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Die Zukunft der medizinischen Versorgung in Krankenhäusern ist datengestützt. Das klingt wie eine Binse und doch ist es unglaublich komplex. In jedem Haus gibt es eine Vielzahl von digitalen Anwendungen, die miteinander kommunizieren müssen - das gelingt mal mehr, mal weniger gut. Dieser Prozess, von Lösung zu Lösung zu denken verbraucht unheimlich viele Ressourcen. Ein Lösungsansatz der EKK plus und AGKAMED ist es, gemeinsam mit ihren Mitgliedshäusern eine standortübergreifende einheitliche Datenstruktur zu entwickeln, dies es erlaubt, schnell und effektiv Innovationen einzuführen und wichtige Managementfragestellungen zu beantworten. Auch wenn Host Steffen Ellerhoff vom Dateninformationszentrum spricht, klären Geschäftsführerin Sonja Rüger und Datenspezialist Gino Liguori auf, was es mit dem Datenintegrationszentrum auf sich hat.
Nach einer längeren Pause meldet sich der 360-Grad-Podcast zurück. In Folge 17 sprechen Sonja Rüger, Marcel Opperbeck und Nils Dehne über einen wichtigen Meilenstein: die Integration von EKK plus und AGKAMED. Was als Projekt unter dem Namen „NEXUS“ begann, wird nun Schritt für Schritt Realität. Die drei geben persönliche Einblicke in die Hintergründe der Zusammenarbeit, sprechen über gemeinsame Ziele, den neuen Standort in Düsseldorf und darüber, warum Transparenz und Vertrauen zentrale Erfolgsfaktoren auf diesem Weg sind. Ein Gespräch über Veränderung, Zusammenarbeit und die Zukunft der Einkaufsgemeinschaften im Gesundheitswesen.
Das neue Konzept der Regional- und Entwicklungspartnerschaft
Ab 2026 startet die EKK plus mit einem zukunftsweisenden Konzept zur regionalen Vernetzung ihrer Mitgliedseinrichtungen. In dieser Folge sprechen Friederike Grassmann, Nils Dehne und Steffen Ellerhoff über die Idee der Regional- und Entwicklungspartnerschaften – ein Modell, das den Austausch zwischen Krankenhäusern aller Versorgungsstufen intensiviert und neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen wird. Erfahren Sie, wie gezielte Kooperationen, gemeinsame Boards und strukturierte Dialogformate die Community stärken und konkrete Mehrwerte schaffen.
Jetzt reinhören und Teil der Erfolgsgeschichte werden!
Das KRH denkt Beschaffung, Versorgung und Abrechnung digital. Am Anfang stand im Team um Barbara Schulte, Geschäftsführerin für Finanzen und Infrastruktur im KRH Klinikum Region Hannover, ein treibender Gedanke: Wir wollen Mitarbeitende im Krankenhaus von nervenden Alltagsarbeiten entlasten. Warennummern händisch in Computer tippen, um zu dokumentieren, welche Schrauben oder welcher Gelenkkopf bei der Operation zum Einsatz kommt – das ist auch fehleranfällig. Aus diesem Gedanken entstand der Name des Projektes „ScanProCare“. Möglichst alle Verbrauchsartikel mit einem Barcode versehen und scanbar machen, das war der Weg. Doch mit diesem Schritt in die Datenpflege und die digitale Nachverfolgung eröffneten sich auch ganz andere Möglichkeiten, Prozesse sicherer und auswertbarer zu machen. Die Entwicklung wurde maßgeblich vom KRH Klinikum Region Hannover mit vorangetrieben. Einmal im Jahr öffnet das KRH seine Türen für interessierte Kliniken, um sich hier den Alltag der digitalen Warensteuerung im Krankenhaus anzuschauen. Dieses Jahr am 17. September 2025. Zur Anmeldung geht es hier: https://www.eventbrite.de/e/krh-scanprocare-partner-der-praxistag-2025-tickets-1306907578749?aff=ebdssbdestsearch&keep_tld=1 Tim Bauer begleitete das Projekt ScanProCare von Anfang an. Im Podcast mit Nils Dehne und Steffen Ellerhoff erklärt er, warum der möglichst komplett digitale Waren- und Verbrauchsgüterlauf durch den gesamten Liefer- und Versorgungsprozess noch viele ungenutzte Chancen liefert. Ein weiteres Kapitel in den Erfolgsgeschichten der EKK plus.
In Bayern leben die Krankenhäuser stark von der Zusammenarbeit und aus ihrem Netzwerk. Zumindest macht Roland Engehausen diese Erfahrung in seiner Rolle als Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG). Die Einrichtungen kooperieren auf unterschiedlichen Ebenen, eng begleitet durch die BKG. Im Focus der Zusammenarbeit: Wir wollen Probleme nicht beschreiben, sondern gemeinsam lösen. Wie die Bayern das machen und was man davon lernen kann, das erklärt Roland Engehausen im 360-Grad-Podcast den beiden Hosts, Nils Dehne und Steffen Ellerhoff.
+++Sonja Rüger und Nils Dehne übernehmen Staffelstab+++
Die EKK plus entwickelt sich mehr und mehr zu einer Mitmachgemeinschaft. Diesen Prozess hat in den vergangenen Monaten die Geschäftsführung angestoßen. Auf der Frühjahrstagung im Mai 25 erfolgte nun die Staffelübergabe auf der Geschäftsführungsebene von Olaf Köhler an Sonja Rüger und Nils Dehne. Gemeinsam mit Führungskräften der EKK plus haben sie einen umfassenden Veränderungsprozess angeschoben, der es ermöglichen wird, die kommunalen und freigemeinnützigen Krankenhäuser so zu unterstützen, dass sie in diesen herausfordernden Zeiten die richtigen Antworten finden, um in ihren jeweiligen Regionen die bestmögliche Versorgung anbieten zu können. Es sind insgesamt acht strategische Handlungsfelder, die schon in der Bearbeitung sind und die kontinuierlich vorangetrieben werden. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie einzahlen müssen auf die vier Zieldimensionen des Unternehmens. Konkret: Sie müssen ein Plus an Wirtschaftlichkeit, ein Plus an Knowhow, ein Plus an Community und ein Plus an Zukunftsfähigkeit stiften.
Klingt komplex und ist es auch. Herausgekommen sind die acht strategischen Handlungsfelder Lieferanten- und Dienstleistungsstrategie, Kundenstrategie, IT- und Datenstrategie, Projektmanagement, Qualitätsmanagement und Prozesse, Kultur und Kommunikation, Knowhow- und Wissensmanagement und die Organisation.
Was sie unter diesen Handlungsfeldern verstehen, wie weit die EKK plus schon in ihrer Umsetzung ist und warum sie überzeugt sind, damit Erfolg zu haben, das erzählen Sonja und Nils im Gespräch mit Steffen Ellerhoff im 360-Grad-Podcast.
Seit etwa einem Jahr gibt es einen harten Kern von Spezialistinnen rund um das Thema Medizintechnik in der EKK plus, die zusammen das Medizintechnikboard betreiben. Das ist eine Gruppe aus vier Vertretern der Mitgliedshäuser und Vertreterinnen aus der EKK plus. Dazu gehören Norman Lieberich (Klinikum Karlsruhe), Dirk Jestädt (Klinikum Fulda), Hans Röbbecke (Klinikum Region Hannover) und Marc Bonhag (Klinikum Nürnberg). Sie bringen ihre Expertise aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Krankenhäuser ein. Von Seiten der EKK plus kommt das Knowhow von Nicole Hähnel, Jan-Phillip Beckmann und Markus Hossfeld. Die Arbeit in diesem Board war bisher so erfolgreich, dass die Sieben sich gesagt haben: Wir müssen das auf eine breitere Basis stellen. Dabei herausgekommen ist das Meidzintechnikforum, in dem sich alle Mitgliedshäuser der EKK plus miteinander vernetzen können. Am 18. Juni steht jetzt das erste Präsenztreffen des neuen Forums an. Auf der Agenda eine Menge Themen, die alle Krankenhäuser in Deutschland betreffen: Der Einsatz von KI, der Fachkräftemangel in den eigenen Teams und auch bei Wartungsfirmen, die Herausforderungen beim Einsatz von Robotik. Im 360-Grad-Podcast der EKK plus gelingt es Hans Röbbecke, Markus Hossfeld und Marc Bonhag, ihre Begeisterung für die Vernetzung auf Host Steffen Ellerhoff zu übertragen.
Die richtige Information zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle, dass ist der Stoff, aus dem gute Krankenversorgung entstehen kann. Das dies schnell und sicher geschehen kann, dafür sorgt das Kommunikationsnetzwerk Doctolib Siilo. Es ist eine App, die auf allen mobilen Endgeräten und auch webbasiert auf Desktops funktioniert. Sie ist extrem schnell und unkompliziert installiert und ermöglicht es medizinisch Tätigen sich untereinander zu vernetzen. Die frisch geschlossene Partnerschaft der EKK plus und den AKG Kliniken auf der einen Seite und Doctolib Siilo auf der anderen Seite, ermöglicht hier ganz neue Vernetzungsmöglichkeiten in den Krankenhäusern, über die Sektorengrenzen, in regionalen Versorgungsstrukturen und überregionalen Fachstrukturen. In Folge 11 des 360 Grad Podcasts erklären Ricardo Colon, Nils Dehne und Steffen Ellerhoff, welche Vorteile und Perspektiven sie in der Partnerschaft sehen.
Sie sind eng verflochten mit Krankenhäusern und den anderen Leistungserbringern im deutschen Gesundheitsmarkt: Die Hersteller von Medizinprodukten und Medizintechnik. Kein Wunder, dass sie sich in der aktuellen Situation intensiv mit den Reformbestrebungen, der Einführung der Leistungsgruppen oder auch der Umstellung der Finanzierungs- und Anreizsysteme auseinandersetzen. Wohin die Reise gehen wird, damit beschäftigen sich auch Dorothee Stamm und ihre Teams. Sie hat zwei Hüte auf. Zum einen ist sie Geschäftsführerin von Medtronic und zum anderen Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Medizintechnologie. Im Gespräch mit Nils Dehne und Steffen Ellerhoff diskutieren die Drei über Orientierung in herausfordernder Zeit, über die Perspektiven mit einer neuen Bundesregierung und darüber, wie sich die Zahl der Prozeduren zukünftig entwickeln wird. Aufgenommen wurde Folge 10 des 360-Grad-Podcasts am Randes des diesjährigen DRG-Forums in Berlin.
Die Coronazeit liegt schon Jahre hinter uns – könnte man meinen. Doch es gibt Überbleibsel: Initiativen und Ideen, die damals aus der Not geboren wurden und die dadurch einfach praktikabel und sinnvoll waren. Ein solches Beispiel sind die Gesundheitsregionen in Sachsen, in denen standort- und trägerübergreifend die Versorgung von Coronapatienten nach dem Kleeblattprinzip organisiert wurde. Martin Jonas, kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikum Chemnitz ist einer der Treiber der Initiative. Seine Antwort auf den enormen Veränderungsdruck auf die Krankenhäuser: neue Versorgungs- und Abstimmungsformen finden. Wie die Sachsen das machen, das erläutert er Nils Dehne und Steffen Ellerhoff in Folge 9 des 360-Grad-Podcasts - eine weitere kommunale Erfolgsgeschichte.
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