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In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über eine zentrale Entwicklung der digitalen Arbeitswelt: die zunehmende Hybridisierung menschlicher und technischer Arbeitsleistungen durch Künstliche Intelligenz.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über eine Perspektive auf generative Künstliche Intelligenz, die in vielen Diskussionen bislang erstaunlich wenig Beachtung findet: die Frage, wie KI nicht nur Produktivität verändert, sondern das menschliche Erleben von Arbeit.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über eine psychologische Dimension technologischer Transformation, die in vielen Diskussionen rund um Industrie 5.0 bislang erstaunlich wenig sichtbar ist: die mentale Belastung in der Zusammenarbeit zwischen Menschen und kollaborativen physischen Robotern; sogenannten Cobots.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über den „Anthropic Economic Index“ und die Frage, wie generative KI bereits heute konkret in Arbeitsprozessen genutzt wird. Grundlage ist eine gross angelegte Analyse realer Interaktionen mit dem Sprachmodell "Claude". Die Studie zeigt, dass KI derzeit vor allem für sprachliche, analytische und wissensbasierte Tätigkeiten eingesetzt wird, insbesondere in Bereichen wie Softwareentwicklung, Kommunikation, Forschung, Datenanalyse oder Bildung. Auffällig ist, dass die häufigste Form der Nutzung nicht vollständige Automatisierung, sondern die Zusammenarbeit (Augmentation) zwischen Mensch und KI ist. Die Episode diskutiert, weshalb dadurch weniger "ganze Berufe" verschwinden als vielmehr "kognitive Teilaufgaben" neu verteilt werden, und warum sich dadurch auch Kompetenzanforderungen, Lernprozesse und organisationale Dynamiken verändern.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über eine neue Studie des KOF-Instituts der ETH Zürich zur Frage, ob generative KI bereits sichtbare Auswirkungen auf den Schweizer Arbeitsmarkt hat. Grundlage ist der Studienbericht „KI und der Schweizer Arbeitsmarkt: Erste Evidenz zu Auswirkungen auf Arbeitslosigkeit und Stellenausschreibungen“. Die Studie analysiert reale Daten von Arbeitssuchenden des SECO sowie umfassende Stelleninseratsdaten und zeigt, dass sich stark KI-exponierte Berufe seit der Einführung grosser Sprachmodelle Ende 2022 deutlich schlechter entwickelt haben als wenig exponierte Berufe. Besonders betroffen sind wissensintensive Tätigkeiten wie Softwareentwicklung, Programmierung, Marketing oder journalistische Arbeit.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über die Frage, wie künstliche Intelligenz Arbeit verändert – nicht primär durch den Wegfall von Jobs, sondern durch eine zunehmende Dynamik innerhalb bestehender Rollen. Grundlage ist der „2025 Global AI Jobs Barometer“ von PwC, insbesondere die Schweiz-Analyse. Der Bericht zeigt, dass sich Anforderungen in KI-exponierten Jobs deutlich schneller verändern als in anderen Tätigkeiten, während die Gesamtzahl der Jobs stabil bleibt. Gleichzeitig sinken Anforderungen an formale Abschlüsse, während die Komplexität innerhalb der Jobs steigt. Die Episode argumentiert, dass die zentrale Herausforderung der Zukunft weniger im Verlust von Arbeitsplätzen liegt, sondern in der Fähigkeit, mit kontinuierlichen Veränderungen Schritt zu halten.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über die Frage, wie KI und Automatisierung die Arbeitswelt in Europa bis 2030 verändern könnten. Grundlage ist der Studienbericht des McKinsey Global Institute „Eine neue Zukunft der Arbeit - Der Wettlauf um die Einführung von KI in Europa - welche Fähigkeiten jetzt gefragt sind“. Im Zentrum der Episode steht die Beobachtung, dass es nicht nur um Automatisierung einzelner Tätigkeiten geht, sondern vor allem um beschleunigte Berufswechsel, neue Fähigkeitsanforderungen und die gesellschaftliche Herausforderung, Übergänge aktiv zu gestalten. Der Studienbericht zeigt, dass in Europa bis 2030 insbesondere MINT- und Gesundheitsberufe wachsen könnten, während Büro- und Verwaltungstätigkeiten sowie Teile des Kundendienstes und Vertriebs unter Druck geraten. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach technologischen sowie sozialen und emotionalen Fähigkeiten, während gerade diese Kompetenzen bereits heute vielerorts knapp sind. Die Episode diskutiert, warum die Zukunft der Arbeit deshalb nicht nur ein Technologie-, sondern vor allem auch ein Qualifizierungs-, Führungs- und Verteilungsthema ist.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über die Frage, wie Teams gestaltet sein müssen, damit Zusammenarbeit mit künstlicher Intelligenz überhaupt funktionieren kann. Auf Basis einer aktuellen Studie wird gezeigt, dass nicht nur Kompetenzen, sondern insbesondere arbeits- und organisationspsychologische Faktoren wie Technologieakzeptanz, Selbstwirksamkeit und Vertrauen entscheidend für erfolgreiche Mensch-KI-Kollaboration sind. Die Episode verdeutlicht, dass KI nicht einfach in bestehende Teams integriert werden kann, sondern neue Anforderungen an Teamzusammensetzung und organisationale Gestaltung stellt. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass Zusammenarbeit mit KI immer auch mit Unsicherheit verbunden ist; insbesondere durch plausible, aber potenziell fehlerhafte Ergebnisse. Organisationen müssen daher lernen, nicht nur Technologie zu implementieren, sondern auch Vertrauen, Reflexion und Urteilsfähigkeit systematisch zu entwickeln.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über die Frage, wie KI die Organisationsstruktur verändert. Auf Basis einer aktuellen Studie wird gezeigt, dass KI nicht einfach zu flacheren Hierarchien führt, sondern die Logik organisationaler Wissensverteilung verschiebt. Im Zentrum steht die Beobachtung, dass KI Mitarbeitenden erlaubt, Aufgaben jenseits ihres bisherigen Wissensniveaus zu bearbeiten, gleichzeitig aber neue Unsicherheit erzeugt, insbesondere durch plausible, aber falsche Ergebnisse. Die Episode arbeitet heraus, dass Hierarchie aus dieser Perspektive nicht nur mit Macht, sondern mit der Verteilung von Wissen zusammenhängt. Wenn KI Wissen scheinbar verfügbar macht, verändert sich damit auch die Funktion von Management. Führungskräfte werden nicht automatisch weniger wichtig, sondern übernehmen unter Umständen neue Rollen als Einordner, Validierer und Verantwortungsinstanzen. Zugleich zeigt die Studie, dass KI je nach Zuverlässigkeit, Fähigkeitsgewinn und Produktivität sehr unterschiedliche Strukturfolgen haben kann: von Deskilling über verstärkten Kontrollbedarf bis hin zu neuen Formen von Upskilling und flacheren Expertenstrukturen. Dabei wird deutlich, dass KI nicht nur Prozesse beschleunigt, sondern auch die Anforderungen an Urteilskraft, Vertrauen und organisationale Einbettung erhöht.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über die Einführung von KI-Systemen aus einer arbeits- und organisationspsychologischen Perspektive. Auf Basis des Artikels von Berretta et al. (2026) wird gezeigt, dass KI-Implementierung nicht als rein technisches Projekt verstanden werden kann, sondern als komplexer organisationaler Veränderungsprozess. Der Beitrag stellt den Ansatz „Job Change Acceptance Toolbox (JOCAT)“ vor, der klassische Change-Management-Faktoren mit KI-spezifischen Herausforderungen wie Intransparenz, Unsicherheit und Vertrauensaufbau verbindet. Zentrale Erkenntnis ist, dass Akzeptanz von KI nicht automatisch entsteht, sondern aktiv gestaltet werden muss; insbesondere durch Kommunikation, Partizipation und Führung.
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