Der Standpunkt

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By Redaktion «Die Ostschweiz»News
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Der Standpunkt episodes

  • Ostschweizer Schauspielerin veröffentlicht neuen Song: «Ich stehe auf Kitsch»
    Sarah Rohrer
    Sie stand schon auf einigen Bühnen, verdient sich ihren Lebensunterhalt primär als Schauspielerin. Im Gespräch mit «Die Ostschweiz» sagt Sarah Rohrer, weshalb es nun einen Weihnachtssong von ihr gibt und wie sie mit Niederlagen an Castings umgeht. Und natürlich wird auch gesungen.
    Sarah Rohrer, ursprünglich aus Grabserberg, liebt es, auf der Bühne zu stehen. Diese Leidenschaft habe sie schon in sehr jungen Jahren entdeckt. Dass das Gespräch mit «Die Ostschweiz» dann mit einem Witz über die Schauspielerei beginnt, empfindet sie entsprechend als frech.
    Sie beweist aber, dass sie durchaus über sich selber lachen kann. Gerade in ihrem Beruf sei es wichtig, sich selber nicht zu ernst zu nehmen. Anders würde man gewisse Aufgaben in der Schauspielschule gar nicht überstehen.
    Auch nachdem sie schon einige Jahre im Rampenlicht steht, verspürt sie noch immer Nervosität – allerdings eher beim Vorsprechen als vor dem grossen Publikum.
    Rohrer hat nicht das Privileg, bei einem Theater über ein fixes Engagement zu verfügen. Als Freischaffende muss sie sich laufend bewerben, laufend wieder verkaufen. Nicht zuletzt deshalb würde sie einige Sachen auch immer wieder in die eigene Hand nehmen. Etwa, indem sie eigene Stücke produziert oder Songs schreibt.
    Passend zur Jahreszeit hat sie soeben ein Weihnachtslied veröffentlicht, das sie im Podcast zumindest teilweise vorsingt (Ab Minute 17:20).
    21 min
  • «Unterstellt ihr, dass die Mainstream-Medien mit Geld manipuliert werden?» Die Publikation «Die Freien» will eine Altern
    Prisca Würgler und Christian Schmid
    Die Publikation «Die Freien» will eine Alternative bieten: Die Macher sind überzeugt, dass viele alternative Medien nicht besser sind als die Mainstream-Medien. Im Gespräch mit Initiatorin Prisca Würgler und Redaktionsmitarbeiter Christian Schmid.
    Corona bracht für die Thurgauerin Prisca Würgler das Fass zum Überlaufen. Schon früh gehörte sie zu den Massnahmenkritikerinnen, schon früh schenkte sie gewissen Berichterstattungen keinen Glauben mehr. Die gelernte Primarlehrerin wollte aber nicht nur die Faust im Sack machen, sondern eine «Alternative» kreieren. So entstand die Idee einer eigenen Publikation mit dem Namen «Die Freien». Zusammen mit Redaktionsmitarbeiter Christian Schmid spricht sie im Podcast über die Spaltung der Gesellschaft, über das verloren gegangene Vertrauen gegenüber gewissen Medien und den Begriff «Verschwörungstheoretiker».
    Hat hier eine 43-jährige Frau aus Frust kurzerhand eine neue Publikation gegründet? Die Antwort sei nicht so einfach, erklärt sie. «Natürlich war ein gewisser Frust vorhanden. Aber ich wollte nicht in dem verharren. Ich wollte nicht nur kritisieren, sondern es besser machen.» Und mit diesem Ansatz habe sich rasch Mitbegeisterte gefunden. So unter anderem auch Christian Schmid, der vorher vor allem in der Kulturszene unterwegs war und die Massnahmen schmerzhaft gespürt hat. Für ihn steht fest: «In den Medien wird viel mit Angst und Schuld operiert. Damit kann man einen Menschen fertig machen. Wir aber wollen ihn frei machen.»
    Man wolle ein Medium sein, das sich der Wahrheit verpflichtet, das kritisch, aber auch konstruktiv ist. Entsprechend findet man auf der Webseite der Publikation auch den Satz «Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, mit sinnstiftenden Anregungen fürs eigene Leben zu inspirieren, statt zu demotivieren.» Und in diesem Punkt kritisieren Würgler und Schmid sowohl die alternativen als auch die Mainstream-Medien. «Viele alternative Medien sind nicht besser als die Mainstream-Medien. Sie machen ebenso den Fehler, dass sie auf die ‘bad news’ setzen und damit quasi eine gewisse Sucht befriedigen. Unser Ansatz ist es, den Leser in die Selbstermächtigung zu begleiten», so Schmid.
    Natürlich sei man aus der massnahmenkritischen Szene entstanden – und natürlich kenne man sie auch deshalb. Nun aber wolle man die verloren gegangene Debattenkultur wieder pflegen. Und das kommt nicht immer gut an, wie Würgler zugibt. So kommt es schon mal vor, dass es kritische Reaktionen aus der Leserschaft gibt, wenn man einem jemanden von der «Gegenseite» eine Plattform gibt.
    An Kritik an den Mainstream-Medien spart insbesondere Schmid nicht. Gemäss seiner Ansicht werden sie durch Geld manipuliert. Er geht zwar nicht so weit, sie als «gekauft» zu bezeichnen, führt aber aus, dass sie bei diversen Themen den Mächtigen nicht auf die Füsse treten würden.
    Ist Schmid also ein Verschwörungstheoretiker? Im Gespräch sagt er dazu unter anderem: «Was ist eine Verschwörungstheorie anderes als ein starker Verdacht?»
    Über solche Bergriffe können die beiden durchaus auch lachen. So fällt bei der inhaltlichen Planung einer Magazinausgabe nicht selten der Satz: «Wir ‘schwurbeln’ jetzt mal wieder etwas.»
    32 min
  • Musiker Elias Bernet: «Bis jetzt habe ich es nicht mehr gewagt, mir mein erstes Album anzuhören»
    Weihnachtsalbum erschienen
    Er ist noch jung, aber seine Karriere hat schon ein stattliches Alter. Vor 20 Jahren veröffentlichte der St.Galler Musiker Elias Bernet sein erstes Album. Mit uns spricht er über seine Stilrichtung, perfektionistische Züge und die Zusammenarbeit mit Hackbrettler Nicolas Senn.
    Der Grundstein für seine musikalische Karriere legte Elias Bernet vor rund zwei Jahrzehnten. Und es dauerte nur kurze Zeit, bis er auch schon mit dem Kulturpreis der Kulturstiftung des Kantons St.Gallen ausgezeichnet wurde.
    Trotzdem gibt er im Gespräch mit «Die Ostschweiz» zu, dass er sich sein erstes Album nie mehr angehört hat. «Das wäre zu schmerzhaft.» Denn logisch: In den 20 Jahren hat sich Elias Bernet musikalische weiterentwickelt. Dem Stil – dem «Boogie-Woogie» und dem «Blues» - ist er aber treu geblieben.
    Auch auf seinem neusten Album «Xmas Boogie Celebration», wo er bekannte Weihnachtsmelodien neu interpretiert. Aktuell ist Bernet damit auf Tour und kann damit dem nachgehen, was er am meisten liebt: seine Musik live einem Publikum zu präsentieren. Hier komme es immer wieder zu unverhofften Momenten, die ihn erfüllen würden.
    Und dennoch hat Bernet nie voll und ganz auf die Karte «Musik» gesetzt, sondern sie stets als zweites Standbein neben dem Beruf gesehen. «Ich bewundere all jene, die gänzlich auf die Musik setzen und dafür auf vieles verzichten müssen», sagt Bernet. «Für mich wäre das ein zu grosser Druck. Ich habe den Vorteil, dass für mich Musik zu machen immer ein ‘Dürfen’ und nicht ein ‘Müssen’ ist.»
    Bernet bezeichnet sich selbst als den grössten Kritiker von sich. Und das sei nicht immer einfach: «Ich habe schon etwas perfektionistische Züge.» Das ist wohl förderlich für die Qualität, führt aber zu zusätzlichem Druck.
    Auch über seine Zusammenarbeit mit Nicolas Senn spricht Elias Bernet im Podcast-Gespräch. Hier treffen zwei verschiedene Volksmusiken zusammen. Und entstanden sind durchaus auch experimentelle Sachen.
    19 min
  • Sexueller Missbrauch: Wie diese Rheintalerin ihr Erlebtes verarbeitet und anderen Opfern helfen will
    Naomi Eigenmann
    Als Kind wurde die heute 27-jährige Naomi Eigenmann über Jahre hinweg sexuell missbraucht. Seit Kurzem verarbeitet sie das Ganze in einem eigenen Podcast und bietet unter anderem auch jenen eine Begleitung an, die Ähnliches erlebt haben.
    Den Entschluss, öffentlich über ihr Schicksal zu sprechen, hat sie erst vor wenigen Monaten gefasst. Nicht zuletzt deshalb habe sie auch an den «Miss Universe Switzerland»-Wahlen teilgenommen. Sie wollte diese Plattform nutzen, um dem Tabuthema eine Stimme zu geben, um Reichweite zu erhalten.
    «Ich habe mich vergangenes Jahr stark mit Persönlichkeitsentwicklung befasst», erklärt Naomi Eigenmann. In diesem Zusammenhang habe sie festgestellt, dass sie das Erlebte doch noch nicht so verarbeitet hat, wie angenommen. «Und ich merkte auch, dass sehr viele Menschen von sexuellem Missbrauch oder häuslicher Gewalt betroffen sind. Es kommt beides so oft vor, aber es wird nicht wirklich darüber gesprochen.»
    Die Rheintalerin wuchs bei einer Pflegefamilie auf. Und im jungen Alter von acht Jahren verändert sich ihr Leben für immer. Schuld dafür war ein «enger Freund» der Familie. «Er fasst mich an Orten an, an denen man ein Kind nicht anfasst», erzählt sie. Während mehreren Jahren kommt es zu solchen Missbräuchen. «Als Kind hat man keine Ahnung, was da mit einem passiert. Erst als ich meinen ersten richtigen Freund hatte, wurde mir klar, dass da etwas vorgefallen ist, was nicht hätte passieren dürfen», erinnert sich Naomi Eigenmann.
    Heute sind die Bilder an die schlimmen Erlebnisse verschwommen. «Aber es gibt immer wieder Momente, in denen es zu Flashbacks kommt, Momente, die mich überfordern, weil mich irgendetwas triggert.»
    Im Podcast mit «Die Ostschweiz» erzählt die 27-Jährige auch, was sie dem Täter sagen würde, sollte sie ihm irgendwann wieder einmal begegnen. Und sie erläutert, mit welchen Ansätzen sie die Vorfälle verarbeitet und inwiefern sie nun anderen, die Ähnliches erlebt haben, helfen möchte.
    25 min
  • Tritt er an oder nicht? Mike Egger überlegt sich Regierungsratskandidatur
    «Ich bin kein Toni Brunner 2.0»

    Eine Erklärung für das Glanzresultat hat er nicht. Er habe sich diese Frage auch schon gestellt. Letztlich habe er wohl in den vergangenen fünf Jahren in Bern – und vorher auch im Kantonsrat – nicht so viel «verkehrt» gemacht. Man wisse einfach, was man bekommen, wenn man einen Mike Egger wähle.

    Die Aussage fällt in einem Gespräch mit «Die Ostschweiz», das auch als Podcast zu hören ist.
    Dabei geht es einerseits um die Eidgenössischen Wahlen und die Konsequenzen daraus und andererseits um die anstehenden Regierungsratswahlen.
    Auf den Wahlsonntag angesprochen sagt Egger klar, dass nun die SVP in der Verantwortung sei. Sie habe einen deutlichen Auftrag der Wählerinnen und Wähler erhalten: «Jetzt fängt die Arbeit an. Lösen wir die Probleme – Krankenkassenprämien, Altersvorsorge, Zuwanderung – nicht, erhalten wir in vier Jahren die Quittung», ist Mike Egger überzeugt.
    Und lösbar sei das nur mit einer bürgerlichen Allianz. Und auch nur dann, wenn der Lobbyismus bekämpft werde. Da müsse man genau hinschauen. Und gewissen Politikern müsse man wieder klarmachen, was genau ihre Rolle sei.
    Mike Egger selbst weiss nicht mehr genau, wie viele Stimmen er an jenem Wahlsonntag im Oktober erzielt hat. Er weiss aber noch sehr genau, wem er das zu verdanken hat, wer ihn politisch geformt hat. Unter anderem erwähnt er Nationalrat Lukas Reimann und Polit-Urgestein Toni Brunner. Egger selbst wurde nach seinem Einzug in den Nationalrat – er rutschte für Toni Brunner nach – als eine Kopie von ebendiesem bezeichnet. Nicht zuletzt wohl auch, weil auch Egger als «Frohnatur» bezeichnet werden kann. Für ihn ist aber klar: «Man kann in der Politik niemanden kopieren. Das funktioniert nicht.» Entsprechend habe er den Vergleich mit Brunner stets als Ehre und nicht als Angriff empfunden. In dessen Fussstapfen zu treten («Er war der erfolgreichste SVP-Präsident aller Zeiten») sei ohnehin unmöglich.
    Unmöglich? Wirklich? Toni Brunner gelang es nie, zum Ständerat oder zum Regierungsrat gewählt zu werden.
    Mike Egger könnte das schaffen. Wenn er denn will. Es gilt für die SVP, im Frühling 2024 den Sitz von Regierungsrat Stefan Kölliker zu verteidigen. Und nicht nur das. Laut Mike Egger will man gleich auch noch einen zweiten Sitz holen – wohl am ehesten jenen des ebenfalls abtretenden SP-Regierungsrats Fredi Fässler. «Wir peilen zwei Sitze an. Stefan Kölliker hat gezeigt, dass wir fähig sind, konstruktiv in der Regierung mitzuarbeiten», sagt Egger deutlich.
    Doch mit welchen Personen? Da gibt sich Egger bedeckt. Die Nominationsversammlung finde am 7. Dezember statt. Man komme aber sicherlich mit einem Zweierticket.
    Ob er, Mike Egger, auch antreten wird, ist ebenfalls noch unklar. Er schliesse es aktuell nicht aus, sagt der SVP-Nationalrat. Das Amt sei spannend, man könne da viel bewegen und gezielter Projekte vorantreiben. Letzteres unterstreicht Egger auch mit einigen Ausführungen, die durchaus als Werbespot für das Justizdepartement gedeutet werden könnten. Aber eben: Es ist weder eine klare Zusage noch eine klare Absage. Egger wird bald kommunizieren. Und ebenso bald wird klar werden, ob die SVP mit einer Frau und einem Mann antreten wird. Für Egger wäre das eine Wunschvorstellung. Aber, und das sagt er deutlich, letztlich müssen die fähigsten Personen auf das Ticket kommen. Egger wird von vielen als fähige Person beurteilt. Nun stellt sich nur noch die Frage, ob Egger selbst auch schon (jetzt schon) will.

    24 min
  • SVP-Politiker Hermann Lei: «Wir wollen nicht, dass die Schweiz dereinst so aussieht, wie Mexico City»
    Darf man ihn als «scharfen Hund» bezeichnen?

    Seit dem 1. Juni präsidiert Hermann Lei die SVP-Fraktion im Thurgauer Grossen Rat. Andere Mandate hat er nicht im Visier. Ein Gespräch über eine «Schweiz in Schieflage», die Zuwanderung und unfreie Politiker.

    Im Grossen Rat politisiert Hermann Lei schon seit 2007. Seit er dort die SVP-Fraktion präsidiert, geht er etwas diplomatischer ans Werk. Aber auch dann wählt der 51-Jährige noch deutliche Worte. Da er weder Nationalrat- noch Bundesrat werden wolle – sich gewisse Ämter selber auch nicht zutraue – müsse er keine Rücksicht nehmen. «Mich interessiert einzig, dass wir in diesem Land vernünftig leben können», sagt Lei, der in Frauenfeld eine Anwaltskanzlei betreibt.

    Eine Gefahr stellt für ihn die Zuwanderung dar. Inzwischen sehe auch im Thurgau schon fast jede Gemeinde aus wie eine Kleinstadt. Man habe mit einer steigenden Kriminalität zu kämpfen und Menschen würden sich nachts nicht mehr sicher fühlen. «Dagegen müssen wir kämpfen. Und die SVP tut das. Wir wollen nicht, dass die Schweiz dereinst so aussieht, wie Mexico City.»

    Auf die Frage, ob er hier nicht mehr als Regierungsrat bewirken könnte, sagt Lei deutlich: «Nein. Das ist für mich kein Thema. Das Amt wird wohl frei, aber die Person, die es letztlich besetzt, ist alles andere als frei.»

    Weiter geht Lei auch auf den Sieg der SVP bei den Eidgenössischen Wahlen ein. Gejubelt habe er nicht. Denn: «Immer, wenn man gut abschneidet, wird es gefährlich, dass man faul wird. Die SVP muss nun unbedingt die anderen Parteien in die Pflicht nehmen, endlich ebenfalls gewisse Themen anzugehen.» Es genüge nicht, wenn einzig die SVP die Finger auf die wunden Punkte lege.

    19 min
  • Musiker Marius Tschirky: «In Zürich können wir gewisse Songs nicht mehr spielen»
    Bandleader von Marius und die Jagdkapelle

    Eltern und vor allem Kinder kennen die Lieder mit Titeln wie «Kaktus», «Worscht» oder «Radio Waldrand». Nun haben «Marius und die Jagdkapelle» etwas Neues am Start: das Hörspiel «Felltuschgnusch».

    «Die Ostschweiz» lud den Musiker Marius Tschirky zum Podcast-Gespräch. Und sie holte sich Unterstützung. Passend zur Thematik wird Co-Chefredaktor Marcel Baumgartner von seinen beiden Töchtern Amelie (11) und Milena (9) unterstützt.

    Tschirky blickt auf die Anfänge der Band zurück, erklärt, weshalb ein gewisser Song nicht mehr in allen Regionen der Schweiz gespielt werden kann, und ist bei einer politischen Frage schliesslich auf die Hilfe der beiden jungen Moderatorinnen angewiesen.

    28 min
  • «Wir warten aktuell auf den Entscheid» - Im schlimmsten Fall gehen im Casino St.Gallen die Lichter aus
    Interview mit dem Casino-Direktor Richard Frehner
    Der Bundesrat entscheidet in Kürze, ob das Casino St.Gallen den Betrieb auch nach 2024 weiterführen kann oder ob ein Mitbewerber zum Zug kommt. Casino-Direktor Richard Frehner sagt, wie stark man auf Nadeln sitzt und wieso ohnehin gefeiert wird.
     
    Die Konzession des Casino St.Gallen läuft am aktuellen Standort per 31. Dezember 2024 aus. 13 Bundesordner mit Unterlagen hat man den Behörden zugestellt, um aufzuzeigen, dass man der richtige Player ist, um den Betrieb auch weitere 20 Jahre führen zu können.
    Der Entscheid wird von den zuständigen Behörden in Bern gefällt. Dort auf dem Tisch liegt jedoch auch noch die Bewerbung eines Konkurrenten, der ein Casino im Westen der Stadt St.Gallen eröffnen möchte. Letztlich – so sind die Vorschriften – kann es aber nur einen Gewinner geben.
    Und wer dieser ist, dürfte in Kürze kommuniziert werden.
    Wir haben mit Richard Frehner, Direktor im Casino St.Gallen über die angespannte Situation gesprochen und ihn gefragt, wie gross er die Chance für eine Weiterführung beurteilt und ob sich bei den Mitarbeitenden Verunsicherung breit macht.
    Eigentlich müsste man im Casino bereits in Feierlaune sein. Ende November wird mit verschiedenen Aktionen das 20-Jahre-Jubiläum gefeiert.
    Ebenso diskutieren wir mit Frehner aber auch über die Glamour-Welt eines Casinos und wollen wissen, ob gewisse Szenen aus Martin Scorseses Film «Casino» noch zum heutigen Ablauf passen.
    20 min

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