Der Märchendoktor

Der Märchendoktor

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Der Märchendoktor episodes

  • Sterntaler
    Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld. Das Märchen lehrt uns, dass man sich trotz eigener Notlage für die Bedürfnisse anderer einsetzen soll, damit man am Ende für seine Selbstlosigkeit belohnt wird.
    4 min
  • Die sieben Raben
    Die sieben Raben, das Märchen steht in den Hausmärchen der Brüder Grimm an Stelle 25 und ist es in ähnlicher Form auch im polnischen, slowakischen, serbischen und rumänischen Sprachraum bekannt. Einem Vater wird nach sieben Jungen endlich ein Mädchen geboren. Da das Kind schmächtig und klein ist, schickt der Vater seine Söhne zur Quelle, um mit einem Krug Taufwasser für das Töchterchen zu holen, um es notzutaufen. Die sieben Brüder streiten, und ihnen fällt der Krug in den Brunnen. Sie trauen sich nicht nach Hause zurück und der Vater macht sich Sorgen, da sie so lange nicht zurückkehren.Er denkt, sie spielen nur und haben das Wasser vergessen. In seinem Ärger sagt er: „Ich wollte, dass die Jungen alle zu Raben würden.“ Der gedankenlose Wunsch wird umgehend erfüllt – der Vater sieht sieben Raben durch die Lüfte flattern.Das Töchterchen wächst auf, ohne zu wissen, dass es Brüder gehabt hat, denn die Eltern verschweigen ihr deren Schicksal. Endlich erfährt es durch andere Leute, was geschehen ist – und dass diese ihr die Schuld an dem Vorgefallenen geben. Obwohl die Eltern ihr erklären, es könne nichts für das Verhängnis, fühlt es sich weiter schuldig und macht sich allein auf den Weg, die Brüder zu suchen, wobei sie nur einen Ring ihrer Eltern, ein Stühlchen und Verpflegung mit auf die Reise nimmt. Das Mädchen durchwandert die ganze Welt, sie erlebt viele, auch sehr schlimme Abenteuer, kann ihre Brüder aber nicht finden. Erst die Sterne sind ihr freundlich gesinnt, und der Morgenstern gibt ihr ein einen Hühnerbeinknochen, mit dem es den Glasberg aufschließen könne – dort seien die Brüder zu finden. Keine Angst, das Märchen geht Gott sei Dank gut aus.
    9 min
  • Hans im Glück
    Hans im Glück steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm ab der 2. Auflage von 1819 an Stelle 83.Das Märchen beschreibt die Abenteuer eines jungen Mannes auf seiner Reise nach Hause, nachdem er sieben Jahre hart gearbeitet hat. Hans erhält als Lohn für sieben Jahre Arbeit einen kopfgroßen Klumpen Gold. Auf seinem Weg in die weite Welt tauscht er seinen Besitz immer wieder gegen vermeintlich wertvollere Gegenstände ein. Diese Geschichte zeigt, dass Glück nicht in materiellem Reichtum, sondern in der Zufriedenheit mit dem, was man hat, zu finden sei.
    17 min
  • Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen
    Das Märchen steht seit 1818 in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an 4. Stelle. In der 1. Auflage hieß es noch  Gut Kegel- und Kartenspiel, ab der 3. Auflage Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen. Es basiert auf einer Fassung „in der Schwalmgegend“ (von Ferdinand Siebert), einer „mecklenburgischen Erzählung“ und einer anderen Fassung „aus Zwehrn“ (wohl von Dorothea Viehmann). Michel, der Sohn eines Töpfers, scheint keine Furcht empfinden zu können. Nichts kann ihn erschrecken. Er kann sich einfach nicht fürchten, nicht mal ein kleines bisschen, sein Vater macht sich Sorgen, da er Furcht für eine überlebenswichtige Fähigkeit hält. Als auch der Versuch Michel das Fürchten beizubringen durch den extra dazu bestochenen Pfarrer scheitert - er sollte Michel nachts beim Wachdienst auf dem Turm zu Tode zu erschrecken -  zieht Michel kurz entschlossen in die Welt hinaus. Prinzessin Elisabeth lebt mit ihrem Vater, dem König, in einer Zeltstadt, weil es im Schloss zu sehr spukt. Der König verspricht demjenigen, der dem Spuk im Schloss ein Ende bereitet, seine Tochter zur Frau. Bislang sind alle Anwärter gescheitert.Michel aber konnte das Schloss vom Spuk befreien, wie hat er das gemacht???
    29 min
  • Die Bremer Stadtmusikanten
    Das Volksmärchen wurde von den Brüdern Grimm erstmals im Jahr 1819 veröffentlicht. Als Quelle werden zwei Erzählungen aus dem Paderborner Land (Nordrhein-Westfalen) angegeben.  Die Stadt besaß in der Hansezeit besondere Stadt- und Freiheitsrechte, beschäftigte vom Mittelalter bis Ende des 18. Jahrhunderts Stadtmusikanten und war auch ein Ort, über den Auswanderer entlang der Weser über Bremen nach Übersee gelangten.Der Märchentext enthält viele sprichwörtliche Redensarten: z.B.: "....merkte, dass kein guter Wind wehte, wenn’s einem an den Kragen geht; oder „nun ist guter Rat teuer“; „etwas geht durch Mark und Bein“; „sie aßen, als wenn sie vier Wochen hungern sollten“; „sich ins Bockshorn jagen lassen“; „der das zuletzt erzählt hat, dem ist der Mund noch warm“; aber auch:  „ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter machen.“Der alte Esel hatte unverdrossen die schweren Getreidesäcke zur Mühle getragen, er war alt, abgearbeitet und nutzlos gewordenen, also sollte er verkauft werden. Aber er flieht und will in Bremen Stadtmusikant werden. Am Weg dorthin trifft er zuerst einen alten auf den Hund, die Katze und den Hahn. Auch diese drei sind schon alt und sollen sterben. Sie folgen dem Esel und wollen ebenfalls Stadtmusikanten werden.Auf ihrem Weg kommen sie in einen Wald und beschließen, dort zu übernachten. Sie entdecken ein Räuberhaus mit gedecktem Tisch und vielen wunderbaren Speisen. Indem sie sich vor dem Fenster aufeinanderstellen und mit lautem „Gesang“ einbrechen, erschrecken und vertreiben sie die Räuber. Wie das wohl weitergeht?
    13 min
  • Kater Mikesch und seine Freunde
    Ich erzähle Euch zwei weitere Abenteuern von Bobesch, Paschik, Pepik und Mikesch. die Geschichte vom unzufriedenen Schweinchen und die Geschichte vom Ziegenbock Kokesch.
    27 min
  • Rübezahl
    Lange bevor die Menschen sich überall breit machten, herrschten die alten Götter und Naturgeister über die Erde. Einer dieser Geister, ein Gnom wollte ein Burgfräulein heiraten und entführte sie in sein Reich. Die schöne Emma erbat sich von ihm noch einen Tag Bedenkzeit bevor sie die seine werden wollte und befahl dem Gnom, alle Rüben auf dem Feld zu zählen. Während sich der Gnom mehrmals verzählte floh Emma aus seinem Reich zu ihrem geliebten Prinzen. Die Menschen behielten die Geschichte in Erinnerung und gaben dem Gnom den Namen "Rübenzähler" kurz Rübezahl. Der Geist des Riesengebirges, hatte weiterhin oft seine Freude daran, den Menschen allerlei Streiche zu spielen; dabei erwies er den Armen aber mancherlei Wohltaten und strafte die Hartherzigen und Geizigen.
    25 min
  • Rapunzel
    Rapunzels Mutter kann in ihrer Schwangerschaft weder ihren Appetit noch ihren Heißhunger beherrschen. Besonders die im Garten der Nachbarin wachsenden Rapunzeln beflügeln ihre Lust auf Grünzeug. Sie selbst traut sich nicht den Feldsalat zu stehlen, aber Ihr Mann holt den Salat für sie. Als er wieder einmal Rapunzeln aus dem Garten einer Zauberin stehlen will, wird er ertappt und muss der Hexe zur Strafe sein Kind versprechen. Gleich nach der Geburt holt sie sich das Neugeborene, gibt ihm den Namen Rapunzel. Als das Mädchen zwölf Jahre ist, sperrt sie es in ein unerreichbares Turmstübchen. Die einzige Möglichkeit hineinzugelangen, besteht darin, dass Rapunzel auf Zuruf ihr langes Haar vom Dachfenster herunterlässt, sodass die Zauberin daran hinaufklettern und sie mit Nahrung versorgen kann. Ein Königssohn, von Rapunzels schönem Gesang angezogen, belauscht sie, verwendet den Ruf der Zauberin („Rapunzel, Rapunzel, lass mir dein Haar herunter!“), klettert an den Haaren von Rapunzel zu ihr hinauf und gewinnt ihre Liebe. Die böse Zauberin will Rapunzel nämlich für sich alleine haben und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.
    14 min
  • Der Wolf und die 7 Geißlein
    Die Geißlein-Mutter macht sich eines Morgens auf den Weg in den Wald, um Holz zu suchen. Sie ermahnt ihre sieben Kinder, niemandem die Tür zu öffnen, denn es könnte der böse Wolf sein. Die Mutter sagt eindringlich: "Liebe Kinder, ich will hinaus in den Wald, seid auf der Hut vor dem Wolf! Wenn er hereinkommt, frisst er euch alle mit Haut und Haar. Der Bösewicht verstellt sich oft, aber an der rauen Stimme und an seinen schwarzen Füßen werdet ihr ihn schon erkennen." Die Geißlein versprechen, im Haus auf die Rückkehr der Mutter zu warten. Mit viel List schafft der böse Wolf es doch, in das Haus zu gelangen. Er frisst sechs der sieben Geißlein auf und am Ende muss die Mutter der Geißlein ihre Kinder retten. Dieses Märchen lehrt uns, wenn jemand anderen Böses tut, widerfährt ihm selbst auch Böses und er wird dafür hart bestraft.
    10 min
  • Rumpelstilzchen
    Ein Müller sagt dem König seine schöne Tochter Stroh zu Gold spinnen.  Der gierige König lässt die Tochter kommen und stellt ihr die Aufgabe, über Nacht eine Kammer voll Stroh zu Gold zu spinnen, ansonsten müsse sie sterben. Ein kleinwüchsiger Kobold namens Rumpelstilzchen kommt ihr zu Hilfe und verlangt für seine Hilfe ihr erstgeborenes Kind. Die junge Mutter bittet verzweifelt um Gnade, der Kobold verzichtet aber nur auf das Kind wenn die Königin seinen Namen nenne kann.
    11 min

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