
Sign up to save your podcasts
Or


70 Prozent eines klassischen Seminars sind nach 24 Stunden vergessen – Ebbinghaus lässt grüßen.
Michael Ohlmer erklärt, warum das zweitägige Seminarformat trotzdem Standard bleibt, warum Führung kein Wissen ist, das man vermittelt, sondern Verhalten,das sich unter Druck zeigt – und wie der Leadership Development Space mit acht Wochen täglicher Begleitung genau da ansetzt.
Mehr zum Leadership Development Space:michaelohlmer.de
Je höher Sie in einer Organisation stehen, desto weniger ehrliches Feedback bekommen Sie – nicht weil Menschen unehrlich sind, sondern weil Hierarchie Ehrlichkeit strukturell erschwert. In dieser ersten Folge von Executive Sparring spricht Michael Ohlmer über den „Mum-Effekt", die Grenzen von Beirat, Familie und Freunden als Feedback-Quelle – und warum die Aufforderung „Sagen Sie mir ehrlich Ihre Meinung" die zugrundeliegende Machtstruktur nicht auflöst.
Das Ergebnis ist strukturelle Einsamkeit – nicht persönliches Versagen, sondern die Position, in der Geschäftsführer:innen stehen. Was hilft, ist kein zusätzliches Tool, sondern ein bewusst geschaffener Gegenpol außerhalb der Hierarchie: ein Gesprächspartner ohne etwas zu verlieren oder zu gewinnen.
Mehr zu Executive Sparring: michaelohlmer.de
Wer Feedback als Werkzeug begreift, wird im entscheidenden Moment immer wieder scheitern.
In dieser Abschlussfolge spreche ich darüber, was sich verändert, wenn Feedback keine Technik mehr ist — sondern eine Art, mit Menschen umzugehen. Und ich stelle eine letzte Frage: Was nimmst du aus diesen acht Wochen mit?
Feedback empfangen ist schwerer als Feedback geben.
Die meisten von uns fallen in eines von zwei Mustern, wenn Kritik kommt: der Igel oder der Schwamm. Beide verhindern echten Kontakt.
In dieser Folge spreche ich über einen dritten Weg — und warum die wertvollste Frage nach schwierigem Feedback manchmal nicht „Hat der recht?" ist, sondern: „Was sagt meine Reaktion über mich?"
Gehorsamist nicht dasselbe wie Commitment.
Mein Vorgesetzter hatte damals alles richtig gemacht — Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis. Und dann kam die Bitte. Oder das, was er dafür hielt.
In dieser Folge spreche ich darüber, was eine echte Bitte von einer Anweisung unterscheidet — und warum ein Ja nur dann etwas wert ist, wenn ein Nein möglichwäre.
Wann warst du zuletzt wirklich im Flow? Es fiel leicht. Es machte Spaß. Und es gelang.
In dieser Folge gehst du dieser Erinnerung nach – und schaust dir an, was dich aus der Mitte bringt. Nicht als Analyse. Als Erfahrung.
Direkt nach dem Aufwachen – bevor das Handy, bevor die Termine.
In dieser Folge lernst du die Morgenabsicht: drei einfache Fragen, die deinen Tag von innen heraus ausrichten. Wofür bin ich dankbar? Was nehme ich wahr? Was ist meine Absicht für heute?
Hinter jedem Gefühl steckt ein Bedürfnis. Aber man sucht es nicht – man lässt es aufsteigen.
In dieser Folge übst du, die Brücke zu schlagen: vom Gefühl zum Bedürfnis. Und dann: es einfach anzuerkennen.
Gefühle fließen – wenn du sie lässt. In dieser Folge übst du, ein unangenehmes Gefühl einfach da sein zu lassen, ohne es wegzudrücken oder darin zu versinken.
Wie eine Welle: sie kommt, erreicht ihren Höhepunkt – und klingt von selbst wieder ab.
Wo ist die Wut geblieben? In dieser Folge machst du eine verblüffende Erfahrung: Wenn du deine Aufmerksamkeit vollständig auf etwas anderes richtest, verschwindet das Gefühl.
Du nimmst immer nur wahr, worauf du dich konzentrierst.
From the publisher's feed