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Zukunft bedeutet ein Leben in einem transzendierten Geist. Derzeit erlebt die Welt jedoch eher inverse Wellen in der Entwicklung. Es herrscht eine Zeit der Aufarbeitung, die notwendig ist, damit Zukunft möglich werden kann.
Der Zeitgeist ist korrumpiert, wir alle sind korrumpiert, dienen veralteten Weltbildern und Ideologien an. So funktioniert Zukunft nicht. Um Zukunft zu ermöglichen, müssen wir die veralteten Haltungen in uns selbst ansehen und überwinden. Der derzeit fast schon verherrlichte Egoismus, der die Systeme dogmatisch durchdringt, ist zu überwinden.
Der Beginn einer besseren Zeit liegt darin sich das eigene Defizit bewusst zu machen. Es sind leidvolle Prozesse, die den Wandel antreiben. Kleingeisttum und Materialismus knechten die Welt. Was folgt ist klar - ein Zeitalter der Besinnung bricht über uns herein.
Die Welt wurde systematisch auf Zahlen und Moneten hin verprimitivt. Die Propaganda des Kapitals hat sich verselbständigt und wurde zu einem etablierten Inhalt des kollektiven Bewusstseins, was zwischenzeitlich quasi als ein Naturgesetz gehandelt wird.
Doch die vererbten Traumata zeigen sich immer mehr in ihren Schattenseiten. Irgend etwas stimmt im Grundsatz nicht.
Die Entwicklung erreicht eine nächste Epochengrenze. Das Monetozän fliegt auf, weil es viel mehr m Leben zu entschüsseln gibt.
Die Zeit, in der jeder pauschal und generell bis ins hohe Alter arbeiten müsste, ist eigentlich bereits vorbei. Schon aufgrund begrenzter Ressourcen, und immer stärker aufgrund der neuen technologischen Möglichkeiten, ist diese Haltung antiquiert. Wobei der ausschlaggebende Faktor das höhere kollektive Bewusstsein ist, das gerade entsteht.
Dystopia ist wie der Kipppunkt hin in eine höher entwickelte Welt, die neue Möglichkeiten und Eigenschaften mit sich bringt. Im Ringen um eine fortschrittlichere Zukunft wird sich höheres Bewusstsein gegen trägen Konservatismus und Irrationalität durchsetzen. Neue Werte und Inhalte heben das Leben auf ein höheres Niveau und verändern auch die Bedeutung und den Stellenwert der Arbeit.
Das Leben besteht aus mehr, als Erfolg in Geld bemessen, und Reichtum, der gen unendlich ausufern muss. Die Religion der Moneten ist in ihrem Anspruch beachtlich niederdimensional angelegt. Die natürliche Folge ist - es kippt in der Realität. Dystopia provoziert eine Phase der Besinnung, es existiert viel mehr im Leben, dem es sich zuzuwenden gilt.
Systematisch liegt es im Argen. Auch, weil die Systeme ideologisch zu einseitig gedacht und nur zu offensichtlich korrumpiert sind. Wir verfolgen zu banale Ziele und beschweren unsere Leben mit eigentlich unwichtigen Dingen.
Besinnung ist angemahnt. Die Zukunft verlangt nach mehr. Der Mensch darf zu etwas heranwachsen, das höher entwickelt ist als das, was die Gegenwart noch immer prägt.
Besinnung ist die allgemeine Verantwortung, ohne die sich nicht viel zum Besseren hin verändern wird.
Die etablierte Sicht die Welt zu sehen, ist mangelhaft und teils auch falsch sortiert. Was als rechte, mittige oder auch linke Positionen betrachtet wird, ist in Teilen deplaziert. Das geht soweit, dass die etablierte Ordnung in sich unstimmig, oft sogar widersinnig ist.
Wir erleben eine Zeit undifferenzierter Flachlandideologie, wo gleich gemacht wird, was ungleich ist. Man handelt ideologisch motiviert, anstatt differenziert und weitsichtig durchdacht. Dystopia ist die Aufforderung, differenzierter und weitsichtiger auf das Weltgeschehen zu blicken und die Realität nicht im relativen, eigenen Blickwinkel zu verzerren. Was mit Ehrlichkeit mit sich selbst beginnt.
Derzeit wird eine regelbasierte Weltordnung abgeschafft und durch das Recht des Stärkeren ersetzt. Man dreht die Uhren zurück. Diese zunehmend ernüchternde Tendenz hat viel mit der Idee des Kapitalismus und seinen Folgen zu tun. Es ist eine Ideologie, die für eine gewisse Zeit der Etnwicklung sehr positive Effekte mit sich brachte. Jedoch ist sie in ihrer derzeitigen Form veraltet, weshalb neue und höher entwickelte Modelle zur Gestaltung des Menschlichen Miteinander gefunden werden müssen.
Im Zentrum steht eine wertebasierte, ethisch fundierte Weltordnung, die auf eine regelbasierte folgen muss. Gelebt von Individuen, die eine ethisch fundierte Weltsicht repräsentieren. Das globale Projekt lässt sich nur mittels Konsens auf einem gemeinsamen ethischen Gerüst erzielen.
Zukunft ist ein Projekt von Bewusstwerdung, wobei sich Positionen und Paradigmen grundsätzlich verändern. Der Kapitalismus ist in etwas Fähigeres und Kompetenteres zu überführen. Seine Zeit läuft ab.
Vereinfacht gesehen, verursachen zwei grosse Sprünge im menschlichen Bewusstsein die Turbulenzen auf der Welt. Die grossen Fronten liegen zwischen Instinkt und Rationalität einerseits, und weiter zwischen einer zu pragmatischen Rationalität und einem ethisch gegründeten und inspirierten Dasein. Die Tragweite und Bedeutung dessen wird noch nicht allgemein wahrgenommen.
Zuletzt ist es ein eklatantes Bewusstseinsdefizit, das die Welt erschüttert. Dystopia ist das Ergebnis geistiger Unzulänglichkeit, ist Folge des kollektiven Entwicklungsdefizits, das im Zuge der Globalisierung aufzuarbeiten ist.
Der Prozess der Individuation fällt langsam in den Fokus. Paradigmen verändern sich, das Leben erfährt einen bedeutenderen Sinn.
Wir durchleben eine Zeit, in der grundlegende Paradigmen fallen und durch neue Konzepte innovativ ersetzt werden müssen. Vererbte Konventionen werden obsolet, weil sie höheren Wertvorstellungen und den sich schnell verändernden Rahmenbedingungen folgen.
Das Leben transzendiert - und damit auch die Bedeutung und der Wert, den man Arbeit und Einkommen zusprechen will. Im Zuge von Automation, KI und den natürlichen Engpässen in der Umwelt, steigt notwendigerweise auch das kollektive Bewusstsein an.
Was wir derzeit erleben gleicht in weiten Teilen einer mutwilligen Verschleppung bereits überschrittener Ideologien und Dogmen. Im natürlichen Verlauf der Entwicklung lässt sich dies nicht dauerhaft aufrecht erhalten. Die gängigen Paradigmen werden sich grundlegend verändern.
Das heraufziehende Dystopia ist der sichtbare Ausdruck, dass bedeutende Kippunkte erreicht sind. Das kollektive Bewusstsein und die Verhältnisse in der Welt durchlaufen einen Drehpunkt, in dem sich die Verhältnisse auf der Welt massiv weiter entwickeln und verändern. Dies impliziert auch eine umfassende Ungestaltung unserer Wirtschaftsprozesse inklusive Arbeit und Einkommen, wie es derzeit weitgehend noch verstanden wird.
War nicht gerade Weihnachten? Doch leider - eimal mehr war die Besinnung schnell verpufft. Und auch die Bescherung tut sich schwer, mit der turbulenten Gegenwart Schritt zu halten. Zumindest für jene, die nicht mit am Geldhahn drehen. Was tun? - Augen zu - lasst den Mythos leben...
Zwischen Erneuerung und Stagnation reibt sich die Welt sichtlich auf. Die Extreme werden bedrohlich, die Vergangenheit löst sich auf. Derartige Prozesse sind notwendig und natürlich, wenn Epochen zu Ende gehen und grundsätzlich neue Paradigmen entwickelt und etabliert werden müssen.
Im Hintergrund des Geschehens springt das Bewusstsein auf ein höheres Niveau. Einerseits schaukelt sich der Irrsinn auf, veraltete Ideologien und Machtstrukturen werden entgegen einer weitergreifenden Vernunft verteidigt und geschützt. Andererseits explodieren technologische Innovationen geradezu und die Bedingungen in der Realität verändern sich dramatisch. Dystopia wird real. Die Kluft zwischen Stagnation und Fortschritt wächst bedrohlich, die Entwickung zwingt den Menschen zum Schritt in eine neue und von Grund auf veränderte Zukunft.
De nihilistische Blase erreicht ihr Limit. Zu enge Ideologien und Dogmen brechen in sich zusammen und reissen veraltete Systeme mit sich. Dystopia ist der nötige Anschauungsunterricht, der die Entwicklung zunächst in den Kollaps, und weiter in eine runderneuerte Zukunft führt.
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Wie verändern Technologie, gesellschaftliche Umbrüche und neue Umweltbedingungen unser Leben – und unser Verständnis vom Menschsein?
Robert Welscher verbindet Philosophie, Bewusstsein,…
"DYSTOPIA UND DER METAMIND" erkundet diese widersprüchliche Wirklichkeit. Die Serie fragt nach den tieferen Zusammenhängen hinter dem sichtbaren Zeitgeschehen und nach einem Bewusstsein, das den Herausforderungen unserer Epoche gewachsen ist.
Dabei darf auch Ironie nicht fehlen. Denn wer die Gegenwart verstehen will, muss mitunter die Perspektive wechseln – und bereit sein, das eigene Denken infrage zu stellen.
Der Podcast richtet sich an neugierige Menschen, die nicht bei den offensichtlichen Antworten stehen bleiben wollen. Es sind fantastische Chancen, die sich dem Leben eröffnen.
DYSTOPIA UND DER METAMIND | Podcast Serie von Robert Welscher
Robert Welscher | www.modulenature.com