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In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden und künstliche Intelligenz und darüber, warum diese Zusammenarbeit zugleich aktivierende und problematische Effekte haben kann. Auf Basis einer empirischen Studie zeigt er, dass Employee–AI Collaboration häufig zu AI Uncertainty führt, also zu Unsicherheit darüber, wie sich KI entwickelt, welche Aufgaben künftig automatisiert werden und welche Rolle Mitarbeitende selbst noch einnehmen werden. Diese Unsicherheit kann zwei unterschiedliche Reaktionen auslösen: Einerseits Job Crafting, also das aktive Anpassen und Weiterentwickeln der eigenen Arbeit, andererseits Knowledge Hiding, also das bewusste Zurückhalten von Wissen. Entscheidend ist dabei die Rolle der Digital Leadership: Führungskräfte mit digitaler Orientierung können Unsicherheit so rahmen, dass daraus eher Lern- und Gestaltungsprozesse entstehen als defensives Verhalten.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über Human-AI Augmentation im Arbeitskontext und darüber, weshalb die Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI nicht nur eine technische Unterstützung darstellt, sondern eine tiefgreifende Veränderung organisationaler Entscheidungs- und Arbeitsstrukturen. Auf Basis des Literaturreviews von Nguyen und Elbanna (2025) zeigt diese Episode, wie Forschung Human-AI Augmentation derzeit strukturiert. Der Review analysiert 43 wissenschaftliche Beiträge und identifiziert drei zentrale Perspektiven: die Natur der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI, die Auswirkungen auf Organisationen sowie die damit verbundenen Herausforderungen. Besonders deutlich wird dabei, dass Augmentation nicht nur bedeutet, dass KI Aufgaben unterstützt, sondern dass sie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Entscheidungsräume strukturiert. Die Literatur zeigt unter anderem, dass Menschen KI je nach organisationalem Kontext sehr unterschiedlich wahrnehmen und häufig stärker auf Fehler von KI reagieren als auf vergleichbare menschliche Fehler. Weitere zentrale Themen der Forschung betreffen Fragen der organisationalen Fairness, neue Rollen wie Auditing oder Altering von KI-Systemen sowie Herausforderungen wie Vertrauen, Opazität und Integration in bestehende Arbeitsstrukturen.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über Human-Machine Collaboration und darüber, warum die Zusammenarbeit zwischen Menschen und intelligenten Maschinen nicht nur eine technische, sondern vor allem eine arbeits- und organisationspsychologische Frage ist. Auf Basis des Beitrags von Cantrell, Davenport und Krat (2022) des Beratungshauses Deloitte wird gezeigt, dass KI in Organisationen zunehmend Rollen innerhalb von Arbeitsprozessen übernimmt, etwa als Supervisor, der Abläufe überwacht, als Prioritiser, die Aufmerksamkeit strukturiert, als Personal Coach, der Feedback und Lernimpulse gibt, oder als kreative Muse, die Ideen generiert. Dadurch entstehen neue Formen ko-produzierter Leistung, in denen Ergebnisse im Zusammenspiel von menschlicher Urteilskraft und maschineller Verarbeitung entstehen. Entlang arbeits- und organisationspsychologischer Perspektiven wird sichtbar: Entscheidend ist weniger die technologische Leistungsfähigkeit der Systeme als die Rolle, die sie im Arbeitsprozess einnehmen, und wie diese Zusammenarbeit von Mitarbeitenden erlebt und organisational gestaltet wird.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über Brain-Computer Interfaces (BCIs) im Arbeitskontext und darüber, warum Neurotechnologie zugleich Unterstützung und Belastung sein kann. Auf Basis des konzeptionellen Artikels von Kies et al. (2024) zeigt er, dass BCIs je nach Ausgestaltung und organisationaler Einbettung entweder als technologische Ressource erlebt werden (z.B. Früherkennung von Müdigkeit, Unterstützung bei kognitiver Last, sicherheitsrelevantes Feedback) oder als technologischer Stressor (z.B. Gefühl von Überwachung, Leistungsverdichtung, Verlust von Privatheit). Entlang der Logik von Job Demands–Resources und dem transaktionalen Stressverständnis wird deutlich: Entscheidend ist weniger die Hardware als die Bewertung durch Mitarbeitende, also ob das System als bewältigbar, fair und hilfreich oder als bedrohlich und entmündigend wahrgenommen wird.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über die fortschreitende Konvergenz von Mensch und Maschine und darüber, warum Künstliche Intelligenz nicht nur Prozesse verändert, sondern tief in Identität, Verantwortung und Führung eingreift. Auf Basis einer arbeits- und organisationspsychologischen Reflexion zeigt er, dass KI zunehmend Teil unserer Wahrnehmung, Entscheidungslogik und kognitiven Arbeit wird. Mithilfe der Mensch–Maschine Konvergenz-Matrix wird deutlich, dass Organisationen sich heute in hybriden, sozio-digitalen Systemen bewegen, in denen Kontrolle, Selbstwirksamkeit und Verantwortung neu verteilt werden. Die Episode macht sichtbar, dass technologische Reife allein nicht ausreicht, sondern psychologische Befähigung, Identitätsklarheit und psychologische Sicherheit zu zentralen Voraussetzungen tragfähiger Arbeit mit KI werden.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne darüber, warum human-zentrierte KI ohne systematische Arbeitsanalyse blind bleibt. Auf Basis einer arbeits- und organisationspsychologischen Studie wird gezeigt, dass viele KI-Einführungen daran scheitern, dass Arbeit zwar technisch optimiert, aber psychologisch nicht diagnostiziert wird. Vorgestellt wird das Job Perception Inventory (JOPI), ein Instrument zur Erfassung von Arbeitsanforderungen, Ressourcen, Job-Identität und dem Erleben der Zusammenarbeit mit KI. Die Episode macht deutlich, dass Human-Zentrierung nicht bei Usability endet, sondern dort beginnt, wo Arbeit in ihrer psychologischen Tragfähigkeit verstanden und gestaltet wird.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über die doppelte Wirkung von künstlicher Intelligenz auf Arbeit und Leben. Auf Basis einer aktuellen empirischen Studie zeigt er, dass KI nicht nur Produktivität steigern kann, sondern gleichzeitig neue psychologische Belastungen erzeugt. Mithilfe des Job-Demands-Resources Modells wird deutlich, dass KI sowohl als Ressource wirken kann, etwa durch erlebte Wirksamkeit und generative Unterstützung, als auch als Anforderung, die über Technostress zu Erschöpfung, sinkender Arbeitszufriedenheit und erhöhtem Work-Family Konflikt führt.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über mögliche Schattenseiten der Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden und künstlicher Intelligenz. Auf Basis einer aktuellen empirischen Studie zeigt er, dass der Einsatz von KI nicht nur Effizienz beeinflusst, sondern auch das Erleben von Arbeit verändern kann. Die Befunde deuten darauf hin, dass unter bestimmten Bedingungen Arbeitsentfremdung entsteht und zweckorientiertes Abkürzungsverhalten begünstigt wird.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Clemente Minonne über die Frage, wie Psychological Empowerment in Organisationen verlässlich erfasst werden kann. Aufbauend auf einer aktuellen empirischen Studie zeigt er, dass viele Konzepte zu Empowering Leadership zwar Führung messen, aber nicht zwingend das psychologische Erleben von Sinn, Kompetenz, Selbstbestimmung und Wirkung treffen. Die Analyse macht deutlich, warum insbesondere der Aspekt von Einfluss und Machttransfer in Organisationen oft unterschätzt wird und welche Konsequenzen dies für Führung, Belastung und Arbeitszufriedenheit hat.
In dieser Episode von Denkstoff kompakt spricht Prof. Dr. Clemente Minonne über die Bedeutung von Psychological Empowerment (psychologische Befähigung) von Mitarbeitenden im Umgang mit künstlicher Intelligenz. Auf Basis einer aktuIn dieser 4. Episode von Denkstoff kompakt spricht Clemente Minonne über die Bedeutung von Psychological Empowerment (psychologische Befähigung) von Mitarbeitenden im Umgang mit künstlicher Intelligenz. Auf Basis einer aktuellen eigenen empirischen Studie zeigt er auf, warum KI-Integration nicht nur eine technologische, sondern vor allem eine psychologische Herausforderung ist. Entscheidend ist, ob sich Mitarbeitende als kompetent, selbstbestimmt und wirksam erleben; oder ob Verantwortung schleichend an Systeme delegiert wird.
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