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Der österreichische Nachhaltigkeitspodcast: Die Infrastruktur für Ladestationen wird immer wichtiger. - Hinter der Logistik steckt nicht selten ein Mammutprojekt, man denke nur einmal an behördliche Baugenehmigungen für Transformatoren. "Realisierbar ist grundsätzlich fast alles", sagt Danny Dimitrov, CCO der Kostad Steuerungsbau GmbH. Über 18.000 Ladepunkte hat das Unternehmen bereits aufgestellt. Die Projektlaufzeit für Schnellladestationen (DC) und sogenannte Wallboxen (AC) für E-Autos beläuft sich auf mindestens sechs bis acht Monate, je nachdem, wie umfangreich der Umbau auch im eigenen Zuhause ist. Lieferschwierigkeiten gibt es derzeit bei Transformatorstationen, also Netzstationen, hier beträgt die Wartezeit rund 42 Wochen. "Tendenz steigend!" Kostad ist ein "One-Stop-Shop", ein Ansprechpartner, der sich um alles kümmert. Seit dem 1. Januar 2022 hat das Unternehmen zudem ein "Right to plug" - Behördengänge und Strukturen wurden dadurch vereinfacht.
Im österreichischen Nachhaltigkeitspodcast erklärt Thomas Freisinger von https://www.trockeneis-online.com/de alles rund um Trockeneis. Wann wird Trockeneis nass? "Trockeneis ist flüssiges Kohlendioxid, wir verfestigen dieses und erzeugen daraus Trockeneis. Die Temperatur liegt bei Minus 78,5 Grad, dann sublimiert das Eis. Sublimieren bedeutet in diesem Fall verdampfen. In einer Laborbox können Sie mit einer Kühlung von zwei bis vier Tagen rechnen. Wenn Sie einen vakuumisolierten Isoliercontainer haben, dann kann das schon mal sieben bis zehn Tage durchhalten. Der Vorteil ist die stromlose Kühlung. Zum Beispiel kann man mit Trockeneis-Granulat auch Metall bearbeiten. Trockeneis wird auch für die Schrumpfung von Metallbau-Elementen verwendet." Was ist ein Trockeneispelletizer? Trockeneis wird mit dem Grundstoff CO2 hergestellt, aber ist denn CO2 nicht schlecht für die Umwelt? "Wir verwenden Kohlendioxid, das ohnehin in die Umgebungsluft gelangen würde. Wir nutzen ohnehin nur biologisches CO2, also Abfallstoffe von der Biomethanolherstellung. Weitere Anwendungen sind bei Kaffee die Trennung des Koffeins und die Gewinnung von koffeinfreiem Kaffee, oder bei der Weinherstellung die Kühlung der Maische." Und zum Schluss natürlich noch der Partytipp: so wird das richtig gemacht mit dem Trockeneis-Cocktail.
Man könnte es fast als Gefahr verstehen, aber es ist auch eine Chance: Achtung, es gibt einen exponentiellen Wandel, einen Transformationsprozess, der uns alle betreffen wird. Und dieser Wandel ist viel schneller als es die Menschen einschätzen. Er ist nicht nur durch den Digitalsanierungs-Beschleuniger Corona hervorgerufen, es ist nicht nur künstliche Intelligenz oder eine Entwicklung in der IT, es betrifft alle Menschen. Thomas Steinbauer, PwC: "Wir haben eine Studie gemacht und haben festgestellt, dass bis 2030 die Hälfte aller Jobs, die es auf diesem Planeten gibt, potenziell betroffen sind vom technologischen Wandel. Und wenn ich von der Hälfte der Jobs spreche, spreche ich von 3 Milliarden Jobs. Wie gestalte ich für diese Menschen die Erwerbsrealitäten, dass diese ein Einkommen haben werden? Wir müssen das auch ganz positiv sehen, es wird einen Wettbewerb an Kreativ-Potenzial da sein. Es werden viel mehr Menschen machen können, was sie wirklich wollen. Hier gibt es ganz viel Potenzial sich selbst zu verwirklichen."
Danny Dimitrov COO: "AC-Ladesäulen funktionieren mit Wechselstrom, hier findet keine Umwandlung statt, die Säule gibt den Strom direkt an das Fahrzeug ab. Im Vergleich zur DC-Ladesäule. Vom Netz kommt Wechselstrom und die Batterie im Fahrzeug braucht Gleichstrom. Die bessere Methode ist die DC-Ladung! - Der Vorteil und das Risiko beim Schnellladen: Ich kann damit rechnen, dass ich beim Schnellladen von 10 % auf 80 % rund 30 Minuten brauche. Und noch mal von den 80 auf 100 % Ladekapazität, brauch ich dann 30 weitere Minuten zum Schutz der Batterie." Warum ist es sinnvoll, immer normal zu laden? Und wieso gibt es 25 % Verluststrom? Was ist ein Ladeziegel? "Die Wallbox zu Hause ist nicht nur zum Laden da. Was ist Vehicle-to-Grid (V2G) und Vehicle-to-Home (V2H)? Vehicle-to-Grid ist vor allem für die Netzstabilität da, ist aber auch das komplexere Konzept zu Vehicle-to-home. Wir brauchen viele Ladepunkte. In einer E-Ladesäule steckt Software Know-how von über 80.000 Codezeilen. Wir verkaufen die Ladesäulen, wir betreiben sie noch nicht selbst."
Marion Unterleuthner, Nachhaltigkeitsmanagerin Swiss Life Select Österreich: "Bei den nachhaltigen Anlagen gab es bei den privaten Investoren, eine Steigerungsrate von 2018 auf 2020 von 214 %, also ist mehr an Geldern in die Nachhaltigkeit veranlagt worden. Das heißt, gerade im privaten Sektor ist hier Schwung hineingekommen. Das zeigt, dass die Nachfrage auch wirklich da ist und das Interesse daran größer wird." Wie ist das mit den neuen Artikelbezeichnungen Nummer 6, 8, 9 bei den Fonds, von ein bisschen grün bis dunkelgrün bis hin zu Impact Investing Fonds? In was wollen die nachhaltigen Anleger investieren, denn sie wollen ja ihre Rendite nicht als Spende ansehen? Setzten die Anleger erst mal auf Grün, auf Umwelt und CO2-Themen und klammern die anderen ESG-Kriterien aus?
In diesem österreichischen Nachhaltigkeitspodcast hat Verena Nowotny von Gaisberg Consulting als Gast Andreas Tschas von Glacier eingeladen, der Firmenname stammt vom "Eisberg", und die schmelzen ja bekanntlich. Andreas Tschas, Glacier:"Wie können wir ein Geschäftsmodell bauen und gleichzeitig die Welt retten? Was wir erkannt haben ist, dass es nicht ausreicht, wenn ein paar wenige Personen sich mit dem Thema Klimaschutz beschäftigen. Wir sind der Meinung, dass es alle Bereiche betrifft und jeden einzelnen Prozess. Unsere Intention ist es, Klimaschutz in die DNA jedes Unternehmens zu bringen. Glacier bildet Firmen zur Nachhaltigkeit aus, zu Nachhaltigkeitsmanagern - zu Climate Rangers. Wir bilden aus, weil, so wie wir einen Mangel an Software-Talenten haben, werden wir einen Mangel an Nachhaltigkeitsmanagern haben. Ein Nachhaltigkeitsmanager muss auf Augenhöhe eines CEO sein." Was ist ein Carbon Manager, kurz CARMA? Ist das ein Wortspiel für mein CARMA zu meinem CO2-Verbrauch?
Der Österreichische Nachhaltigkeitspodcast mit Andrea Sternisko und Hans Hartmann, Partner der PwC Österreich GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Ab dem 1. Januar 2022 kommt viel aus der EU-Garage direkt auf die Unternehmen zu. Stichwort: Taxonomie-Verordnung. Sternisko: "Es geht um die Neuausrichtung der Kapitalströme. Wir werden sehen, dass sich das Rating anpasst und man ggf. schlechter abschneidet." Hartmann erwartet Auswirkungen auch innerhalb der Branchen. Die alles entscheidende Frage werde sein: "Welches Unternehmen ist in der Lage, sich am progressivsten umzustellen?" - "Wir haben es jetzt schon mit regulatorischen Compliance-Übungen zu tun." Für 2022 gebe es aber dickere Bretter zu bohren. Hartmann: "Die Unternehmen sind gefordert - und teilweise auch überfordert. Es wartet eine neue Welt an Regulierungen." Und diese "Welt" müssten die Unternehmen leben - "es ist Zeit, dass Unternehmen ihrer ESG-Leistung den gleichen Stellenwert einräumen wie all ihren Unternehmens- und Finanzkennzahlen."
Die Hypo Oberösterreich ist als "die nachhaltigste Bank Österreichs" ausgezeichnet worden. Wertpapier-Chef Hans-Jörg Preining: "Nachhaltigkeit ist das Megathema unserer Zeit. Allerdings haben wir gerade erst den Startschuss gehört und sind aus dem Startblock gestartet. Es ist kein Sprint, sondern ein Marathon, den wir hier gemeinsam zurücklegen müssen. Es ändert sich das Mindset, viele Kund*innen möchten auch bei ihren Finanzgeschäften die Nachhaltigkeit berücksichtigen." - Spannend ist der Begriff Greenwashing, der ja auch schon sehr alt ist, wo dieser Begriff herkommt erfahren Sie auch in diesem österreichischen Nachhaltigkeitspodcast von Börsenradio.at. Nachhaltigkeit ist keine Spende, aber spende ich trotzdem etwas von der Rendite? Wie funktioniert "Impact Investing", ab wann kann man den Begriff Impact Investments verwenden? - Das Blau ist grün: "Wir verwenden unsere grünen Investments, unsere grünen Refinanzierungslinien, vor allem für den heimischen Wohnbau, wir haben sehr enge Vorgaben im Sinne von energieeffizientem Wohnbau in Oberösterreich, hier gibt es sehr strenge Regeln!"
Die Idee für "Microfinance" hatte Muhammad Yunus, Gründer der Grameen Bank. Für sein Konzept der Mikrokredite erhielt er auch im Jahr 2006 den Friedensnobelpreis. Martin Cech, Fondsmanager ERSTE RESPONSIBLE MICROFINANCE, erklärt: "Mikrofinanz bedeutet, Banking for the unbankingable Persons". Das Geld ist für Personen, die keine Bonität haben, aber eine Geschäftsidee. Mikrofinanz ist keine Spende, sie trägt aber zur Bekämpfung der Armut bei. Wie lange haben die Kreditnehmer Zeit ihre Kredite zurückzuzahlen? Wer entscheidet, wer einen Kredit bekommt? Mikrokredite eröffnen eine Chance auf ein besseres Leben und ermöglichen eine stabile Rendite für Anlegerinnen und Anleger. Mit dem Fonds ERSTE RESPONSIBLE MICROFINANCE ist beides möglich: Mit Mikrofinanz die Welt ein Stückchen besser machen und dabei Geld verdienen. Herr Martin Cech (Fondsmanager Erste Asset Management, Wien) im Gespräch mit Peter Heinrich. ERSTE RESPONSIBLE MICROFINANCE AT0000A0G249.
Der österreichische Nachhaltigkeitspodcast mit Dipl.-Ing. Mag. Markus Hoskovec, Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen, Analysen und Nachhaltigkeit in der Österreichischen Kontrollbank AG (OeKB). "Die Kontrollbankgruppe hat ein breit gefächertes Angebot von Dienstleistungen: von Tourismusfinanzierung über Kapitalmarktdienstleistungen bis zu Entwicklungshilfeprojekten. Der größte Teil entfällt aber auf den Exportservice." Hierbei geht es um Finanzierungen für Exportunternehmen und Zahlungsausfallabsicherungen für Exportgeschäfte. "Wir helfen dem Exporteur, dass er sein Risiko unter Kontrolle bringt." Einen Bonus gibt es für grüne Projekte (Exportinvest Green) - "Man muss mehr machen, als gesetzlich vorgeschrieben ist …" Die Kontrollbank kommt da ins Spiel, wo der private Kreditversicherungsmarkt versagt. Das Angebot richtet sich an Unternehmen, sofern der österreichische Wertschöpfungsanteil bei den Produkten bei mindestens 50 % liegt, aber auch hier gibt es eine Erleichterung für grüne Projekte.
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