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CSSL episodes

  • FC Basel – Lausanne Sport 30.11.2024
    Reel heisst die Affiche «Leader gegen den Sechstplatzierten». Wenn man aber die letzten 10 Spiele anschaut würde das nicht mehr stimmen, denn dann wäre es der Spitzenkampf Erster gegen Zweiten. Tatsächlich haben sowohl die Basler wie auch die Waadtländer in den letzten 10 Spielen die Meisten Punkte eingefahren. So war man auch gespannt, wie dieses Duell ausgeht. In der ersten Halbzeit knüpfte der FC Basel dort an, wo er die letzten Spiele aufgehört hat, Omni präsent, kämpferisch und offensiv. Schon in der 14. Minute traf Marin Soticek, der zum ersten Mal von Anfang an das Vertrauen von Fabio Celestini geniesst, zum 1:0 für die Basler. In der Pause konnte man fast nichts am Leader kritisieren.
    Anders sah es dann in der zweiten Halbzeit aus. Ludovic Magnin musste die richtigen Worte in der Pause gefunden haben, denn sein Lausanne kam viel aggressiver aus der Kabine und brachte plötzlich den souveränen FCB in Schwierigkeiten. Die Basler verloren, je länger das Spiel dauerte die Kontrolle darüber. So wunderte sich niemand, dass die Waadtländer in der 54. Minute durch Okou ausglichen. Nach dem Tor schaltete der FCB wieder den Schalthebel um, jedoch für den Führungstreffer reichte es leider nicht mehr. Aufgrund der Leistungen beider Teams ist dieses Unentschieden mehr als gerecht, so wie sich ein Spiel «zwischen dem Ersten und dem Zweiten» abspielt.
    1 hr 57 min
  • FC Basel – FC Winterthur 02.11.2024
    Vor Wochenfrist gab es diese Paarung schon einmal und da gewann der FC Basel ganz klar mit 6:1. Im Vorfeld dieses Spiels machten wir eine Umfrage , um den Puls in Basel zu erfahren. Man traut dem Heimteam so gar nichts zu und wenn man fragt, warum, bekommt man zur Antwort, dass am Debakel gegen YB der Trainer mit seiner defensiven Aufstellung die Schuld daran hat. 22’760 Zuschauer im St. Jakob-Park sahen dann einen FC Basel am Werk, welcher genau weiss, was er zu tun hat. Vor einer Woche führte der FC Basel zu Pause bereits mit 3:0 und so war es auch in dieser Partie. Fast genau zur gleichen Zeit wie vor einer Woche fielen dann auch die Tore. Kade, Traoré und Kevin Carlos hiessen die Torschützen gegen ein harmloses Winterthur zur Pause.
    Wer auf eine Reaktion der Zürcher in der 2. Halbzeit wartete, sah sich getäuscht. Die Unsicherheiten in den Reihen des FC Winterthur hielt an. Und so kommt es, wie es kommen musste – der FC Basel dominierte weiter und kam mit den Toren von Traoré und Albian Ajeti zum 5:0 Heimsieg. Mit diesem Sieg liess der FC Basel seine Kritiker vor Beginn des Spiels verstummen.
    1 hr 58 min
  • FC Basel – FC Zürich 21.09.2024
    Wunderbares Fussballwetter in Basel, 36’000 Zuschauer im ausverkauften St. Jakob-Park, zwei Spitzenmannschaften – Fussbalherz, was willst du mehr. Die Voraussetzungen waren absolut perfekt für ein Spiel der Spitzenklasse für den Schweizerischen «El Classico». Nach den letzten Ergebnissen konnte man auf ein ebenbürtiges Spiel rechnen. Zu Beginn waren die Kräfte noch einigermassen ausgeglichen. Beide Teams setzten auf ein aggressives Pressing. Doch mit der Zeit sahen die Basler Anhänger, dass ihr Team immer mehr ins Hintertreffen gelangte. Eins ums andere Mal kamen die Basler Spieler einen halben Schritt zu spät. Dann die 31. Minute: Eckball Basel und aus diesem entsteht ein Zürcher Konter. Mounir Chouiar (FC Zürich) trifft mit dem rechten Fuß aus der Strafraummitte, unten rechts. Vorbereitet von Nikola Katic mit einem tollen Steilpass.
    Auch in der zweiten Hälfte waren die Zürcher unwiderstehlich. Der FCZ war dem FCB mittlerweile um Längen voraus in Sachen Körperlichkeit, Passgenauigkeit und taktisches Verhalten. Immer wenn ein Basler den Ball hatte war er schon von drei Zürchern umzingelt. In der 55. Minute dann das unvermeintliche. Conde lanciert Perea auf dem rechten Flügel so genau, dass dieser aus der mitte des Basler Strafraums zum 0:2 einschoss. Der FC Basel wechselte nun fleissig aus und das Spiel des FCB verbesserte sich merklich, doch der FCZ hatte auf die Fragen der Basler immer eine Antwort parat. So gewinnt der FCZ völlig verdient diesen «El Classico» und entführt die drei Punkte aus dem St. Jakob-Park.
    1 hr 54 min
  • FC Basel – Yverdon Sport 25.08.2024
    Es lag eine freudig gespannt Stimmung über dem St. Jakob-Park. Heute kommt der verlorene Sohn wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück. Die Rede ist von Xherdan Shaqiri, die Neuverpflichtung beim FC Basel. Über 30’000 Zuschauer wohnten dem Spektakel bei.
    Zum Spiel: Der FC Basel legte von der ersten Sekunde los wie die Feuerwehr. Yverdon wusste in den ersten 15 Minuten des Spiels nicht, wie ihnen geschieht, so druckvoll agierte der FCB. In der 8. Minute flankte Dominik Schmid mit dem Aussenrist in den Strafraum und Ajeti stieg hoch und köpfte den Ball unter die Latte ins Tor. Dieses Tor weckte die Westschweizer ein wenig, denn sie bemühten sich dem grossen Druck der Basler entgegen zu wirken. Die Gegenwehr hielt aber nicht lange an. Benie Traoré, Ajeti und auch Schmid machten Yverdon Sport das Leben mehr als schwer.
    In der zweiten Halbzeit machte der FC Basel dort weiter wo er in der ersten Hälfte aufgehört hat. In der 55. Minute, nach toller Vorarbeit von Dominik Schmid trifft Bradley Fink zum 2:0 für die Basler. In der 66. Minute war es dann soweit. Wegen ihm kamen so viele Zuschauer in den St. Jakob-Park. Der Torschütze Fink wurde ausgewechselt für Xherdan Shaqiri. Erste Ballberührung war ein Stoppball mit der Brust und dann wurde Shaqiri gefoult. Distanz zum Tor – 18 Meter. Es wäre ja zu viel Hollywood gewesen, wenn Shaqiri diesen Freistoss auch noch im Tor versenkt hätte, aber Bernardoni, im Tor von Yverdon, hatte etwas dagegen. In der Folge hatte der FC Basel das Geschehen im Griff und brachte die verdienten 3 Punkte ins Trockene.
    2 hr 4 min
  • FC Basel – FC Lugano 27.07.2024
    Nur 19’688 Zuschauer wollten den Saisonauftakt des FC Basel im eigenen Stadion sehen. Man könnte es darin erklären, dass gerade die Ferienzeit begonnen hat oder in Basel das Basel Tattoo stattfindet oder, oder, oder.  Eine richtige Erklärung gibt es nicht definitiv, aber die negativen Schlagzeilen im Vorfeld der Meisterschaft und wieder einmal mehr die ungenügende Kommunikation des FC Basel sorgen dafür, dass wiederum viele Gerüchte entstanden sind.
    Die Hoffnung stirbt bekanntlich bei den Fans zuletzt. So hoffte man, dass der FC Basel die Schlappe der letzten Woche auswärts gegen Lausanne wieder korrigiert. Es ging auch zu Beginn richtig forsch los. Die Angst der Basler war, nicht schon wieder am Anfang ein Tor zu erhalten. Die Angst war aber berechtigt. Entgegen dem Spielverlauf traf Aliseda in der 8. Minute zum 0:1 Führungstreffer für die Luganesi. In der Folge neutralisierten sich die beiden Teams hauptsächlich. In der zweiten Halbzeit war es wieder der FC Basel, welcher Dampf machte und wurde belohnt. In der 50. Minute traf Neuzugang Leroy zum verdienten Ausgleich. Der FC Basel hatte in der Folge gefühlt 80 % Ballbesitz, weil die Tessiner einfach aufgehört haben Fussball zu spielen. Sie konzentrierten sich darauf die Basler Spieler in ihren Aktionen zu stören, jedoch nichts Konstruktives zum Spiel beizutragen. In der 69. Minute dann ein Konterangriff der Tessiner, welcher Przybylko zum 1:2 ausnutzte. Dieses Resultat brachten die Tessiner über die Zeit und zwar weiterhin mit einer Spielweise, welche man nicht Fussball nennen darf.
    2 hr 2 min
  • FC Basel – Lausanne-Ouchy 14.05.2024
    In diesem Spiel stand noch sehr viel auf dem Spiel. Es mussten noch einige Fragen geklärt werden. Beispiel: Steigt Lausanne Ouchy definitiv ab oder gibt es noch einen Hoffnungsschimmer? Kann sich der FC Basel von allen Barrage-Sorgen befreien? All diese Fragen werden nach diesem Spiel geklärt sein.
    Die Basler gaben von Anfang an die Richtung vor. Die Waadtländer kamen in den ersten 45 Minuten nicht einmal in den Strafraum der Basler. Der FCB drückte Lausanne Ouchy richtiggehend gegen die Wand. Leider profitierte der FC Basel nicht von seiner Überlegenheit und so stand es in der Pause immer noch torlos 0:0.
    In der zweiten Halbzeit entschlossen sich dann auch die Waadtländer endlich an diesem Spiel teilzunehmen. In der 55. Minute knallte Mahmoud den Ball an die Querlatte. Glück für die Basler, denn Hitz wäre nie und nimmer an diesen Ball gekommen. Ein paar Minuten später wird dann der lang verletzte Albian Ajeti eingewechselt und sein Dank für den Einsatz überbrachte er dann 5 Uhrzeigerumdrehungen später. Ganz frech lupfte er den Ball über Goalie Vachoux zum längst verdienten 1:0 für die Basler. Jetzt sah man den Ruck im Team von Fabio Celestini. Es wurde ruhiger gespielt, mehr Leidenschaft war zu spüren und die Passgenauigkeit wurde immer besser. In der allerletzten Spielminute flankte Ajeti noch einmal von der linken Seite in den Strafraum. Dem, bis dahin, unglücklich kämpfenden Thierno Barry missriet dann die Direktabnahme dieser Flanke, aber sie wurde die direkte Vorlage für Mohamed Dräger, welcher den Ball dann unhaltbar in die Maschen drosch. Zu bemerken sei noch, dass Dräger schon seit 20 Minuten jeweils humpelnd auf dem Platz herumkurvte. Der FCB konnte nicht mehr wechseln, da das Kontingent bereits ausgeschöpft war. So wurde der Abstieg der Waadtländer nun endgültig besiegelt. Sie spielen noch zuhause gegen Lausanne und als Letztes auswärts gegen Luzern und der FC Basel reist zuerst zu den Grasshoppers nach Zürich und beendet die Saison dann zuhause gegen Yverdon.
    2 hr 10 min
  • FC Basel – FC Zürich 30.03.2024
    Immer wenn die Afiche Basel gegen Zürich auftritt, ist auch immer wieder richtig Pfeffer drin. Der Schweizerische «El Classico» erregt stets die Gemüter. Sowohl der Zuschauer als auch der Presselandschaft. So wunderte sich niemand, dass genau 29’002 Zuschauer im St. Jakob-Park dieses Spiel sehen wollten. Tolle Stimmung im Stadion von beiden Fanlagern, Weltklasse Choreographie der Basler Fans – es war alles angerichtet.
    Es ging schon richtig los, denn in der 6. Minute traf Kamberi zum 0:1 für den FC Zürich, nachdem die Partie eigentlich relativ ausgeglichen war bis dahin. Danach schaltete der FC Basel einen Gang höher und setzte die Zürcher Abwehr unter Druck. In der 27. Minute glich dann Avdullahu für die Gastgeber aus und nur 12 Minuten später kehrte der FC Basel durch Anton Kade das Spiel.
    In der zweiten Halbzeit beging der FC Basel den selben Fehler wie zu Beginn des Matches. Er war zu passiv im Zugriff und wurde in der 54. Minute abgestraft, denn dort traf Condé zum Zürcher Ausgleich. In der Folge neutralisierten sich die beiden Teams und schafften es bis zum Schluss nicht mehr ein Tor zu erzielen und so endete dieser «El Classico» mit einem Unentschieden.
    2 hr 7 min
  • FC Basel – FC Winterthur 16.03.2024
    Man war ja äusserst gespannt auf dieses Aufeinandertreffen. In Basel hiess es, dass es sich um ein 6-Punkte Spiel geht, und in Winterthur will man den Anschluss an die Playoff Plätze nicht verlieren. Schon von Anfang an sah man, dass die Basler die Bedeutung dieses Spiels erkannten. Sie gaben von Anfang an richtig Gas. Jedoch haperte es, wie auch schon in der Vergangenheit, an der Präzision des Basler Spiels. Der FC Winterthur machte es vor, wie das geht mit der Präzision. Eins ums andere Mal kamen die Zürcher sehr gefährlich vors Basler Tor, doch da kam auch die Schwäche der Winterthurer zum Vorschein – die Effizienz. In der Folge neutralisierten sich die beiden Teams gänzlich. Als Zuschauer war man in der Erwartung, dass in diesem Spiel kein schön herausgespieltes Tor den Ausschlag gibt. So war es dann auch nach 40. Minuten. Ein Sonntagsschuss von Stilhart brachte den FC Winterthur mit 0:1 in Front.
    Auch in der zweiten Halbzeit war das gleiche Spiel zu sehen. Wenig Effizienz gegen wenig Präzision. Die 21’600 Zuschauer liessen sich aber nicht vom Gezeigten auf dem Rasen in ihrer Euphorie stören. Auf den Rängen war zum Teil mehr los als auf dem Platz. Dann kam die unglückliche 85. Minute für den FC Winterthur. Eine Rückgabe von Diaby überraschte Goalie Marvin Keller so sehr, dass der Ball am Torhüter vorbei Richtung Tor rollte. In letzter Sekunde erwischte Keller den Ball und spedierte diesen von der Torlinie wieder ins Feld zurück. Doch Schiri Feday San entschied auf Tor für Basel. Der VAR in Volketswil überprüfte die Situation und entschied ebenfalls auf Tor für Basel.
    So kam der FC Basel glücklich zu einem Punkt. Diese Punkteteilung bringt aber für beide Teams nicht viel im Kampf um die Playoff Plätze. In der besseren Ausgangslage ist der FC Winterthur. Für Basel sieht es immer schlechter aus.
    2 hr 6 min
  • FC Basel – Lausanne Sport 02.03.2024
    Die Enttäuschung ist gross im Basler Fanlager. Viele hofften auf ein grossartiges Spiel des FC Basel, angeglichen an die zweite Halbzeit im Cupspiel gegen den FC Lugano, wo die Basler einen 0:2 Rückstand ausgeglichen haben. Die Aufstellung von Fabio Celestini liess auf jeden Fall darauf hoffen. Das Spiel selbst sah dann ganz anders aus. Die Basler pressten von Anfang an sehr hoch und wollten so die Waadtländer unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen. Jedoch wenn man ins Pressing geht, darf man die Abwehr nicht aus den Augen lassen und genau diesen Umstand zeigten die Lausanner den Baslern schon in der 9. Minute. Nach einem Basler Eckball fuhren die Waadtländer einen mustergültigen Konter und schlossen diesen mit der 1:0 Führung ab (Antoine Bernede).
    In der zweiten Halbzeit kamen die Basler dann immer besser ins Spiel, jedoch hörte Lausanne Sport auf Fussball zu spielen. Der Genfersee-Club probierte nur noch hinten hineinzustehen und das Basler Spiel kaputt zu machen. Gefühlt spielte sich das Spielgeschehen während der ganzen zweiten Halbzeit in der Waadtländer Hälfte ab, doch die Basler fanden überhaupt kein Rezept diesen Abwehrrigel zu knacken. Im Gegenteil – einer der wenigen Angriffe von Lausanne mündete in der 88. Minute zum 0:2. Von 5 Torschüssen von Lausanne Sport fanden 2 den Weg ins Tor. Das ist doch einmal Effizienz. Die Basler konnten erst in der Nachspielzeit noch einen Farbtupfer setzen durch Dominik Schmid zum 1:2. Jedoch war die Anstrengung vergebens. Das Spiel ging verloren.
    1 hr 54 min
  • FC Basel – FC St. Gallen 11.02.2024
    Es stand viel auf dem Spiel für den FC Basel im Spiel gegen die Ostschweizer. Man muss unbedingt gewinnen, um den Anschluss an den Strich nicht zu verlieren und für die Ostschweizer galt ebenfalls, verlieren verboten. Die letzten Spiele hat der FC St. Gallen alle verloren und so war die Sehnsucht nach einem Erfolg über Basel gross. In der ersten Halbzeit gaben die Ostschweizer so richtig Gas und schnürten den FCB im eigenen Stadion zu. Weitgehend war die erste Halbzeit aber ein gegenseitiges Hin und Her. Die glasklaren Torchancen hatten meist die St. Galler.
    Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam es für die Basler ganz dick. Nach einem Foul von Veiga an Schubert sah der Basler von Schiri Urs Schnyder direkt und berechtigt die rote Karte. Somit waren es nur noch 10 Basler gegen 11 St. Galler. Der Basler Trainer Celestini wechselte dann sofort die Taktik und wechselte zusätzliche defensive Stabilität ein mit Finn van Bremen und Taulant Xhaka. In der 63. Minute konnte sich der FC Basel plötzlich aus der Umklammerung der Ostschweizer befreien. Finn van Bremen lanciert an der Mittellinie Thierno Barry und dieser setzt sich gegen 2 Verteidiger im Laufduell zur Wehr und schlenzt am Schluss der Aktion den Ball auch an Goalie Zigi vorbei zum erlösenden 1:0 für den FCB. In der Folge kämpften die Basler bis zur Erschöpfung und konnten den Vorsprung mit nur 10 Mann über die Ziellinie bringen.
    2 hr 10 min