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  • DXPLR0003: TrueNAS mit Holstein IT Solutions
    Unter der Bezeichnung TrueNAS vertreibt der amerikanische Hersteller iXsystems Storage-Systeme auf Grundlage
    von OpenZFS. Das Systemhaus Holstein IT Solutions ist der bevorzugte Partner von iXsystems für den deutschen Markt. Wir sprechen mit Benedict Schulz, Gründer und Geschäftsführer von Holstein IT Solutions, über die neue M-Series Appliances von iXsystems, und natürlich auch über OpenZFS. Wir unterhalten uns über einzelne Funktionen von ZFS und besprechen verschiedene, typische Anwendungsfälle.

    Bereits Ende der 1990er Jahre dachte ein kleines Engineering-Team bei Sun Microsystems über ein zukunftsfähiges Dateisystem nach, das aus unzuverlässigen Consumer-Festplatten ein stabiles, zuverlässiges und schnelles Storage macht. Mit Solaris 10 kam ZFS dann ca. 2005 auf den Markt. Sun fing damals gerade auch an, die Sourcen von Solaris zu öffnen und als OpenSolaris unter einer Open-Source-Lizenz zu veröffentlichen. ZFS war eines der ersten Subsysteme, deren Quellcode im Rahmen dieser Initiative zugänglich war.

    Mit dem Aufkauf von Sun Microsystems durch Oracle in 2010 wurde der Open-Source-Zweig durch Oracle sehr schnell geschlossen. Der Quellcode war aber nun mal bereits in Freiheit, also war es möglich, daraus ein Community-Projekt zu machen, den Code zu verbessern und weitere Funktionen hinzuzufügen. Zunächst gab es unterschiedliche Entwicklungszweige für die BSD-Familie, für Linux und macOS. Zwischenzeitlich haben sich die verschiedenen Distributionen unter dem Deckmantel von OpenZFS zusammen gefunden, und arbeiten gemeinsam an neuen Funktionen von ZFS. Mittlerweile existiert sogar auch eine Portierung auf Microsoft Windows.

    ZFS hat einige sehr zentrale und sehr wesentliche Besonderheiten im Vergleich zu anderen Dateisystemen:
    • Das Volume Management ist in das Filesystem integriert. Manche sagen auch, das Dateisystem habe einen integrierten Volumen Manager.
    • Jeder geschriebene Block ist immer auch mit einer Prüfsumme versehen.
    • Geänderte Dateien werden auf neue Blöcke geschrieben, und der oberste Block dazu wird an den Einstiegsblock verlinkt. Dadurch gibt es Snapshots nahezu für lau.
    Lese- und Schreibcache sind getrennt und können auf unterschiedliche Devices konfiguriert werden, die für die jeweilige Aufgabe optimiert sind.

    Im Gespräch mit Benedict Schulz gehen wir auf diese Funktionen etwas genauer ein und betrachten die
    sich daraus ergebenden Vor- und Nachteile und mögliche sowie sinnvolle Einsatzszenarien.

    Zum weiterlesen:
    • ZFS – The Last Word in File Systems (Technische Präsentation der Erfinder/Entwickler von ZFS, PDF)




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    25 min
  • DXPLR0002: Blockchain und NFT für Unternehmen
    Wissenswertes über die BlockchainWenn von Blockchain die Rede ist, denken wir in erster Linie an Bitcoin, Cryptokitties und immense Rechenleistung. Kritisiert wird vor allem der enorme Stromverbrauch. Warum also der Hype? Die Idee der Blockchain entstand tatsächlich im Umfeld der Fintechs. Anders als im traditionellen Bankgeschäft wollte man eine nachvollziehbare, dezentrale und transparente Dokumentation finanzieller Transaktionen. Statt eines einzelnen Instituts (z. B. eine Bank) oder einer einzelnen Behörde kontrolliert ein riesiges Netzwerk von teilnehmenden Computern die Transaktionen. Die Daten zu einer Transaktionen werden als Block gespeichert. Neue Daten (Blöcke) werden an die bestehenden angeknüpft und bilden eine Kette – die Blockchain. Ein wichtiger Bestandteil der Blockchain sind die Smart Contracts. Whiteboard Crypto zeigen in einem YouTube-Video, wie diese Verträge funktionieren und warum bzw. wofür man sie benötigt. Einmal in der Blockchain abgelegte Daten können nicht mehr verändert oder gelöscht werden. Eine gute Einführung in die Technologie gibt es in der Binance-Academy. Für einen ersten Überblick empfehlen wir das siebenminütige Einführungsvideo von Simplilearn. Mittlerweile haben sich neben dem Einsatz für Cryptowährungen weitere Anwendungen auf Blockchain-Basis etabliert. NFTs sind der neueste Hype.

    Moderne KunstsammlerEine der ersten Anwendungen auf Blockchain-Basis waren die CryptoKitties – ein Spiel, in dem Teilnehmer virtuelle Katzen züchten, sammeln, kaufen bzw. verkaufen. Mittlerweile hat sich ein wahrer Hype um virtuelle Güter entwickelt. Einen Eindruck davon erhält man auf NFT-Marktplätzen wie OpenSea oder Auctionity. Johnny Harris erklärt in seinem YouTube-Channel sehr gut, was ein NFT ist. Neben digitalen Kunstwerken findet man dort mittlerweile auch Luxusgüter wie die berühmte Birkin Bag von Hermès oder von Nike eigens für das Metaverse kreierte Sneaker. Letzter Schrei sind virtuelle Immobilien – man muß ja auch irgendwo wohnen im Metaverse. Damit sind wir einer weiteren interessanten Anwendung für die Blockchain-Technologie.

    Meta WHAT?!Schlagzeilen machte das Metaverse vor allem durch Ankündigungen wie etwa von Facebook und Microsoft. Für Unternehmen bietet das tatsächlich Vorteile. Auch wenn es den Unternehmen oft nicht gefällt: Die Zukunft der Arbeit ist mobil und remote. Das Metaverse ist auch angetreten, die Herausforderungen weltweit verteilter Arbeitsplätze zu lösen. Und was liegt näher, als in einer virtuellen Welt mit virtuellem Geld zu bezahlen, virtuelle Güter zur Schau zu stellen oder im virtuellen Traumhaus zu arbeiten? Vielleicht wird ja in ein paar Jahren auch das Gehalt in einer Cryptowährung bezahlt. 

    Aber, aber, aber....Auch wenn Bitcoin & Co mittlerweile sehr populär sind, steckt die Blockchain-Technologie noch eher in ihren Kinderschuhen. Und ganz gewiß ist die Technologie aktuell kein Must-Have für jedes Unternehmen. Anwendungen für die Blockchain beginnen gerade erst, sich zu entwickeln. Unternehmen sollten abwägen, ob und wie sie die Technologie einsetzen können. Für einen sinnvollen Einsatz müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Unternehmen wie wavect.io haben sich auf den Einsatz von Blockchain-Technologie wie Smart-Contracts und DApps (Dezentrale Anwendungen) auf einer Vielzahl unterschiedlicher Blockchains spezialisiert. Die beiden Gründer Kevin Riedl und Rezo Shokri beraten Unternehmen und setzen gemeinsam Projekte um. In ihren Podcasts Wavect - Tech, Business & More und ITfckedUP berichten sie über den Stand der Technologie, lessons learned und anderen Vorfällen aus der Welt der Blockchain - z. B. auch NFT.

    %%%Du willst wissen, ob sich die Blockchain-Technologie für Deine Firma lohnt, ob und wie du die Technologie für dein Business umsetzen kannst, oder welche Anwendungen für dich die richtigen sind? Unternehmen, die sich bis zum 31.12.2021 über LinkedIn bei wavect.io oder Kevin melden, erhalten eine unverbindliche 30-minütige Beratung zum Thema.

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    53 min
  • Threat Intelligence: Ich sehe was, was Du nicht siehst
    Wir sprachen auf der IT-SA 2021 mit Magnus Lundgren, dem Sales Director Nordics, Central Europe, Benelux bei Recorded Future. Dabei interessierte uns besonders, was aktuell die größten Herausforderungen für Unternehmen sind, welche Rollen Lock Head Martins Cyber Kill Chain und das MITRE ATT@CK Modell in der Threat Intelligence spielen und was das neue Identity Intelligence Modul macht.Das Interview ist auf Englisch.Weiterführende Informationen (in Englisch):
    • Entscheidungshilfe Threat Intelligence
    • Success Story Daimler
    • The Security Intelligence Handbook (3. Edition)
    Den kompletten Artikel findet ihr auf data://disrupted®

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    19 min

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