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CSSL episodes

  • FC Basel – FC Lugano 21.05.2023
    In dieser Saison konnte der FC Basel noch nie gegen den FC Lugano gewinnen. Der letzte Basler siegt datiert vom 22.05.2022 (36. Spieltag der Saison 2021/22). Da gewannen die Basler zuhause mit 2:1. Wer sich vor dem Spiel im St. Jakob-Park ein bisschen umgehört hat, dem war klar, dass die Basler Anhängerschaft nicht gerade vor Euphorie strotzte. Man traute den Baslern keinen Exploit zu. Die fast einheitliche Begründung war, dass das Team von Heiko Vogel einfach viel zu müde ist nach den diversen englischen Wochen.
    Genau so wie die Fans den FCB sahen, so spielten sie auch. Defensiv – ohne Risiko – ein bisschen ängstlich. Wenn die Basler eine Chance sahen in einem schnellen Konter, dann waren sie bereit. Mehr aber nicht. So wunderte es niemanden, dass der FC Lugano fast 70 % Ballbesitz hatte. In der 34. Minute war so ein Kontermoment und den schliesst Zeqiri ab zum 1:0 für den FC Basel. Danach wurde weiterhin nicht viel gemacht für das Spiel.
    Auch die zweite Halbzeit war sehr langweilig und doch spannend, aber nur wenn man dem FC Basel die Daumen drückte. Schaffen sie es den Sieg über die Linie zu bringen? Nein, denn ein Ex-Basler hatte da etwas dagegen. Ausgerechnet Renato Steffen trifft in der 84. Minute zum Ausgleich. Gegen Schluss kam dem bis dahin gut pfeifenden Schiri, Lukas Fähndrich, die Arroganz in die Querre. In der Nachspielzeit wurde Calafiori mit gelb/rot vom Platz gestellt und der Trainer Heiko Vogel sah ebenfalls kurz vor Schluss die gelbe Karte. Nach dem Abpfiff bedankte sich Vogel bei den Schiris und muss anscheinend noch nette Worte gefunden haben, denn er bekam von Fähndrich die gelb/rote Karte gezeigt und fehlt ebenfalls gegen Servette.
    Mittlerweile könnte der FC Basel eigentlich seine Junioren zum nächsten Spiel gegen Servette senden. Dem FCB fehlt die ganze Abwehrachse plus die Hälfte des Mittelfelds. Alle Spieler sind gesperrt wegen roten Karten, welche alle hätten verhindert werden können, hätten die Unparteiischen ein bisschen mehr Feingefühl an den Tag gelegt.
    2 hr 4 min
  • FC Basel – FC Zürich 07.05.2023
    Der Schweizer «El Clasico» hat nur gegen Schluss das gehalten, was man von ihm erwartet hat. Über weite Strecken war es ein sehr langweiliges und uninteressantes Spiel. Beide Teams waren von ihren Trainern exzellent auf den Gegner eingestellt worden. In der ersten Halbzeit gab es lediglich eine gelbe Karte gegen den Zürcher Aliti wegen des Fouls an Basels Darian Males. Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin und dann war auch mal Pause.
    In der zweiten Halbzeit bemerkte man die Nervosität in beiden Teams. Man feindete sich auf dem Platz an. Danach folgten gewisse «Nettigkeiten» und zwar aus beiden Lagern. Schiedsrichter Dudic liess weiterhin sehr viel laufen. Ab der 85. Minute kam dann der Bruch in diesem Spiel. Boranijasevic sah, dass der Basler Augustin schon an ihm vorbei war in Richtung Tor. Da packte er eine Grätsche aus und verletzte den Basler leicht. Das was sich in der zweiten Halbzeit emotional angestaut hatte, entlud sich nun auf dem Platz. Rudelbildung – Handgreiflichkeiten und laute Worte waren die Auswirkungen. Fazit: Gelb für Katic und Boranijasevic auf Seiten des FCZ und Gelb für Augustin sowie rote Karte für Adams wegen Tätlichkeit. Bis in die Nachspielzeit war es dann wieder ruhiger auf dem Platz.
    In der 91. Minute kommt FCZ-Stürmer Krasniqi in den Strafraum. Er wird von Michael Lang abgedeckt. Der Stürmer geht an Lang vorbei und hebt zu einer Schwalbe ab. Schiri Dudic zeigt sofort auf den Punkt. Die Verwirrung über diesen Strafstoss war im Stadion noch nicht so gross, da man gewiss war, dass sich der VAR das sicher noch einmal anschaut. Als dann minutenlang nichts passiert und der Strafstoss tatsächlich ausgeführt wird, entlud sich bei einigen Spielern des FCB der Frust ob dieser Fehlentscheidung. Fazit: Rot gegen FCZ Kryeziu, Rot für Basels Burger, Gelb fürFCZ Machesano. Nach dieser Kartenflut kam der für unseren Geschmack ein bisschen arrogante Auftritt von Schiri Dudic. Er lief zum Spielereingang und bat dort den Staff, man möge Taulant Xhaka wieder aus der Kabine holen. Es dauerte ewig bis Xhaka aus der Kabine kam. Er dachte seine gelb/rote Karte werde zurückgenommen und lief schon wieder Richtung Platzmitte. Schiri Dudic hielt ihn dann zurück um ihm zu sagen, dass die gelb/rote Karte zurück genommen wird, jedoch er jetzt direkt Rot sieht. Das hätte man auch nach Spielschluss hinter den Kulissen machen können. 9 gelbe und 4 rote Karten sprechen nicht gerade für ein tolles Fussballspiel. Die einzige Frage bleibt: Warum hat der VAR nicht eingegriffen? Er hätte diese unschöne Schlussphase verhindern können, denn ein Strafstoss war es in keinem Fall.
    2 hr 29 min
  • FC Basel – BSC Young Boys 16.04.2023
    In den letzten drei Spielen gab es für den FC Basel nichts zu holen gegen den BSC Young Boys. Zu dominant waren die Berner. Sie schossen auch immer etwa 3 Tore im Schnitt. Dieses Wochenende aber lag irgendetwas in der Luft. Wegen den Ausschreitungen am letzten Spiel muss der St. Jakob-Park ohne die gegnerischen Fans auskommen, aber auch die Muttenzerkurve des FC Basel blieb leer. Dies war die Strafe des Verbandes an die Adresse der randalierenden Fangruppen. Die Überraschung für alle war die Aufstellung des FC Basel. Gleich 4 Änderungen gegenüber dem letzten Spiel nahm Heiko Vogel vor. Auf der Auswechselbank sassen Leute wie Michael Lang, Andy Diouf, der Torschütze vom Dienst Zeki Amdouni, Bradley Fink Burger und Ndoye. Alle wurden geschont für das Rückspiel in der Conference League in Nizza.
    Der B-Anzug des FCB kämpfte bravourös gegen das übermächtige YB. Trotz Kampf – nach 8. Minuten hiess es 0:1 für YB. Torschütze war Nsame. Das Spiel der Basler wurde immer offener und auch in der 2. Halbzeit setzten die Basler das eine oder andere Zeichen. Der wirblige Elia machte keinen Stich und auch Nsame (ausser beim Tor) und Fassnacht wurden sehr gut bewacht. Der später eingewechselte Basler Itten wurde auch gerade in Manndeckung genommen und zeigte auch nicht viel. In der 68. Minute wurden die 14’200 Zuschauer im Joggeli endlich erlöst. Der eingewechselte Amdouni (wer den sonst) trifft zum 1:1, welches denn auch das Schlussresultat ist. Fazit: Mit einem Quäntchen mehr Einsatz hätte es den Baslern zu den 3 Punkten gereicht.
    1 hr 50 min
  • FC Basel – FC Winterthur 01.04.2023
    FC Basel gegen Winterthur: Vor Jahren wäre das noch eine klare Sache gewesen, doch heute ist man sich da nicht mehr so sicher. Der FC Winterthur hat jedem FCB im aller ersten Spiel der Saison auch ein Unentschieden im St. Jakob-Park abgerungen. Revanche war angesagt aus Sicht der Basler. Die Basler legten auch gleich los, jedoch war der FC Winterthur ausgezeichnet auf die Basler eingestellt. Bei Basel fehlt auch, wie in den letzten Spielen, die nötige Präzision. Kevin Augustin, der Offensivspieler des FCB verliert fast jeden Zweikampf. So kann kein gutes Spiel aufgezogen werden, wenn die Akteure nicht ganz wach sind. Praktisch aus dem Nichts entsteht der Führungstreffer der Basler durch eben diesen Augustin. Augustin wird von Kade angespielt und trifft dann aus zentraler Position durch die Beine von Kuster hindurch zum 1:0!
    In der zweiten Halbzeit liegt der Ball schon 4 Minuten nach Anpfiff wieder im Winterthurer Tor, doch Fink startete aus einer Abseitsposition und daher wird das Tor wieder eingezogen. Basel ist in der Folge spielbestimmend, jedoch ohne zu glänzen. In der 76. Minute liegt der Ball schon wieder im Tor des FC Winterthur, jedoch auch dieses Tor wird vom VAR wieder rückgängig gemacht, da Calafiori im Abseits stand. In der 85. Minute dann tatsächlich die 2:0 Führung für die Gastgeber. Millar bedient Bradley Fink mustergültig und das war die Entscheidung in diesem Spiel. Wenn man die Statistiken des Spiels unter die Lupe nimmt, sieht man, dass der FC Winterthur nur gerade 5 mal auf das Tor von Marvin Hitz schoss. So kann man keine Spiele gewinnen. Man muss aber als neutraler Zuschauer sagen, dass die glücklichere Mannschaft gewonnen hat. Der Glanz blieb aber aus.
    1 hr 57 min
  • FC Basel – FC St. Gallen 12.03.2023
    Wer glaubte, dass der FC St. Gallen die Cuppleite gegen den FC Basel vergessen habe, sah sich getäuscht. Schon von Beginn weg legten beide Teams los wie die Feuerwehr. Der FC Basel fiel aber in Laufe der ersten Halbzeit wieder in das alte Fahrwasser, welches schon zu Zeiten von Alex Frei ein Dorn im Auge der Fans war. Man spielte sich den Ball einfach nur zu ohne irgend eine zwingende Aktion daraus zu kreieren. In der 35. Minute dann ein perfekt vorgetragener Konter und der Ball landet tatsächlich im Tor. 1:0 für den FCB? Mit Nichten. Wiederum schaltet sich ungerechtfertigterweise der VAR ein. Gerade kurz vor dem Basler Angriff gab es ein Foul an einem St. Galler, welches der ausgezeichnete Schiri Feday San einfach laufen liess. Er zeigte es noch an – kein Foul. Warum muss sich dann der VAR einschalten? Das weiss leider niemand und so wurde dem FC Basel die Führung wieder einkassiert.
    Die zweite Halbzeit begann wie die erste – Vollgas auf beiden Seiten. In der 52. Minute entwischte Latte Lath der Basler Verteidigung und brachte die Ostschweizer in Führung. Dem FC Basel merkte man plötzlich die europäischen Strapazen an. Sie waren platt und ihr Spiel wurde noch ungenauer als vorher. In der 81. Minute kam dann der Geniestreich des Andi Zeqiri. Er lupfte den Ball über den St. Galler Keeper Zigi hinweg ins Tor und glich so für seine Farben aus. Einen Sieg hätte keiner der beiden Teams verdient. So blieb es beim gerechten 1:1 Unentschieden.
    2 hr 10 min
  • FC Basel – FC Sion 11.02.2023
    24 lange Jahre ist es her, dass der FC Sion zum letzten Mal in Basel gewonnen hat. Beide Teams hatten also einen Ruf zu verteidigen. Die 19’500 Zuschauer im St. Jakob-Park bereuten ihr Kommen nicht, denn schon vom Anpfiff weg gab es Tempo-Fussball. Die Fans des FC Basel waren auch gespannt, wie ihre Mannschaft die Entlassung von Alex Frei wegsteckt. Mit gefühlten 70% Ballbesitz in den ersten 15 Minuten legte der FCB los. Die Walliser wurden regelrecht in ihre eigene Platzhälfte gedrängt und erlebten einen Ansturm nach dem Anderen, jedoch ohne dass die Basler etwas Zählbares herausspielten. Dann kam die 15. Minute, wo die alte Fussball-Weisheit wieder zugschlug: Wenn du sie vorne nicht machst, bekommst du sie hinten. Ausgerechnet Araz, das junge Basler Talent schoss die Sittener mit 0:1 in Führung. War der FC Basel geschockt? Nicht im Geringsten. In der 36. Minute führte endlich ein zügig vorgetragener Angriff zum Ziel. Zeqiri glich für die Hausherren aus.
    In der zweiten Halbzeit legte der FC Basel nun richtig los. Vergessen waren die Zeiten, als man vorsichtig begann und nach Rückständen ängstlich weiterspielte. Beim FCB war Volldampf angesagt. In der 61. Minute schoss Amdouni die Basler mit 2:1 in Führung. Sehr zur Freude der 19’500. Nur gerade 9. Minuten später war der Match dann entschieden. Novoa profitierte von einem Gerangel im 5-Meterraum und dreschte den Ball zum Schlussresultat von 3:1 in die Maschen. Wenn der FC Basel so weiterspielt und noch mehr an Effizienz gewinnt, kann er rosigeren Zeiten entgegenschauen als auch schon. Für die Walliser heisst es, dass man noch einmal über die Bücher gehen muss, denn die Sittener sind noch 1 Punkt vom letzten Platz entfernt.
    1 hr 57 min
  • FC Basel – FC Luzern 28.01.2023
    Seit 2015 hat der FC Basel nie mehr wieder ein Spiel zuhause gegen den FC Luzern verloren. Die 19’700 Zusachauer im St. Jakob-Park hofften, dass sich diese Statistik nicht gerade heute dreht. Nach Jahren zum ersten Mal wieder spielte der FCB in einer 4-4-2 Formation. Die Basler legten in den ersten Minuten richtig los, doch das Feuer hielt nur gerade etwa 7 Minuten. Danach war die positive Einstellung wieder dahin. Der FC Luzern konnte sich immer besser lösen und kam in der ersten Hälfte zu zahlreichen Chancen. Die Luzerner hatten 4 Eckbälle zu treten, während der FC Basel gar keinen zugesprochen bekam. Ab der 15. Minute konzentrierten sich die Basler dann wieder auf das, was sie können sollten – aufs Fussball spielen. Ein mustergültiger Konter in der 17. Minute führte dann zum 1:0 für die Gastgeber. Das Tor sollte jetzt doch Mut geben, doch das Gegenteil war der Fall. Der FC Basel gab immer mehr ab. So ging es mit einer knappen 1:0 Führung in die Pause.
    Die zweite Halbzeit war aus Basler Sicht das absolute Desaster. Immer besser bekamen die Luzerner die Stadtbasler in den Griff und so kam es, wie es kommen musste. Der Ex-Basler Pascal Schürpf schoss für den FCL den Ausgleich. Nur gerade 14 Minuten später traf Jashari zur Führung für die Innerschweizer. Der Schwachpunkt im Spiel des FC Basel wurde ausgemacht – die Abwehr. Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs in der 78. Minute durch Zeqiri verbesserte sich das Spiel der Basler nicht. Im Gegenteil – in der 89. Minute nutzten die Luzerner eine der Chancen, welche sie bekamen zum 3:2 Führungstreffer. Der FCB setzte nun alles auf eine Karte und spedierte ein Ball nach dem anderen in Richtung Luzerner Strafraum. Am Schluss kam sogar Torhüter Hitz noch zur Hilfe. Alles nützte nichts mehr. Die Niederlage der Basler war besiegelt und der FC Luzern entführt verdientermassen die 3 Punkte aus dem St. Jakob-Park.
    Mit Gast: Nico Pantaleoni
    2 hr 2 min
  • FC Basel – FC Sion 06.11.2022
    Nachdem Der FC Basel gerade eben die Qualifikation für die K.O. Phase der Conference League geschafft hat, fiel den Basler Fans ein Stein vom Herzen. Geschafft!! Abhacken und sich jetzt voll auf die Meisterschaft konzentrieren, haben sich viele FCB Anhänger gesagt. Da kam doch der FC Sion gerade Recht. Man hatte da noch eine Rechnung offen. 23’000 Zuschauer im St. Jakob-Park bildeten eine tolle Kulisse für das erhoffte Angriffsspiel ihres FCB. Leider, wie in den letzten Spielen des FC Basel üblich, enttäuschte die Mannschaft wieder. Die Walliser setzten immer wieder zu Nadelstichen an und machten den Platzherren das Leben richtig schwer. Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. In der 17. Minute foulte der Basler Kade Itaitinga so sehr, dass sich dieser 8 Minuten später schon auswechseln lassen musste. Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin bis zur Nachspielzeit. Dort wurde die Nachspielzeit so richtig mit Aggressivität gefüllt. Innerhalb von 3 Minuten verteilte Schiri Alain Bieri 4 gelbe Karten.
    In der zweiten Halbzeit setzte sich die Aggressivität im Spiel fort. Sion fand da besser wieder ins Spiel doch in der 57. Minute gab Baltasar dem Basler Ndoye eine Ohrfeige und flog berechtigt vom Platz. Jetzt war die Situation wieder da für den FC Basel. Man spielte gegen 10 Mann. Was ist zu tun? Gleich wie im Spiel gegen den FC Zürich fand der FCB keine geeignete Antwort auf diese Frage. Bis zum Strafraum war das Spiel ok. Statt den Abschluss zu suchen verzettelten sich die Basler dann stets in der kompakten Walliser Verteidigung. Man probierte den Ball ins Tor zu tragen, statt einmal aus der Distanz zu schiessen. So gab es zum Schluss ein gerechtes, aber torloses Unentschieden.
    1 hr 56 min
  • FC Basel – FC Winterthur 23.10.2022
    Nach drei Spielen mit Null Toren musste sich der FC Basel etwas überlegen, um nicht den Unmut der Fans auf sich zu ziehen. Nach der blamablen Vorstellung gegen den FC Zürich ist Wiedergutmachung angesagt auf Basler Seite. Der FC Winterthur dagegen konnte ganz entspannt in dieses Spiel gehen. Wahrscheinlich waren die Eulachstädter ein bisschen zu entspannt gewesen, denn nach 8 Minuten lagen sie bereits mit 0:2 hinten. Zwei Tore von Comas (2. Und 8.) bescherten dem FCB eine komfortable Führung. Danach verfielen die Bebbis wieder in den alten Sicherheitsmodus. Man spielte sich den Ball von der gegnerischen Strafraumgrenze bis zurück zum eigenen Torwart. Diese Spielweise löste dann auch einen Sturm der Entrüstung der Basler Fankurve aus. Auch FCB-Legende Erni Maissen sprach im Pauseninterview von „Angsthasen-Fussball“.
    In der zweiten Halbzeit besann sich der FC Basel dann aber wieder auf seine offensiven Qualitäten. In der 58. Minute verwandelte Bradley Fink ein Zuspiel von Darian Males zum 3:0 für die Basler. Gerade 8 Minuten später hämmerte Liam Millar den Ball ans Winterthurer Gehäuse. Der FC Basel wurde gegen ende des Spiels aber immer unkonzentrierter und genau das nutzen die Winterthurer aus und kamen in der 90. Minute doch noch zum Ehrentreffer durch Stephan Seiler.
    Fazit: Der FC Winterthur spielte nach seinen Möglichkeiten und beim FC Basel, naja, leidenschaftlicher Fussball sieht anders aus.
    1 hr 50 min
  • FC Basel – FC Zürich 20.10.2022
    Es sind immer spezielle Spiele im Schweizerischen «El Classico» zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich. So auch dieses Mal. Das Spiel beginnt merkwürdig. Schon in der 8. Minute gibt’s einen Platzverweis für den FCZ. Wer jetzt dachte, dass der FC Basel so einfacher ins Spiel kommt sah sich getäuscht. Die Basler machten sich das Leben selber schwer. Man hatte zwar gefüllt 80% Ballbesitz, aber was sagt das schon aus. Die Basler schafften es in den 82 Minuten Überzahl nicht eine einzige gute Torchance zu kreieren. Das Spiel fand zwischen der Mittellinie und der Zürcher Strafraumgrenze statt.
    Die alte Fussballweisheit sagt, dass wenn du sie vorne nicht machst, bekommst du sie hinten. Kurz vor Schluss des Spiels wurde diese Weisheit fast zur Realität. Mit einem einzigen schönen Pass in die Tiefe wurde die ganze Basler Abwehr ausgehebelt und beinahe wäre der FCZ in Führung gegangen. Das Spiel hat eigentlich keinen Sieger verdient und so blieb es dann auch beim gerechten torlosen Unentschieden. Der FCZ tat zu wenig für den Angriff und der FCB stolperte über seine eigene Unfähigkeit.
    2 hr 3 min