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Was haben unsere Träume mit der Klimakrise zu tun?
In dieser Folge von Gespräche aus dem Innersten spreche ich mit Teresa Dawson über Träume, Focusing und unsere Beziehung zur mehr-als-menschlichen Welt.
Wir gehen der Frage nach, ob unser Erleben tatsächlich an den Grenzen des Individuums endet und welche Rolle Träume dabei spielen können, uns als Teil eines größeren Lebenszusammenhangs zu erfahren. Von dort führt unser Gespräch zur Klimakrise: Warum reichen Wissen, Fakten und moralischer Druck offenbar nicht aus, um unser Handeln grundlegend zu verändern? Und welche Bedeutung haben Verbundenheit und Liebe für unser Verhältnis zu Tieren, Pflanzen und unserer Umwelt?
Ein Gespräch über die Seele zwischen Traum und Klimakrise, über die besondere Stärke von Focusing und über eine Frage, die weit über das einzelne Ich hinausführt: Wie können wir dem Leben Raum geben, sich durch uns auszudrücken?
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Was geschieht, wenn Worte ihre Verbindung zur Erfahrung verlieren?
Gemeinsam mit Anselm Grün gehe ich dieser Frage nach und entdecke überraschende Berührungspunkte zwischen christlicher Spiritualität und Focusing.
Im Mittelpunkt unseres Gesprächs stehen Erfahrung und Ausdruck, das wahre Selbst, der heilige Raum und die Frage, wie religiöse Traditionen auch heute noch lebendig sprechen können. Dabei wird deutlich: Spirituelle Erfahrung lebt nicht zuerst von Begriffen oder Dogmen, sondern von einer Wirklichkeit, die immer wieder neu Ausdruck sucht.
Anselm beschreibt das Christentum als einen Weg der Verwandlung und sagt:
„Für mich ist Verwandlung der christliche Weg.“
Und zugleich öffnet sich der Blick über die Grenzen einzelner Religionen hinaus:
„Wenn man den Weg der Erfahrung geht, dann können sich Moslems, Buddhisten, Christen, Juden in der Tiefe gut verstehen.“
Ein Gespräch über Erfahrung, Sprache und Spiritualität, über Focusing und christliche Mystik und über die Kunst, dem Geheimnis des Lebens Ausdruck zu verleihen. Oder, mit den Worten Anselm Grüns:
„Verstehen statt Bewerten.“
Hinweis: Die Aufnahme entstand in der Abtei Münsterschwarzach. Trotz intensiver Nachbearbeitung konnten wir die Tonqualität leider nicht ganz auf das Niveau der übrigen Folgen bringen. Ich hoffe dennoch, dass Ihr Euch auf dieses besondere Gespräch einlasst.
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Es gibt Gespräche, die kreisen um ein Thema.
In dieser Folge von Gespräche aus dem Innersten spreche ich mit dem österreichischen Psychotherapeuten Manuel Zeitler über Focusing und personzentrierte Psychotherapie, über Carl Rogers und Eugene Gendlin, über Beziehung und Experiencing und letztlich über die Frage, wo Veränderung eigentlich entsteht.
Manuel arbeitet in der Gemeinschaftspraxis Erlebensraum in Eisenstadt und gehört zum Organisationsteam der diesjährigen Gendlin-Tagung der ÖGWG in Wien anlässlich des 100. Geburtstags Eugene Gendlins. Ausgehend von seinem eigenen Weg von der Flugtechnik über Physik und Philosophie hin zur humanistischen Psychotherapie erzählt Manuel von einer Erfahrung, die für ihn bis heute prägend geblieben ist:
„Aber das erste Mal, dass ich das Gefühl von ‚Ich bin ok‘ gehabt habe und das war so: He!? Woher kommt das? Als der Schwerpunkt von außen nach innen ging, das war sehr bewegend.“
Von dort aus entwickelt sich ein Gespräch über die Bedeutung von Beziehung, über das Verhältnis von Therapie und Technik und über die Frage, ob das menschliche Erleben zuerst in der Begegnung mit anderen Menschen entsteht oder ob die Beziehung vielleicht selbst schon Ausdruck eines tieferen Prozesses ist.
Manuel formuliert seine Position dabei sehr klar:
„Drum sag ich lieber ‚Experienzielles Arbeiten‘ und behaupte, dass das Rogerianische Arbeiten prinzipiell ‚Experienzielles Arbeiten‘ ist.“
Und an anderer Stelle:
"Gendlin steht auf den Schultern von Rogers und nicht umgekehrt. Das des Ding immer ist, ‚Ich mit mir geht dann gut‘ wenn das ‚Ich mit Dir‘ schon einmal gelungen ist.“
Von dort aus wird das Gespräch zunehmend diskursiv. Es geht um die Frage, ob Beziehung und Experiencing überhaupt voneinander getrennt werden können, um die Rolle von Kongruenz und Empathie, um die Grenzen eines technisierten Verständnisses von Focusing und Psychotherapie und schließlich auch um Spiritualität, Esoterik und die Frage, worauf menschliches Erleben letztlich verweist. Wir kreisen um diese Fragen, nähern uns an und stoßen uns bisweilen auch wieder ab. Und doch haben wir eine gemeinsame Blickrichtung, die Manuel wiefolgt beschreibt:
"Und das ist jetzt das, was mich interessiert, dass Beziehung entsteht zwischen Menschen und das würde ich sagen, geht ohne Experiencing gar nicht."
Vielleicht ist es deshalb kein Zufall, dass Manuel später im Gespräch sagt:
„Bei Gendlin oder im Focusieren oder im experientiellen Zugang zu mir selbst, hab ich auch das Gefühl: da entsteht etwas Größeres.“
Vielleicht liegt ja genau dort der eigentliche Suchpunkt dieses Gesprächs? Nicht in der Entscheidung zwischen Rogers und Gendlin. Nicht zwischen Beziehung und Experiencing. Sondern in der gemeinsamen Suche nach einem Ort, an dem beides sich begegnet.
Weitere Infos:
https://www.focusing-zentrum.de/focusing-podcast/
https://erlebensraum.at
https://www.gendlin2026.at
In dieser Folge "Gespräche aus dem Innersten" ist Frau Prof. Dr. Judith Papadopoulos zu Gast. Judith hat in Klinischer Linguistik promoviert. Heute ist sie Professorin für Informationsdesign an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Embodied Design: Sie untersucht die erlebensbezogenen Faktoren von Kommunikations-, Gestaltungs- und Innovationsprozessen.
Warum lassen sich Geist und Körper nicht gegenseitig ausspielen? Weshalb ist der Raum für unser Denken und Erleben so entscheidend? Wie ist Judith auf Gendlins Prozessphilosophie gestoßen und was vermisst sie eigentlich im Focusing? Antworten auf diese und viele weitere Fragen findet ihr in dieser Folge. Wir lernen Judith und ihre Arbeit kennen und bekommen einen tiefen Einblick in den brandaktuellen Stand des Embodied Design. Und vieles vieles mehr... Weitere Informationen:
https://www.focusing-zentrum.de/focusing-podcast/
https://embodied-design.de
In dieser Episode des Focusing-Podcasts darf ich Hans Neidhardt als Gast begrüßen. Hans ist Diplompsychologe mit einer Weiterbildung in Personenzentrieter Psychotherapie. Er gehört zur ersten Generation von Focusing-Ausbildern in Deutschland. Neben der Teile-Arbeit schlägt sein Herz ganz besonders für das Enneagramm. Diese beiden Stränge verbindet er mit der Tradition der Humanistischen Psychologie und besonders mit dem experientiellen Ansatz des Focusing.
Wie vertragen sich Focusing, Teile-Arbeit und Enneagramm? Gibt es so etwas wie bösartige Persönichkeitsanteile? Und was war Hans eigenes "Damaskus-Erlebnis"? Über diese und viele weitere Fragen sprechen wir in dieser Folge. Dabei lässt uns Hans immer teilhaben: Von seiner ersten Berührung mit Focusing über die Entdeckung des Enneagramms bis hin zu seinen "spirituellen" Überzeugungen.
Weitere Informationen:
https://www.focusing-zentrum.de/focusing-podcast/
https://hans-neidhardt.de
In dieser Folge von "Gespräche aus dem Innersten" ist Detlef Girke zu Gast. Detlef ist Geschäftsführer und Inhaber vom ZKS Verlag für psychosoziale Medien. Ein Verlag mit einem für den deutschen Sprachraum einzigartigen Schwerpunkt: hier dreht sich alles um Focusing und um die daraus hervorgegangene Kretivtechnik des Thinking at the Edge (TAE). Dort entwickelt er auch selbst focusing-orientierte Tools und er nimmt uns mit in seine Werkstatt.
Neugierig geworden? Willst Du wissen, wie Detlef überhaupt auf den Focusing-Ansatz gestoßen ist? Und warum er bis heute daran festhält? Oder an was Detlef und sein Verlag gerade arbeiten? Das und vieles mehr könnt ihr in unserem Gespräch erfahren. Detlef schreckt vor keiner Frage zurück: Er gibt offen Auskunft, wie er zunächst seinen Weg zum Focusing und schließlich zum Verlagswesen fand. Beides — das kann man vielleicht so sagen — kam als Geschenk zu ihm. Ein Geschenk, dem sich Detlef tief verpflichtet fühlt und für das er sich leidenschaftlich einsetzt. Wie sehr er für jedes im zks Verlag entwickelte Tool, aber auch für Gendlins Focusing im Ganzen brennt, davon könnt ihr euch im Interview selbst ein Bild machen.
Weitere Informationen findet ihr unter:
https://www.focusing-zentrum.de/focusing-podcast/
https://zks-medien.de
In dieser Episode begrüße ich Dieter Müller aus Karlsruhe. Dieter ist Psychotherapeut mit einem Hintergrund in personenzentrierter und verhaltenstherapeutischer Psychotherapie. Und er gehört zu den Focusing-Vertretern der ersten Stunde im deutschen Sprachraum. Im Tandem mit Hejo Feuerstein gründete Dieter eines der ersten Fort- und Weiterbildungsinstitute für Focusing: das Focusing Zentrum Karlsruhe. Sein Spezialgebiet ist die focusing-orientierte Traumarbeit, die er mit mythologischen Großerzählungen kombiniert und zum MIND-Ansatz ("Mythic Interactive Narrative Dreamwork") weiterentwickelt hat.
Was verbindet Mythologie, Träume und die experientielle Methode des Focusing? Wie funktioniert Dieters Ansatz des "Mythic Interactive Narrative Dreamwork"? Und welche Rolle spielt Focusing in Dieters privaten und beruflichen Leben? Antworten auf diese Fragen findet ihr in unserem Gespräch. Gemeinsam sprechen wir über die Anfangstage und die Entwicklung von Focusing in Deutschland. Dieter gibt uns einen tiefen und persönlichen Einblick, was Focusing für ihn bedeutet. Und er zeigt uns an einem berührenden persönlichen Beispiel, wie Träume in ihrer eigenen Sprache eine innere Wahrheit zum Ausdruck bringen.
Weitere Informationen findet ihr unter:
https://www.focusing-zentrum.de/focusing-podcast/
https://dietermueller.focusing.de
In dieser neuen Folge ist Dr. Stephan Bernard aus Zürich zu Gast im Focusing Podcast. Stephan ist promovierter Jurist und arbeitet in der Schweiz u.a. als Straf- und Pflichtverteidiger.
Mit ihm spreche ich vor allem darüber, wie und wo er Focsuing in seine vielfältigen Berufsfelder einbringt. Das große Stichwort dieser Episode heißt "Crossing". Es geht also um die Verbindung und Verknüpfung von Focusing mit anderen Themenfeldern. Denn Stephan ist nicht nur als niedergelassener Anwalt tätig (https://advokaturaussersihl.ch), sondern auch als Dozent und Mediator.
Durch seine eigenen Erfahrungen der frühen Berufsjahre geprägt, hat Stephan einen "Jahreszyklus" für Strafverteidiger ins Leben gerufen, in dem er gemeinsam mit Gastreferenten seine Berufserfahrung an junge Kollegen und Kolleginnen weitergibt und einen Rahmen für kollegiale Supervision schafft (https://indubioproreo.ch).
Daneben ist Stephan als Mediator für familiäre Veränderungsprozesse tätig. Hier begleitet er Familien durch die Herausforderungen von Trennungs- und Scheidungssituationen (https://www.brockhaus-bernard.ch).
In dieser Episode spreche ich mit Lore Korbei in Wien. Lore brennt für den humanistischen Ansatz, den sie als personenzentrierte Psychotherapeutin bis heute praktiziert. Seit Lore in ihrer psychotherapeutischen Ausbildung das Focusing begegnet ist, folgt sie auch dieser Spur.
Mitte der 90er Jahre lädt Lore Eugen T. Gendlin nach Österreich in dessen Geburtsstadt Wien ein. Neben biographischer Spurensuche wird dieser Besuch für Gendlin zum Anlass theoretischer Ausführungen: im privaten Kreis humanistisch gesinnter Kollegen, im akademischen Umfeld vor Wiener Philosophen sowie als Key-Speaker des Ersten Weltkongresses für Psychotherapie in Wien.
Mit Lore spreche ich über das Verhältnis von Rogers und Gendlin, über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem personen-zentrierten und dem focusing-orientierten Ansatz. Dabei bekommen wir Einblicke in Gendlins Beziehung zu Wien und erfahren, was es mit dem "Gendlin-Walk" auf sich hat.
Alle Interviews sind auch als Videos verfügbar:
In dieser Folge bin ich zu Gast bei Klaus Renn. Klaus gehört zu den Urgesteinen der deutschsprachigen Focusing-Landschaft. Seit Mitte Ende der 80er Jahre beschäftigt sich Klaus institutionell mit Focusing. In den nachfolgenden Jahrzehnten gestaltet er die Entwicklung der Focusing-Therapie entscheidend mit. Heute leitet er das "Deutsche Focusing Institut" (DFI) in Würzburg.
Alle Interviews sind auch als Videos verfügbar:
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