Der Pragmaticus Podcast

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Der Pragmaticus Podcast episodes

  • Demokratiekrise: Der Stolz der Illiberalen
    Die Demokratie verabschiedet sich leise: Institutionen werden ausgehöhlt, Eliten diskreditiert und Feindbilder installiert, sagt Extremismusforscher Peter Neumann. Ein Podcast vom Pragmaticus.

    Das Thema:
    Die da oben, die sind nicht das Volk. Das sind die Eliten, die Bürokraten des Deep State aber sicher nicht wir, das Volk – so denken viele und strömen zu rechtspopulistischen Parteien. Es ist ein weltweiter Trend. Dabei folgen viele rechte Parteien einem Drehbuch, das Viktor Orbán in Ungarn vorgibt. Feinde von innen, Feinde von außen und das Versprechen, dass alles anders wird, sind gemeinsame Muster.

    Das polarisiert Gesellschaften, die Spaltung lässt sich auch an der Sprachverwirrung erkennen. Was ist rechts, was links, was von beiden radikal? Wo sind die Grenzen zum Faschismus und was hat das alles mit Nazis zu tun? Bedeutung verändert sich. Das ist Teil der Demokratiekrise.

    Unser Gast in dieser Folge: 
    Peter Neumann ist ein deutscher Politikwissenschaftler, Professor für Security Studies am King’s College in London. Er beschäftigt sich mit Extremismus und Terrorismus. Eben ist sein neues Buch  erschienen, das er zusammen mit Richard Schneider geschrieben hat.

    Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
    20 min
  • Machthunger: Was die Alpenküche ausmacht
    Ein Podcast über eine kulinarische Region, die uns nahe ist: Gastrosoph Peter Peter zum Revival der Alpenküche. Ein Podcast von Der Pragmaticus.

    Das Thema:
    Alpenküche ist Bauernküche und regional im ursprünglichen Sinne. Gegessen wird, was in den Bergen zwischen Slowenien und Frankreich wächst, angebaut und verarbeitet werden kann. Die dominierende Rolle spielt Käse in all seinen Facetten. Und Speck für die Brettljause. In dieser Folge von machtHunger sprechen Gastrosoph Peter Peter und Host Karin Pollack über die Spielarten der Alpenküche, die durchaus auch sehr fein geworden ist.

    Über machtHunger
    In unserer Podcastreihe machtHunger geht es um die Kulturgeschichte des Essens und alle wirtschaftlichen Verstrickungen und politischen Machtspiele, die mit dem Essen und mit kulinarischen Traditionen verbunden sind.

    Staffel I
    machtHunger I: Nationalgerichte
    machtHunger II: Frankreich
    machtHunger III: Italien
    machtHunger IV: Das Schnitzel
    machtHunger V: Globale Küche
    machtHunger VI: Zucker!
    machtHunger VII: Slawische Küche
    machtHunger VIII: Jenseits des Fleisches

    Staffel II
    machtHunger I: Die Geschichte der Muskatnuss
    machtHunger II: Der lange Weg zum Besteck
    machtHunger III: Weltenlenkerin Kartoffel
    machtHunger IV: Alkohol – Geschichte einer rosaroten Brille
    machtHunger V: Salz, Ursprung von fast Allem
    machtHunger VI: Ekel: Das Grauen bei Tisch
    machthunger VII: Wie der Tee drei Mal nach Europa kam
    machthunger VIII: Es trieft! Eine Geschichte vom Fett

    Staffel III 
    machthunger I: Bittersüß: Die Geschichte der Zitrusfrüchte
    machthunger II: Warum dieses Weihnachtsessen?
    machthunger III: Klasse Wein 
    machthunger IV: Gurken für die Ewigkeit
    machthunger V: Gemästete Mäuse: Das Essen der Antike
    machthunger VI: Die Freiheit der Donauküchen 

    Staffel IV
    machthunger I: Reis, ein hart verdientes Brot


    Über Peter Peter
    Der Kulturwissenschaftler Peter Peter ist in der bayerischen Hauptstadt München aufgewachsen, hat in Klassischer Philologie promoviert und ist Autor zahlreicher Bücher über das Reisen und die Kochkulturen dieser Welt (unter anderem verfasste er auch eine Kulturgeschichte des Schnitzels bzw. der österreichischem Küche). Er lehrte an der von Slow Food gegründeten Università delle scienze gastronomiche in Pollenzo und Colorno. Seit 2009 lehrt er für den Masterstudiengang des Zentrums für Gastrosophie der Universität Salzburg das Modul „Weltküchen und Kochsysteme“ und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik. Sein jüngstes Buch ist den Zitrusfrüchten und Italien gewidmet. Es heißt Blutorangen und ist im Verlag Klaus Wagenbach erschienen. Für den Pragmaticus hat er einen lesenswerten Einstieg in die Gastrodiplomacy verfasst.

     
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    36 min
  • Klimaökonomie: Warum die Sonne fossile Energien sticht
    Erneuerbare Energie ist nicht zu stoppen, sagt der Klimaökonom Gernot Wagner – Solarstrom boomt und Öl ist einfach kein Business mehr. Ein Podcast vom Pragmaticus.

    Das Thema:
    Auch wenn US-Präsident Donald Trump die Klimaziele der USA wieder zurückschraubt, ist der Trend in Richtung Wind- und Solarenergie nicht mehr aufzuhalten. US-Unternehmen wie der Ölkonzern Exxon halten auch nach dem Ende des Inflation Reduction Acts an Nachhaltigkeitsinitiativen fest. Der weltweit größte Vermögensverwalter Blackrock verknüpft Investments mit Umweltindikatoren. „Die Richtung stimmt, trotz Donald Trumps Kurs“, ist Klimaökonom Gernot Wagner deshalb auch überzeugt. Und das war eine gute Nachricht. Belege dafür sieht er im konservativen US-Bundesstaat Texas, weil dort Solarenergie boomt.
    Wagner findet aber auch in Europa vorbildhafte Beispiele, etwa Moldawien, das sich gerade unabhängig von fossilen Energieträgern gemacht hat. Unangefochtener Führer im Feld der Erneuerbaren Energien ist jedoch China mit seinen Sonnenkraftwerken und Photovoltaik-Parks. Dort wird das Business-Modell mit der Sonne konsequent vorangetrieben.

    Unser Gast in dieser Folge: 
    Gernot Wagner ist Klimaökonom an der Columbia Business School und leitet dort die „Climate Knowledge Initiative“. Seine Fachgebiete sind Technologien zur Eindämmung des Klimawandels und politische Fragen. Wagner, gebürtiger Amstettner, hat in Harvard politische Ökonomie und in Stanford Wirtschaftswissenschaften studiert. Er ist Autor von insgesamt sechs Büchern zum Thema, unter anderem Climate Shock und Geoengineering: the Gamble. Wagner lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem Haus in New York, das er selbst saniert hat. Seit acht Jahren kommt Wagner zum Europäischen Forum Alpbach, wo auch dieser Podcast stattgefunden hat.

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    26 min
  • Wie Putin Trumps Friedensinitiative ausbremst
    Wenn es um Frieden für die Ukraine geht, dominieren einstweilen nur Symbole, sagt der Osteuropa-Experte Alexander Dubowy. Die Positionen der Kriegsparteien liegen weit auseinander. Ein Podcast vom Pragmaticus.

    Das Thema:
    Ginge es nach US-Präsident Donald Trump, so würde der russische Angriffskrieg durch einen Deal beendet werden. Ein gemeinsames Wollen, ein Kompromiss im Austausch von Gebieten und ein paar Sicherheitsgarantieren, fertig. Dann könnte das Kriegsende als Aufbruch in bessere Zeiten und Donald Trump mit seiner Friedensinitiative als Friedensstifter gefeiert werden.
    Doch der US-Präsident hat wenig Übung im Umgang mit Autokraten vom Kaliber eines Wladimir Putin. Für den russischen Präsidenten geht es um reine Macht – nicht nur in der Ukraine, sondern letztlich am gesamten europäischen Kontinent.

    Unser Gast in dieser Folge: 
    Alexander Dubowy ist Jurist, hat an der Forschungsstelle für Eurasische Studien (EURAS) gearbeitet und ist heute als Politikanalyst und Osteuropa-Experte tätig. Er ist in Kasachstan geboren, in Estland aufgewachsen und in Österreich sozialisiert.
    Für Der Pragmaticus schreibt er regelmäßig Artikel zum aktuellen Weltgeschehen.

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    36 min
  • Alles außer Politik: Peter Filzmaier interviewt Ali Mahlodji
    Alles außer Politik: Peter Filzmaier und Ali Mahlodji reden über Integration. „Wir sollten jedem Menschen in dieser Welt endlich mal das Gefühl geben, so wie du bist, bist du gut genug“, sagt der Unternehmens- und Politikberater. Ein Podcast vom Pragmaticus. 

    Das Thema:
    Beide sind in einem Gemeindebau aufgewachsen, jetzt stehen sie gemeinsam im Tonstudio: Ali Mahlodji und Peter Filzmaier. Er fragt ihn: „Was ist Integration?“ Mahlodji antwortet: „Der Raum, in dem jeder das Gefühl hat, ich werde gesehen und ich werde gehört und es ist okay so.“

    Diese 8. Episode von Alles außer Politik, der Podcastreihe mit Peter Filzmaier, ist die bisher persönlichste Folge. Während der Unternehmens- und Politikberater und der Politikwissenschaftler die Kriminalität von Ausländern besprechen, an den Fragen des Staatsbürgerschaftstests scheitern, die Anzahl der Ausländer in Österreich erraten und schließlich die österreichische Nationalhymne singen, ist die Frage, wofür es sich zu leben lohnt, das eigentliche Thema. 

    Unser Gast in dieser Folge: 
    Ali Mahlodji stammt aus dem Iran. Er war zwei Jahre alt, als er mit seinen Eltern über die Türkei nach Österreich flüchtete. Im Flüchtlingslager Traiskirchen aufgewachsen, habe er seine Karriere als „stotternder Schulabbrecher“ begonnen, schreibt er auf seiner Website über sich selbst. 
    Er hatte über 40 verschiedene Jobs und verdankte seine erste Anstellung bei Sun Microsystems seiner Hartnäckigkeit. Doch die, sagt er, ist (anders als der Ort der Geburt) kein Zufall: „Ich hatte Glück, weil ich in meiner Jugend viel Liebe erfahren habe.“
    Er wurde berühmt durch seine Erfindung von whatchado.com, einer Video-Platform, wo berufstätige Menschen aller Sparten und jeder Hierarchie-Stufe erzählen, wie sie zu ihren Berufen gekommen sind. Heute hilft Mahlodji einzelnen Menschen, Organisationen, Institutionen und Unternehmen, sich weiterzuentwickeln. Vom Radiosender Ö1 als „Philosoph der Arbeitswelt“ bezeichnet, ist seine Hilfe sehr konkret: „Ich habe noch niemals eine Lebensgeschichte oder einen Menschen erlebt, der nicht das Potenzial hat, das eigene Leben zu leben.“ 
     
    Der Podcast Alles außer Politik mit Peter Filzmaier
    In „Alles außer Politik“ vollzieht der Politikwissenschaftler und Polit-Analyst Peter Filzmaier den Drahtseilakt im Gespräch mit Wissenschaftlern und Experten alles zu bereden und doch nicht bei der Politik anzustreifen. Gar nicht so leicht. Und doch ein weites Feld: Jeden 3. Donnerstag im Monat also Gespräche über Alltag, Leben, Philosophie, Kultur und neue Ideen abseits des Politzirkus.

    Was bisher besprochen wurde: 
    Das Geld mit Gabriel Felbermayr
    Die Gesundheit mit Katharina Reich 
    Der Marathon mit Julia Mayer 
    Das Land mit Lisz Hirn 
    Die Demokratie mit Oliver Rathkolb
    Die Sicherheit mit Bruno Hofbauer
    Die Durchsetzungsstärke mit Helga Rabl-Stadler

    Der Host, Peter Filzmaier
    Peter Filzmaier stammt aus Wien und ist der Politanalyst des Landes. Die Frequenz seiner Auftritte in den Nachrichtensendungen des ORF kann als Indikator für die Intensität einer politischen Krise dienen. Filzmaier formuliert dann im berühmten Schnellsprech präzise Einschätzungen zur Lage der Parteien und zum Urteil der Wähler. Der Politikwissenschaftler forscht und lehrt ansonsten an den Universitäten Graz und Krems, wo er Professuren für Politische Kommunikation sowie Politikforschung innehat. Und er ist Leiter des Instituts für Strategieanalysen (ISA) in Wien. Alles außer Politik ist der einzige Podcast, in dem er nicht über Politik spricht.

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    48 min
  • Nesthocker – ein Grund, warum Gesellschaften altern
    Ein Grund für die Alterung Österreichs ist männlich, ledig, jung und sucht das putzlose Leben. Das geht aus den Daten von Forscher Norbert Neuwirth hervor. Ein Podcast vom Pragmaticus.

    Das Thema:
    Wie ein Damoklesschwert hängt die statistische Glocke der Demographie über den Pensions- und Sozialsystemen Österreichs: Immer weniger Menschen wollen als Paar zusammenleben und Kinder bekommen, nicht mal ein einziges. Österreich altert. Warum entscheiden sich immer mehr Menschen gegen eine Familie? Und tun sie das „freiwillig“?

    Der Familien- und Demographieforscher Norbert Neuwirth hat die Ursachen der Alterung von Gesellschaften in Daten gefunden. Eine dieser Ursachen ist männlich, ledig, jung und sucht nach einem Leben ohne kochen oder putzen zu müssen. Der Befund gilt nicht nur für Österreich, sondern für viele europäische Länder. Mit Ausnahme von Frankreich. Warum? Weil dort die Geschlechterrollen egalitärer sind. Denn auch die jungen Frauen wollen sich nicht hauptsächlich um Heim, Kind und Herd kümmern. Das ist aber genau das, was sie erwartet, sobald sie in einer Partnerschaft ein Kind bekommen. 

    Norbert Neuwirth zeigt, mit welchen sozialwissenschaftlichen Methoden die moderne Demographieforschung solche Erkenntnisse gewinnt und spricht auch darüber, was Menschen mehr Lust auf Familie machen könnte. Denn ganz freiwillig ist der kinderlose Lebensentwurf nicht immer. 

    Unser Gast in dieser Folge: 
    Norbert Neuwirth ist Sozialwissenschaftler am Institut für Familienforschung an der Universität Wien, Ökonom und leitet das Generations- und Gender-Programm (GGP), das von der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) durchgeführt wird. Neuwirth betreut unter anderem die Datenerhebung in Österreich. Dafür kooperiert er mit dem Vienna Institute of Demography (VID) an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. In diesem Rahmen ist zuletzt die Studie Familien in Österreich. Partnerschaft, Kinderwunsch und ökonomische Situation in herausfordernden Zeiten unter der Ägide Neuwirths erschienen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der quantitativen Analyse sozialer Prozesse.

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    25 min
  • Infineon Austria-Chefin Sabine Herlitschka über die Stärken Europas
    Die Probleme sind groß, aber Europa ist mitnichten abgehängt. Sabine Herlitschka über die Stärken der EU. Ein Podcast vom Pragmaticus.

    Das Thema:
    Energiekrise, Verteidigung, Demokratie: Europa steht vor großen Problemen, die schnell gelöst werden müssen. Welche Ideen hat dazu Sabine Herlitschka, Chefin eines der größten Technologiekonzerne Europas? In diesem Podcast erklärt sie im Vorfeld des Europäischen Forums Alpbach 2025, warum sich ein Staatenverbund mit 500 Millionen Einwohnern und Einwohnerinnen nicht fürchten muss.

    Unser Gast in dieser Folge: 
    Sabine Herlitschka ist Vorstandsvorsitzende bei Infineon Austria. Sie hat ihre Ausbildung als Biotechnologin an der Universität für Bodenkultur absolviert und hat sich mit dem Beginn ihrer Karriere auf internationale Forschungs- und Technologiekooperationen und -finanzierung spezialisiert. Sie ist seit 2011 bei Infineon, wo sie seit 2012 als Chief Technical Officer war bevor sie 2014 CEO wurde. Darüber hinaus bekleidet Sabine Herlitschka eine Reihe von Funktionen. Sie ist Vizepräsidentin der österreichischen Industriellenvereinigung, Vorsitzende des Beirats für das Austrian Supply Chain Intelligence Institut und Vizepräsidentin des Europäischen Forum Alpbach.

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    28 min
  • Reis, ein hart verdientes Brot
    Ein Podcast über eine Pflanze, die die Welt ernährt: Gastrosoph Peter Peter zur politischen Geschichte von Reis. Ein Podcast von Der Pragmaticus.

    Das Thema:
    Der Faschist und Futurist Filippo Tommaso Marinetti ließ 1930 via Radio aus einem Mailänder Restaurant heraus die Welt wissen, dass „Patrioten“ Reis „bevorzugen“, denn Pasta mache „skeptisch und langsam“ und außerdem „träge“. Eine Vorlage für Benito Mussolini, der 1936 die Italiener vom Verzicht auf Pasta überzeugen musste. Warum? Gastrosoph Peter Peter und Host Karin Pollack zeigen in dieser Folge von machthunger, dass auch Reis viele politische Geschichten zu erzählen hat – vor allem von der Arbeit, die mit dem Anbau verbunden ist. Rezepte gibt es außerdem.

    Über machtHunger
    In unserer Podcastreihe machtHunger geht es um die Kulturgeschichte des Essens und alle wirtschaftlichen Verstrickungen und politischen Machtspiele, die mit dem Essen und mit kulinarischen Traditionen verbunden sind. macht Hunger ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).

    Staffel I
    machtHunger I: Nationalgerichte
    machtHunger II: Frankreich
    machtHunger III: Italien
    machtHunger IV: Das Schnitzel
    machtHunger V: Globale Küche
    machtHunger VI: Zucker!
    machtHunger VII: Slawische Küche
    machtHunger VIII: Jenseits des Fleisches

    Staffel II
    machtHunger I: Die Geschichte der Muskatnuss
    machtHunger II: Der lange Weg zum Besteck
    machtHunger III: Weltenlenkerin Kartoffel
    machtHunger IV: Alkohol – Geschichte einer rosaroten Brille
    machtHunger V: Salz, Ursprung von fast Allem
    machtHunger VI: Ekel: Das Grauen bei Tisch
    machthunger VII: Wie der Tee drei Mal nach Europa kam
    machthunger VIII: Es trieft! Eine Geschichte vom Fett

    Staffel III 
    machthunger I: Bittersüß: Die Geschichte der Zitrusfrüchte
    machthunger II: Warum dieses Weihnachtsessen?
    machthunger III: Klasse Wein 
    machthunger IV: Gurken für die Ewigkeit
    machthunger V: Gemästete Mäuse: Das Essen der Antike
    machthunger VI: Die Freiheit der Donauküchen 


    Über Peter Peter
    Der Kulturwissenschaftler Peter Peter ist in der bayerischen Hauptstadt München aufgewachsen, hat in Klassischer Philologie promoviert und ist Autor zahlreicher Bücher über das Reisen und die Kochkulturen dieser Welt (unter anderem verfasste er auch eine Kulturgeschichte des Schnitzels bzw. der österreichischem Küche). Er lehrte an der von Slow Food gegründeten Università delle scienze gastronomiche in Pollenzo und Colorno. Seit 2009 lehrt er für den Masterstudiengang des Zentrums für Gastrosophie der Universität Salzburg das Modul „Weltküchen und Kochsysteme“ und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik. Sein jüngstes Buch ist den Zitrusfrüchten und Italien gewidmet. Es heißt Blutorangen und ist im Verlag Klaus Wagenbach erschienen. Für den Pragmaticus hat er einen lesenswerten Einstieg in die Gastrodiplomacy verfasst.

     
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    39 min
  • Wie es heiß und das Skateboard cool wurde
    Diesmal erzählt der Klimaforscher Ulf Büntgen die Umweltgeschichte. Es geht um den Sommer 1976 in Los Angeles. Wenn die Natur Geschichte schreibt – ein Podcast vom Pragmaticus.

    Das Thema:
    Skateboarden, Mitte der 1960er Jahre entstanden, blieb mehr als zehn Jahre ein Nischenphänomen. Bis Polyurethan, Camcorder und das Wetter dem Ganzen den richtigen Drall gaben, soll heißen: eine Subkultur entstehen ließen. Eigentlich ein voller fossiler Erfolg. Die Hauptsache: Skater hatten auf einmal leere Swimming Pools unter ihren Rollen und zwar viele davon. Noch heute sehen die Wannen in Skater Parks deshalb so aus wie die Pools von Hollywood 1976, nämlich leer. Es war trockenste Jahr in Kalifornien seit dem 16. Jahrhundert.
    In dieser 5. Folge von Wenn die Natur Geschichte schreibt, erklärt Ulf Büntgen von der University of Cambridge, wie man Wetter und Klima zuverlässig rekonstruieren kann und echte Zusammenhänge findet. Unser Guide Johannes Preiser-Kapeller zeigt im Detail, wie Historiker mit naturwissenschaftlichen Daten und Erkenntnissen umgehen, um diese Zusammenhänge zu überprüfen. 


    Unser Guide in dieser Episode: 
    Ulf Büntgen ist Professor für die Analyse von Umweltsystemen an der Universität Cambridge. Er arbeitet unter anderem mit dem Klimaarchiv der Baumringe, um Umweltbedingungen, Wetter und Klima vergangener Jahrhunderte und Jahrtausende zu rekonstruieren. Er richtet seine Aufmerksamkeit nicht nur auf die Folgen für menschliche Gesellschaften, sondern gesamte Ökosysteme. In Bonn geboren, wo er auch Geographie studierte, begann seine wissenschaftliche Karriere an der Schweizer Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL. In seiner Masterarbeit hatte sich Büntgen mit der Klimageschichte des Schweizer Lötschentals beschäftigt, die er unter anderem anhand der verbauter und rezenter Lärchenhölzer rekonstruierte. Seine wissenschaftliche Forschung führte ihn unter anderem nach Tschechien, Spanien, Georgien, Island, in die französischen Alpen und ins Altai-Gebirge. Er forschte und lehrte unter anderem an den Universitäten Bern, Bayreuth, Madrid und Brno. Auf seiner Website finden sich beeindruckende Bilder seiner Forschungstätigkeit.

    Unser Guide durch die Jahrhunderte: 
    Johannes Preiser-Kapeller ist Byzantinist und Umwelthistoriker. Er leitet in der Abteilung Byzanzforschung am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) den Forschungsbereich „Byzanz im Kontext“. Er ist Mitherausgeber des Jahrbuchs der Österreichischen Byzantinistik, der Reihe Studies in Global Migration History und Mitglied des Advisory Boards des Journal of Historical Network Research sowie der „Climate Change and History Research Initiative“ der Princeton University. Preiser-Kapeller hat mehrere Bücher über die enge Verbundenheit von Natur- und Menschheitsgeschichte geschrieben, unter anderem Die erste Ernte und der große Hunger. Klima, Pandemien und der Wandel der Alten Welt bis 500 n. Chr. und Der Lange Sommer und die Kleine Eiszeit. Klima, Pandemien und der Wandel der Alten Welt von 500 bis 1500 n. Chr. Zuletzt erschien von ihm Byzanz. Das Neue Rom und die Welt des Mittelalters.

    Wenn die Natur Geschichte schreibt
    In vier Folgen führt uns der Byzantinist und Umwelthistoriker Johannes Preiser-Kapeller durch die Hochs und Tiefs der Jahrhunderte, angefangen bei Kaiser Justinian und dem Schreckensjahr 536, über Erik den Roten, Grönland und afrikanische Elefanten; den Bankier Francesco Balducci Pegolotti, der im 14. Jahrhundert der einen Katastrophe entkam und eine andere beschleunigte, bis zu den mutigen Beamten Hong Hao und Zheng Xia, die sich vor 1.000 Jahren wegen des Jangtsekiang bzw. des Gelben Flusses über ihre Kompetenzbereiche hinauswagten und Menschenleben retteten. Wenn die Natur Geschichte schreibt ist eine Podcast-Reihe über die Macht der Natur über den Menschen und die Macht des Menschen über die Natur.

    Credits für diese Episode:
    Dogtown & Z-Boys,2001,R: Stacy Peralta,https://www.youtube.com/watch?v=7YKPEDayb_U
    Patti McGee: https://www.youtube.com/watch?v=xqrD0Vl5Vo4
    Trommelwirbel: drumroll.wav by adriann, https://freesound.org/s/191718/, License: CC 0
    Skateboarder: Granville Island Green Ramp Skateboarding by sageh, https://freesound.org/s/661612/, License: Attribution 4.0
    Plattenspieler-Nadel: Vinyl Needle Skip.wav by ZeSoundResearchInc., https://freesound.org/s/117512/, License: Creative Commons 0

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    24 min
  • Wie eine Dynastie im Gelben Fluss versank
    Der Historiker Johannes Preiser-Kapeller über den Gelben Fluss, das Ende der Song-Dynastie und zwei Beamte, die zu Helden wurden. Wenn die Natur Geschichte schreibt – ein Podcast vom Pragmaticus.

    Das Thema:
    Kaum jemand kennt sie, doch sie retteten viele tausend Menschenleben: Die Beamten Zheng Xia und Hong Hao wendeten vor rund 1.000 Jahren die Hungerkatastrophen ab, die dem Hochwasser des Gelben Flusses und des Jangtsekiang folgten und riskierten dabei ihr eigenes Leben. 

    Die 4. Folge unserer Podcastreihe Wenn die Natur Geschichte schreibt mit dem Historiker Johannes Preiser-Kapeller ist eine Geschichte von Klimaanpassung und Hunger, dem Fall der Song-Dynastie und den Grenzen der Technik. Warum letztere damals wenig gegen die Macht des Wassers tun konnte, wie der Gelbe Fluss schließlich gezähmt wurde und zu welchem Preis, erläutert Wei Wu, Professor für Geotechnik an der Universität für Bodenkultur in Wien. 

    Unser Guide durch die Jahrhunderte: 
    Johannes Preiser-Kapeller ist Byzantinist und Umwelthistoriker. Er leitet in der Abteilung Byzanzforschung am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) den Forschungsbereich „Byzanz im Kontext“. Er ist Mitherausgeber des Jahrbuchs der Österreichischen Byzantinistik, der Reihe Studies in Global Migration History und Mitglied des Advisory Boards des Journal of Historical Network Research sowie der „Climate Change and History Research Initiative“ der Princeton University. Preiser-Kapeller hat mehrere Bücher über die enge Verbundenheit von Natur- und Menschheitsgeschichte geschrieben, unter anderem Die erste Ernte und der große Hunger. Klima, Pandemien und der Wandel der Alten Welt bis 500 n. Chr. und Der Lange Sommer und die Kleine Eiszeit. Klima, Pandemien und der Wandel der Alten Welt von 500 bis 1500 n. Chr. Zuletzt erschien von ihm Byzanz. Das Neue Rom und die Welt des Mittelalters.

    Wenn die Natur Geschichte schreibt
    In vier Folgen führt uns der Byzantinist und Umwelthistoriker Johannes Preiser-Kapeller durch die Hochs und Tiefs der Jahrhunderte, angefangen bei Kaiser Justinian und dem Schreckensjahr 536, über Erik den Roten, Grönland und afrikanische Elefanten; den Bankier Francesco Balducci Pegolotti, der im 14. Jahrhundert der einen Katastrophe entkam und eine andere beschleunigte, bis zu den mutigen Beamten Hong Hao und Zheng Xia, die sich vor 1.000 Jahren wegen des Jangtsekiang bzw. des Gelben Flusses über ihre Kompetenzbereiche hinauswagten und Menschenleben retteten. Wenn die Natur Geschichte schreibt ist eine Podcast-Reihe über die Macht der Natur über den Menschen und die Macht des Menschen über die Natur.

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    37 min

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