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Willkommen zu einer neuen Folge von CULTiTALK mit Georg Wolfgang! In dieser Episode haben wir den inspirierenden Gast Helge Zurmühlen bei uns. Georg und Helge sprechen über die Bedeutung von HR und die Umverlagerung der MitarbeiterInnen zu einem zentralen Element im Unternehmen.
Helge betont, wie wichtig die Mitarbeitenden für den Erfolg eines Unternehmens sind und wie sie durch ihr Engagement einen positiven Einfluss auf die Unternehmenskultur haben. Dabei erwähnt er auch die gesellschaftliche Verantwortung, toxische Elemente aus verschiedenen Kulturen zu beseitigen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf den Leadership-Behaviors bei Takeda. Helge erklärt, dass diese Verhaltensweisen sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeitende in Projektteams gelten und bei Bewerbungsgesprächen berücksichtigt werden. Da es kulturelle Unterschiede in verschiedenen Ländern gibt, ist es wichtig, eine offene Kommunikationskultur zu fördern, damit Mitarbeitende ihre Meinungen äußern können.
Ein interessanter Aspekt der Unternehmenskultur bei Takeda ist die Gamification-Optik, die als "Hirameki-Garten der Inspiration" bezeichnet wird. Hier werden die Geschäftsprioritäten Patient, Vertrauen, Reputation und Geschäft dargestellt. Helge erklärt, dass der Fokus auf den Patienten bei Takeda sowohl in Meetings an Produktionsstandorten als auch in globalen Konferenzen betont wird.
Ein weiteres Thema, das zur Sprache kommt, ist der Fachkräftemangel in Deutschland. Helge erzählt, dass es besonders herausfordernd ist, qualifizierte MitarbeiterInnen für die Instandhaltung und den Bereich Qualität zu finden.
Abschließend wird über die Implementierung von New Work und die Bedeutung von Werten in Unternehmen gesprochen. Helge betont, dass New Work nicht nur Home Office bedeutet, sondern verschiedene Aspekte wie Flexibilisierung der Arbeitszeiten und individuelle Modelle umfasst.
Diese Folge des CULTiTALK bietet spannende Einblicke in die Bedeutung von HR, die Unternehmenskultur bei Takeda und die aktuellen Herausforderungen im Bereich Personalmanagement. Viel Spaß beim Zuhören!
Links zu Helge Zurmühlen:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/helge-zurm%C3%BChlen-644393140/
Unternehmen: https://www.takeda.com/de-de
Alle Links zu Georg und dem Culturizer:
Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang
Culturizer: https://culturizer.app
CULTiTALK:
https://cultitalk.de
In dieser spannenden Episode des CULTiTALK diskutieren der Podcast-Host Georg Wolfgang und die Expertin Hannah Lorenz über den Bereich der sozialen Arbeit und der Pflege. Beide betonen die enorme Bedeutung dieses Bereichs und dass die Menschen, die in der Pflege tätig sind, eine außerordentliche Fürsorge und Hingabe zeigen. Dabei geht es auch um die Frage nach dem Sinn und der Bedeutung dieser Arbeit.
Georg und Hannah bemängeln in diesem Zusammenhang, dass die Strukturen und Arbeitsbedingungen oft nicht im Einklang mit dem eigentlichen Sinn der Pflege stehen. Es fehlt häufig an Zeit für die eigentliche Pflege, während Kosten und Prozesse im Vordergrund stehen. Dies führt dazu, dass die Leidenschaft und Passion der Pflegekräfte ausgenutzt werden.
Ein wichtiger Punkt, den beide Sprecher ansprechen, ist die Veränderung der Arbeitsbedingungen und der Kultur. Georg weist darauf hin, dass es notwendig ist, Verantwortung zu übernehmen und Lösungsorientierung in Arbeitsprozesse zu integrieren. Es ist wichtig, aufzuzeigen, was nicht funktioniert, aber auch konkrete Ideen und Beispiele für Verbesserungen zu präsentieren. Hierbei spielt die Zeit, Ressourcen und die Bereitschaft zur Veränderung eine entscheidende Rolle.
Im weiteren Verlauf der Episode wird ebenfalls die Situation in der Pflege diskutiert. Es wird hervorgehoben, dass es wichtig ist, den Fokus nicht nur auf Effizienz und Prozessoptimierung zu legen, sondern auch das eigentliche Ziel und den Zweck der Pflege zu berücksichtigen. Beide Sprecher sind sich einig, dass die Betreuung der Patienten verbessert und mehr Zeit am Patienten verbracht werden sollte, anstatt nur Kosten zu sparen.
Es wird auch deutlich, dass viele Mitarbeiter in der Pflege gerne innovativere Ideen einbringen würden, um die Betreuung zu verbessern, jedoch fehlt es vielfach an der nötigen Zeit und den Ressourcen. Zudem wird betont, dass Wertschätzung darin besteht, den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, Veränderungen vorzunehmen und flexibler zu arbeiten, um eine bessere Betreuung zu gewährleisten.
Insgesamt bietet diese Episode des CULTiTALK wichtige Einblicke in den Bereich der Pflege. Die Sprecher Georg Wolfgang und Hannah Lorenz legen den Fokus auf die Bedeutung einer veränderten Kultur und Arbeitsbedingungen, um die Pflege nachhaltig zu verbessern und den Menschen in ausweglosen Situationen bestmöglich zu helfen.
Alle Links zu Hannah Lorenz:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hannah-lorenz8/
Unternehmen: www.wpa-anna.de
Alle Links zu Georg und dem Culturizer:
Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang
Culturizer: https://culturizer.app
CULTiTALK:
https://cultitalk.de
Willkommen zur neuesten Folge vom CULTiTALK! In dieser Episode haben wir einen ganz besonderen Gast: Randolf Ruf von SodaStream.
Randolf berichtet von seinem Unternehmenspodcast bei SodaStream. Das positive Feedback von den Mitarbeitenden zeigt, dass der Podcast Anklang findet und viele Mails und persönliche Nachrichten eingehen. Etwa 30 Prozent der Mitarbeitenden hören den Podcast und die meisten bleiben bis zum Ende dabei, besonders wenn es spannende Themen oder Persönlichkeiten gibt.
Georg und Randolf diskutieren die Bedeutung einer offenen und inklusiven Unternehmenskultur. Ein cooler Arbeitgeber ist jemand, der es schafft, dass die Mitarbeiter sich abends auf ihre Arbeit freuen. Ein Mehrwert und ein Zweck sind wichtige Elemente, um eine starke Identifikation mit dem Unternehmen zu erreichen. Partys und Events helfen dabei, die Mitarbeiter einzubinden und Einblicke in das Unternehmen zu geben. Randolf erwähnt ein Activation-Event für einen neuen TV-Spot als Beispiel, bei dem Mitarbeiter erfahren konnten, wie die Werbung entstand und welche Botschaften sie transportiert.
Der Podcast dient als Ergänzung zu den monatlichen Townhall-Meetings, um die Mitarbeiter über den Geschäftsverlauf und andere Themen zu informieren. Die Interviews im Podcast geben den Mitarbeitern Einblicke in die Arbeit von Führungskräften und anderen Personen im Unternehmen. Randolf betont die Wichtigkeit, aktiv und präsent zu sein, insbesondere in Bezug auf die politische Situation.
Randolf und Georg betonen die Bedeutung von Allyship und dass mehr Schutzräume für queere Menschen benötigt werden. Es wird besprochen, wie Aktionen wie das Mitnehmen der Nichte zum CSD dazu beitragen können, das Bewusstsein im Unternehmen zu schärfen und die Mitarbeiter dazu zu ermutigen, einen offeneren Blick auf das Thema zu haben. Es wird auch betont, wie wichtig es ist, sich zu informieren und die Vielfalt und Probleme um einen herum anzuerkennen.
Die Diskussion geht weiter mit Georgs Erfahrungen als gesunder Vater einer behinderten Tochter. Er spricht über die Herausforderungen und Reaktionen anderer Menschen sowie die verschiedenen Perspektiven, die er einnimmt. Georg fühlt sich betroffen, obwohl er selbst nicht behindert ist, und ist verwirrt über die Ablehnung, die Eltern behinderter Kinder manchmal erfahren.
Alle Links zu Randolf Ruf:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/randolf-ruf-79290a85/
Unternehmen: https://sodastream.de/
Alle Links zu Georg und dem Culturizer:
Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang
Culturizer: https://culturizer.app
CULTiTALK: https://cultitalk.de
CULTiTALK mit Anne Hegemann: eine Episode über Veränderungen und Transformation in einer sich stetig wandelnden Welt. In dieser Folge spricht der Host Georg mit Anne, einer erfahrenen Expertin für Change Management und Agilität.
Eine zentrale Metapher wird in dieser Episode verwendet, um das Zusammenspiel von rationalem Denken und emotionalem Empfinden zu beschreiben. Anne stellt das rationale Denken als den Reiter dar und das emotionale Empfinden als den Elefanten. Der Elefant steht hierbei symbolisch für unsere Gefühlswelt und hat eine viel größere Kapazität als das rationale Denken. Sie erklärt, dass Widerstand während Veränderungsprozessen normal ist und dass es wichtig ist, sich bewusst zu sein, dass wir beide Elemente in uns tragen.
Anne führt aus, dass die emotionale Seite des Menschen nicht verbal, sondern durch Bilder und Gefühle ausgedrückt wird. Deshalb sollten Führungskräfte bei ihren Kernbotschaften das Verhältnis von rationalem Denken und emotionalem Empfinden im Blick haben. Sie betont außerdem die Bedeutung des Respekts und der Wertschätzung gegenüber verschiedenen Kulturen und des akzeptierenden Umgangs mit unterschiedlichem Verhalten und Werkzeugen in verschiedenen Kulturen.
Im weiteren Verlauf der Episode gehen Georg und Anne auf die wichtigsten Aspekte von Change Companions ein, einem begleitenden Veränderungsprojekt. Sie berichten von einem Pilotprojekt und dem großen Interesse anderer Einheiten, sich zu qualifizieren. Es wird betont, wie wichtig es ist, konsistente Tools bei einem kulturellen Wechsel innerhalb des Unternehmens beizubehalten und bestimmte Rahmenvorgaben anzuerkennen.
Schließlich sprechen Georg und Anne über die Wichtigkeit der Selbstreflexion und Achtsamkeit, um gesund zu bleiben und Veränderungen erfolgreich zu integrieren. Sie erläutern, wie Teams durch Retrospektiven und das Teilen von Erfahrungen Vertrauen aufbauen können. Des Weiteren wird die Bedeutung einer systematischen Vorgehensweise und eines gemeinsamen Zwecks für den Aufbau einer Community herausgestellt.
Links zu Anne und zu Badenova:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anne-hegemann-38ba525a/
Unternehmen: https://www.badenova.de/
Links zu Georg und dem Culturizer:
Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang
Culturizer: https://culturizer.app
CULTiTALK:
https://cultitalk.de
Willkommen bei einer neuen Folge vom CULTiTALK mit Georg und seinem Gast Dominik Habrich. In dieser Episode geht es um das Thema Veränderung in Organisationen, Teams und Kontexten und wie man diese aktivieren kann.
Dominik betont, dass oft inkrementelle Veränderungen, anstatt großer Umstellungen, erforderlich sind. Der Fokus liegt darauf, einen Gestaltungsraum zu schaffen, in dem Menschen ihr Verhalten aktivieren können - auch wenn Vorgesetzte möglicherweise nicht damit einverstanden sind. Es geht hierbei nicht nur darum, ob die Teilnehmer mit dem Training zufrieden sind, sondern in erster Linie um den langfristigen Impact.
Es wird deutlich, dass die Verantwortung für den Impact nicht allein bei der Personalabteilung liegt, sondern eine geteilte Verantwortung darstellt. Interessanterweise gab es auch eine bisherige Trennung zwischen HR und Business, obwohl HR-Business-Partner bereits in strategischen Terminen engagiert waren.
Die Partnerschaft zwischen HR und Business wird als entscheidend betrachtet und sollte auf Augenhöhe stattfinden. Georg und Dominik sind sich einig, dass der Mehrwert von HR für das Business spürbar sein muss, um akzeptiert zu werden. Dadurch wird der Weg für strategisches HR geebnet und eine Zusammenarbeit von den Fachbereichen erwartet, um einen Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen.
Im Zusammenhang mit der aktuellen Entwicklung in der Energiewirtschaft spricht Dominik auch über die Bedeutung der Positionierung und wie Veränderungen hier Verbindungen schaffen können.
Die Diskussion dreht sich auch um das Thema Konsequenz bei der Umsetzung von Unternehmenswerten und der Veränderung von Kultur. Früher wurden Training und Kulturentwicklung getrennt betrachtet, was heute nicht mehr verständlich erscheint. Es wird betont, dass neues Verhalten in den eigenen Kontext übertragen werden muss, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen. Hierbei ist es wichtig, individuelles Lernen mit kollektiver Reflexion zu verbinden, um die Kultur nachhaltig zu verändern.
Dominik spricht auch eine weitere Herausforderung im Umgang mit Trainings an: Teilnehmer haben oft Sorgen, nach einem Training nicht ernst genommen zu werden. HR sollte daher nicht nur als Lernbereich betrachtet werden, sondern auch andere Aufgaben wie das Recruiting übernehmen und den Mehrwert für Führungskräfte und das Unternehmen insgesamt im Auge behalten.
Georg und Dominik stimmen überein, dass eine Transformation im HR-Bereich erforderlich ist, um diese neue Interpretation der Rolle umzusetzen. Es geht darum, näher am Business zu sein und nicht nur die Zahlen zu verstehen, sondern auch zu wissen, wie man in der Organisation vorankommt.
Der Zeitgeist und die Geschwindigkeit von Veränderungen werden als zentraler Punkt der Diskussion hervorgehoben. Es wird betont, dass der Personalbereich seine Rolle im Hinblick auf den Mehrwert der Zukunft hinterfragen und definieren muss. Es gibt drei Dimensionen, die dabei eine Rolle spielen: den Lernenden, die Organisation und das Team oder den Kontext.
Insgesamt bietet diese Folge interessante Einblicke in die Themen Veränderung und HR. Also macht es euch gemütlich und viel Spaß beim Hören!
In dieser Folge vom CULTiTALK ist Andrea König zu Gast. Als Soziologin & Business Mentaltrainerin hat sich Andrea König mit ihrem Blog „Karrieregeflüster | Dein Trend-Echo aus der neuen Arbeitswelt“ zum Ziel gesetzt, New Work erlebbar zu machen und insbesondere für Mental Health-Themen zu sensibilisieren. Gemeinsam beleuchten Georg und Andrea die Themen Resilienz, mentale Gesundheit und den Umgang mit Arbeitsbelastungen.
Der Zeitgeist ermöglicht es heutzutage, mentale Probleme offener anzusprechen. Viele prominente Menschen teilen ihre eigenen Erfahrungen öffentlich und klären über mentale Gesundheit auf. Früher wurden solche Probleme oft stigmatisiert, doch nun wird das offene Ansprechen als wichtiger Schritt für Betroffene und eine bessere Unterstützung angesehen.
Es wird betont, dass Führungskräfte eine sensiblere Rolle einnehmen sollten und dafür sorgen müssen, dass mentale Probleme im Arbeitsumfeld besprechbar sind. Dabei ist es wichtig zu erkennen, dass nicht von jedem Menschen mit mentalen Problemen erwartet werden kann, sich auf dieselbe Weise zu verhalten. Eine offene Kultur, in der psychische Sicherheit gewährleistet ist, ist für Unternehmen unerlässlich. Auch individuelle Weiterbildung, sowohl für Betroffene als auch für nicht direkt betroffene Personen, ist dringend erforderlich.
Georg und Andrea diskutieren auch die Auswirkungen des Zeitgeistes auf unser Wohlbefinden. Die Vielfalt an globalen Krisen und die Geschwindigkeit, mit der wir Impulse über Social Media erhalten, führen zu kollektivem Stress. Mentale Gesundheit spielt eine entscheidende Rolle, insbesondere auch in der privaten Situation.
Ein weiteres Thema, das in dieser Folge angesprochen wird, ist die Frage der Leistung in unserer Gesellschaft. Oft werden Peaks nach oben (hohe Leistung) und Peaks nach unten (geringe Leistung) nicht ausreichend relativiert. Burnout wird als ein Phänomen des Zeitgeistes diskutiert und öffentlich thematisiert. Es wird betont, dass es wichtig ist, eine nachhaltige Produktivität und den Beitrag zur Gesellschaft langfristig zu betrachten.
Zum Abschluss der Folge teilen Georg und Andrea persönliche Erfahrungen und Strategien im Umgang mit Krisen und mentalem Widerstand. Sie betonen die Bedeutung von Selbstreflexion und -wirksamkeit, um aus Krisen herauszukommen und zu lernen. Eine persönliche Krise wie die Geburt und der Kampf um das Leben einer behinderten Tochter wird als Beispiel genannt, bei dem Akzeptanz der Situation und Selbstwirksamkeit geholfen haben.
Diese Folge vom CULTiTALK bietet viele wertvolle Einblicke und Anregungen für den Umgang mit mentaler Gesundheit, Resilienz und Arbeitsbelastungen. Sie hilft, Missverständnisse und Stigmatisierungen im Zusammenhang mit mentalen Problemen abzubauen und fördert eine offene Diskussion darüber. Ein Podcast für alle, die sich für psychische Gesundheit interessieren und mehr über den Umgang mit mentalen Herausforderungen in der Arbeitswelt erfahren möchten.
Willkommen zu einer neuen Folge vom CULTiTALK. In dieser spannenden Episode haben wir einen besonderen Gast: Jürgen Urnauer. Jürgen war in einer Personalabteilung tätig und hat von den Kolleginnen und Kollegen profitiert, die ihr Wissen gerne weitergegeben haben. Seit über 8 Jahren verantwortet er das Personalmanagement bei der SCHUNCK GROUP.
In der heutigen Folge sprechen wir über die Bedeutung von Generationen im Unternehmen. Jürgen betont, wie wichtig es ist, dass unterschiedliche Generationen zusammenarbeiten und voneinander lernen. Er erzählt von einem Programm namens "Generationenbrücke", das entwickelt wurde, um den Wissenstransfer und das Verständnis zwischen den Generationen zu fördern.
Wir erfahren auch, wie sich die Fehlerkultur in Unternehmen in den letzten Jahren geändert hat. Jürgen erläutert, dass das Management-Team, bestehend aus vier Personen mit viel Fachwissen, nun eine offene Diskussionskultur unterstützt. Dabei wird sowohl Qualität als auch Quantität hochgeschätzt. Gleichzeitig wird jedoch auch viel Spaß und Zusammenhalt im Unternehmen gepflegt.
Jürgen berichtet von den monatlichen Community Days, an denen sich die Mitarbeiter an den verschiedenen Standorten treffen, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Dadurch wird nicht nur die Unternehmenskultur gestärkt, sondern es werden auch kreative Aktivitäten organisiert.
In einem weiteren Teil des Gesprächs geht es um Vorurteile gegenüber älteren Menschen und ihren Fähigkeiten in der digitalen Welt. Georg erläutert, dass in seinem eigenen Unternehmen der älteste Mitarbeiter intensiv mit den jüngsten Teammitgliedern zusammenarbeitet und innovative Ideen liefert.
Alle Links zu Jürgen Urnauer
LinkedIn Jürgen: https://www.linkedin.com/in/j%C3%BCrgen-urnauer-19359368/
SCHUNCK GROUP: https://schunck-group.de/
Alle Links zu Georg und dem Culturizer:
Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang
Culturizer: https://culturizer.app
CULTiTALK:
https://cultitalk.de
In dieser Folge von CULTiTALK spricht der Host Georg Wolfgang mit der Gastrednerin Diana Gajic von SAP über die Herausforderungen und Chancen, denen sich Menschen mit Migrationshintergrund in Bildung und Beruf stellen müssen.
Diana teilt ihre eigenen Erfahrungen als Migrantin und betont die voreingenommenen Zuschreibungen im Bildungssystem, die Migranten oft benachteiligen. Eine ungleiche Verteilung von Bildungschancen zwischen Menschen aus akademischen Haushalten und Arbeiterfamilien wird offen angesprochen. Georg hinterfragt dann die Vorstellung, dass alle die gleichen Chancen haben und wie Privilegien eine Rolle spielen können.
Diana spricht über ihre eigenen Erfahrungen als Arbeiterkind und ihre Entscheidung, trotz finanzieller Herausforderungen zu studieren. Sie betont die Flexibilität und Resilienz, die Arbeiterkinder mitbringen, sowie ihre Fähigkeit, zwischen verschiedenen Kulturen und Welten zu navigieren.
In einem weiteren Ausschnitt geht es um die Bedeutung von Diversität und Inklusion in Unternehmen. Diana, als Recruiterin bei SAP, erklärt, wie unbewusste Denkmuster und Vorurteile im Recruitingprozess reduziert werden können, um bessere und gerechtere Entscheidungen zu treffen. Sie hebt die Vision einer Gesellschaft ohne Vorurteile hervor und wie SAP bereits Schritte in diese Richtung unternimmt.
Georg und Diana betonen die Bedeutung von Teamarbeit und die Schaffung einer gesunden Unternehmenskultur mit Vertrauen und psychologischer Sicherheit. Sie diskutieren auch die Vorteile einer vielfältigen Belegschaft und wie verschiedene Meinungen zu besseren Entscheidungen führen können.
Insgesamt bietet diese Folge von CULTiTALK einen Einblick in die Herausforderungen und Potenziale, die mit kultureller Vielfalt in Bildung und Beruf einhergehen. Sie regt zum Nachdenken an und fordert den Zuhörer auf, seine eigenen Denkmuster zu hinterfragen. Ein inspirierendes Gespräch über Diversität, Inklusion und die Bedeutung von Chancengleichheit in unserer Gesellschaft.
Links zu Diana und SAP:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/diana-gajic/
Unternehmen: https://www.sap.com/germany/index.html
Alle Links zu Georg und dem Culturizer:
Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang
Culturizer: https://culturizer.app
CULTiTALK: https://cultitalk.de
Willkommen bei einer neuen Folge von CULTiTALK! In dieser Episode begrüßen wir unseren Gast Frank Reinhardt, der mit uns über die Bedeutung von familiären Werten in Unternehmen spricht.
Georg betont gleich zu Beginn, wie wichtig es ist, familiäre Werte in einem Unternehmen zu leben und zu etablieren. Er erwähnt, dass der Begriff "We are family" auf Plattformen wie LinkedIn oft kritisch betrachtet wird, da darin auch eine Transaktion von Zeit, Leistung und Geld enthalten ist. Dennoch betont er, dass Fürsorge und Wertschätzung im familiären Kontext wichtig sind und dass jeder Mitarbeitende sich gut aufgehoben fühlen sollte, auch wenn es mal einen schlechten Tag oder eine Krankheit gibt.
Frank teilt seine Erfahrungen mit familiär geführten Unternehmen und erklärt, dass das Wohl der Familie oft im Vordergrund steht. Er lobt das Unternehmen, in dem er arbeitet – die Hager Group – dafür, dass es familiäre Werte verkörpert und eine enge Bindung zu den Kunden anstrebt. Die Firmengründer haben persönlich Kunden besucht und deren Bedürfnisse erfragt. Außerdem lädt das Unternehmen Kunden regelmäßig dazu ein, Produkte und Normen kennenzulernen, um eine enge Beziehung aufzubauen.
Georg und Frank diskutieren auch darüber, wie sich diese familiären Werte auf die Mitarbeitenden auswirken. Sie betonen, dass die familiären Werte nicht nur für Mitarbeitende, sondern auch im Umgang mit Kunden wichtig sind. Es kann zwar manchmal Fehler geben, die nicht vermieden werden können, aber der Kunde muss informiert sein und das Unternehmen muss alles daran setzen, das Problem zu lösen. Ziel ist es, ein persönlicher Ansprechpartner für die Kunden zu sein und ihnen die Dienstleistungen und Produkte anzubieten, die sie tatsächlich benötigen.
Am Ende der Episode ist Georg neugierig, ob die Beschreibung, die sie gegeben haben, auch zum Unternehmen von Frank passt. Denn familiäre Grundwerte können auch dazu beitragen, ein Unternehmen erfolgreich zu führen und sowohl Mitarbeitenden als auch Kunden Nähe, Geborgenheit und Vertrauen zu vermitteln.
Vielen Dank, dass ihr eingeschaltet habt. Bleibt dran für weitere inspirierende Gespräche auf CULTiTALK mit Georg Wolfgang.
Alle Links zu:
LinkedIn Frank Reinhardt: https://www.linkedin.com/in/frank-reinhardt-7009b4121/
Hager Group: https://hagergroup.com/de
Alle Links zu Georg und dem CULTURIZER:
Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang
Culturizer: https://culturizer.app
CULTiTALK:
https://cultitalk.de
Willkommen zur neuesten Folge vom CULTiTALK! In dieser Episode führt unser Host Georg Wolfgang ein spannendes Gespräch mit der inspirierenden Gästin Tini Masuch, Senior Recruiterin bei der Firma sevDesk.
Der Schwerpunkt der Episode liegt auf dem Thema Recruiting und Employer Branding und wie man damit Aufmerksamkeit auf dem deutschen Markt erlangt. Tini erzählt, wie ihr früheres Unternehmen im Retail-Bereich Softwareoptimierung betrieben hat und wie sie erfolgreich Kampagnen gestartet haben, um die richtigen Zielgruppen anzusprechen.
Eine besondere Herausforderung besteht darin, die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden, insbesondere angesichts des stetigen Wachstums. Tini berichtet über die Bedeutung einer klaren Employee Value Proposition (EVP) und einer familiären Atmosphäre, um die Mitarbeiter zu halten.
Georg und Tini tauchen tief in die Entwicklung des Unternehmens ein. Angefangen bei nur 9 Mitarbeitern zu Beginn, musste das Unternehmen schnell wachsen, um den Anforderungen großer Kunden gerecht zu werden. Sie diskutieren die Veränderungen in den Rollen und Strukturen des Unternehmens sowie die Bedeutung von Nähe und Zusammenhalt zwischen der Führung und dem Team.
Ein weiteres Thema ist die Balance zwischen Standardisierung, Datensicherheit und agilen, flexiblen Arbeitsabläufen. Tini betont, dass Standardisierung und Datensicherheit nicht zwangsläufig negativ sein müssen, sondern eine Grundlage für den Schutz der Kundendaten und Achtsamkeit sein können.
Tinis Erfahrungen im Rekrutierungsprozess werden ebenfalls beleuchtet. Sie beschreibt den zweistufigen bis dreistufigen Prozess, der sowohl ein Gespräch mit den Recruitern als auch mit dem Teamleiter beinhaltet. Außerdem spricht sie über die Bedeutung von Cultural Ambassadors und das offene Gespräch über die Unternehmenskultur bereits im Bewerbungsgespräch.
Schließlich unterhalten sich Georg und Tini über die Bedeutung eines sicheren Umfeldes, in dem Mitarbeiter ohne Angst vor negativen Konsequenzen handeln können. Tini spricht über das Format der "Fuckup-Nights" und betont, dass Fehlerkultur authentisch gelebt werden sollte. So wie sie dies auch in ihrem Unternehmen sevDesk erlebt.
Alle Links zu Tini Masuch:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/tini-masuch/
sevDesk: https://sevdesk.de/
Alle Links zu Georg und dem CULTURIZER:
Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang
CULTURIZER: https://culturizer.app
CULTiTALK: https://cultitalk.de
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