Ambigutätstoleranz
- Was ist Ambiguitätstoleranz
Erste Beschreibung 1949Else Frenkel-Brunswik definiert die Ambiguitätstoleranz als eine messbare Fähigkeit eines Individuums. Markus kurze Zusammenfassung
- Das ertragen können von Unsicherheiten oder Ungewissheiten.
- Die Fähigkeit mehrdeutige Situationen und widersprüchliche Handlungsweisen ertragen zu können.
Wikipedia Ambiguitätstolerante Personen sind in der Lage, Ambiguitäten, also Widersprüchlichkeiten, kulturell bedingte Unterschiede oder mehrdeutige Informationen, die schwer verständlich oder sogar inakzeptabel erscheinen, wahrzunehmen, ohne darauf aggressiv zu reagieren oder diese einseitig negativ oder – häufig bei kulturell bedingten Unterschieden – vorbehaltlos positiv zu bewerten.
Aus <https://de.wikipedia.org/wiki/Ambiguit%C3%A4tstoleranz> Online Lexikon für Pädagogik und PsychologieUnter Ambiguitätstoleranz versteht man in den Erziehungswissenschaften und hier besonders in der Theorie der Identitätsbildung von Krappmann (2000) die Fähigkeit von Heranwachsenden, widersprüchliche Bedürfnisse auszuhalten, denn nur durch die Rollendistanz und Empathie lernt das Individuum neue und auch widersprüchliche Erwartungen der anderen, die den eigenen entgegengesetzt sind, zu ertragen. (Stangl, 2024). Stangl, W. (2024, 21. April).
Ambiguitätstoleranz. Online Lexikon für Psychologie & Pädagogik.https://lexikon.stangl.eu/12220/ambiguitaetstoleranz. BEP:Übergangsbewältigung: Für die Kinder…Ambivalente Gefühle bewältigen können… Anforderungen die Konflikte an Kinder stellen
- Fallbeispiele/Reflexion
- Wann ist von uns als Pädagogen Ambiguitätstoleranz gefordert?
- Mit welchen Alltagssituationen versuchen wir die Ambiguitätstoleranz zu stärken?
- Wie gehe ich mit unerwarteten Situationen im pädagogischen Alltag um?
- Inwiefern kann ich verschiedene Meinungen in meinem Team akzeptieren und integrieren?
- Welche Strategien wende ich an, wenn ich mit widersprüchlichen Anforderungen konfrontiert werde?
- Wie flexibel fühle ich mich bei der Umsetzung von neuen oder ungewohnten pädagogischen Konzepten?
- Wie bewältige ich Unsicherheit in meiner pädagogischen Arbeit?
- Wie gehe ich mit dem Spannungsfeld zwischen Planung und Spontanität um?
- Wie offen bin ich für Veränderungen in der pädagogischen Landschaft?
- Wie reflektiere ich meine eigene Rolle, wenn es zu Konflikten oder Mehrdeutigkeiten kommt?
- Wie sicher fühle ich mich in meiner professionellen Urteilsfähigkeit bei unklaren pädagogischen Situationen?
- Wie gehe ich mit dem Druck um, Entscheidungen treffen zu müssen, auch wenn nicht alle Informationen verfügbar sind?
- Weiterführende Literatur:
Krappmann:
Rollendistanz, Ambiguitätstoleranz, Balance der Identität
Keupp:
Identitätskonstruktionen: Das Patchwork der Identitäten in der Spätmoderne