CSSL

CSSL

By Radio RotblauSportsFootball
Download on the App Store

CSSL episodes

  • FC Basel – Grasshoppers Club 11.09.2022
    Die Vergangenheit zeigt, dass Spiele zwischen Basel und GC stets torreich enden. Seit Jahren war es wieder einmal so weit, dass die Grasshoppers als besseres Team in der Liga nach Basel kommt. Die Zürcher haben sich sehr viel vorgenommen für die Partie gegen den FC Basel. Kaum ging das Spiel los, schon hiess es 1:0 für den FC Basel. In der 3. Minute verwandelt Ndoye ein Zuspiel von Comas zum Führungstreffer. Nur gerade 14 Minuten später schlug der Ball wieder im GC-Gehäuse ein. Die Flanke vom Basler Innenverteidiger Comas wehrte Moreira noch ab, aber das genau vor die Füsse von Zeqiri. Der liess sich nicht lange bitten und es hiess 2:0 für Basel. In der 25. Minute verletzte sich der GC-Keeper (Oberschenkel Zerrung) und musste seinem Kollegen Justin Hammel platz machen. Trotz des Rückstands gaben die Grasshoppers nicht auf. Sie verschärften die Gangart und kamen in der 31. Minute zu einem Penalty, welcher völlig zurecht ausgesprochen wurde. Morandi liess dem Basler Torhüter Hitz keine Chance und schoss den Anschlusstreffer zum vorzeitigen 2:1.
    Die zweite Halbzeit bot dann alles, was Fussball ausmacht. In der 59. Minute erzielte der eben gerade eingewechselte Augustin das 3:1 für den FC Basel. In der 68. Minute kam es noch dicker für die Zürcher. Penalty für Basel. Augustin liess Hammel absolut keine Chance und hievte den Ball ganz locker ins Lattenkreuz. Nur gerade 3 Minuten später flog der Zürcher Seko mit Gelb-Rot vom Platz. Der fällige Freistoss brachte dann durch Wouter Burger das 5:1 für Basel. In der 83. Minute verlor GC noch einen Spieler. Loosli wurde für ein Foul mit Rot vom Platz gestellt. Alle im Stadion wunderten sich warum – selbst die Basler Fans. Fazit: Der Aufwärtstrend beim FC Basel hält weiterhin an und bei GC heisst es, nicht den Mut verlieren, trotz dieser Kanterniederlage gegen den FC Basel.
    2 hr 1 min
  • FC Basel – BSC Young Boys 07.08.2022
    Der «El Classico» der Schweiz hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Aus dem ursprünglichen Spiel FCB gegen FCZ wurde mittlerweile FCB gegen YB. So war es auch an diesem schönen Sonntag im St. Jakob-Park zu Basel. Wunderbares Fussballwetter und 26’000 Zuschauer freuten sich auf ein spannendes Spiel zwischen dem FC Basel und den Berner Young Boys. Sie wurden nicht enttäuscht. Beide Teams gaben schon von Beginn weg Gas und es entwickelte sich eine harte und aggressive Partie, welche jedoch stets fair geführt wurde. YB startete gut in das Spiel, denn sie hatten schon nach wenigen Sekunden einen Eckball zu verzeichnen. Der FC Basel hielt sehr gut dagegen und das Spiel spielte sich zwischen den beiden Strafraumlinien ab, ohne jedoch gefährlich zu werden. Die Taktiken der beiden Trainer, Raphael Wicky und Alex Frei, wurden peinlichst genau eingehalten. Erst gegen ende der ersten Halbzeit gewann der FC Basel ein bisschen die Oberhand und wurde wirklich gefährlich im Strafraum der Berner. Dank von Ballmoos im Tor, blieb die Partie jedoch ausgeglichen.
    Was in der ersten Halbzeit noch nach Abtasten aussah, änderte sich in der zweiten Hälfte komplett. Beide Teams legten einen Gang zu und es entwickelte sich ein sehr spannendes und äusserst attraktives Spiel. Chancen um Chancen auf beiden Seiten, ein euphorisches Publikum, Weltklasse Torhüter – Fussballherz, was willst du mehr. Das Einzige was wirklich fehlte um dieses Spiel zu einem absoluten Topspiel zu werten, waren die fehlenden Tore. Für uns war es das attraktivste Unentschieden der letzten Jahre. Vielen Dank an beide Teams.
    2 hr 8 min
  • FC Basel – Servette FC 24.07.2022
    «Kurz gesagt wurde der FC Basel am Schluss um seinen verdienten Lohn gebracht. « Die war die Aussage eines Zuschauers auf der A-Tribüne des St. Jakob-Park nach dem Spiel. Fakt aber war aus Reporter-sicht: »Wenn du sie vorne nicht machst, bekommst du sie hinten». Anfänglich war es ein Spiel auf gleicher Höhe, bis sich dann im Laufe der ersten Halbzeit der FC Basel als klarer Spielgestalter herausgehoben hatte. So kam es wie es kommen musste, die Basler gingen kurz vor ende der 1. Halbzeit in Führung durch das Tor von Ndoye. Die Halbzeitanalyse fiel dann sehr genau aus, denn der FC Basel hatte einige Chancen und verwertete sie nicht.
    In der 2. Halbzeit kamen die Basler immer besser ins Spiel. Zwischen der 60. Und 70. Minute hatte der FC Basel vier hundertprozentige Chancen auf dem Fuss, doch der Genfer Torhüter Frick zog an diesem Sonntagnachmittag einen richtig guten Tag ein. Mit zum Teil Weltklasse Paraden hielt er die Genfer im Spiel. Die Genfer hatten in der zweiten Halbzeit absolut nichts zu melden gegen das stark aufspielende Basel. Das Einzige was die Zuschauer im Stadion, sofern sie dem FC Basel halfen, war, dass es aus den vielen Chancen keine Tore gab. Tja, und so kam es dann, womit niemand gerechnet hatte. Servette lancierte in der 87. Minute einen Tempo Gegenstoss über die rechte Seite mit dem Ex-Basler Dimitri Oberlin. Er überliess nach dem Seitensprint den Ball an Stevanovic. Dieser flankte in den Strafraum und der Ball flog an Freund und Feind vorbei bis auf die andere Seite des Fünfmeterraumes. Dort stand dann Theo Valls goldrichtig und liess Marvin Hitz, im Tor des FC Basel, keine Abwehrchance. So endete das Spiel mit einem Unentschieden. Wenn wir schon einleitend mit weisen Trainersprüchen angefangen haben, so enden wir jetzt auch mit einem solchen. Des Servettes Freud, des Baslers Leid.
    1 hr 53 min
  • FC Basel – FC Lugano 22.05.2022
    Wer gesagt hat, dass es bei diesem Spielt um nichts mehr geht, der hat sich getäuscht. Der FC Basel wollte unbedingt diesen 2. Platz in der Meisterschaft auf Sicher haben. Daher fingen die Basler mit sehr gutem Offensivfussball an und überraschten so die Luganesi. Nach 6 Minuten passte Chalov wunderbar auf den freistehenden Darian Males und es hiess 1:0 für den Gastgeber. Sichtlich beeindruckt hat das aber den FC Lugano überhaupt nicht. Die Tessiner bekamen das Spiel und auch den FC Basel immer besser in den Griff. Es ist so, als wenn sich plötzlich ein neues Spiel entwickelte. Weg war plötzlich der Offensivfussball des FC Basel. Weg war auch die Sicherheit der Basler. Es spielte nur noch der FC Lugano. Nach 27. Minuten belohnten sich die Tessiner dann auch mit dem verdienten Ausgleich durch Amoura.
    In der zweiten Halbzeit erwischten die Tessiner den besseren Start und kamen zur einen und anderen grossen Torchance, doch Heinz Lindner, im Tor der Basler, gab Empfehlungen ab, warum er Torhüter Nr. 1 ist und bleiben sollte beim FC Basel. Mitte der zweiten Halbzeit wurde es dann sehr kurios. Der Titel könnte heissen: Aufstieg, Ruhm und Fall des Pajtim Kasami. Er wurde in der 69. Minute eingewechselt. Er lief kurz über den Platz, weil gerade ein Freistoss für den FC Basel anstand. Dieser Freistoss kam dann auch Richtung Lugano-Strafraum und Kasami versenkte den Ball in den Maschen. Danach folgte Torjubel, Torjubel, Leibchen ausziehen und danach gelbe Karte wegen Leibchen ausziehen und kaum wurde wieder angespielt säbelte Kasami den Tessiner Mittelfeldspieler Mahmoud im Mittelkreis um, dass er dafür Gelb sah. Naja, er hatte vorher schon gelb bekommen bei seinem Torjubel und daher blieb Schiri Cibelli nichts anderes übrig als Kasami unter die Dusche zu schicken. Der ganze Auftritt von Kasami dauerte genau 5 Minuten. Am Spielgeschehen änderte sich nicht mehr viel, ausser dass in der 92. Minute wieder Chancengleichheit auf dem Platz hergestellt wurde. Hadj Mahmoud sah dann ebenfalls die gelb-rote Karte.
    1 hr 58 min
  • FC Basel – Grasshoppers Club 12.05.2022

    Der FC Basel gegen GC – ein Derby. GC mitten im Abstiegskampf und der FC Basel mit dem Willen den 2. Platz zu sicher. Dass es in dieser Partie um Etwas geht, hat man in der ersten Halbzeit jedoch nicht gesehen. Beide Teams lieferten eine blutleere Vorstellung. Eine Halbzeit zum Vergessen – für beide Lager und auch für die rund 20‘000 ZuschauerInnen im St. Jakob Park. In der zweiten Halbzeit kam GC wacher und bissiger aus der Senftube. So drückte Riascos einfach mal aus rund 20 Metern mit einem herrlichen Schlenzer von links mit dem rechten Fuss ab und düpierte Heinz Linder sehenswert. Der Ball flog schön über den Basler Schlussmann ins rechte, obere Eck – 0:1 für GC in der 50. Minute. Das hat es gebraucht. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in dem der FC Basel besser auf spielte. Zwischen der 74. und 84. Minute verschenkte GC den Sieg. Herc schaffte es innerhalb von drei Minuten nach seiner Einwechslung zwei gelbe Karten zu sammeln und musste gleich wieder unter die Dusche. Diese numerische Überzahl nutzte Esposito in der 84. Minute aus. Zwei GC Spieler behindern sich beim Klärungsversuch eines hohen Balles und stolpern. Der Ball landet bei der Nummer 9, welche cool und gekonnt direkt mit dem rechten Außenrist den Ball an Moreira vorbei schiebt. 1:1. Der FC Basel hätte in der Schlussphase noch den Sieg einfahren können, doch das wäre des Guten zu viel gewesen. Auch wenn der FCB doppelt so viele Chancen wie GC hatte und 72 zu 28 Prozent Ballbesitz, geht das 1:1 in Ordnung. Der FCB hat vor allem in der ersten Halbzeit zu wenig für einen Sieg investiert.

    PS: es war das 454 Spiel von Fabian Frei, welcher nun alleiniger Rekordhalter ist, was die Anzahl Spiele für den FC Basel angeht.

    2 hr 1 min
  • FC Basel – FC Zürich 01.05.2022
    Es war alles angerichtet für einen tollen Fussballnachmittag. Das Wetter spielte mit und der St. Jakob-Park war mit 33’810 Zuschauern ausverkauft. Fussballherz, was willst du mehr. Beide Teams legten los wie die Feuerwehr. Wobei der neutrale Betrachter sah, dass der FCZ äusserst gut organisiert war und die Basler ab und zu Mühe hatten ihre Verteidigungslinien zusammen zu halten. Der FC Zürich stieg relativ hart in die Zweikämpfe ein. Diese wurden durch die Unparteiischen geduldet. Der FC Basel verlor in der Folge dann rasch seinen Aussenverteidiger Michael Lang. Dieser wurde bereits in der 14. Minute ausgewechselt nach einem rüden Einsteigen seitens Guerrero. Es gab nicht einmal eine gelbe Karte. Die harte Gangart der Zürcher wurde weiterhin geduldet ohne Sanktionen. In der 25. Minute war es dann der Basler Kapitän Valentin Stocker, welcher schon frühzeitig seine Segel streichen musste, nachdem er von Kryeziu zu Boden gestreckt wurde. Auch da zückte Feday San keine Kartons. Die Basler verloren dann ihre Linie und kassierten prompt in der 40. Minute das 0:1 durch Cessay. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte brachte Boranijasevic den FCZ noch 0:2 in Führung.
    In der zweiten Halbzeit merkte man das Fehlen der routinierten Stocker und Lang im Team des FC Basel. Obwohl der FCB Coach alles zur Verfügung stehende Personal in das Spiel warf, so konnten die Basler den FCZ nicht mehr wirklich in Gefahr bringen dieses Spiel zu verlieren. Zu gut war die Abwehr organisiert, zu abgeklärt spielten die Zürcher auf – eben wie ein Meister. Der FCZ liess sich auf jeden Fall nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und siegte am Schluss verdient mit 0:2 gegen den FC Basel und sicherte sich schon frühzeitig den Meistertitel. Gratulation nach Zürich, auch von unserer Seite.
    1 hr 56 min
  • FC Basel – FC Luzern 24.04.2022
    Es sind von je her immer umkämpfte und attraktive Fussballspiele, wenn die Affiche FC Basel gegen FC Luzern hiess. So war es auch dieses Wochenende im St. Jakob-Park. Die 21’905 Zuschauer bekamen ein tolles Spiel geboten. Nach genau 3 Minuten schoss Valentin Stocker vom FCB sein 100. Tor für den Basler Club. Obwohl die Basler das Zepter von Anfang an in die Hand nahmen und eine Chance nach der anderen kreierten, beeindruckte das den FC Luzern überhaupt nicht. Er hielt mit aggressivem Pressing dagegen. In der 18. Minute zeigte Schiri Urs Schnyder auf dem Punkt nach einem Foul von Millar an Abubakar. Diese Chance wollte der ehemalige Spieler des FC Basel in den Diensten der Luzerner, Samuele Campo, nicht nehmen und trat gegen Heinz Lindner an. Das Perfide an der Sache war auch, dass Campo den Penalty vor der Muttenzerkurve treten durfte. Selbstsicher lief Campo an und sah seinen gut platzierten Schuss von Lindner parriert. Es blieb beim 1:0 für die Gastgeber aus Basel. Am Ende der ersten Halbzeit gab es ein Chancenplus auf Seiten der Innerschweizer, doch es schauten leider keine Tore heraus.
    Die zweite Halbzeit knüpfte genau dort an , wo die Erste aufgehört hat. Es war wirklich ein attraktives Spiel der beiden Mannschaften. Die Basler waren aber im Abschluss kaltblütiger und legten in der 73. Minute noch einen drauf. Torschütze war wiederum der Basler Kapitän Valentin Stocker. Die Luzerner kämpften aber trotz Rückstand weiter. Es ist Heinz Lindner im Tor der Basler zu verdanken, dass der FC Luzern torlos blieb. In de 87 Minute war dann der Widerstand der Luzerner endgültig gebrochen als Fabian Frei auf Pass von Tavares das Endresultat von 3:0 erzielte.
    1 hr 57 min
  • FC Basel – BSC Young Boys 03.04.2022
    Aus Basler Sicht hiessen die Gegner der emotionsgeladenen Spiele früher Grasshoppers Club oder FC Zürich. Das waren die Spiele, auf die sich der Basler Anhang jedesmal freute. In letzter Zeit hat sich diese Front ein bisschen verschoben und das neue Ziel der Basler Fans trägt Gelb-Schwarz. So war es auch nicht überraschend, dass 25’760 Zuschauer den Weg ins Joggeli gefunden haben. Vom Spitzenkampf erwartete man viel und es wurde auch einiges geboten. Die Basler nahmen das Zepter schon zu Beginn in die Hand und spielten ein aggressives Forchecking, welches den Bernern nicht behagte. Im Laufe der 1. Halbzeit stellten sich die Stadtberner dann auf das Spiel des FC Basel ein und die Partie wurde besser. Kurz vor dem Pausentee ging der FC Basel aber verdientermassen mit 1:0 in Führung. Taulant Xhaka fasste sich aus 17 Meter ein Herz und dreschte den Ball in die Maschen (96km/h).
    Die zweite Halbzeit war dann aus Berner Sicht einiges besser als der Start in die erste Halbzeit. YB erhöhte den Druck auf das Basler Tor und schaffte in der 61. Minute den Ausgleich durch Fernandes. Der Treffer war glücklich zu Stande gekommen da abgelenkt. Dann schlug die Stunde des Sebastiano Esposito. Mit einem weltklasse Freistoss brachte er den FCB in der 71. Minute wieder in Führung. Leider, aus Basler Sicht hielt die Führung nur gerade 7 Minuten. Der gerade frisch eingewechselte Kanga auf Berner Seite sicherte dem BSC Young Boys diesen Punkt mit seinem Tor.
    Fazit: Eine wirklich attraktive Partie zwischen zwei guten Teams.
    2 hr 15 min
  • FC Basel – Servette FC 13.03.2022
    Der 20-fache Meister gegen den 17-fachen Meister, sprich FC Basel gegen Servette FC. Das versprach doch eigentlich Fussball vom Feinsten. Die 19’000 Zuschauer im Joggeli waren auch dieser Meinung, doch was sie dann zu sehen bekamen war alles andere als tollen Fussball. Ich korrigiere mich, es gab nur auf einer Seite einen erfrischenden Fussball zu sehen und zwar auf Genfer Seite. Servette spielte unkompliziert und sehr schnell nach vorne, sobald sie im Ballbesitz waren. Auch die Spielweise der Genfer war aggressiver als diejenige des FC Basel, aber dennoch fair. Dennoch leistete sich Diallo ein ruppiges Foul und wurde von Schiri Alain Bieri des Feldes verwiesen. Servette, jetzt nur noch mit 10 Spielern, kämpfte aber weiter.  So war es nicht überraschend, dass die erste Halbzeit mit 0:0 endete.
    In der zweiten Hälfte musste der FC Basel irgendein Mittel finden, um diese Genfer Defensive zu knacken. In der 66. Minute hatte der Basler Trainer genug gesehen von Ndoye und Esposito und wechselte die Beiden aus gegen Chipperfield und Chalov. Erst jetzt kam so richtig Schwung in den Basler Angriff und genau 3 Minuten später schlug es hinter dem Genfer Keeper Frick zum ersten Mal ein. Ausgerechnet Chipperfield war der Torschütze. Gerade mal 3 Minuten im Spiel und seine zweite Ballberührung landete in den Maschen. Das nennt man Effizienz. Trotz des Gegentreffers gaben die Genfer nie auf und kämpften weiter. In der 85. Minute holte sich Clichy die zweite gelbe Karte ab und flog auch vom Platz. Servette nur noch zu 9. Es dauerte wiederum nur 3 Minuten und die Genfer kassierten ihren zweiten Gegentreffer. Endlich traf auf Basler Seite auch der Neueinkauf Adam Szalai. Dies war dann auch das Schlussresultat. Fazit: schlecht organisierter FCB gewinnt trotz aufopfernd kämpfenden Genfern.
    Gast-Kommentator: René Koller
    1 hr 50 min
  • FC Basel – Lausanne Sport 19.02.2022

    Ganz Basel war gespannt, wie sich die Neuen im Team des FC Basel anstellen werden. Zunächst war nur einer der Neuen in der Startformation (Strahinja Pavlovic). Auf den Bundesliga-Profi Adam Szalai mussten die Basler bis zur 2. Hälfte warten – aber es würde sich lohnen. Zum Spiel: Schon von Anfang an sah man, wer sich hier durchsetzen will. Die Waadtländer zogen sich schon von Beginn an in die eigene Abwehr zurück und versuchten mit gelegentlichen Kontern die Basler in Verlegenheit zu bringen. Dies gelang nur zum Teil. Der FCB powerte in der ersten Halbzeit dermassen, dass es Lausanne Sport fast nicht möglich war aus der eigenen Hälfte zu kommen. Dennoch stand es zur Halbzeit aus Basler Sicht „nur“ 0:0.

    In der zweiten Halbzeit setzten die Basler noch einen Gang zu. So wunderte es niemand, dass Michael Lang auf Pass von Chalov zum längst fälligen 1:0 traf. Mittlerweile ist auch Adam Szalai im Spiel und man merkte deutlich, dass mit seiner Hereinnahme ein gewisser positiver Ruck durch das Basler Team ging. In der 65. Minute war es dann soweit. Szalai verwertete eine Hereingabe von Stocker zum 2:0 für den FC Basel. Lausanne fand nie ein Mittel sich aus der Umklammerung der Basler zu befreien. Im Gegenteil: Kurz vor Schluss traf der nächste Neuzugang des FC Basel. Katterbach schliesst eine Flanke von Fernandez zum 3:0 Schlussstand ab. Wenn der FC Basel in den nächsten Partien wieder so auftritt, werden es die Gegner wirklich schwer haben die Kicker vom Rheinknie zu schlagen. Als nächster Gegner wartet am kommenden Wochenende der FC Zürich im Letzigrund auf den FC Basel. Wir freuen uns auf den Schweizerischen „El Classico“.

    2 hr 1 min