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Wie lässt sich Montagekompetenz bei Flanschverbindungen in der Praxis verlässlich überprüfen – und was können Betreiber voneinander lernen?
Für die Qualifikation von Flanschmonteuren gibt es klare Anforderungen. Sie schaffen eine wichtige Grundlage für sichere Flanschverbindungen. Doch diese Anforderungen im betrieblichen Alltag umzusetzen und praktische Kompetenz verlässlich zu überprüfen, ist eine eigene Aufgabe – besonders bei Turnarounds mit vielen Beteiligten, hohem Zeitdruck und anspruchsvollen Qualitätsanforderungen.
In dieser Folge des IDT-Podcasts spricht Simone Wilson, CEO bei IDT, mit Christian Knollmann, Maintenance Leader bei Braskem, und Daniel Wauben, Geschäftsführer von ChemCologne, darüber, wie Unternehmen genau an dieser Stelle voneinander lernen können.
Ausgangspunkt ist der ChemCologne-Arbeitskreis „Flanschverbindungen“. Dort zeigte sich: Viele Betreiber beschäftigen sich mit sehr ähnlichen Fragen rund um Qualitätssicherung und Montagekompetenz. Statt diese Herausforderungen jeweils allein zu lösen, wurden Erfahrungen zusammengeführt und gemeinsame Ansätze für die theoretische und praktische Überprüfung vorhandener Qualifikation entwickelt.
Im Fokus der Folge:
Was braucht es über den formalen Qualifikationsnachweis hinaus?
Wie lässt sich praktische Montagekompetenz verlässlich überprüfen und dokumentieren?
Wie können gemeinsame Anforderungen das Onboarding und die Qualitätssicherung bei Turnarounds verbessern?
Was können Betreiber voneinander lernen, wenn sie ihre Erfahrungen über Unternehmensgrenzen hinweg teilen?
Und wo lässt sich dieser Ansatz auf weitere Themen der Prozessindustrie übertragen?
Denn gerade bei sicherheitskritischen Themen lohnt sich der Blick über das eigene Unternehmen hinaus. Christian Knollmann bringt es im Gespräch auf den Punkt: Sicherheit macht nicht an Unternehmensgrenzen halt.
Reinhören, Erfahrungen teilen, Flanschmontage weiterdenken.
Was bedeutet die zweite PFAS-Konsultation konkret – und worauf kommt es jetzt für die Industrie wirklich an?
In dieser Episode des IDT-Podcasts sprechen Dr. Frauke Averbeck von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin [BAuA] und Jörg Skoda, Technischer Direktor bei IDT über den aktuellen Stand des europäischen PFAS-Beschränkungsverfahrens – und welche Bedeutung die zweite öffentliche Konsultation für Industrie und Anwender hat.
Im Fokus stehen die nächsten Verfahrensschritte, die anstehende soziökonomische Bewertung sowie die Frage, wie sich Unternehmen jetzt noch wirksam einbringen können. Gleichzeitig wird deutlich: Zwischen regulatorischem Zeitdruck, technologischen Grenzen und wirtschaftlichen Auswirkungen entsteht ein komplexes Spannungsfeld.
Die zentralen Erkenntnisse:
Die zweite Konsultation ist entscheidend für die Bewertung der Verhältnismäßigkeit.
Unternehmen sind jetzt gefragt, konkrete Daten zu Kosten, Anwendungen und Substitutionsmöglichkeiten einzubringen.
Strengere Vorgaben und begrenzte Eingabemöglichkeiten erschweren die Beteiligung – machen sie aber umso wichtiger.
Die Unsicherheit in der Industrie bleibt hoch, insbesondere bei komplexen Anwendungen und fehlenden Alternativen.
Innovation und regulatorischer Dialog müssen parallel vorangetrieben werden, um tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Reinhören, einordnen, mitgestalten!
Übrigens: Die wichtigsten Inhalte und Diskussionen gibt es auch als Video.
Auswirkungen auf Fluorpolymere, Dichtungstechnik und Innovation
Was bedeutet das geplante PFAS-Gruppenverbot konkret für Industrie, Investitionen und technologische Entwicklung in Europa?
In dieser Episode des IDT-Podcasts diskutieren Dr. Gudrun Lücke-Brunk Head of Chemical Legislation Issues bei Covestro, und Jörg Skoda, Technischer Direktor bei IDT, den aktuellen Stand des ECHA-Verfahrens – und was die zweite öffentliche Konsultation jetzt für Unternehmen wirklich bedeutet.
Die zentralen Erkenntnisse:
Mehr als 10.000 PFAS-Substanzen stehen im Raum – betroffen sind auch sicherheitskritische Industrieanwendungen.
Fluorpolymere wie PTFE sind in vielen Bereichen derzeit technisch nicht ersetzbar.
Substitution ist möglich – aber selten 1:1 und oft nur für Teilanwendungen.
Ohne differenzierte Ausnahmen drohen Investitionsunsicherheit und Innovationshemmnisse.
Ein Gespräch über Regulierung mit Augenmaß, technische Realitäten und die Verantwortung der Industrie, sich aktiv einzubringen.
Reinhören, informieren, mitgestalten.
Übrigens: Den Talk gibt es auch als Video. Einfach reinklicken.
Wie können Hochleistungsmaterialien künftig nicht nur sicher, sondern auch nachhaltig eingesetzt werden? Darüber sprechen Dr. Achim Ilzhöfer, Global Circular Economy Manager bei Covestro, und Dr. Marc Langela, Leiter der zentralen Technologieabteilung bei Stasskol, in dieser Folge des IDT-Podcasts.
Dabei wird deutlich:
Fluorpolymere sind nicht nur unverzichtbar in vielen Anwendungen, sondern auch Teil der Lösung.
Recyclingverfahren eröffnen neue Möglichkeiten.
Regulierung kann ein Treiber für Innovation sein.
Reinhören, abonnieren, vorausdenken!
Übrigens: Den Talk gibt es auch als Video. Einfach reinklicken.
Die geplante PFAS-Regulierung stellt Hersteller wie die SAMSON AG vor massive Herausforderungen und erfordert mutige Antworten. In dieser Folge des IDT-Podcast sprechen wir mit Peter Schermesser, R&D Manager bei SAMSON AG, über das Spannungsfeld zwischen Umweltauflagen, technischer Realität und Innovationskraft. SAMSON entwickelt und produziert seit mehr als 100 Jahren Ventiltechnik für die Prozessindustrie – mit starkem Fokus auf Digitalisierung und internationale Märkte. Von einem möglichen PFAS-Verbot wäre ein Großteil der Produkte des Unternehmens betroffen.
Dabei wird deutlich:
PFAS-freies PTFE bleibt ein technisches Märchen. Eine echte Alternative mit vergleichbarer Performance ist derzeit nicht verfügbar.
Ein PFAS-Verbot wäre eine reale Gefahr für die europäische Prozessindustrie.
Die SAMSON AG handelt entschlossen, treibt die digitale Transformation voran und nutzt den aktuellen Druck für kreative Lösungen und technologische Innovation.
Reinhören, abonnieren, vorausdenken!
Übrigens: Den Talk gibt es auch als Video. Einfach reinklicken.
Folge 1 verpasst? Kein Problem!
Jetzt nachhören: Zur ersten Folge
Die Diskussionen um die sogenannten Ewigkeitschemikalien, die per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen, schlagen hoch. Die Behörden wollen ein EU-weites Verbot, die Industrie will Ausnahmen. Wie kann es gelingen, dass Fortschritt nicht zum Rückschritt wird? Wo stehen wir im laufenden Beschränkungsverfahren? Welche Rolle spielt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin – kurz BAuA – in der aktuellen PFAS-Diskussion?
Antworten auf diese und andere Fragen gibt’s in der ersten Folge des IDT-Podcast mit BAuA-Expertin und Chemikerin Dr. Frauke Averbeck. Reinhören lohnt sich, weil Sie erfahren:
Welche Beschränkungsoptionen, neben einem universellen Verbot für Fluorpolymere, noch realistisch scheinen.
Wie Sie sich schon jetzt auf die zweite Konsultationsphase vorbereiten können.
Reinhören, abonnieren, vorausdenken!
Den Talk gibt es auch als Video.
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