Der Völkermord in Ruanda jährt sich 2024 zum 30. Mal. Am 7. April 1994 begannen die rund 100 Tage andauernden Gewalttaten, bei denen mehr als 800.000 Menschen ihr Leben verloren.
Professorin Dr. Karin E. Sauer forscht zum Thema Erinnerungskultur. In dieser Folge berichtet die Professorin der Sozialen Arbeit, wie sogenannte „Grassroot“ Initiativen und Projekte zur Erinnerungsarbeit dabei helfen können, die Kluft zu überwinden, die die ruandische Gesellschaft noch immer spaltet.
Arte Reportage: Das Schweigen der Worte, Regie: Michael Sztanke und Gaël Faye (25.04.2022).
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Wiedemann, C. (2022). Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis. Ein Plädoyer für eine empathische Erinnerungskultur. Berlin: Propyläen.