Haleh Zarbakht stammt aus Teheran, und hat ihre Heimat verlassen, als dort während der islamischen Revolution die Universitäten geschlossen wurden. Sie kam nach Berlin, hat Pharmazie und IT studiert und später für ein großes schweizer Pharma-Unternehmen gearbeitet, für das sie auch viel gereist ist. Sie ist ein Kind der Großsstadt, hat lange in Berlin gelebt. Heute wohnt sie in einem 200-Seelen-Dorf im niederen Fläming mit einer Gemeinschaft aus Freunden. Dort in Schlenzer hat sie die Leidenschaft fürs Gärntern entdeckt und versucht jetzt, orientalische Bäume in Brandenburg anzusiedeln, mit durchwachsenem Erfolg, wie sie zugibt. Im Gespräch erzählt sie, wie es gelungen ist, mit einer ganzen Hausgemeinschaft von Berlin aufs Land zu ziehen, warum sie nur mit One-Way-Ticket die Heimat besucht und wie sie selbst in Schlenzer schafft, die Kinoleidenschaft zu pflegen.