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Konzerne sind gut darin uns zu suggerieren, wir müssten alle nur unser Verhalten ändern und schon wird die Welt vor der Klimakatastrophe gerettet. Magisch! Doch stimmt das? Welche Marketingstrategien haben Konzerne, aber auch die Politik - beeinflusst von Konzernen - entwickelt, um uns das glaubhaft zu machen? Welche individuellen Probleme sind in Wirklichkeit systemisch? Darüber müssen wir heute reden.
Tagesschau macht CC-BY-SA: https://www.tagesschau.de/inland/tagesschau-creative-commons-101.html
Unsere Website: https://systemproblem.de
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Titelmusik: Trash Fm von Alexander Nakarada
Social Media - die sozialen Medien durchziehen unser Leben wie kaum eine andere Technologie der letzten Jahre. Sie sind alltäglicher Begleiter, Träger von Werbebotschaften oder auch einfach ein digitales Tagebuch. Doch letzteres birgt auch ein Problem: Wie stark dringt Social Media in unser Privatleben ein, wieviel geben wir preis, und ist das abhängig von der Platform, die wir nutzen?
Kurzer Hinweis zum Schluss: Wir machen eine kleine Weihnachtspause und sind bis zum neuen Jahr im "Urlaub". Bis dann und guten Rutsch!
Warum BeReal die beste Plattform ist: https://www.youtube.com/watch?v=XfvORUhIJx8
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Titelmusik: Trash Fm von Alexander Nakarada
Heute reden wir über Infrastuktur, warum gut Infrastruktur zur Unabhängigkeit für Jung und Alt ist. Schlechte Infrastruktur verhindert Teilhabe, gute Infrastruktur schafft Teilhabe - klingt gut oder?
Nicolas Podcast Bytegeschichten: https://bytegeschichten.eisfunke.com
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Titelmusik: Trash Fm von Alexander Nakarada
Heute reden wir über Ehrenamt. Wir alle hatten sicherlich irgendwann und irgendwo Berührungspunkte mit Leuten, die ehrenamtlich tätig sind - oder waren und sind es sogar selbst. Wir wollen heute über unsere eigenen Erfahrungen und ein paar Probleme reden, die wir beim Ehrenamt sehen - sei es Wertschätzung oder die unbezahlte Übernahme von Tätigkeiten, für die der Staat Geld ausgeben sollte.
Zahlen von: https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenamt
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Titelmusik: Trash Fm von Alexander Nakarada
Heute folgt die dritte Folge über Elon Musk - diesmal mit dem Auslöser der zweiten Folge - Twitter.
Zur letzten Folge, WfA zu Wohltätigkeit: https://www.youtube.com/watch?v=AwdwW0PtDSg
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Titelmusik: Trash Fm von Alexander Nakarada
Wir müssen wieder über Elon Musk reden. Ein bisschen wird es auch um Twitter gehen, aber viel mehr darum, dass der Twitter-Kauf ein Symptom der Macht ist, die Elon Musk durch seinen Reichtum hat. Warum das unethisch ist und die Demokratie gefährdet, darüber sprechen wir in der heutigen Folge.
Erste Folge über Elon Musk: https://www.systemproblem.de/2021/02/sp012-elon-musk/
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Titelmusik: Trash Fm von Alexander Nakarada
Belgien ist ein Staat mit einer langen Geschichte von Konflikten zwischen dem französischsprachigen Teil und dem niederländischsprachigen Teil. Über den daraus gewachsenes hochkompliziertes Staatsaufbau und dessen Probleme reden wir heute. Als Bonus beschweren wir uns auch noch ein bisschen über Autozentrismus.
Politisches System in Belgien: https://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_System_Belgiens
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Titelmusik: Trash Fm von Alexander Nakarada
Direkte Demokratie, ein Thema was immer mal wieder aufkommt - meist von Rechtspopulisten. Doch wir wollen mal über direkte Demokratie reden, wie sie aktuell - in der Schweiz - gelebt wird und was wir uns für Deutschland vorstellen könnten.
Direkte Demokratie in der Schweiz: https://de.wikipedia.org/wiki/Direkte_Demokratie_in_der_Schweiz
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Titelmusik: Trash Fm von Alexander Nakarada
In unserer Gesellschaft verschwimmen immer mehr die Grenzen zwischen Arbeit, Privatem und Konsum. Das "du" ist in einem Apple-Store vollkommen normal, auf der Arbeit gehört es inzwischen bei jedem jungen Unternehmen dazu, auch mal gemeinsam Freizeit zu verbringen - und natürlich auch mit dem Chef zu kickern.
Feedback: https://forum.eisfunke.com/t/sp078-arbeitszeit/350/2
Referenzierte Folgen:
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Titelmusik: Trash Fm von Alexander Nakarada
Arbeit, Arbeit, noch mehr Arbeit. Mehr als 1/3 der Zeit des Tages verbringen die meisten Deutschen damit, zur Arbeit zu kommen oder zu arbeiten. Muss das sein, ist das überhaupt sinnvoll? Was für Alternativkonzepte gibt es und was würden wir uns wünschen?
Aufhänger: https://www.zeit.de/arbeit/2020-09/viertagewoche-arbeitszeit-work-life-balance-nachteile
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Titelmusik: Trash Fm von Alexander Nakarada
(siehe https://www.eisfunke.com/forum.html)
von bhermann, 2022-10-18:
Moin zusammen,
ich hatte dann diesmal nach dem Hören doch noch etwas Diskussionsbedarf:
1. Arbeitszeit und Produktivität
2. Gleiche freie Tage für Alle
3. Manager mit Präsenzfetisch
Mich würde interessieren, wie ihr dazu steht.
von Eisfunke, 2022-06-10:
Vielen Dank für das Feedback! Gute Punkte, die ich mal in den selben Schritten wie Du durchgehe.
Arbeitszeit und Produktivität
An sich richtig, Arbeitszeit und Produktivität hängen nur eingeschränkt zusammen. Das ist ja auch der Kern unserer Argumentation später in der Folge: Produktivität muss durch Arbeitszeitreduktion gar nicht unbedingt stark sinken, wie so oft gewarnt wird. In einer Dienstleistungsgesellschaft wo man, wie Du auch meintest, Produktivität nicht in Dinge pro Stunde rechnen kann, ist Konzentration der entscheidende limitierende Faktor für Produktivität. Und Konzentration ist pro Tag für den durchschnittlichen Menschen auf unter 8h limitiert. Anwesenheit und Verfügbarkeit ist also nicht gleich Produktivität.
Dennoch ist es m.M.n. erstmal richtig, Arbeitszeit auf Basis von Präsenz oder dem Sitzen vor dem PC zu definieren. Denn solche Zeit ist eben definitiv Zeit, die man für andere Sachen definitiv nicht hat. In dem Sinne ist Arbeit quasi die Negierung von Freizeit. Das ist m.M.n. auch das einzig sinnvolle Maß im Kontext von Work-Life-Balance und solchen Fragen. Mir als Mensch ist dabei ja erstmal egal, wie und wann ich produktiv bin, sondern es geht mir darum, wie viel Zeit ich nicht frei gestalten kann.
Andere Perspektive: In einer Utopie ohne Sachzwänge, wo alles gratis ist weil genug da ist, würden die allermeisten Leute sich trotzdem mit etwas "produktiv" betätigen. Hoffentlich viele im selben Bereich, in dem sie auch in der realen Gesellschaft arbeiten. Dennoch würde ich das nicht als Arbeitszeit begreifen, weil es frei, ohne Zwänge und nach dem eigenen Willen gestaltete Zeit ist. Es geht mir beim Thema Arbeitszeit also sozusagen um eine Verteidigung der Freizeit (als Nicht-Arbeitszeit) gegen Verwertungsansprüche von Arbeitgebenden.
Hier kann man auch anknüpfen an mein Problem mit dem Klischee des Startups, bei dem Arbeit nicht nur ein Beruf ist, sondern eine Berufung! Wo alle eine Familie sind und an einem Strang ziehen! Hier wird nämlich nicht nur ein Anspruch auf die Arbeitskraft und -zeit der Arbeiter*in gestellt, sondern auf das ganze Dasein, die ganze Identität.
Siehe auch die Frage nach dem Pendeln: Da ist man üblicherweise nicht produktiv, aber es ist halt dennoch Zeit, die einem für andere Dinge, Entspannung und den Kopf freikriegen fehlt, von der letztendlich der Arbeitgeber profitiert. Bei Verfügbarkeit ist es ganz ähnlich, wenn ich 24/7 auf Abruf bin, bin ich natürlich noch lange nicht 24/7 produktiv, aber dennoch ist das psychisch belastend.
Am Ende ist da wohl in der Tat vieles eine Abwägung zwischen Flexibilität und Schutz, insbesondere auch Schutz der Freizeit. Flexibilität ist wichtig, kann aber als Deckmantel für Ausbeutung verwendet werden, und Schutz ist auch wichtig, kann aber in der Tat auch viele Arbeitende einschränken. Siehe Ideen am Abend. Da habe ich auch keine perfekte Lösung für, außer ganz allgemein Arbeitnehmende und Arbeitgebende auf Augenhöhe zu bringen, da haben wir ja auch ne eigene Folge zu. Mittelfristig wird das aber wohl nicht mehr passieren.
(Sorry, da bin ich zwischenzeitlich ein klitzekleines bisschen vom Thema Arbeitszeit/Produktivität abgekommen, aber das wollte ich jetzt auch nicht wieder löschen, da wird bestimmt nochmal eine ganze Folge drauf aufgebaut :smiley:)
Gleiche freie Tage
Das ist natürlich korrekt. Ich denke aber nicht, dass der Versuch falsch ist, nur weil er nicht perfekt umsetzbar ist. Z.B. dadurch, dass der Einzelhandel hierzulande Sonntags geschlossen haben muss, haben tausende Arbeitende einen freien Tag gleichzeitig mit großen Teilen der restlichen Gesellschaft. Das ermöglicht viel Teilhabe, die sonst erschwert wäre.
Das war auch unser Punkt, dass es nicht falsch ist, da gesetzlich eine gewisse Synchronisation herzustellen. Das sollte nicht zu weit gehen, Flexibilität z.B. für Familien von Gastronomen sich auch mal Montag statt Samstag freizunehmen sollte natürlich trotzdem gegeben sein, dass man nicht für 100% der Menschen die exakt selben zwei Tage als frei festlegen kann und sollte, ist richtig, da stimme ich zu.
Präsenzfetisch
Da würde ich auch insgesamt zustimmen. Ich würde aber dennoch dabei bleiben, dass die Reaktion auf einen solchen Kontrollverlust auch entlarvend sein kann. Wenn ich online Manager lese die schimpfen "zu Hause arbeiten die eh alle nicht!", sehe ich da natürlich primär Misstrauen. Auch ein bisschen "wo kämen wir denn da hin, das haben wir ja immer schon so gemacht, da könnte ja jeder kommen", aber auch durchaus Trotz und Verweigerung gegenüber dem schlichten Fakt, dass die Leute zu Hause ja eben doch arbeiten, auch mit weniger Überwachung.
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