Er trägt bunte Anzüge, einer seiner meistgenutzten Sätze lautet „Alles daran ist schön“, er ist eine Art Posterboy des modernen Liberalismus. Frédéric Schwilden schrieb darüber, dass die Freiheit der Deutschen auch im Darkroom verteidigt wird, verteidigte im Gerichtstheaterstück „Prozess gegen Deutschland“ die AfD gegen das Verbot, und ist nirgends so wirklich zuordbar. Mit Bent-Erik Scholz redet der Autor und Journalist über die Balance zwischen Politik und Popkultur, über Mode als Statement, aber auch über die Frage, wie man wird, wer man ist – und was das eigentlich ist, dieses ominöse „Ich“. Es geht um Identitätspolitik, trotzige Positivität, toxische Männlichkeit, und um die Lust daran, sich auszuprobieren.