu regulieren.
Key topics:
Timestamps:
00:00 - Warum multimodales Stressmanagement das Verständnis von Stress revolutioniert
00:42 - Vorstellung der Folge und Kontext des Modells
01:09 - Die Stresskaskade im Überblick: Stressor, Bewertung, Reaktion
02:29 - Wie man an den Variablen arbeitet: Einblick in pragmatisches Stressmanagement
03:24 - Verschiedene Bausteine bei der Bewältigung des Stressors
04:02 - Die Bedeutung der Bewertung: Perfektionismus, innere Antreiber, Grenzen setzen
07:54 - Mentales Stressmanagement: Gedanken, Überzeugungen, Glaubenssätze
10:23 - Die Stressreaktion: Regenerationskompetenz und praktische Regenerationstechniken
14:04 - Beispiel Frau Streif: Bewegung, soziale Kontakte und Oxytocin
15:54 - Warum individuelle Regenerationsstrategien wichtig sind
16:44 - Hinweise speziell für Menschen mit ADHS und Unterschiede in der Regeneration
20:40 - Zusammenfassung: Arbeit an den Variablen und individuelle Entwicklung
22:19 - Abschied, Ausblick auf die nächste Folge und Zusammenfassung
Damit du im Alltag sofort ansetzen kannst, empfehlen wir die bewusste Reflexion deiner eigenen Stressvariablen und den Einsatz der vorgestellten Strategien. Mehr dazu in unseren kommenden Folgen!
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Entdecke in dieser Folge, wie alltägliche Stresssituationen auf neurobiologischer Ebenen ablaufen und wie du durch bewusste Bewertung deine Stressreaktion beeinflussen kannst. Wir zeigen praxisnahe Beispiele und erklären, warum individuelle Faktoren alles verändern.
Key Topics:
Timestamps:
00:00 - Einführung in "Cortisol und Kaffee" – Warum Stress uns alle betrifft
00:43 - Das Zitat von Viktor Frankl: Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum
1:28 - Wie die Stresskaskade funktioniert: Reiz, Bewertung, Reaktion
2:13 - Was ist ein Stressor? Beispiele aus Alltag und Evolution
4:35 - Die Bedeutung der eigenen Bewertung: Beispiel Bushaltestelle
6:07 - Wie unbewusst unsere Bewertungen basierend auf Biografie und Werten laufen7:12 - Die Stressreaktion: Körper, Verhalten, Emotionen
8:21 - Lazarus-Modell: Einschätzung des Ressourcenbegriffs
9:22 - Beispiel mit Wasserfleck: Ressourcen bewerten, Reaktion steuern
12:08 - Innerer Kritiker: Perfektionismus, Kontrolle, Negativität
13:27 - Mehrdimensionale Stressreaktionen: Körperlich, emotionale, mentale Ebenen
14:12 - Umgang mit Alltagsstress: Wasserfleck im Keller als Beispiel
15:10 - Ressourcen und deren Einfluss auf die Stressreaktion
16:20 - Einfluss von finanziellen, sozialen und technischen Faktoren
19:25 - Gedankenmuster und Dramatisierungen im Gehirn
21:24 - Neurodivergenz und Stress: Besonderheiten bei ADHS
24:52 - Selbstbeobachtung: Stressoren, Bewertungen, Reaktionen
26:25 - Ausblick auf Methoden des multimodalen Stressmanagements
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In dieser Episode tauchen wir tief in die Zusammenhänge zwischen Stressreaktionen und evolutionären Verhaltensweisen ein. Dabei gibt es auch einen kurzen Ausflug zur ADHS. Wir betrachten, warum unsere Stresssysteme so funktionieren, wie sie sind, und wie dieses Verständnis helfen kann, den eigenen Umgang mit Stress zu verbessern.
Schlüsselthemen:
Zeitstempel:
00:00 - Einführung in Stressreaktionen und ADHS
00:29 - Das transaktionale Stressmodell
00:40 - Über die Stresszyklen und das Tierverhalten
01:10 - Die Geschichte von Zebra Frau Streif und Löwe Ludwig
02:09 - Agathe und die Unterdrückung der Stressreaktion
03:32 - Evolutionäre Theorien zu ADHS: Jäger versus Farmer
04:39 - Stress in der modernen Gesellschaft für ADHS-Betroffene
05:02 - Neurodiversität: ADHS als Normvariante
06:32 - Theorien zur Evolution der ADHS-Merkmale
07:17 - Bedeutung der Jäger- und Farmer-Typen in der Evolution
09:34 - Das aktuelle Stressmodell: Lazarus’ Stressreaktion
14:17 - Wie das Modell von Lazarus im Alltag angewendet werden kann
21:23 - Praktische Beispiele: Stress im Arbeitsalltag und Familienleben
22:18 - Ressourcen als Stresspuffer: Strategien im Alltag
23:56 - Ankündigung: Nächste Folge zum Thema Stresskaskade
26:04 - Hausaufgabe: Eigene Stressauslöser beobachten
27:10 - Abschluss und Verabschiedung
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In dieser Folge nehmen Susanne und Henner dich mit auf eine Reise durch die biologischen Grundlagen unserer Stressreaktionen. Entdecke, warum unser evolutionäres System noch immer aktiv ist und wie moderne Stressoren unsere Gesundheit beeinflussen.
Schlüsselthemen:
Zeitstempel:
00:01 - Begrüßung und Thema der Folge
00:20 - Evolution der Stresssysteme
01:19 - Beispiel: Familie Stein und Säbelzahntiger
02:23 - Gehirn und Stressreaktion
03:21 - Rolle von Adrenalin
04:19 - Energiegewinnung und Stoffwechsel
05:17 - Tunnelblick in Stresssituationen
06:46 - Dauer des Stresssystems
07:23 - Funktion von Cortisol
09:15 - Bewertung und Stressreaktionen
10:15 - Vergleich: Zebras vs. Menschen
11:03 - Späte Stresswahrnehmung
12:24 - Stressreaktion als Schutzmechanismus
14:15 - Gefahrenerkennung und Reaktion
16:58 - Moderne Stressoren und alte Mechanismen
21:14 - Einfluss von Bewertung und Wahrnehmung
22:12 - Verantwortung vs. Schuld
28:22 - Schlussgedanken und Strategien
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Willkommen bei „Cortisol und Kaffee“, dem Podcast für gestresste Menschen, die sich mit ihrem Stress nicht mehr einfach abfinden möchten.
Susanne und Henner, beide Mediziner mit Herz, teilen ihre Erfahrungen, wissenschaftliches Wissen und unterhaltsame Einblicke in den Umgang mit Stress im Alltag.
Schlüsselthemen:
Zeitstempel
00:00 - Einführung: Warum Stress das zentrale Thema dieses Podcasts ist
00:14 - Auf die Idee gekommen: Warum ein Podcast über Stress?
01:05 - Die häufigste Fehlerquelle: Wo Stress entsteht und warum kaum darüber gesprochen wird
01:25 - Vorstellung der Gastgeber: Susanne und Henner – Ärzte und Coaches mit Hand-on-Mentalität
02:32 - Persönliche Einblicke: Stress im Arzt- und Familienalltag
04:16 - Der Einfluss von ADHS bei Susanne – eine persönliche Geschichte
05:28 - Rückblick: Unser Vorgänger-Podcast „EinzigARZTig“ und die Herausforderung mit ChatGPT
06:18 - Der kreative Neustart: Authentizität statt KI-Perfektion
08:00 - So reagieren wir auf Stress – unterschiedliche Persönlichkeiten, unterschiedliche Reaktionen
09:16 - Warum wir den Stress nicht dämonisieren: Stress als Teil unseres Lebens
10:02 - Einführung in die Stress-sensible Medizin – Was bedeutet das in der Praxis?
11:06 - Multimodales Stressmanagement: Mehr als nur Achtsamkeit – ein ganzheitlicher Ansatz
12:31 - Selbstwirksamkeit: Der Player im Stressmanagement – Was du selbst tun kannst
14:33 - Figuren aus unserer Stress-Welt: Familie Stein, Sebastian, Agathe & Co.
15:29 - Die Geschichte von Hans Selye: Der Pionier der Stressforschung
18:43 - Warum „Cortisol und Kaffee“ perfekt zusammenpassen – Binnen- und Außenwelt im Einklang
21:15 - Ausblick auf die nächsten Episoden: Mehr zu Stressreaktionen und Strategien
22:33 - Abschied, Feedback und Tipps: Gemeinsam gegen Stress!
Bitte beachten: Dieser Podcast bietet keine ärztliche Beratung. Bei spezifischen Problemen wende dich bitte an eine Fachperson!
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