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Das Versprechen von sozialem Aufstieg und Wohlstand mündete in eine Defizitkultur, die ideologisch geschützt wird und ihre negatigen Folgen verdrängt werden.
Eine aus der Fülle der Natürlichkeit abgespaltene Selbstlüge verselbständigte sich, wurde systematisch zum Idealbild erhoben und wird entgegen höherer Vernunft verteidigt und geschützt. Was das propagierte und für allgemeinverbindlich erklärte Dogma bewirkt, ist nur zum Teil sinnvoll und scheitert immer mehr an seiner Fehlerhaftigkeit.
Die Welt erkrankt an ihrem eigenen Bewusstseinsdefizit. Dystopia ist die natürliche Konsequenz, die aufgrund zu veralteter Paradigmen die Welt in ein Irrenhaus verwandelt. Der Babyboomer in seiner Masse steht fast schon sinnbildlich für eine Epoche, die nun plötzlich zu Ende geht.
Zukunft ist nur scheinbar technologischer Fortschritt. Viel wichtiger ist, wie man Technologie benutzt und wie Lebensstile sich verändern. Ohne einen transformierten Geist, ein kompetenteres Bewusstsein ist Zukunft unmöglich.
Leben wird von Bewusstsein, nicht von Geld zusammengehalten. Dass dies kaum beachtet, sondern immer stärker missachtet und geradezu konterkariert wird, entwickelt sich zum treibenden Faktor, der die globale Welt dystopisch entartet.
Eine wirkliche Zukunft beginnt mit kompetenteren Denken.
Alles im Leben folgt Zyklen. Auch auf Geisteswinter folgt der Frühling.
Entlang einer spiralförmigen Aufwärtsbewegung schwingt sich das Bewusstsein auf. Insofern wird der Geisteswinter, der das Leben derzeit dominiert, irgendwann auch wieder vergehen und einem Frühling weichen, der ein höher entwickeltes und noch viel besseres Leben möglich werden lässt. Wir sind hier, um zu lernen.
Das gilt für uns als Einzelne genauso wie für die Gemeinschaften, die wir formen. Es ist an der Zeit sich in Bewegung zu versetzen, was immer im Geist beginnt.
Dystopia ist als eine direkte Aufforderung an den Menschen zu verstehen, um sich selbst, sein Denken und Handeln zu überdenken. Er verfügt über höhere Potenziale, die bewusst gemacht und gehoben werden wollen. Es sind grundsätzliche Dinge, die zu überdenken und zu reformieren sind. Dies reicht von systematisch vollzogenem Irrsinn bis hin zu individuell gelebter Anspruchslosigkeit und Idiotie. Der Einzelne ist hier nicht weniger gefragt, als die Gesellschaft, ihre Prinzipien und Ordnungen.
Das Leben ist ein Wachstumsfeld. Die allgemeinen Tendenzen in der Welt fordern den Menschen auf, sich von antiquierten Normen, Strukturen und Denkmustern zu emanzipieren. An konstruktuven Beispielen und Ideen mangelt es nicht. Sondern an einem allgemeinem Willen sich zu bewegen.
Zuletzt geht es darum tragfähige Kritische Massen zu bilden, damit Zukunft auch Zukunft werden kann. Das hierfür nötige Potenzial wäre zweifellos vorhanden.
Die Welt erkrankt zunehmend an falsch gesetzten Idealen und Prinzipien. Wenn höhere, ideelle Werte vernachlässigt werden, flacht das Leben ab und verkommt. Das zunehmend dystopische Gegenwartsszenario ist das Resultat veralteter Paradigmen.
Die Gegenwart spiegelt dem Menschen seine geistigen und moralischen Defizite, damit er daraus lernen, sich neu justieren und sich als eine höher bewusste Spezies finden kann. Dystopia entwickelt den nötigen Druck, damit der überfällige Paradigmenwechsel vollzogen werden kann.
Hinter einer verstörenden Oberfläche verbergen sich phantastisch neue Chancen. Im Fokus auf das Wesentliche fallen Weiche Werte und die Liebe ins Bewusstsein zurück. Das Leben bietet ungleich mehr, als Konsum und Zahlen.
Werteverfall, geistige Anspruchslosigkeit, ein Rückvall in bereits überwunden geglaubte Zeiten erschüttern das Leben auf der Erde. Egoismus kapert die Welt, Geiz und Gier wurden ideologisch etabliert. Anstand und Respekt gehen der Menschheit verloren.
Für all das gibt es gute Gründe, die Menschheit brockt sich ihre zunehmend dystopische Realität selbst ein. Der Zeitgeist ermahnt eindrücklich dazu seinen Fokus neu auszurichten.
Die Zeichen der Zeit sind Aufforderung und Warnung dahingehend sich zu besinnen und sich geistig vorwärts zu bewegen. Sie sind eine direkte Aufforderung an den Einzelnen, sich über veraltete Versionen seiner selbst hinaus weiter zu entwickeln.
Das gängige Werteschema, dem der Mensch ganz allgemein folgt, ist zu niedrig gewählt, um den Anforderungen der Zukunft noch gerecht werden zu können. Aus der Masse unreflektierter Menschen schälen sich zunehmend höher entwickelte Individuen heraus.
Eine höher entwickelte Zukunft, wie sie sich längst schon konstituiert, verlangt auch nach höher entwickelten Wesen.
Der Aufstieg durch die Lebensdimensionen ist real wie nie. Und lockt inspirierte Wesen mit phantastischen Chancen.
Innovative Technologien verändern das Leben immer schneller und nachhaltiger. Dem steht eine verstörende Degeneration der menschlichen Kultur und seines Denkens gegenüber. Die Welt erlebt, wie sich eine fatal ausartende Diskrepanz etabliert und verselbständigt, die nicht nur das menschliche Leben, sondern das Leben ganz allgemein bedroht. Die zwischenzeitlich dystopisch ausartende Entwicklung lässt sich auf eine Fehlinterpretation der wahren Verhältnisse zurückführen. Die Ursachen, dass dem Menschen seine Existenz zunehmend fatal entgleitet, lassen sich auf ihn selbst zurückführen.
Es gibt diverse Gründe, warum ein überzogener Wohlstand krankhaft, schizophren ist. Nicht nur, dass ein derartiger Lebensstil den Planeten terminiert. Auf diese Weise verfehlt der Mensch sein eigentliches Lebensziel. Überwohlstand mutierte zu einer Art Ablenkungsschlacht von dem, was wesentlich ist. Auf diese Weise degeneriert nicht nur die natürliche Umwelt, sondern der Mensch selbst. Zwischen überzogenem Wohlstand entkernt er sein eigenes Leben und wird zum Zahnrad eines allgemeinen Anspruchsausverkaufs.
WeltenWandel ist nicht zuerst ein Projekt von Innovation in Technologie und Leben in materiellem Überfluss. Sondern ein Bewusstwerdungsprojekt. Der Mensch kultiviert Überfluss, weil seine wachstumsorientierte Weltanschauung Überfluss quasi als Naturgesetz propagiert. Doch mehr als eine vorüberziehende Episode der Entwicklung ist dies nicht. Der Mensch wächst über ein derartiges Stadium zwangsläufig hinaus, weil sich höhere Wert zu eigen macht und seinen Lebensstil entsprechend neu ausrichtet.
Der zunehmend endgleisende Überwohlstand, der die Lebensgrundlage terminiert und immer mehr Menschen von einem menschenwürdigen Dasein ausschliesst, wird transzendiert werden, weil anspruchsvollere Möglichkeiten existieren, das Leben sinnvoll zu gestalten.
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Wie verändern Technologie, gesellschaftliche Umbrüche und neue Umweltbedingungen unser Leben – und unser Verständnis vom Menschsein?
Robert Welscher verbindet Philosophie, Bewusstsein,…
"DYSTOPIA UND DER METAMIND" erkundet diese widersprüchliche Wirklichkeit. Die Serie fragt nach den tieferen Zusammenhängen hinter dem sichtbaren Zeitgeschehen und nach einem Bewusstsein, das den Herausforderungen unserer Epoche gewachsen ist.
Dabei darf auch Ironie nicht fehlen. Denn wer die Gegenwart verstehen will, muss mitunter die Perspektive wechseln – und bereit sein, das eigene Denken infrage zu stellen.
Der Podcast richtet sich an neugierige Menschen, die nicht bei den offensichtlichen Antworten stehen bleiben wollen. Es sind fantastische Chancen, die sich dem Leben eröffnen.
DYSTOPIA UND DER METAMIND | Podcast Serie von Robert Welscher
Robert Welscher | www.modulenature.com