
Sign up to save your podcasts
Or


Selbstvorwürfe | Bin ich selbst schuld?
Es ist drei Uhr nachts, und ein Gedanke übertönt alles andere, nämlich die Frage, ob Du etwas hättest anders machen können. Nach einer schweren Diagnose suchen viele nach einem Grund und finden zuerst sich selbst.
In dieser Folge geht es darum, wie dieser Vorwurf klingt, woher sein strenger Maßstab oft kommt, was heute über die Entstehung von Krebs gesichert ist und warum sich viele auch gegenüber ihren Nächsten schuldig fühlen. Du bekommst Sätze für Fragen von außen und eine geführte Übung, mit der Du freundlicher mit Dir umgehen kannst.
Wenn Dich der Gedanke nicht loslässt, findest Du genau hier den Weg zu einem persönlichen Gespräch mit mir. Dein Gespäch
Der Sinn, der schneller ist als jedes Wort.
- Düfte für Schutz, Geborgenheit, Leichtigkeit und Fokus -
Ein Duft kann Dich erreichen, bevor ein einziges Wort gefallen ist, denn der Geruchssinn hat direkte Verbindungen zu den Bereichen im Gehirn, die für Gefühle und Erinnerungen wichtig sind.
In dieser Folge erfährst Du, was dabei im Kopf passiert, warum wir Düfte mit Erlebnissen verbinden und wie Du Dir für Schutz, Geborgenheit, Leichtigkeit und Fokus jeweils einen eigenen Duft aussuchst. Dazu gibt es drei Übungen zum Mitnehmen.
Du möchtest wissen, wie Du Deinen richtigen Duft findest oder welche Öle ich für welche Situation empfehle? Stell mir Deine Frage genau hier: Deine Fragen
Wenn alle sagen, jetzt ist es doch vorbei. Warum die Zeit nach der Behandlung so schwer sein kann
Die Behandlung ist abgeschlossen, alle atmen auf, und Du wartest auf eine Erleichterung, die nicht kommen will. Viele erleben nach dem letzten Termin genau das, und es sagt nichts Schlechtes über Dich.
In dieser Folge geht es darum, warum Gefühle oft erst dann auftauchen, wenn endlich Ruhe einkehrt, warum Dir die enge Begleitung der Behandlungszeit fehlen darf und wie Dankbarkeit und Leere am selben Tag nebeneinander Platz haben. Dazu vier kleine Schritte für die Zeit danach.
Wenn bald Nachsorgetermine anstehen, hilft Dir meine Checkliste fürs Arztgespräch. Hier geht's zur Checkliste.
Wer Du bist, wenn keine Rolle mehr übrig ist. Identität jenseits von Diagnose und Alltag
Mutter, Kollegin, Patientin, die Starke in der Familie. Nach einer Krebsdiagnose stapeln sich die Rollen, und eine davon wird plötzlich sehr laut.
In dieser Folge geht's um die Frage, was von Dir bleibt, wenn Du alle Rollen einmal ablegst, warum genau das eine echte Quelle von Stabilität sein kann, und wie Du diesen Kern in Dir wiederfindest. Mit drei Wegen zu Dir selbst, der Rollen-Liste, der Kindheitsfrage und dem Moment ohne Publikum.
Was für Dich übrig bleibt, kannst Du mir gern über den Link genau HIER schreiben.
Wieder auf Dich selbst zählen...
....Vertrauen in die eigenen Reaktionen nach der Diagnose
Das Telefon klingelt, und für eine Sekunde zögerst Du. Früher wär das keine Frage gewesen. Nach einer Krebsdiagnose verlieren viele das automatische Vertrauen in die eigenen Reaktionen, nicht nur in den Körper, sondern in Gefühle und Entscheidungen insgesamt.
In dieser Folge erfährst Du, warum dieses Vertrauen so grundlegend erschüttert wird, warum nicht jeder Zweifel unbegründet ist, und wie Du es Stück für Stück wieder aufbaust, mit kleinen statt großen Schritten.
Mit zwei konkreten Übungen für den Anfang.
Mein Buch, das unter anderem genau von diesem Weg zurück zum Vertrauen erzählt, kannst Du Dir kostenfrei über diesen LINK herunterladen.
Das Leben auf Pause, wenn das Berufsleben nach der Diagnose einfach stehen bleibt
Eine Bewerbung, eine Beförderung, ein Jobwechsel, alles verschoben, bis das vorbei ist. Nur weiß nach einer Krebsdiagnose oft niemand, wann das eigentlich ist.
In dieser Folge geht es um das eingefrorene Berufsleben nach einer Diagnose, warum das Warten auf ein unbestimmtes Ende so viel schwerer ist als jede normale Pause, und warum die Angst, ersetzt zu werden, selten der Realität entspricht. Mit drei Haltepunkten für die Zeit des Wartens.
Wenn sich Dein Leben gerade komplett auf Pause anfühlt, findest Du HIER den Weg zu einem Gespräch mit mir.
Der Zweifel danach und warum Du nach der Diagnose an Deinen eigenen Entscheidungen zweifelst
Ein Ordner mit alten Befunden, Monate später noch mal durchgeblättert, und plötzlich die Frage:
Hätte ich anders entscheiden sollen?
Diesen Zweifel kennen viele nach einer Krebsdiagnose, egal wie gut die Entscheidung damals war.
In dieser Folge erfährst Du, warum eine Entscheidung im Ausnahmezustand sich nie fair mit einer Bewertung im Nachhinein vergleichen lässt, warum es bei medizinischen Entscheidungen selten nur einen richtigen Weg gibt, und wie Du mit Kommentaren von außen umgehst, die den Zweifel erst wecken. Mit drei Sätzen für genau diesen Moment.
Meine Checkliste für Dein nächstes Arztgespräch findest Du HIER.
Die Erschöpfung, die niemand sieht
... wie es den Angehörigen nach einer Krebsdiagnose wirklich geht
Während sich alle Aufmerksamkeit auf die Diagnose richtet, trägt oft noch jemand anderes mit, unbemerkt und selten ausgesprochen, der Partner, die Tochter, der beste Freund.
In dieser Folge geht es um die Erschöpfung der Angehörigen, warum sie so selten gesehen wird, welche eigenen Schuldgefühle Angehörige tragen, und warum Nähe selbst zur Kraftfrage werden kann. Mit drei konkreten Entlastungsschritten, die Du an die Menschen weitergeben kannst, die Dich begleiten.
Erkennst Du Dich oder jemanden aus Deinem Umfeld darin wieder? Schreib mir gern über den Link.
Ich lese und antworte persönlich.
Die Frage, die wirklich ankommt — besser fragen und besser antworten nach einer Krebsdiagnose
Wie geht's Dir? Geht schon. Ein Reflex, den fast jeder kennt, der nach einer Diagnose gefragt wird. Diese Folge schaut auf beide Seiten dieses kleinen Rituals.
Du erfährst, warum die Frage Wie fühlst Du Dich gerade oft mehr öffnet als Wie geht's Dir insgesamt, warum am Ende weniger die perfekte Formulierung zählt als echtes Interesse an der Antwort, und was Angehörige sagen können, wenn Das wird schon nicht mehr reicht.
Mit drei Formulierungshilfen für beide Seiten des Gesprächs.
Welche Frage Dich gerade beschäftigt oder welche Frage Dir wirklich hilft, kannst Du mir hier über diesen Link schreiben. Ich lese und antworte persönlich.
Wenn der Kopf nicht mehr mitkommt — Chemobrain und kognitive Veränderungen nach der Krebstherapie
Ein Wort verschwindet mitten im Satz. Ein Gedanke ist weg, kaum dass er da war. Nach einer Krebsbehandlung erleben viele Menschen Veränderungen im Denken, über die kaum jemand offen spricht, aus Scham oder aus Angst, was das bedeuten könnte.
In dieser Folge erfährst Du, was hinter dem umgangssprachlich als Chemobrain bekannten Zustand steckt, warum er nichts mit einer beginnenden Demenz zu tun hat, und wie sich diese kognitiven Veränderungen im Beruf und im sozialen Alltag zeigen.
Mit zwei kleinen Helfern für den Alltag: dem bewussten Einsatz eines Außengedächtnisses und einem einfachen Satz für den Moment, in dem ein Wort fehlt.
Wenn Dich die Angst dahinter stark beschäftigt, findest Du HIER den Weg zu einem Gespräch mit mir.
From the publisher's feed