Die Markt- und Mediastudie best for planning, kurz b4p, erhebt seit 2013 jährlich eine der größten repräsentativen Stichproben in Deutschland. Über 30.000 Fälle wurden allein 2023 mittels Face-to-Face und Online-Interviews erhoben. An der Feldarbeit der b4p sind unter anderem die Institute Ifak, Ipsos, Forsa, GIM, Respondi, Gapfish und Talk Online beteiligt.
Finanziert wird die b4p gemeinsam von den Medienhäusern Axel Springer, Bauer Media Group, Funke Mediengruppe, Gruner + Jahr und Hubert Burda Media, die gemeinsam die sogenannte Gik betreiben, die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung.
Im Podcast spricht Holger Geißler, marktforschung.de, mit Catherin Hiller und Rolf Gagelmann über die Stichprobe der b4p.
Catherin Hiller ist Geschäftsführerin der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung und arbeitet für die Funke Mediengruppe in der Geschäftsleitung. Sie ist seit der Gründung der best for MARKENWELT dabei. Rolf Gagelmann ist Head of Market Research Publishing bei der Bauer Media Group und leitet dort seit 2019 den Bereich Research & Consulting.
In dem Gespräch geht unter anderem um folgende Fragen:
Was sind die besonderen Herausforderungen bei der Stichprobenziehung der b4p?
Wie genau wird die Stichprobe gesteuert und kontrolliert?
Die Studie gibt es seit 2013. Was hat sich im Lauf der Jahre bezüglich der Feldarbeit und der Stichprobe verändert? Ist die Qualität der Stichprobe von 2013 mit der von 2023 vergleichbar?
Früher war die b4p eine reine F2F-Studie mit einem Selbstausfüllerteil. Mittlerweile wird ca. ein Drittel der Interviews online erhoben. Wie kam es zu diesem Schritt?
Warum werden nicht mehr als ein Drittel der Fälle online erhoben?
Die Online-Fälle sind deutlich günstiger als die F2F-Fälle. Wie ist die Qualität beider Teilstichproben im Vergleich zu bewerten? Rechtfertigt die Stichprobenqualität die hohen Kosten der F2F-Interviews?
In der b4p 2023 waren insgesamt vier F2F-Felder beteiligt und drei Online-Access-Panels. Wie deutlich ist ein Instituts-Bias zu beobachten?
Aktuelle Studien besagen, dass 30-40 Prozent der Interviews aus Online-Access-Panels gefälscht sind oder von Bots stammen. Was wurde bislang getan, um die Online-Fälle zu überprüfen?
Auch im F2F-Feld gibt es ja immer wieder Fake-Interviews, gerade bei sehr langen Befragungen. Wie wirkt die b4p dem entgegen?