derfinanzplaner

derfinanzplaner

By derfinanzplaner, sponsored by Caveo AGBusinessEducation
Download on the App Store

derfinanzplaner episodes

  • 54 | Alexandra Weck: Porsche, Champagner, Millionenvermögen – und die Zukunft der Finanzberatung

    Die Finanzbranche spricht gerne über Vertrauen, persönliche Beziehungen und Empfehlungen. Aber reicht das heute noch aus, um vermögende Kunden zu gewinnen? Oder haben viele Finanzberater und Vermögensverwalter schlicht keinen richtigen Vertrieb?

    In Folge 54 von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Alexandra Weck über die Zukunft der Kundengewinnung in der Finanzindustrie. Alexandra war über 17 Jahre bei Unternehmen wie UBS, Fidelity und Baader Bank tätig und unterstützt heute Vermögensverwalter und Family Offices dabei, systematisch vermögende Kunden zu gewinnen. Wir sprechen darüber, warum Empfehlungen allein kein nachhaltiges Geschäftsmodell sind und weshalb sich die Finanzbranche mit professionellem Vertrieb noch immer schwertut. Braucht ein guter Finanzberater heute eine starke Personal Brand? Und wie viel Porsche, Polo und Champagner verträgt eigentlich eine Branche, in der Vertrauen die wichtigste Währung ist?

    Besonders spannend wird es beim Generationenwechsel. Laut einer Capgemini-Studie planen über 81 Prozent der nächsten Generation vermögender Kunden, innerhalb von ein bis zwei Jahren nach einer Erbschaft den Vermögensverwalter ihrer Eltern zu wechseln. Was läuft hier falsch? Und warum beginnen viele Finanzinstitute erst dann, sich für die Kinder ihrer Kunden zu interessieren, wenn das Vermögen bereits vererbt wurde?

    Dabei geht es nicht nur um Marketing, Vertrieb und Millionenvermögen. Wir diskutieren über Unternehmertum, echte Kundenbeziehungen, die Rolle der Finanzplanung und die Frage, wem die Kundenbeziehung eigentlich gehört: dem Berater, dem Unternehmen oder am Ende doch dem Kunden?

    Eine Folge über Geld, Vertrauen, Sichtbarkeit und die Zukunft einer Branche, die sich möglicherweise schneller verändern muss, als ihr lieb ist.

    1 hr 21 min
  • 53| Doman O. Obrist: Versicherungen, Broker, Privatjets und Uhren für Millionen

    Versicherungen gelten nicht unbedingt als das spannendste Thema der Welt. Vielleicht liegt das Problem aber weniger an Versicherungen – sondern daran, wie darüber gesprochen wird. In Folge 53 von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Doman O. Obrist über die Schweizer Versicherungs- und Brokerwelt. Wie funktioniert ein Versicherungsbroker heute – und wie müsste er eigentlich funktionieren? Wo schafft ein guter Broker echten Mehrwert und wo braucht die Branche dringend ein Update? Wir sprechen darüber, was Unternehmer und Firmeninhaber wirklich absichern müssen. Welche Risiken für ein Unternehmen existenzbedrohend werden können, welche Versicherungen sinnvoll sind – und warum eine saubere Risikoanalyse wichtiger ist als einfach möglichst viele Policen abzuschliessen. Dann geht es in eine Welt, die man nicht jeden Tag sieht: Wie versichern vermögende Menschen ihre Wertsachen? Was passiert, wenn eine Uhrensammlung einen Wert von rund CHF 18 Millionen erreicht? Wie werden solche Vermögenswerte überhaupt versichert – und welche Risiken beschäftigen Menschen, wenn Vermögen eine ganz andere Dimension erreicht? Und auch die Aviatik kommt nicht zu kurz. Dank Doman weiss Philippe jetzt zumindest, wie man als wirklich vermögende Person reist: im Bombardier Global 5000. Und zwar nicht gemietet, sondern gekauft. Wir sprechen darüber, welche Versicherungen rund um Privatjets und die Aviatik notwendig sind und wie speziell diese Risiken tatsächlich sind. Dabei geht es aber nicht nur um Policen, Prämien und Deckungen. Wir sprechen über Beratung, Unternehmertum, Kundenbeziehungen und darüber, wie sich die Rolle des Brokers in den kommenden Jahren verändern muss. Und vor allem haben wir ziemlich viel gelacht. Denn Versicherung muss nicht langweilig sein.

    1 hr
  • 52| Prof. Dr. Erwin W. Heri: 7 % Rendite und alle werden reich? Die Märchen der Finanzwelt

    7 % Rendite, Zinseszins und ein ETF-Sparplan – und irgendwann bist du Millionär. Mathematisch klingt vieles in der Finanzwelt erstaunlich einfach. Doch was passiert, wenn Inflation, Kosten, Steuern, Börsencrashs und vor allem der Mensch dazukommen? In Folge 52 von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Prof. Dr. Erwin W. Heri, Ökonom, Finanzmarktexperte und Gründer von Fintool, über einige der hartnäckigsten Geschichten der Finanzwelt: Woher kommen die berühmten 7 % Aktienrendite eigentlich? Warum sagt eine Durchschnittsrendite wenig darüber aus, was ein Anleger tatsächlich erlebt? Macht Zinseszins wirklich reich – oder ist 40 Jahre Disziplin das eigentliche Kunststück? Und warum treffen Menschen trotz praktisch unbegrenztem Zugang zu Finanzwissen weiterhin schlechte Entscheidungen? Wir sprechen über Anlegerpsychologie, Börsenprognosen, Finfluencer, Finanzbildung und die Finanzindustrie. Darüber, warum Experten jedes Jahr neue Marktprognosen veröffentlichen, obwohl niemand weiss, wo der SMI in zwölf Monaten steht. Wann Vereinfachung hilfreich ist – und wann sie gefährlich wird. Und ob mehr Informationen tatsächlich zu besseren Entscheidungen führen oder uns manchmal sogar im Weg stehen.

    Auch die Finanzplanung bleibt nicht verschont: Ist ein Finanzplan bis Alter 90 mit festen Renditeannahmen nicht ebenfalls eine Form von Scheingenauigkeit? Sollte gute Finanzplanung weniger versuchen, die Zukunft vorherzusagen – und vielmehr Strategien entwickeln, die möglichst viele unterschiedliche Zukünfte überleben? Vielleicht liegt das grösste Missverständnis der Finanzwelt deshalb nicht in einer falschen Formel. Sondern in der Annahme, dass sich Menschen genauso verhalten wie ein Excel-Modell. Die Schweiz verfügt über fast alles, was Innovation braucht. Vielleicht entscheidet sich unsere Zukunft deshalb nicht daran, ob wir noch bessere Rahmenbedingungen schaffen. Sondern daran, wie viel Risiko wir bereit sind zu tragen, wenn Erfolg noch nicht garantiert ist.

    1 hr 25 min
  • 51| Nico Fiore: Deine Pensionskasse entscheidet über dein Geld. Warum eigentlich?

    Die Pensionskasse ist für viele Menschen einer der grössten Vermögenswerte ihres Lebens. Trotzdem können Versicherte heute kaum mitentscheiden, wo dieses Geld liegt, wie es investiert wird und welche Strategie zu ihrer persönlichen Situation passt.

    In der neuen Folge von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Nico Fiore über einen aktuellen Diskussionsbeitrag der UBS zur Zukunft der 2. Säule. Die UBS skizziert ein Modell mit mehr Kapitaldeckung, freier Anbieterwahl, individuellen Anlagestrategien, marktabhängigen Renditen und weniger kollektiver Umverteilung.

    Wir diskutieren, ob ein 30-Jähriger wirklich dieselbe Anlagestrategie braucht wie jemand kurz vor der Pensionierung, wie viel Rendite Garantien kosten können und ob Versicherte künftig mehr Verantwortung für ihr eigenes Vorsorgevermögen übernehmen sollten.

    Besonders spannend ist der sogenannte dritte Beitragszahler: die Rendite. Über Jahrzehnte können kleine Unterschiede bei Performance, Kosten und Anlagestrategie einen enormen Einfluss auf das Alterskapital haben.

    Auch 1e-Pläne, Kapital- oder Rentenbezug, digitale Vorsorgeplattformen, Transparenz und die Rolle des Arbeitgebers kommen auf den Prüfstand. Die UBS-Idee wirft damit eine grössere Frage auf: Soll die Pensionskasse der Zukunft weiterhin eine kollektive Institution sein – oder zunehmend zu einer persönlichen Vorsorgeplattform werden?

    Am Ende geht es um das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Rendite, Solidarität und Eigenverantwortung, Schutz und Wahlfreiheit.

    Soll die Pensionskasse uns vor Entscheidungen schützen – oder uns endlich mehr Verantwortung für unser eigenes Vorsorgevermögen geben?

    1 hr 1 min
  • 50| Raphael Tobler: Hat die Schweiz noch genug Mut fürs Unternehmertum?

    Die Schweiz hat Kapital, Know-how, hervorragende Hochschulen und stabile Institutionen. Eigentlich beste Voraussetzungen für Unternehmertum. Und trotzdem bleibt die Frage: Fehlt uns weniger das Geld als der Mut? In Folge 50 von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Raphael Tobler, Präsident der Swiss Startup Association, über die Widersprüche der Schweizer Startup-Welt: Warum feiern wir Finanzierungsrunden stärker als zahlende Kunden? Fehlt Startups wirklich Kapital – oder manchmal Qualität? Investieren VCs zu stark in Excel und zu wenig in Menschen? Und warum gelten Milliarden an Vorsorgegeldern in US-Tech als vernünftig, während Schweizer Wachstumsunternehmen oft als zu riskant betrachtet werden?

    Wir sprechen über Founder, Bewertungen, Venture Capital, Pensionskassen und KI. Darüber, wann Kapital Wachstum ermöglicht – und wann es schlechte Entscheidungen nur schneller macht. Warum eine hohe Firmenbewertung noch kein privates Vermögen ist. Und ob manche AI-Startups am Ende nicht viel mehr sind als ein bekanntes Modell, ein neues Logo und eine ambitionierte Bewertung. Die Schweiz verfügt über fast alles, was Innovation braucht. Vielleicht entscheidet sich unsere Zukunft deshalb nicht daran, ob wir noch bessere Rahmenbedingungen schaffen. Sondern daran, wie viel Risiko wir bereit sind zu tragen, wenn Erfolg noch nicht garantiert ist.

    1 hr 14 min
  • 49| Matthias Hunn: Wem kannst du dein Vermögen wirklich anvertrauen?

    ETF, Privatbank, unabhängiger Vermögensverwalter oder doch alles selbst machen? Noch nie war Investieren technisch so einfach. Gleichzeitig war es für Anlegerinnen und Anleger vielleicht noch nie so schwierig zu beurteilen, welche Lösung tatsächlich zu ihnen passt. In der neuen Folge von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Matthias Hunn, Gründer von FinGuide, über Vermögensverwaltung, Private Banking und die Frage, woran Kunden einen wirklich guten Finanzpartner erkennen.

    Wir sprechen darüber, wann es überhaupt Sinn macht, sein Vermögen professionell verwalten zu lassen – und wann ein einfaches DIY-ETF-Portfolio möglicherweise völlig ausreicht. Aktiv oder passiv? Bank oder unabhängiger Vermögensverwalter? Ein Anbieter oder mehrere? Und was muss eine professionelle Vermögensverwaltung leisten, damit ihre höheren Kosten gegenüber einer günstigen ETF-Lösung gerechtfertigt sind? Ein Schwerpunkt liegt auf den sichtbaren und unsichtbaren Kosten. Verwaltungsgebühren sind nur ein Teil der Rechnung. Depotgebühren, Produktkosten, Transaktionen, Fremdwährungsspreads, hohe Cash-Bestände oder schlechte Anlageentscheidungen können langfristig einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis haben. Und was ist von vermeintlich kostenlosen Depots und Gratis-Trades zu halten? Wenn ein Angebot nichts kostet, stellt sich zwangsläufig die Frage: Wo verdient der Anbieter sein Geld? Matthias gibt zudem Einblick in die Welt des Private Banking. Was muss sich verändern, damit Banken auch in Zukunft relevant bleiben? Wie unabhängig kann Beratung überhaupt sein? Ist der persönliche Berater wichtiger als die Bank? Und warum sollte eine Vermögensstrategie nicht beim Depot, sondern bei den finanziellen Zielen eines Menschen beginnen? Am Ende geht es deshalb um mehr als Wertschriften und Renditen. Es geht um Vertrauen, Transparenz, Kosten, Interessenkonflikte und die Frage, welche Rolle Vermögensverwaltung innerhalb einer ganzheitlichen Finanzplanung wirklich spielen sollte. Eine Folge für alle, die ihr Vermögen nicht einfach irgendwo investieren, sondern verstehen wollen, wem sie ihr Geld anvertrauen – und wofür sie am Ende tatsächlich bezahlen.

    1 hr 31 min
  • 48| Jill Wick: Cybersecurity beginnt beim Menschen – wie entsteht eine echte Sicherheitskultur?

    Cyberangriffe werden technisch immer raffinierter. Doch einer der entscheidenden Faktoren bleibt der Mensch. Wie schaffen es Unternehmen also, ihre Mitarbeitenden nicht nur zu schulen, sondern tatsächlich eine nachhaltige Sicherheitskultur aufzubauen?

    In der neuen Folge von derfinanzplaner spricht Philippe Muntwyler mit Jill Wick, Expertin für Cyberpsychologie und Security Awareness sowie Autorin des neuen Buches «Security-Awareness-Tools – Für eine starke Sicherheitskultur». Im Gespräch geht es darum, warum klassische Pflichtschulungen oft zu kurz greifen, wie unterschiedliche Zielgruppen innerhalb eines Unternehmens angesprochen werden sollten und weshalb gute Security Awareness auch etwas mit Psychologie, Kommunikation und sogar Branding zu tun hat.

    Jill erklärt, wie Unternehmen Social-Engineering-Simulationen sinnvoll einsetzen, wo dabei die ethischen Grenzen liegen und welche Rolle Gamification spielen kann. Wir sprechen darüber, wie Security-Verantwortliche bei der Geschäftsleitung Budget für ihre Massnahmen erhalten, welche KPIs tatsächlich etwas über die Sicherheitskultur aussagen und weshalb eine gute Fehlerkultur im Ernstfall entscheidend sein kann.

    Natürlich geht es auch um die Frage, wie künstliche Intelligenz Social Engineering verändert und ob wir uns in Zukunft überhaupt noch darauf verlassen können, eine manipulierte Nachricht, Stimme oder Person zuverlässig zu erkennen.

    Eine Folge über Cybersecurity, menschliches Verhalten und die Frage, wie Unternehmen aus Security Awareness echte Sicherheitskultur machen.

    1 hr 6 min
  • 47| Rom ging nicht an einem Tag unter. Dein ETF-Depot vielleicht auch nicht | Gast: Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy

    Asset Management bedeutet weit mehr, als einfach die günstigste ETF-Strategie zu finden.

    In dieser Folge spreche ich mit Thierry Borgeat, Co-Founder von arvy und CFA Charterholder, über Märkte, Machtverschiebungen und die Frage, was Anlegerinnen und Anleger aus der Geschichte für ihre heutige Vermögensstrategie ableiten können.

    Wir ziehen Parallelen zwischen dem Römischen Reich und der heutigen Weltordnung. Was geschieht, wenn wirtschaftliche Dominanz schwindet, politische Spannungen zunehmen und neue Machtzentren entstehen? Welche Rolle spielen Staatsverschuldung, Währungen, gesellschaftliche Stabilität, militärische Stärke und der Zugang zu Ressourcen? Dabei geht es nicht um einfache historische Wiederholungen. Geschichte kopiert sich nicht. Sie zeigt aber Muster, die uns helfen können, geopolitische Entwicklungen besser einzuordnen. Welche Auswirkungen könnten die wachsenden Spannungen zwischen den USA, China, Europa und anderen Regionen auf Aktienmärkte, Währungen und Portfolios haben? Wie robust ist eine Anlagestrategie, wenn sich die globale Ordnung verändert? Und ist ein vermeintlich breit diversifizierter ETF tatsächlich ausreichend, wenn Kapitalmärkte immer stärker von wenigen Unternehmen, Ländern und geopolitischen Interessen geprägt werden? Wir sprechen darüber, weshalb Asset Management nicht bei Kosten, Produkten oder vergangenen Renditen enden darf. Entscheidend ist, wie ein Portfolio auf unterschiedliche Zukunftsszenarien vorbereitet ist und ob die gewählte Strategie auch dann funktioniert, wenn die kommenden Jahrzehnte nicht wie die vergangenen aussehen. Aus Sicht der Finanzplanung bedeutet das: Es reicht nicht, eine möglichst günstige Anlage zu finden. Vermögen, Vorsorge, Liquidität, Risiken, Zeithorizonte und persönliche Ziele müssen zusammenspielen. Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen einem Depot und einer echten Vermögensstrategie.

    Wie immer bei derfinanzplaner gilt: Geld ist nie nur eine Zahl. Und wer die Zukunft verstehen möchte, sollte manchmal zuerst einen Blick in die Vergangenheit werfen.

    1 hr 32 min
  • 46| Die Psychologie hinter unserem Umgang mit Geld - mit Cristian Cardoso (Teil 2)

    Geld ist weit mehr als ein Zahlungsmittel oder ein Kontostand. Es beeinflusst unser Denken, unsere Entscheidungen, unsere Beziehungen und oft auch unser Selbstbild. Doch weshalb entwickeln Menschen völlig unterschiedliche Einstellungen zu Geld, obwohl ihre finanzielle Ausgangslage ähnlich sein kann? Welche Rolle spielen unsere Kindheit, unser familiäres Umfeld und die Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens mit Geld gemacht haben? Und ist unser Umgang mit Geld tatsächlich rational – oder folgen wir häufig unbewusst tief verankerten Mustern?

    In dieser zweiten Folge mit FinanzSozi Cristian Cardoso gehen wir diesen Fragen auf den Grund. Wir sprechen über die Entstehung persönlicher Geldbiografien, über die psychologischen und sozialen Mechanismen hinter Sparen, Konsum und finanziellen Entscheidungen sowie über die ambivalente Rolle des Geldes zwischen Freiheit und Abhängigkeit. Dabei wird deutlich, weshalb finanzielle Bildung allein oft nicht ausreicht und warum Selbstreflexion ein ebenso wichtiger Bestandteil eines gesunden Umgangs mit Geld ist.

    Die Folge verbindet Erkenntnisse aus Soziologie, Psychologie und Finanzplanung und lädt dazu ein, die eigene Beziehung zu Geld kritisch zu hinterfragen. Denn wer sein finanzielles Verhalten verstehen möchte, muss häufig nicht zuerst auf das Bankkonto schauen, sondern auf die eigene Geschichte.

    1 hr 12 min
  • 45| Versicherungen sind langweilig. Bis etwas passiert. | Joséphine Chamoulaud

    Versicherungen interessieren kaum jemanden – bis genau der Moment kommt, in dem sie entscheidend werden. Unfall, Schaden, Krankheit, Reisen, Selbständigkeit, Familie oder Tod: Versicherungen wirken oft trocken, kompliziert und bürokratisch. Gleichzeitig sind sie eines der relevantesten Versprechen im Leben.

    In dieser Folge spreche ich mit Joséphine Chamoulaud, CEO von Smile, über eine Branche, die viel wichtiger ist, als ihr Image vermuten lässt. Warum fühlt sich Versicherung für viele Menschen wie ein notwendiges Übel an? Hat die Branche ein Technologieproblem, ein Vertrauensproblem – oder eigentlich ein Mutproblem?

    Wir sprechen über digitale Einfachheit, Kundenerlebnis, Schadenfälle als Moment der Wahrheit und die Frage, was Versicherung heute wirklich verkaufen muss: Schutz, Convenience, Vertrauen – oder schlicht ein gutes Gefühl. Besonders spannend wird es dort, wo Digitalisierung auf Menschlichkeit trifft. Wann soll ein Prozess automatisiert sein? Und wann braucht es bewusst einen Menschen?

    Am Ende geht es um mehr als Policen und Prämien. Es geht um Vertrauen, Klarheit und die Zukunft einer Branche, die sich neu erklären muss, bevor andere es für sie tun. Wie immer bei derfinanzplaner gilt: Geld ist nie nur eine Zahl. Und Versicherung ist nie nur ein Vertrag. Sie ist ein Versprechen für den Ernstfall – und genau dann zeigt sich, ob eine Marke wirklich hält, was sie verkauft.

    1 hr 3 min

About derfinanzplaner

From the publisher's feed

Wir meckern gerne, wenn’s im Restaurant zu teuer war, über die eigene Vorsorge schweigen wir lieber. Dabei ist Geld ist ein hochinteressantes Thema. Man kann es aus wirtschaftlichen, psychologischen…