HANS IM GLÜCK
Märchen der Brüder Grimm
Hans erhält für sieben Jahre Arbeit einen großen Klumpen Gold. Den tauscht er gegen ein Pferd, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans, und die Gans gegen einen Schleifstein und einem einfachen Feldstein her.
Von Tausch zu Tausch hat er das Gefühl, dass eintrifft, was er sich wünscht. Er fühlt sich vom Glück bevorzugt, »wie ein Sonntagskind«.
Als er etwas trinken will, legt er die schweren Steine auf den Brunnenrand, von dem sie herunterfallen in die Tiefe. Er fühlt sich befreit und ist glücklich sie nicht mehr tragen zu müssen.
»So glücklich wie ich, rief er aus‚ gibt es keinen Menschen unter der Sonne. Mit leichtem Herzen und frei von aller Last ging er nun fort, bis er daheim bei seiner Mutter angekommen war.«
Es liest: Stefan Walz
Realisation & Ton: Thomas Dickmeis
Eine Produktion des Schauspiel Wuppertal